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Fermentierte Getränke gibt es schon seit Tausenden von Jahren in Kulturen auf der ganzen Welt. Es gibt einige herrlich prickelnde und schmackhafte fermentierte Getränke im Handel, die du auch selbst zu Hause herstellen kannst. Die Aromen und die ernährungsphysiologischen Vorteile dieser Getränke sind eine ideale Ergänzung zu deinen täglichen Smoothies. Bau sie in deine Lieblingsrezepte ein, um deiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Es gibt viele gute Gründe, warum du deine eigenen fermentierten Getränke herstellen solltest. Es ist billiger, das Endprodukt enthält mehr Probiotika, du kontrollierst das Ergebnis (Geschmack und Konsistenz), und es macht Spaß! Wenn du ganz neu anfängst, dann such dir etwas Einfaches aus, zum Beispiel Kefir, und leg los!

Blind im Sinne des Gesetzes ist in Deutschland ein Mensch, wenn er selbst mit Brille oder Kontaktlinsen unter 2% dessen sieht, was ein normal sehender Mensch erkennt. Als "sehbehindert" wird ein Mensch eingestuft, der mit Brille oder Kontaktlinsen über weniger als 1/3 des Sehvermögens normal sehender Menschen verfügt.

Blindheit und Sehbehinderung betrifft Männer wie Frauen gleichermaßen. Bei allen Altersgruppen bis ca. 60 Jahre ist die Verteilung der Blindheitsfälle gleich. Da die Relation der Geschlechter mit zunehmendem Alter sich aber zu Gunsten der Frauen verschiebt, sind aber mehr als 2/3 der in der Altersgruppe 60+ von Blindheit und Sehbehinderung betroffenen Personen weiblich!

In Deutschland leben rund 145.000 blinde und über 500.000 sehbehinderte Menschen. Hier eine Tabelle der Altersverteilung in verschiedenen Altersgruppen.

Weltweit gibt es rund 37 Millionen blinde und 124 Millionen sehbehinderte Menschen. Alle 5 Sekunden erblindet ein Mensch auf der Erde. 90% der blinden Menschen leben in den Entwicklungsländern. Dort haben die Menschen ein 10-mal höheres Risiko, zu erblinden als in den Industrieländern.

Grund dafür ist vor allem die Armut und die damit einhergehende mangelnde medizinische Versorgung, auch auf dem Gebiet der Augenheilkunde. So ist ein Augenarzt in Afrika statistisch gesehen für eine Million Menschen zuständig, in Deutschland für rund 13.000.

Blindheit in den Entwicklungsländern bildet den Ansatz für einen Teufelskreis. Denn 90 % der blinden Kinder bleibt der Schulbesuch verwehrt und 80 % der blinden Erwachsenen sind aufgrund fehlender Ausbildungsmöglichkeiten ohne Arbeit. Sie und ihre Familien haben deshalb kaum eine Chance, der Armut zu entkommen.

Dabei wären 75% der Erblindungen weltweit vermeidbar. Denn es sind Augenkrankheiten, die durch einfache Mittel zu vermeiden oder heilbar sind und deshalb in unseren westlichen Industrienationen ohne schwerwiegende Folgen bleiben, in den armutsgeprägten Entwicklungsländern aber die häufigsten Ursachen für eine Erblindung darstellen.

Nach WHO-Angaben wird die Blindheit in Mitteleuropa durch folgende Krankheiten verursacht:

  • Altersabhängige Makuladegeneration 50%
  • Grüner Star (Glaukom) 18%
  • Diabetische Retinopathie 17%
  • Grauer Star (Katarakt) 5%
  • Hornhauttrübungen 3%
  • Erblindung in Kindheit 2,4%
  • Andere Ursachen 4,6%.

Vorkommen: Rund 17 Millionen Menschen – vor allem in Asien und Afrika – sind daran erblindet. Damit ist Grauer Star weltweit die häufigste Blindheitsursache.

Ursachen: Zum einen der Altersstar, meist hervorgerufen durch Stoffwechselerkrankungen und Alterung des Gewebes, zum anderen kann er aber auch angeboren oder vererbt sein (u. a. durch Röteln der Mutter in der Schwangerschaft) oder durch Verletzungen entstehen.

Behandlung: Starblinden Menschen – immerhin die Hälfte aller Blinden – kann durch eine Operation das Augenlicht wiedergegeben werden. Dabei wird die hinter der Pupille liegende, lichtundurchlässig gewordene Linse entfernt. Mit einer Starbrille bzw. der Implantation einer künstlichen Linse können die Operierten wieder sehen. Durchschnittliche Kosten: 30 Euro, bei Kindern rund 125 Euro. In CBM-geförderten Hospitälern (CBM = Christoffel-Blindenmission) wurden vergangenes Jahr über 600.000 Star-Operationen durchgeführt.

Vorkommen: 84 Millionen Kinder, Frauen und Männer in Afrika, Südostasien, Zentral- und Südamerika sowie im Mittleren Osten leiden unter einer Trachominfektion. 1,3 Millionen Menschen sind daran bereits unheilbar erblindet.

Ursache: Eine Infektion, begünstigt durch Wassermangel, Hygieneprobleme, unzureichende Gesundheitsvorsorge, Armut sowie massives Auftreten von Fliegen, die diese Krankheit übertragen. Zehn bis 20 Jahre nach Ausbruch der Krankheit bilden sich am Augenlid Narben, durch die die Wimpern einwärts wachsen und auf der Hornhaut scheuern. Dies führt zur Vernarbung und Trübung der Hornhaut und schließlich zur Erblindung.

Behandlung: Vorbeugende Behandlung der Infektion im Anfangsstadium durch regelmäßiges Gesichtwaschen und Tetracyclin-Augensalbe. Ist die Krankheit weiter fortgeschritten, hilft eine kleine Lid-Operation. Kosten: etwa 15 Euro. Bleibt ein Trachom unbehandelt, muss der Patient erblinden. Mithilfe der CBM wurden vergangenes Jahr rund 800.000 Menschen auf Trachom untersucht und behandelt.

Vorkommen: Weltweit sind ca. 4,5 Millionen Menschen erblindet.

Ursache: Überwiegend zu hoher Augeninnendruck, der den Sehnerv schädigt. Der Betroffene spürt zunächst keine Schmerzen, deshalb wird der Grüne Star oft erst bemerkt, wenn die Zerstörung des Sehnervs schon fortgeschritten ist.

Behandlung: Vorbeugende Untersuchungen (Messung des Augeninnendrucks mit Tonometer) Augentropfen, Operation. Ein bereits aufgetretener Sehverlust ist nicht mehr rückgängig zu machen.

Vorkommen: In West- und Zentralafrika, Südamerika, Teilen der arabischen Halbinsel. 290.000 Menschen sind unheilbar erblindet.

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Wie Dake es ausdrückte: “Die Mehrheit der heutigen psychischen Gesundheitsprobleme stammt von negativen Gedanken und unverarbeiteten Emotionen. Der FeelTank wurde als ein Ort entwickelt, an dem Videokünstler und Unternehmer geführte Videos von führenden Experten für persönliches Wachstum und Entwicklung erleben können, um von einem Zustand des Überdenkens zu einem Ort des ruhigeren, achtsamen Gefühls zu gelangen. ”

Mit fast 100 Live- und Aufnahmeklassen und mehr als 30 bekannten Experten bietet das Unternehmen Belehrungen zur Verbesserung des emotionalen und beruflichen Erfolgs, die alle über iOS- und Android-Apps sowie die Website verfügbar sind.

Aber warum sollten Technologie und Spiritualität kombiniert werden mit Achtsamkeit und Selbstverbesserung? Wie funktioniert das in der Praxis und wie kann es Unternehmern helfen, die für psychische Erkrankungen anfällig sind?

“Achtsamkeit, Selbstverbesserung und Spiritualität sind einfach Werkzeuge, die den Menschen helfen können, auf ihren effektivsten und vernetzten internen menschlichen Code zu aktualisieren” Kate Mulder, Tech und bewusste Evolution Spezialist und FeelTank Lehrer, sagte mir. “Es ermöglicht uns eine reibungslosere Verarbeitung, bessere Entscheidungsfindung, entfernt unerwünschte “Muster” und verbessert die optimale Funktion. Um bahnbrechende Lösungen zu entwickeln, sie auf den Markt zu bringen und dem Kollektiv zu dienen, haben wir die Möglichkeit, über eine begrenzte Perspektive hinauszugehen und die vernetzte, kreative und quantenfunktionierende Version unseres persönlichen Selbst zu werden. Der FeelTank nutzt Technologie, um diese Tools bei Bedarf bereitzustellen, so dass diese immateriellen persönlichen Vermögenswerte einen vollen ROI in Geschäft und Leben generieren können. ”

Unternehmertum und Start-up-Leben ist besonders stressig und kann eine erhebliche Belastung für die psychische Gesundheit sein. Wie können wir die Risiken mindern und die psychische Gesundheit für diejenigen verbessern, die bereits durch Technologie betroffen sind?

“An der Wurzel von Stress, der eine physiologische Reaktion ausgelöst hat, ist eine durch einen Gedanken verursachte Emotion” Anahita Parseghian, zertifizierter Neuroplastizitätscoach und FeelTank – Lehrer, sagte. “Je mehr wir mit unseren Gedanken und den damit verbundenen sensorischen Gefühlen in Verbindung stehen, desto erfolgreicher werden wir unsere Stressreaktionen bewältigen können. Höchstleistung erreichen wir nicht, indem wir mehr tun; Es ist ein Zustand des Fließens, den wir durch eine beharrliche und absichtliche Übung entwickeln, unser Nervensystem zu beruhigen und unseren Geist zu fokussieren. ”

Das Thema des diesjährigen Mental Health Awareness Month ist # 4Mind4Body. Was sind die effektivsten Dinge, die wir tun können, um beide positiv zu beeinflussen, und wie verändert ein gesunder Körper den Geist?

“Unsere Körper manifestieren physisch, was in uns vorgeht, von unseren Gedanken und Emotionen”, Yarixa Ferrao, SoulBodyMethod Coach und FeelTank Lehrer, sagte. “Negative Gedanken und Stress lösen unsere Kampf-oder-Flucht-Reaktion aus, die dann zu eingeschränkter Atmung und Muskelverspannungen führen kann. Atemübungen, körperliche Bewegung und Tanzen öffnen den Strömungszustand des Seins im gegenwärtigen Moment. Laut einer Studie, die im “Frontiers in Human Neuroscience Journal” veröffentlicht wurde, ist Tanzen die effektivste körperliche Aktivität, um den Alterungsprozess zu verlangsamen. ”

Berühmt ist, dass viele der bekanntesten Persönlichkeiten im Silicon Valley Achtsamkeit, Yoga, Meditation und andere spirituelle Praktiken praktizieren, um sicherzustellen, dass sie die Reise überleben.

Jack Dorsey, CEO von Twitter und Square, hat vor kurzem eine zehntägige Vipassana-Meditation begonnen – ein Rückzugsort, der Körper und Geist durch vollkommene Stille fokussiert.

Und Fast Company hat kürzlich das Töten hervorgehoben Podcast, der Menschen befragt, die trotz des Kampfes gegen psychische Probleme Erfolge im Silicon Valley erzielt haben. Ein weiterer Podcast, Schneller als normal, erläutert Peter Shankmans Haltung gegenüber ADHS und wie er Taktiken und Strategien einsetzt, um dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Sie können mehr über seine Techniken durch eine hören kürzlich Episode des VB Engage Podcasts.

Was ist nun der nächste Schritt für FeelTank, und wie können wir die Diskussion über psychische Gesundheit in der Technologiebranche weiter vorantreiben?

“In den kommenden Monaten werden wir unsere Klassenbibliothek weiter ausbauen, mit Schwerpunkt auf der Erstellung innovativer Live-Videoinhalte für Echtzeit-Interaktionen zwischen Lehrern und Schülern”, sagte Dake. “Wir werden auch unsere Content-Initiativen starten, die sich auf die Unterstützung von Männern und Unternehmern konzentrieren – die Demographie, die am meisten mit psychischer Gesundheit zu kämpfen hat.”

Und wir können die Diskussion auch bei Tech-Events auf der ganzen Welt auf die Bühne bringen. Wie beim “Failure” -Panel führte ich an TechChill 2018 in Riga Anfang dieses Jahres Es ist an der Zeit, die mentale Gesundheit in den Vordergrund zu rücken und sicherzustellen, dass wir den Dialog mit Führungskräften und Führungskräften in der gesamten Branche öffnen.

Ob der Wahnsinn einen Unternehmer oder Unternehmer dazu bringt, anfälliger für psychische Erkrankungen zu sein, ist fraglich. Aber eines ist leider klar und offensichtlich: Die beiden sind untrennbar miteinander verbunden.

Über 72 Prozent der Unternehmer sind direkt oder indirekt von psychischen Erkrankungen betroffen. Das steht im krassen Gegensatz zu den nur 32 Prozent aller Erwachsenen in den USA, die Bericht mit mindestens einer psychischen Erkrankung diagnostiziert werden.

Mai ist Monat der psychischen Gesundheit und wir sprechen fast nicht über die Themen psychische Gesundheit und Unternehmergeist. Ein führendes Unternehmen im Silicon Valley und darüber hinaus ist mit enormem Druck konfrontiert, und dieser Druck manifestiert sich auf ungesunde Weise.

Es liegt in unserer Branche, diese Themen in den Vordergrund zu stellen und Wege zu finden, wie die Tech-Industrie sich selbst helfen kann. Natürlich ist ein Weg, dies zu tun, durch die Technologie selbst. Das Sprichwort “Niemand ist einfacher zu verkaufen als ein Verkäufer” trifft hier zu – die Verwendung von Technologie zur Unterstützung der Tech-Industrie macht Sinn. Wir sind schließlich die frühesten Anwender.

Ein Startup, das versucht, Technik und Achtsamkeit auf aufregende Weise zusammenzubringen, ist FeelTank, die Idee von Kara Dake. FeelTank hat seinen Hauptsitz in Los Angeles und ist ein Teil des sozialen Netzwerks, ein Teil der Lehrplattform, gemischt mit einer gesunden Portion Spiritualität.

Wie Dake es ausdrückte: “Die Mehrheit der heutigen psychischen Gesundheitsprobleme stammt von negativen Gedanken und unverarbeiteten Emotionen. Der FeelTank wurde als ein Ort entwickelt, an dem Videokünstler und Unternehmer geführte Videos von führenden Experten für persönliches Wachstum und Entwicklung erleben können, um von einem Zustand des Überdenkens zu einem Ort des ruhigeren, achtsamen Gefühls zu gelangen. ”

Mit fast 100 Live- und Aufnahmeklassen und mehr als 30 bekannten Experten bietet das Unternehmen Belehrungen zur Verbesserung des emotionalen und beruflichen Erfolgs, die alle über iOS- und Android-Apps sowie die Website verfügbar sind.

Aber warum sollten Technologie und Spiritualität kombiniert werden mit Achtsamkeit und Selbstverbesserung? Wie funktioniert das in der Praxis und wie kann es Unternehmern helfen, die für psychische Erkrankungen anfällig sind?

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Langlebige Stoffe, die in die Gewässer gelangen, führen dort oft jahrzehntelang zu Problemen. weiterlesen

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Im Jahr 2017 emittierten die stationären Anlagen in Deutschland im Emissionshandel rund 438 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalente. weiterlesen

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Das UBA legt mit dem Abschlussbericht "Weiterentwicklung von Kriterien zur Beurteilung des schadlosen und ordnungsgemäßen Einsatzes mineralischer Ersatzbaustoffe und Prüfung alternativer Wertevorschläge" erstmals umfassende Bewertungsgrundlagen für einen boden- und grundwasserschonenden Einsatz von mineralischen Ersatzbaustoffen vor. weiterlesen

Der Luftqualitätsgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) wird in vielen Städten überschritten. Das liegt vor allem an Diesel-Pkw; sie sind mit 72,5 Prozent an den NO2-Emissionen im Stadtverkehr beteiligt. Auch Binnenschiffe stoßen erhebliche Mengen an Stickoxiden (NOx) aus. Trotzdem haben sie keinen deutlichen Einfluss auf die hohe NO2-Belastung in deutschen Innenstädten. weiterlesen

Luftschadstoff-Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten für alle Bürgerinnen und Bürger. Deshalb müssen sie überall eingehalten werden. Für die Lage und Zahl der Messstationen sowie für die verwendeten Messverfahren gibt es klare gesetzliche Vorgaben, die europaweit gelten. weiterlesen

Drei besonders wirksame Insektizide dürfen nicht mehr im Freiland eingesetzt werden, dafür haben die EU-Staaten am Freitag, 27. April, in Brüssel gestimmt. Das UBA begrüßt die Entscheidung. Die Gefahr der Wirkstoffe für die Artenvielfalt wurde bereits im Februar von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt. weiterlesen

Ab dem 15. August 2018 werden nahezu alle elektrischen und elektronischen Geräte vom Elektro- und Elektronikgerätegesetz umfasst, z. B. auch Möbel mit eingebauten elektronischen Teilen oder Schuhe mit Leuchtelementen. Mit der Änderung im ElektroG soll sichergestellt werden, dass mehr Altgeräte im Recycling landen. weiterlesen

Das UBA hat 15 erfolgreiche Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels für den „Blauen Kompass“ nominiert: von Dachbegrünung über lokalen Hochwasserschutz bis hin zu Hitzeschutz-Schulungen für Pflegepersonal. Eine Expertenjury wählt Ende Mai die Gewinner aus drei Kategorien aus. Zudem konkurrieren die 15 Projekte bis zum 9. Mai bei einer Internetabstimmung um den Publikumspreis. weiterlesen

Bis 2030 möchte das Umweltbundesamt seine eigenen CO2-Emissionen um 70 Prozent reduzieren, die erneuerbare Energieerzeugung verdoppeln und die Emissionen der Dienstwagen auf null senken. Das sind drei der Ziele, die sich das UBA auf dem Weg zur treibhausgasneutralen Behörde selber setzt und die es nun in seiner neuen Umwelterklärung veröffentlicht. weiterlesen

Netzwerk Arbeit und seelische Gesundheit Lichtenberg

Normannenstraße 37 in 10367 Berlin

ZAP - Zentrum für gesunde Arbeit Pankow

Storkower Straße 158 in 10407 Berlin
6. Etage, Zimmer 612

Als die Netzwerke Arbeit und seelische Gesundheit sind wir Anlaufstelle für alle Berliner*innen, die von einer psychischen Beeinträchtigung und/oder Suchterkrankung betroffen sind sowie Beratung rund um das Thema Arbeit und Beschäftigung wünschen.

Wir beraten Menschen mit verschiedenen psychosozialen Problemlagen, die eine Arbeit oder Beschäftigung suchen, sich beruflich neu orientieren wollen bzw. müssen oder ihren Arbeitsplatz erhalten möchten.

Wir unterstützen Sie in Ihrem Wunsch, auch nach langer Zeit der Arbeitslosigkeit Ihre Fähigkeiten und Neigungen wieder zu entdecken, um perspektivisch eine Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Um individuelle Lösungen für jeden einzelnen zu finden, arbeiten wir mit Einrichtungen des sozialen Hilfesystems und Betrieben sowie Unternehmerverbänden der freien Wirtschaft zusammen.

Polizeiliche Kriminalstatistik und Fallzahlen Politisch Motivierte Kriminalität 2017 vorgestellt

Aus dem Lebensumfeld eine Heimat schaffen

BMI lobt bundesweiten Wettbewerb zur "Europäischen Stadt" aus

3. Mai 2018 // Heute empfing Bundesinnenminister Seehofer den Exexutivdirektor der Europäischen Grenz- und Küstenwache (Frontex), Fabrice Leggeri, zum Gespräch. Dabei ging es um die Zusammenarbeit mit Frontex sowie aktuelle Einsätze beispielsweise in Griechenland und Italien und andere Herausforderungen. Seehofer betonte hierbei, wie wichtig ein funktionierender Außengrenzschutz zur Bekämpfung und Steuerung illegaler Migration sei. Nur so können für mehr Sicherheit im Binnenraum gesorgt werden. Hierzu trage Frontex entscheidend bei.

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Als die Netzwerke Arbeit und seelische Gesundheit sind wir Anlaufstelle für alle Berliner*innen, die von einer psychischen Beeinträchtigung und/oder Suchterkrankung betroffen sind sowie Beratung rund um das Thema Arbeit und Beschäftigung wünschen.

Wir beraten Menschen mit verschiedenen psychosozialen Problemlagen, die eine Arbeit oder Beschäftigung suchen, sich beruflich neu orientieren wollen bzw. müssen oder ihren Arbeitsplatz erhalten möchten.

Wir unterstützen Sie in Ihrem Wunsch, auch nach langer Zeit der Arbeitslosigkeit Ihre Fähigkeiten und Neigungen wieder zu entdecken, um perspektivisch eine Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Um individuelle Lösungen für jeden einzelnen zu finden, arbeiten wir mit Einrichtungen des sozialen Hilfesystems und Betrieben sowie Unternehmerverbänden der freien Wirtschaft zusammen.

Liebe Patienten, neben unserem umfangreichen klassischen physiotherapeutischen Angebot bieten wir Ihnen in unserer Praxis auch Behandlungen an, die über das normale Leistungsangebot der Krankenkassen hinaus gehen, wie die Funktionelle Integration - FOI, DETOX oder Yoga. Diese können Sie als Alternative oder ergänzend zu anderen Behandlungen nutzen.

Oderberger Str. 60, 10435 Berlin Prenzlauer Berg
Tel: 030. 44 04 64 60
Mo - Do 8.30 - 19.00 Uhr und Fr 8.30 - 13 Uhr

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Irakreise
Rückkehr von Flüchtlingen aus Deutschland: Bundesregierung und Irak vereinbaren enge Zusammenarbeit

22.04.2018 — Deutschland verstärkt seine Zusammenarbeit mit dem Irak bei der Rückkehr und Reintegration von Flüchtlingen. Das vereinbarte Minister Müller in Gesprächen mit dem Vorsitzenden des Kabinetts, Minister al-Allak, sowie mit Parlamentspräsident Jabouri heute in Bagdad. Entwicklungsminister Gerd Müller: "Wir haben mit der irakischen Regierung eine enge Zusammenarbeit beschlossen, um die Rückkehr und den Neuanfang irakischer Flüchtlinge zu fördern, die in Deutschland keine Bleibeperspektive haben."

Näherin in einer Textilfabrik in Äthiopien Urheberrecht © Michael Gottschalk/photothek.net

23.04.2018 — Am 24. April 2018 jährt sich der verheerende Einsturz der Rana-​Plaza-​Textilfabrik in Bangladesch mit 1.100 Todesopfern und 2.500 Verletzten zum fünften Mal. Diese Opfer sind nicht vergessen. 2014 hat das Entwicklungsministerium das Textilbündnis gegründet und so einen Wandel zu mehr Nachhaltigkeit in der globalen Textilproduktion angestoßen. Bundesminister Dr. Gerd Müller: "Das Unglück von Rana Plaza ist ein Symbol für sklavenähnliche Arbeitsbedingungen in der globalen Textilbranche. Die Gründung des Textilbündnisses war unsere Antwort auf diese Missstände."

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Mehr als die Hälfte der Beschäftigten 50+ sind mit ihrer Arbeit (sehr) zufrieden.

Politik, Recht und Gesundheit im
Unternehmen

Darum muss der Risikostrukturausgleich reformiert werden. Ganz schnell.

Zahlen, Daten, Fakten – mit Gastbeiträgen aus Wissenschaft, Politik und Praxis

Mechanik Morbi-RSA: Einfach, Transparent, Manipulationssicher

"300 Jahre Betriebskrankenkassen"

Ein gesundheitspolitisches Aufgabenheft für die nächste Legislatur

Das BKK-System braucht seine Innovationskraft im Vergleich mit anderen Kassenarten nicht zu scheuen. Über 60 Betriebskrankenkassen beteiligen sich.

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Übergabe des DSUG v.l.n.r. Hanka Knoche (Vorstand BAHN-BKK), Prof. Dr. Bertolt Meyer (TU Chemnitz), Dr. Christian Gravert (Leiter Gesundheitsmanagement Deutsche Bahn AG), Franz Knieps (Vorstand BKK Dachverband)

Betriebskrankenkassen (BKK) und Unternehmen können künftig mithilfe eines neuen Bewertungsverfahrens evaluieren, wie wirksam ihr betriebliches.

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Am 05. Oktober 2017 fand zum 16. Mal der BKK Selbsthilfetag im Rahmen der RehaCare Düsseldorf statt. Rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren.

BKK WERKSTATT ZUR HAUSHALTS- UND FINANZENTWICKLUNG 2017/2018 Die Konferenz „Im Vorfeld der Haushaltsplanung 2017/2018“ hat den bis Dato bekannten.

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© MIKA-fotografie | Berlin, BKK VBU

Traut Euch! Jede Sekunde zählt! Betriebskrankenkassen und Minister Herrmann Gröhe engagieren sich für Laien-Notfallwissen

Unter dem Motto „Unsere Herzenssache: Laienwissen stärken – Leben retten“ fand am 26. Juni 2017 in Berlin eine Auftaktveranstaltung zur bundesweiten.

Eine Videobotschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel und eine Rede von Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe waren die Höhepunkte des Festabends.

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BKK DV e.V. © Andreas Schoelzel

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  • 23.11.2017 - Hinweis zur schriftlichen Überprüfungsform „Gestaltungsaufgabe"
    In einigen Fächern (Sozialwissenschaften, Sozialwissenschaften/Wirtschaft, Erziehungswissenschaft, ev. und kath. Religionslehre) sehen die Kernlehrpläne als eine schriftliche Überprüfungsform die „Gestaltungsaufgabe" vor. Bisher ist ein solches Überprüfungsformat im Zentralabitur noch nicht zum Einsatz gekommen. Weitere Informationen.
  • 21.11.2017 - Bericht zu den Ergebnissen des Zentralabiturs an Gymnasien und Gesamtschulen
    Ein Bericht zu den landesweiten Ergebnissen des Zentralabiturs 2017 steht zum Download zur Verfügung. Die älterern Ergebnisberichte befinden sich in der rechten Spalte.
  • 24.10.2017 - Prüfungsaufgaben 2017
    Unter dem Menüpunkt Prüfungsaufgaben stehen die Aufgaben der schriftlichen Abiturprüfung 2017 zum Download zur Verfügung (Login erforderlich!).
    Die Prüfungsaufgaben 2017 basieren erstmals auf den neuen kompetenzorientierten Kernlehrplänen (In-Kraft-Setzung 1. August 2014) und bieten Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern beispielhaft Orientierung in der Vorbereitung auf künftige Prüfungen.
  • 16.10.2017 - Ergebnisse der Zentralen Prüfungen 2017
    Die schulspezifischen Ergebnisse der Zentralen Abiturprüfungen in der gymnasialen Oberstufe stehen den Schulen jetzt zur Verfügung. Zur Einsicht ist ein spezieller Rückmeldungs-Login erforderlich.
  • 25.08.2017 - Vorgaben zur Vorbereitung auf die schriftlichen Prüfungen im Abitur 2020
    Die jährlich erlassenen Vorgaben zu den unterrichtlichen Voraussetzungen für die schriftlichen Prüfungen im Abitur 2020 (vgl. § 7 Absatz 2 APO-GOSt) sind für alle Prüfungsfächer veröffentlicht.
  • 30.06.2017 - Termine der zentralen Abiturprüfungen 2019
    Die Rahmentermine der schriftlichen Prüfungen in den einzelnen Fächern (Fachprüfungstermine) für die zentralen Abiturprüfungen 2019 sind unter Termine veröffentlicht.

© 2018 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 05.02.2018

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Unternehmen und Organisationen, die die Stufe des Exzellenz-Zertifikats erreichen, sind automatisch für den „Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit" nominiert und werden der Jury im Rahmen der Jurysitzung als Preisträger-Kandidat präsentiert. Die Jury wählt innerhalb folgender sechs Unternehmenskategorien jeweils einen Preisträger aus:

  • Industrie
  • Handel/Transport/Verkehr
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Klein- und Mittelunternehmen (unter 250 Beschäftigte)
  • Öffentlicher Dienst
  • Sonstige Dienstleistungen

Der BKK Dachverband möchte innovatives Denken und Handeln in der betrieblichen Gesundheitsförderung fördern und vergibt deshalb seit 2015 den Sonderpreis „BGF-Innovativ". Es kann sich dabei um ein neues, erfolgreiches Projekt oder um eine besonders kreative Maßnahme handeln. Auszeichnungswürdig sind allerdings nur solche Projekte und Maßnahmen, deren erfolgreiche Umsetzung nachweisbar ist. Voraussetzung für die Teilnahme an der Auslobung des Sonderpreises ist die Beantwortung der Fragenkomplexe A „Gesundheitspolitik & -Struktur" & F„Innovatives BGF-Projekt / Innovative BGF-Maßnahme".

„Gesunde Unternehmen - Erfolgsfaktor der Zukunft“ war das Motto des Deutschen
Unternehmenspreises Gesundheit 2017, der an diese elf Unternehmen verliehen wurde, die mit ihrem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) viel erreicht haben.

Zu den 7 Preisträgern in den Unternehmenskategorien gehören:

Fraport verfolgt den Ansatz, die Arbeit im Unternehmen für die Beschäftigten so wenig belastend wie möglich auszugestalten und ergänzende Angebote zur Gesunderhaltung zu machen. Im flughafeneigenen Fitnessstudio „Fitpoint“ können Beschäftigte beispielsweise für einen geringen Monatsbeitrag an modernen Sportgeräten trainieren. Ein kostenloses Angebot „Rückentraining und -therapie“ bietet die Möglichkeit, unter physiotherapeutischer Betreuung die wirbelsäulenstabilisierende Muskulatur gezielt zu stärken. Darüber hinaus finden regelmäßig oder fortlaufend Aktionen statt, die zur Kombination von Beruf und Sport animieren, so etwa „Mit dem Rad zur Arbeit“ oder „Fit am Arbeitsplatz“. Gesundheitsbezogene Weiterbildungsangebote wie Ernährungsvorträge oder Gesundheitsworkshops dienen zudem als präventive Maßnahmen. „Indem wir die Gesunderhaltung unserer Beschäftigten fördern, leisten wir einen klaren Beitrag zur Erreichung strategischer Unternehmensziele“, erklärt Michael Müller.

Handel / Transport / Verkehr


„Uns hat die sehr konkrete Zielsetzung im Rahmen des BGM überzeugt, die für ein mittelständisches Unternehmen nicht selbstverständlich ist. Auch der hohe Umsetzungsgrad der Verbesserungsvorschläge von Beschäftigten ist außergewöhnlich und für diese Branche nicht typisch.“ Dr. Kai Seiler Präsident des Landesinstitutes für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Kleine und Mittlere Unternehmen


Mit unserem in 2009 initiierten UWT Vital-Programm unterstützen wir das Wohlbefinden und Gesundheitsverhalten der Belegschaft und sorgen durch verschiedene Angebote für einen gesünderen, bewegungsreicheren und ausgeglicheneren Alltag. Darüber hinaus setzen wir auf eine ausgewogene Work-Life-Integration und fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Dass sich unser Engagement lohnt zeigt sich unter anderem in unserer unterdurchschnittlichen Krankheitsquote und der hohen Mitarbeiterzufriedenheit. Für mich als Geschäftsführer hat sich über die Jahre hinweg absolut bestätigt, dass glückliche und gesunde Mitarbeiter Leistungen erbringen, die wir so von ihnen nicht erwarten konnten“
, sagt Uwe Niekrawietz, Geschäftsführer der UWT GmbH.

Kleine und Mittlere Unternehmen

„Unser Ziel ist es, ein nachhaltiges BGM zu etablieren, das von möglichst vielen Mitarbeitern gelebt und gemeinsam weiterentwickelt wird. „Gesundheit intelligent koordinieren“, dafür stehen wir für das Gesundheitswesen aber auch für unsere Mitarbeiter ein – an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr“, sagt Annegret Schnick, Prokuristin. Die Führungsgrundsätze und die Unternehmensstrategie sind zusammen mit den Mitarbeitern erarbeitet worden. „Die Gesundheitspotenziale unserer Mitarbeiter zu stärken ist als Ziel fest in unserer Strategie verankert und sogar als individuelles Ziel unserer Bereichsleiter formuliert“, so Geschäftsführer Christian Hess. Gedikom arbeitet mit der „Initiative Gesunder Betrieb“ (i-gb) zusammen. Alle Beschäftigten bekommen eine i-gb Card als persönlichen Mitgliedsausweis des Gesundheitsnetzes, an dem über 250 Präventionspartner beteiligt sind. Damit stehen ihnen vielfältige Gesundheits-, Präventions- und Wellnessangebote kostenlos oder vergünstigt zur Verfügung. Durch diese Intervention wurde auch das Gesundheitsbewusstsein in der Gedikom erhöht, die Motivation der Mitarbeiter gesteigert und das Betriebsklima verbessert. Seit Jahren verzeichnet das Unternehmen eine deutliche Reduzierung der Krankheitstage. 90 Prozent der Mitarbeiter nutzen die Teilzeitoptionen ihrer Arbeitszeit.

Gedikom Gesundheitsdienstleistung Kommunikation GmbH

Hervorzuheben ist außerdem, das Pilotprojekt „Interkulturelles BGM“, das bereits vor Jahren in den regulären Betrieb überführt wurde. Dafür wurden Mitarbeiter freigestellt und als Gesundheitslotsen ausgebildet, die es ermöglichen, kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements gezielt zu berücksichtigen. Ein notwendiges Projekt: Die Münchner Stadtentwässerung beschäftigt Mitarbeiter aus über acht verschiedenen Nationen. In Teilbereichen des Betriebes haben über ein Drittel der Beschäftigten einen Migrationshintergrund. Gesundheitslotsen sind wichtig, da Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen auch unterschiedliche Vorstellungen darüber haben, was Gesundheit bedeutet. Es existieren andere berufliche Belastungen und Beanspruchungen, aber auch Sprachbarrieren oder Wissenslücken. Diese „Verschiedenheit“ kann sich in der Arbeitsunfähigkeit ausdrücken, die je nach kulturellem Hintergrund variiert.

„Uns hat nicht nur das enge Miteinander der verschiedenen betrieblichen Akteure und der hohe Wirkungsgrad des BGM überzeugt, sondern auch der kultursensible Ansatz über ausgebildete Gesundheitslotsen, Beschäftigte mit Migrationshintergrund für eine gesundheitsbewusstere Arbeits- und Lebensweise zu gewinnen. Bei der Münchner Stadtentwässerung ist nichts von der Stange, sondern tun, was gebraucht wird, ist hier der Leitsatz. Respekt und weiter so!“ Norbert Breutmann, Leiter Arbeitswissenschaft Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

  • Mitunternehmertum: Täglich finden Informationsgespräche statt, um den gleichen Informationsstand aller Mitarbeiter zu sichern.
  • WollSoKö (Wollen-Sollen-Können): Die Aufgabe der Führungskräfte ist darauf zu achten, dass sich die Motivation des Mitarbeiters in dem wiederfindet, was er leisten kann und was er leisten soll. Mögliche Änderungen des Arbeitsbereiches oder der Dienstzeiten sollen eine Über- aber auch eine Unterforderung verhindern.
  • K-R-K Modell (Kompetenz-Ressourcen-Kompensations-Modell): Gefördert werden soll die Eigenverantwortung jedes Mitarbeiters, indem die Kompetenzen, auch die nebenfachlichen, in einen immer fortlaufenden Verbesserungsprozess in die „lernende Organisation“ St. Gereon Seniorendienst gGmbH eingebracht werden.

Mit seinem umfassenden Gesundheitskonzept unterstreicht das Unternehmen seine in dieser Branche nicht selbstverständliche mitarbeiterorientierte Gesundheitsstrategie. Dabei werden folgende Themenfelder berücksichtigt: Betriebliche Gesundheitsförderung, Bewusstseins- und Einstellungswandel, Qualifikations- und Kompetenzentwicklung, Laufbahngestaltung, Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsorganisation sowie Work-Life-Balance. Für die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten schüttet der Betrieb einen jährlichen Zuschuss pro Mitarbeiter von 120 Euro aus. Die Aktion „Gereon Lauf“ wird mit drei zusätzlichen Urlaubstagen belohnt, wenn der Nachweis von 10.000 Schritten in 100 Tagen erfüllt wird. Dienstvereinbarungen regeln die Zusammenarbeit. Zudem widmet sich das Unternehmen mit dem Verbundprojekt „Pflege-Prävention 4.0“ dem zukunftsträchtigen Bereich der Pflege. Zentraler Projektgegenstand ist die Erforschung von präventiven Maßnahmen für eine sichere und gesunde Arbeit in der Altenpflege von heute und von morgen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Flächendeckend und regelmäßig werden die Gesundheitsrisiken und -ressourcen in der Altenpflege analysiert und durch externe Mitarbeiterberatungen in allen Lebenslagen, auch bei psychischen Belastungen erweitert. Persönliche Ansprechpartner, die bei Finanzierungsfragen helfen und Dienstleistungsangebote vermitteln, stehen nicht nur den Klienten, sondern auch den Beschäftigten helfend zur Seite. Das Unternehmen kooperiert hier mit der regionalen Caritas. Fehlzeiten und Fluktuation konnten deutlich reduziert werden. Alle Mitarbeiteranträge zur Arbeitsflexibilität konnten bislang erfüllt werden. Dies hat letztlich auch zu einer hohen Zufriedenheit der Belegschaft geführt.

„Ein Unternehmen, das sich der Pflege von Menschen verschrieben hat, fängt am besten beim eigenen Personal an. Wie dies erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden kann, zeigt das herausragende betriebliche Gesundheitsmanagement der St. Gereon Seniorendienste.“
Siegfried Gänsler, Vorstand, Die Schwenninger Krankenkasse

St. Gereon Seniorendienst gGmbH

Gesundheits- und Sozialwesen

Die Preisträger in der Sonderkategorie "BGF-INNOVATIV" sind:

Vor drei Jahren entwickelte die Bayer AG gemeinsam mit der pronova BKK das Projekt „Azu-Be Fit“, um junge Leute zu einer gesunden Lebensführung zu motivieren und ihre Eigenverantwortung zu stärken. Denn der Übergang von der Schule in ein betriebliches Umfeld ist für Berufsstarter oft eine große Umstellung. Gesundheitsschädliche Verhaltensmuster wie Bewegungsmangel oder Essen unter Zeitdruck sind oft die Folgen. Dem begegnet die Bayer AG mit ihrem speziell für diese Zielgruppe konzipierten Gesundheitsförderprogramm „Azu-Be Fit“. Gestartet wird im 1. Ausbildungsjahr mit dem Thema „Bewegung und Ernährung“, im 2. Ausbildungsjahr liegt der Schwerpunkt auf „Prüfungsvorbereitung und Stress“ und im letzten Jahr unter dem Titel „Fasziniert oder süchtig?“ insbesondere auf neuen Suchtformen wie Körperkult und digitalen Medien. Alle Thementage beinhalten, Fachvorträge, Gruppenarbeiten, Rollenspiele, Einzelarbeiten, Screenings und Praxisübungen. Am Ende diskutieren die Teilnehmer im Plenum darüber. Eine Evaluation erfolgt durch Befragung der Teilnehmer zu den Inhalten und deren Relevanz für die eigene Lebensplanung.
Fazit: Die meisten Azubis würden das betriebliche Präventionsprojekt weiterempfehlen und sehen darin einen deutlichen Gewinn für ihr Berufs- und Privatleben.

„Wir wollen die Kolleginnen und Kollegen möglichst früh von den Vorteilen einer gesunden Lebensweise überzeugen. Die Auszeichnung für das Konzept der Gesundheitstage für unsere Auszubildenden ist eine tolle Bestätigung, dass dieser Ansatz richtig und zukunftsweisend ist. Der Preis freut mich umso mehr, weil bei diesem Projekt alle Akteure unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagements, also Unternehmen, Betriebsrat, Werksärzte, die Bayer-Gastronomie und unsere Sportvereine sowie die örtlichen Krankenkassen, hervorragend zum Wohle unserer Beschäftigten zusammengearbeitet haben“, so Oliver Zühlke, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Bayer AG.

„Das BGM der Bayer AG verfügt national und international über einen sehr hohen Wirkungsgrad. Die Module für Auszubildende sind für eine demografische Gesundheitsentwicklung beispielhaft. Ebenso sind die Aktivitäten zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung und zum Stressmanagement weitere „Markenzeichen“ für den Sonderpreisträger Bayer AG.“ Klaus-Peter Hennig, Verwaltungsrat / Arbeitgebervertreter, VIACTIV Krankenkasse

Sonderpreis „BGF-INNOVATIV“ für Azu-Be Fit

Bayer Supply Center Grenzach

Sonderpreis „BGF-INNOVATIV“ für „Gesunder Schlaf“

Die Jury sagt: „In der Jury gab es auch den einen und anderen, der zunächst schmunzeln musste. Bewegungsmangel ist aber ein gravierendes Problem mit zahlreichen gesundheitlichen Folgen. Mit dem Sonderpreis ‚BGF-INNOVATIV‘ wollen wir die Deutsche Telekom AG in ihrem kreativen Engagement bestärken.“

Sonderpreis „BGF-INNOVATIV“ für Deskbikes

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit dem Exzellenz-Zertifikat und den Gewinn des Sonderpreises „BGF-Innovativ“. Mit dem Projekt „Männergesundheit“ haben wir viele Mitarbeiter erreicht, die vorher noch nie von unserem breiten Maßnahmenangebot profitiert haben. Der Preis bestätigt uns auf unserem Weg, immer wieder neue, innovative Wege und Ansätze im betrieblichen Gesundheitsmanagement einzuschlagen und auszuprobieren und damit auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern.“, so Thomas Schlenz, Bereichsvorstand tk SE, Chief Human Resources Officer

„Es ist schon eine Herausforderung gesundheitsbezogene Maßnahmen in einen Produktionsbetrieb der 24 h an 365 Tagen im Jahr läuft, umzusetzen. Uns hat aber auch die geschlechtersensible Ausrichtung der Aktivitäten überzeugt und das, was die thyssenkrupp Steel Europe AG damit erreicht hat. Eine so dedizierte Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Männergesundheit‘ ist in der betrieblichen Landschaft bisher einmalig.“ Ludger Hamers, Verwaltungsrat / Versichertenvertreter VIACTIV Krankenkasse.

thyssenkrupp Steel Europa AG

Sonderpreis „BGF-INNOVATIV“ für „Männergesundheit“

Gesund führen – gesund arbeiten – gesund leben: Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) lohnt sich und war Motto des diesjährigen Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit 2015, der am 11. Juni 2015 im Axel-Springer-Haus in Berlin an sieben Firmen verliehen wurde.

Zu den 7 Preisträgerunternehmen gehören:

Kategorie Handel / Transport / Verkehr

Vor dem Hintergrund der aktuellen gesetzlichen Regelungen zum Renteneintritt mit 67 Jahren wird sich in den kommenden Jahren die Altersstruktur der Mitarbeiter in Unternehmen spürbar ändern. Infolgedessen entstehen auch neue Anforderungen an die Gesundheitsfürsorge der Mitarbeiter. Die Bayer Pharma AG Berlin hat die Bedeutung eines innovativen betrieblichen Gesundheitsmanagements bereits erkannt und ist gut für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet.

Am Unternehmenssitz von Deutschlands größtem Pharmaunternehmen in Berlin arbeiten rund 4500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschung, Entwicklung und pharmazeutischer Produktion. Mit der Methode Work-Ability-Development (WAD) wurden deren Arbeitsstrukturen und individuelle Verhaltensweisen am Arbeitsplatz untersucht und verbessert.

Die Methode WAD setzt auf ganzheitliche Betrachtung und trägt somit der deutlichen Zunahme von Erkrankungen mit multifaktoriellen Ursachen Rechnung. WAD verknüpft Methoden der Arbeitsmedizin wie Beratungsgespräche und Arbeitsplatzbegehungen mit Methoden der Organisationsentwicklung, zum Beispiel Stakeholder-Interviews, Mitarbeiterbefragungen und Workshops. So konnten die Arbeitsfähigkeit negativ beeinflussende Ursachen aufgespürt und mit aktiver Beteiligung der Mitarbeiter systematisch beseitigt werden. In der Folge wurden Grundprinzipien des Miteinander neu festgelegt, ein verbindlichen Umgang in Konfliktsituationen verabredet und es erfolgte, sofern erforderlich, eine ergonomische Neugestaltung der Arbeitsbereiche.

Die Evaluation des Pilotprojektes WAD 2010 und 2012 mit rund 250 Beschäftigten ergab ein deutliches Bild: so bestätigten über 70 Prozent der Mitarbeiter die Wahrnehmung spürbarer Veränderungen in der Arbeitsstruktur. Neben der erfolgreichen Beseitigung von Störfaktoren innerhalb der Arbeitsabläufe bescheinigen die Kollegen dem Unternehmen eine Zusammenarbeit über alle Hierarchieebenen. Auch der persönliche Umgang miteinander habe sich in der Folge verbessert.

„Die positive kreative Energie zu erleben, mit der alle Beteiligten im Laufe des Projekts gemeinsam beispielgebende Lösungen entwickeln konnten, war jede Mühe und jeden Einsatz wert“, sagte die Leitende Betriebsärztin der Bayer Pharma AG Berlin, Dr. Sabine Griebel.

Ebenfalls ausgezeichnet wird das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) der Bayer Pharma AG Berlin: hier überzeugten die umfassende Struktur und die breit angelegten Anwendungsfelder des Systems die Jury, die dieses mit einem Exzellenz-Award würdigt.

Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach zeigt, wie man den Entwicklungen in der Pflegebranche gesundheitsförderlich begegnen kann. Dafür erhält die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt Mönchengladbach den deutschen Unternehmenspreis Gesundheit in der Kategorie Gesundheits- und Sozialwesen. 848 Beschäftigte arbeiten in sechs Altenheimen. Angeboten werden voll- und teilstationäre Pflege, Tages- und Kurzzeitpflege sowie Beratungen für ältere Menschen. Wirtschaftlichkeit und soziales Handeln stehen hier nicht im Widerspruch. Über die Anbindung der Gesundheitsmanagement-Expertin als Stabstelle und die Benennung von Gesundheitsbeauftragten an den verschiedenen Standorten wurde der Weg zu einem nachhaltigen Gesundheitsmanagement im Unternehmen geebnet. Mit seinem umfassenden Gesundheitskonzept „Wertschätzen und Vorausschauen“ unterstreicht das Unternehmen seine in dieser Branche nicht selbstverständliche mitarbeiterorientierte Gesundheitsstrategie. Dabei werden folgende Themenfelder berücksichtigt: Betriebliche Gesundheitsförderung, Bewusstseins- und Einstellungswandel, Rekrutierung neuer Mitarbeiter, Qualifikations- und Kompetenzentwicklung, Laufbahngestaltung, Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsorganisation sowie Work-Life-Balance. Dienstvereinbarungen regeln die Zusammenarbeit. Zudem widmet sich das Unternehmen mit dem geförderten Projekt „Netzwerk Pflegend Beschäftigte“ dem zukunftsträchtigen Bereich der Pflege von Angehörigen. Persönliche Ansprechpartner, die bei Finanzierungsfragen helfen und Dienstleistungsangebote vermitteln, stehen nicht nur den Klienten sondern auch den Beschäftigten helfend zur Seite. Flächendeckend und regelmäßig werden die Gesundheitsrisiken und -ressourcen in der Altenpflege analysiert und durch externe Mitarbeiterberatungen in allen Lebenslagen, auch bei psychischen Belastungen erweitert. Fehlzeiten konnten dadurch deutlich reduziert werden.

Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach

Kategorie „Gesundheits- und Sozialwesen“

Dazu gehört auch die Prävention bei psychischen Belastungen, die in den letzten Jahren weiterentwickelt wurde.. Etwa werden im Rahmen einer weltweiten Mitarbeiterbefragung Ressourcen und Verbesserungspotenziale in den Organisationseinheiten transparent gemacht. Das bietet Führungskräften die Grundlage, zusammen mit den Mitarbeitern Gefährdungen am Arbeitsplatz und psychische Fehlbelastungen so möglichst früh zu erkennen und zu beheben. Dabei hilft u.a. eine neue Informationsplattform „Psychische Gesundheit“ im Intranet.

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Es gibt wohl kaum eine medizinische Maßnahme im Kleintierbereich, die bei TierärztInnen und Laien so widersprüchliche und emotionale Reaktionen auslöst wie die Kastration von Rüden.

Im Gegensatz dazu ist die Katerkastration bei uns vollkommen selbstverständlich. Es gibt nur wenige KollegInnen, die Kater nicht routinemäßig kastrieren. Auch die Tierhalter sind in der Regel leicht von der Notwendigkeit dieses Eingriffs zu überzeugen. Wenn das bevölkerungspolitische Argument nicht zieht, weil es sich um einen nur in der Wohnung gehaltenen Kater handelt, dann überzeugt doch der Uringeruch des geschlechtsreif gewordenen Tieres im allgemeinen auch die überzeugtesten Kastrationsgegner von den Vorteilen der Operation.

Die Halter von älteren, meist zugelaufenen, intakten Freigängerkatern, denen das natürliche "Vergnügen" ihres Katers wichtiger ist als der erzeugte Katzenkindersegen, kommen meist über den dritten Argumentationsblock zur Einsicht. Wenn sie innerhalb von vier Wochen zum dritten Mal wegen eines größeren Abszesses zur Behandlung kommen und man ihnen das durch die ständigen Katerkämpfe stark erhöhte Risiko von FIV- und FeLV-Infektionen deutlich vor Augen geführt hat, entschließen sie sich dann im Interesse ihres Tieres doch meist zur Kastration.

Warum ist dieselbe Maßnahme, die bei den meisten männlichen Katzen als selbstverständlich und notwendig angesehen wird, beim Hund so umstritten? Reagieren Rüden negativer auf eine Kastration als Kater, Hengste, Böcke oder Eber? Wohl kaum. Aber wo liegt dann die Ursache für die heftigen Diskussionen pro und contra Rüdenkastration?

Als verhaltenstherapeutisch tätige/r Tierarzt/ärztin wird man von KollegInnen und Tierhalterlnnen immer wieder hinzugezogen, wenn das Thema Kastration zur Diskussion steht. Dabei lassen sich mit der Zeit bei Gegnern und Befürwortern gewisse Tendenzen feststellen.

Auffällig ist, dass beide Seiten in der Regel Pauschalisierungen und Gemeinplätze als Argumente anführen, die einer näheren Betrachtung selten standhalten. Noch auffälliger ist, dass die Gegner der Kastration - sowohl unter den Veterinären als auch unter den Tierhaltern - überwiegend Männer sind. Frauen plädieren häufiger für eine Kastration oder sind leicht von deren Vorteilen zu überzeugen.

Es ist recht offensichtlich, dass wir uns mit unseren Hunden sehr viel mehr persönlich identifizieren als mit allen anderen Haustieren. Während bei landwirtschaftlichen Nutztieren, Katzen und kleinen Heimtieren die objektiven Vor- und Nachteile einer Kastration für das Tier und/oder seine Umgebung rational abgewogen werden, ist beim Hund zumindest die erste Reaktion meistens rein emotional. Im zweiten Schritt wird dann versucht, die spontane Zustimmung oder Ablehnung durch "vernünftige" Argumente zu begründen. Die Tatsache, dass die Auswirkungen der Kastration beim Rüden speziesspezifisch weniger deutlich ausgeprägt sind, als das beispielsweise beim Kater der Fall ist, unterstützt die Emotionalität der Diskussion noch zusätzlich.

Dieser Artikel soll den Hundebesitzern im Einzelfall als Entscheidungshilfe dienen. Dabei werden die Argumente pro und contra Kastration aus rein verhaltenstherapeutischer Sicht betrachtet. Medizinische Indikationen bleiben unberührt.

Häufig fällt die Entscheidung zur Kastration eines Rüden bei Tierärztlnnen und Hundebesitzerlnnen in der Hoffnung oder sogar festen Überzeugung, durch diesen Eingriff eine positive Veränderung des Verhaltens zu bewirken. Andere befürchten, dass der Eingriff eher negative Folgen haben könnte. Der Glaube, dass Rüden durch die Entfernung der Hoden fett, faul, charakterschwach und bösartig werden, ist immer noch weit verbreitet.

Wer hat nun Recht? Kann die Kastration wirklich eine Lösung darstellen? Oder, anders herum gefragt, was bewirkt die Kastration denn tatsächlich im Verhaltensbereich?

Grundsätzlich beseitigt bzw. reduziert die Kastration alle Probleme, die aus direkt testosteronabhängigen Verhaltensweisen entstehen. Dazu gehören beim geschlechtsreifen Rüden das Urinmarkieren im Haus, das Streunen auf der Suche nach läufigen Hündinnen, Unruhe, ständiges Jaulen, Futterverweigerung und vermehrte Reizbarkeit, die sich bei Rüden mit starkem Sexualtrieb entwickeln, wenn eine Hündin in der weiteren Nachbarschaft läufig ist; übertriebenes Imponiergehabe und aggressives Konkurrenzverhalten gegenüber anderen Rüden.

Die weit verbreitete Volksmeinung, dass Rüden durch die Kastration ruhiger werden, erweist sich dagegen in der Regel als Ammenmärchen. Zwar neigen kastrierte Rüden durch die veränderte Stoffwechsellage eher zum Fettansatz und ab einem gewissen Übergewicht auch zur Entwicklung eines entsprechenden, kräfteschonenden Phlegmas, aber dieses Problem lässt sich durch vernünftige Fütterung leicht vermeiden. Die Reduktion des Testosteronspiegels an sich hat keine Auswirkung auf das Temperament, den Bewegungsdrang oder das Lautäußerungsverhalten.

Es ist allgemein bekannt, dass männliche Tiere bei den meisten Tierarten wesentlich aggressiver sind als weibliche. Das gilt auch für den Hund. Trotzdem wird die Aggressionsbereitschaft nach einer Kastration nur bezüglich des sexuellen Konkurrenzverhaltens gegenüber anderen potenten Rüden wesentlich reduziert. Bei Rüden, die aggressives Verhalten gegenüber allen, oder den meisten, anderen Hunden beiderlei Geschlechts oder gegenüber Menschen zeigen, ist durch eine Kastration keine befriedigende Änderung des Problemverhaltens zu erwarten. Bei rangordnungsbezogenen aggressiven Auseinandersetzungen zwischen zwei weitgehend gleichwertigen Rüden in demselben Haushalt, sieht die Geschichte ganz anders aus. Hier ist die Kastration des tendenziell weniger durchsetzungsfähigen Rüden manchmal die einzige Möglichkeit, die Situation zu entschärfen. Aber cave! Kastriert man den falschen Rüden, werden die Auseinandersetzungen noch heftiger. Der Einfachheit halber beide zu entmannen, verbessert die Situation auch nicht. Damit beraubt man sich leicht der letzten Möglichkeit, die Hierarchie zu stabilisieren. Bei ständig wiederkehrenden Kämpfen zwischen Hunden in demselben Haushalt ist der Auslöser (fast) immer der dazugehörige Mensch. Daher ist eine Kastration ohne verhaltenstherapeutische Beratung für die Tierhalter selten erfolgreich.

Obwohl Rangordnungsprobleme zwischen Mensch und Hund wesentlich häufiger mit Rüden entstehen als mit Hündinnen, stellt die Kastration hierfür keine Lösung dar. Auch dann nicht, wenn sie vor der Pubertät, d. h. vor dem Auftreten der größten Probleme, durchgeführt wird. Die Tendenz zu sozial-expansivem Verhalten beim Rüden ist teilweise genetisch fixiert und wird zusätzlich durch den vorgeburtlichen Testosteronschub verstärkt.

Entsprechende Verhaltensmuster sind daher schon im frühen Welpenalter zu beobachten und relativ unabhängig von der später einsetzenden Hormonproduktion der Hoden. Viel entscheidender bei Rangordnungsproblemen zwischen Hund und Halter sind die Fehler, die der Mensch in vielen Fällen von Anfang an im Umgang mit dem Hund macht. Um solche Probleme zu beseitigen, bedarf es immer einer sorgfältig auf den Einzelfall zugeschnittenen Verhaltenstherapie. Nur bei einem kleineren Teil der Rangordnungsproblemfälle ist die Kastration als unterstützende Maßnahme notwendig und sinnvoll.

Auch das ständige Aufreiten beim Menschen, das einige Rüden im Laufe der Pubertät entwickeln, ist nicht unbedingt durch die Kastration wieder in den Griff zu bekommen. Die hormonelle Komponente ist nur ein Faktor in dem Ursachenkomplex.

In vergleichbarer Weise beruht die Ausprägung vieler geschlechtsspezifischer Verhaltensmuster auf der "Maskulinisierung" des Gehirns in der pränatalen Phase. Der aktuelle Testosteronspiegel ist nur in wenigen Verhaltensbereichen ausschlaggebend. Andererseits wirkt sich beispielsweise der soziale Erfolg deutlich auf die Hormonproduktion aus. Bei dem Sieger einer sozialen Auseinandersetzung steigt der Testosteronlevel messbar an. Da es in der Natur bei Rangauseinandersetzungen in der Regel um das Recht zur Fortpflanzung geht, ist der mit dem Testosteronausstoß verbundene Libidoanstieg hier durchaus sinnvoll. Der hohe Hormonspiegel ist aber nicht Ursache, sondern Folge des sozialen Aufstiegs.

Langzeitstudien aus den USA (Hart et al.) haben gezeigt, dass weder das Alter noch die sexuelle Erfahrung zum Zeitpunkt der Kastration einen nachweisbaren Effekt auf deren Wirkung haben. Der Testosteronspiegel sinkt innerhalb von acht Stunden nach einer Kastration auf kaum noch messbare Werte. Trotzdem tritt die Wirkung bei einem Teil der Tiere nicht sofort, sondern erst im Laufe von Wochen oder Monaten ein. Hier spielen offensichtlich genetische und lernbedingte Effekte eine Rolle. Genetik und pränatale Maskulinisierung erklären auch, warum selbst präpubertär kastrierte Rüden geschlechtsspezifische Verhaltensweisen wie Urinmarkieren, Imponiergehabe gegenüber anderen Rüden und vollständig ausgeführte Deckakte zeigen.

Nach der letzten Neufassung des Tierschutzgesetzes kam die Frage auf, ob eine Kastration ohne direkte medizinische Indikation überhaupt noch zu rechtfertigen sei. Bei Katzen liefern - zumindest soweit sie Freigänger sind - die bevölkerungspolitischen und gesundheitlichen Argumente sicherlich immer noch den triftigeren Grund, den das Tierschutzgesetz für die Entfernung von Organen fordert. Insbesondere deshalb, weil die als problematisch eingestuften sexualspezifischen Verhaltensweisen hier mit 80 bis 90% Sicherheit durch die Kastration alleine beseitigt werden.

Beim Hund sieht die Sache etwas anders aus. Zwar wird das Streunen bei Rüden auch zu etwa 90 % durch die Kastration "geheilt", weil der Auslöser meist eine läufige Hündin ist, bei allen anderen Verhaltensproblemen ist die Erfolgsquote aber wesentlich geringer (nach Hart 50 bis 60 %). Gleichzeitig gibt es sehr viele Rüden, deren geschlechtsspezifisches Verhalten weder für sie selbst noch für ihre Besitzer oder andere Hunde jemals zu Problemen führt. Bei diesen Tieren wäre eine Kastration, sofern sie nicht aus medizinischen Gründen notwendig wird, ein überflüssiger und damit tierschutzrelevanter Eingriff. Eine routinemäßige Kastration von Rüden ist daher aus meiner Sicht abzulehnen. Es gibt allerdings eine ganze Reihe von Fällen, wo die Kastration aus verhaltensmäßiger Sicht begründet und notwendig ist, weil dadurch Leiden und Schäden verhindert werden.

Im Gegensatz zu seinen wilden Ahnen, den Wölfen, beschränkt sich die Paarungsbereitschaft des Hunderüden nicht mehr auf eine begrenzte "Ranzzeit" von wenigen Wochen im Jahr. Da der Mensch, um des Profites willen, ganzjährig Hunde züchten möchte, haben wir Rüden selektiert, die das ganze Jahr über deckbereit sind. Einige davon haben einen so ausgeprägten Sexualtrieb, dass sie unter der daraus erwachsenden Frustration fast ständig körperlich und psychisch leiden. Bei diesen Rüden ist eine Kastration aus tierschützerischen Gründen angezeigt.

Das gleiche gilt für Rüden, die aus sexueller Konkurrenz heraus ein sehr aggressives Verhalten gegenüber anderen Rüden an den Tag legen. Lässt man sie ihr "natürliches" Verhalten ausleben, entstehen daraus u. U. erhebliche Leiden und Schäden bei anderen Hunden. Will man das verhindern, ergibt sich damit meist zwangsweise eine so restriktive Haltung, dass von einem hundegerechten Leben für den betroffenen Rüden kaum noch gesprochen werden kann.

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Prozessoptmierung zur wirtschaftlichen Ergebnisverbesserung und Mitarbeiterförderung

“Failte Isteach” – Integration Geflüchteter unter Einbindung von Seniorinnen und Senioren

Gemeinsam mit dem irischen Unternehmen Third Age und der Bremer Heimstiftung initiiert die contec GmbH das Projekt „Failte Isteach“ in Deutschland. Hierbei engagieren sich freiwillige Seniorinnen und Senioren für die Integration von Geflüchteten in die Gemeinde, indem sie ihnen Konversationskurse anbieten.

Caritasverband für die Region Düren-Jülich e.V.

Personalakquisition des Kaufmännischen Vorstandes

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Mannheim e.V.

Für den Bereich „Leben im Alter“ suchte die AWO Mannheim eine Fachbereichsleitung. Mit der conQuaesso ® Personalberatung setzte der Träger auf externe Unterstützung. Diese Entscheidung zahlte sich aus.

Caritasverband für die Stadt Köln e.V.

Besetzung der Position der Geschäftsleitung der Caritas Wertarbeit (Werkstatt für Menschen mit Behinderung und SGB II - Angebote)

Gemeinschaftsprojekt GOLiAtH

Im Rahmen des Modellprojekts und Lotsenkonzepts GOLiATh: Geriatrische Onkologie, Lebensqualität durch individuelle Anpassung von Therapiekonzepten und Entlassmanagement wurde ein intersektorales Case Management entwickelt.

Rotenburger Werke für Innere Mission e.V.

Bei den Rotenburger Werken der Inneren Mission war die Position der Leitung für die Werkstatt für Menschen mit Behinderung vakant.

Verbandsgemeindeverwaltungen Zell (Mosel) und Traben-Trarbach

Immer mehr Regionen entwickeln Initiativen, um sich den Herausforderungen des demografischen Wandels zu stellen. So auch die Modellregion Mittelmosel, im Speziellen die Verbandsgemeinden Zell (Mosel) und Traben-Trarbach, die im Rahmen der Initiative des Landes Rheinland-Pfalz „Starke Kommunen – Starkes Land“ demografiefeste Konzepte für die „Gesundheit und Pflege in der Bedarfsregion Mittelmosel“ entwickeln. contec hat dieses Projekt durch die Analyse der Ist-Situation des Angebotes an Pflege- und Assistenzleistungen von April bis Juni 2014 unterstützt und eine Prognose für die Entwicklung der Pflegebedürftigkeit in der Modellregion abgegeben. Darauf aufbauend wurden Handlungsempfehlungen für die Projektaktivitäten der Partner entwickelt. Die Konzepte und Maßnahmen wurden nicht allein durch die Kommunen selbst, sondern im Dialog von Politik und Verwaltung mit Wirtschaft, Vereinen und Verbänden sowie den Akteuren aus dem Gesundheits- und Pflegebereich geplant.

Die contec GmbH unterstützt auch weitere Regionen dabei, gemeinsam die Veränderungen in der Gesundheits- und Pflegelandschaft zukunftsfähig zu gestalten. Hierbei bringt sie ihre Expertise in Strukturanalyse und -planung in Moderation und Management von Netzwerkprozessen und Projekten mit ein.

Ältere Migrantinnen und Migranten in Berlin: Expertise im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz

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Fachhochschulen im Land Berlin

Mit seinen zahlreichen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen gilt Berlin als große Wissenschaftsstadt in Deutschland. Ein Studium in Berlin kann in einem der 19 Fachhochschulen erfolgen, die jeweils unterschiedliche Studiumsschwerpunkte anbieten.

Neben vielen staatlichen Fachhochschulen findet man auch Hochschulen, die sich in privater Trägerschaft befinden. Die Fachhochschulen, die sich in privater Trägerschaft befinden, haben den Vorteil, die Studenten intensiver auf das Berufsleben vorzubereiten. Dies hat meistens damit zu tun, dass an privaten Hochschulen nur eine geringe Anzahl an Studenten studieren und die Aufnahmekapazitäten begrenzt sind.

Berlin hat jedoch auch viele staatliche Hochschulen, die sich auf einem sehr hohen Bildungsniveau befinden und die den Studenten eine solide wissenschaftliche Ausbildung garantieren. Ob man in einer privaten oder staatlichen Hochschule studiert, ist also nicht sofort ein Jobgarant. Letztendlich muss sich ein Absolvent in der freien Wirtschaft profilieren können und dafür reicht nicht nur ein guter Abschluss. Aber die Möglichkeit in Berlin eine gute Tätigkeit nach seinem Studium zu bekommen ist groß. Denn Berlin ist ein Land mit einer starken Wirtschaft, in der zahlreiche Großkonzerne wie Siemens, Deutsche Bahn AG oder die Metro AG ansässig sind. Auch Mediensender wie MTV, VIVA oder N24 haben in Berlin ihre Hauptstelle.

So facettenreich die Wirtschaftslandschaft in Berling ist, so vielfältig ist auch ein Studium in Berlin. Nennenswert ist vor allem die Alice Salomon Hochschule, die 1908 gegründet wurde und an der rund 1900 Studenten studieren. Die Fachhochschule hat ihren Schwerpunkt in den Bereich der sozialen Arbeit sowie Gesundheits- und Pflegemanagement. Sie wurde von der Wissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Alice Salomon gegründet und war ursprünglich eine Frauenschule. Angeboten werden zudem Studienfächer wie Soziale Arbeit, Pädagogik und Sozialmanagement. Die Hochschule ist akkreditiert und bietet Master- und Bachelorstudiengänge an.

Eine weitere interessante Fachhochschule ist die staatlich anerkannte private Hochschule BBW in Berlin. Bei nachweislicher Berufserfahrung kann an dieser Hochschule auch ohne Abitur ein Studium aufgenommen werden. Studienschwerpunkte an dieser Hochschule sind Handelsmanagement, Gesundheitsmanagement und Medienmanagement. Für alle Fachhochschulen in Berlin ist innerhalb einer bestimmten Frist ein Studienbeitrag zu entrichten. Diese Gebühren können pro Semester variieren und sollten daher direkt bei der jeweiligen Hochschule erfragt werden. Wichtig ist auch, die Fristen einzuhalten und sich dementsprechend auf der Homepage genau zu informieren.

Die Berufsschule für Arzt-, Zahnarzt-, Tierarzt- und Apothekenhelferinnen bezieht den hinteren Teil des Schulgebäudes Bochumer Str. 8c in Berlin Tiergarten. Der vordere Teil des Gebäudes wird von der staatlichen Technikerschule genutzt.

  • Dieser Schulkomplex wurde 1906-08 für das Friedrichswerdersche Gymnasium und 2 Volkschulen errichtet!

Die Schule erhält den Namen Ernst-Schering-Oberschule

  • Ernst Schering (1824-1889) war Besitzer der „Grünen Apotheke", aus der das heutige Unternehmen der Schering AG hervorgegangen ist

Die Schule wird umbenannt in Oberstufenzentrum Gesundheit und zieht in die Schwyzer Str. 6-8 in Berlin-Wedding

  • Das Schulgebäude Schwyzer Str. 6-8 wurde als Mittelstufenzentrum gebaut, 1974 eingeweiht und von der Paul-Hertz-Oberschule, einer Gesamtschule mit den Klassenstufen 7-10, einige Jahre genutzt. Mitte der 80er Jahre wurde es für das OSZ Gesundheit umgebaut

Wegen hoher Asbestbelastung muss das Schulgebäude Schwyzer Straße geschlossen werden. Ausweichstandorte werden bezogen.

Nach der Wiedervereinigung steigen die Schülerzahlen stark an.

  • 3 Standorte müssen genutzt werden:
    Das Gebäude Böttgerstraße 2-4 (Berlin-Wedding) ist von Anfang an zu klein. Ein neu errichtetes Gebäude in der Pankstraße (Berlin-Wedding) kommt hinzu. Als dritter Standort wird die Wollenberger Str. 1 (Berlin-Hohenschönhausen) bezogen

Das OSZ kehrt in das sanierte Gebäude Schwyzer Straße zurück.

Der Schulhof wird neu gestaltet.

Die Schwyzer Straße bietet angesichts der hohen Schülerzahlen nicht ausreichend Platz. Ein zweites Oberstufenzentrum Gesundheit entsteht im Bezirk Hellersdorf.

Das Oberstufenzentrum Gesundheit II (www.osz-gesundheit2.de) in Berlin-Hellersdorf öffnet seine Pforten.

Schwyzer Str. 6/8
13349 Berlin

Tel.: 030 453080-0
Fax: 030 453080-77
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auslandspraktikum in Nordirland mit Erasmus+ Mein.