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Auch radioaktive Strahlung hat ionisierende Eigenschaften. Radionuklide werden zum Beispiel in der nuklearmedizinischen Krebstherapie angewendet.

Radioaktive Stoffe können natürlich vorkommen oder künstlich hergestellt werden. Bekannte Beispiele für radioaktive Elemente sind Plutonium und Uran, die bei der Nutzung von Kernenergie verwendet werden, sowie Zerfallsprodukte von Uran, wie Radium oder das radioaktive Edelgas Radon.

In der Natur existieren aber auch radioaktive "Varianten" vieler anderer, normalerweise stabiler Stoffe. Atomkerne eines bestimmten Elements können unterschiedlich "schwer" sein, wenn sie eine unterschiedliche Zahl von Neutronen enthalten. Die unterschiedlich schweren Varianten eines Elements nennt man Isotope. Manche dieser Isotope sind instabil und zerfallen deshalb. Oft haben sie nur eine geringe Halbwertszeit, wandeln sich also sehr schnell in neue Stoffe um. Bei anderen Stoffen dauert die Umwandlung Jahre oder gar Jahrtausende. Ein Beispiel ist das Kohlenstoffatom: Davon gibt es in der Natur mehrere, unterschiedlich stark radioaktive Formen mit unterschiedlichen Halbwertszeiten. Weitere Kohlenstoff-Isotope können für die Anwendung in der Medizin künstlich erzeugt werden.

Die Atomkerne der instabilen Isotope zerfallen nicht alle auf dieselbe Art. Man unterscheidet verschiedene Zerfallsarten voneinander, bei der unterschiedliche Strahlung freigesetzt wird.

Alphastrahlung (α-Strahlung): energiereich, aber mit geringer Reichweite

Alphastrahler sind radioaktive Stoffe, die in ein Alphateilchen und einen positiv geladenen Restkern zerfallen. Ein Alphateilchen besteht aus zwei Protonen und zwei Neutronen. Alphastrahlung ist sehr energiereich, hat jedoch nur eine geringe Reichweite und lässt sich leicht abbremsen. In Wasser verlieren Alphateilchen ihre Energie schon nach wenigen Mikrometern. Viele der in der Kernenergie eingesetzten Stoffe sind Alphastrahler, außerdem das natürlich vorkommende Edelgas Radon.

Wie wirkt Alphastrahlung auf den Körper? Alphastrahlung kann von außen kaum durch die Haut in den Körper eindringen. Schon ein Blatt Papier reicht aus, um Alphastrahlung abzuschirmen. Alphastrahler sind allerdings sehr gefährlich, wenn sie über die Nahrung aufgenommen oder eingeatmet werden und direkt auf das Gewebe einwirken können. Einmal im Körper, konzentriert sich die Wirkung auf kleinstem Raum. Es kann lokal zu deutlichen Gewebeschäden kommen. Problematisch wird es auch, wenn der Körper Alphastrahler nicht wieder ausscheidet: Manche Alphastrahler können in Organen eingelagert werden und diese stark beschädigen.

Alphastrahler in der Medizin: Alphastrahler nutzt man eher selten in der Tumorbehandlung, beispielsweise zur Schmerzbehandlung bei Patienten mit Knochenmetastasen. Die Strahlung kann die Tumorzellen irreparabel zerstören, das umliegende Gewebe wird jedoch aufgrund der geringen Reichweite kaum beeinträchtigt.

Betastrahlung (β-Strahlung): Elektronen- und Positronenstrahlung

Beta-Minus-Zerfall: Beim Zerfall eines Atomkerns kommt es zu einem Neutronenüberschuss. Die überzähligen Neutronen zerfallen, dabei werden Elektronen frei. β - -Strahlung ist Elektronenstrahlung.

Beta-Plus-Zerfall: Beim Zerfall eines Atomkerns kommt es zu einem Neutronenmangel. Ein überschüssiges Proton wandelt sich in ein Neutron um, dabei entstehen Positronen. β + -Strahlung ist Positronenstrahlung.

Wie wirkt Betastrahlung auf den Körper? Betastrahlung hat eine etwas höhere Reichweite als Alphastrahlung. Sie kann von außen in die Haut eindringen und diese beschädigen. Verbrennungen oder Langzeitschäden wie Hautkrebs können die Folge sein. Auch die Augen sind gefährdet: Es kann zu einer Linsentrübung kommen. Tiefer in den Körper gelangen Betastrahler jedoch nur über kontaminierte Nahrung oder durch das Einatmen. Betastrahler können Gewebe im Körper schädigen und langfristig Krebs verursachen. Sie lassen sich aber auch gezielt einsetzen, um Tumorzellen zu zerstören.

Betastrahler in der Medizin: Viele in der Nuklearmedizin eingesetzte Radionuklide sind Beta-Minus-Strahler. Ein Beispiel ist radioaktives Iod zur Behandlung von Schilddrüsenkrebs. Auch in der Strahlentherapie finden Betastrahler Anwendung, zum Beispiel in der Brachytherapie bei Prostatakrebs. Beta-Plus-Strahler werden in der Krebsdiagnostik bei der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) verwendet.

Gammastrahlung (γ-Strahlung): Keine Teilchen, sondern Wellen

Anders als bei Alpha- und Betastrahlung handelt es sich bei Gammastrahlung nicht um Teilchenstrahlung, sondern um Photonenstrahlung, also elektromagnetische Wellen. Sie kann alleine beim Zerfall eines Atomkerns entstehen oder als "Nebenprodukt" des Beta-Plus-Zerfalls. Gammastrahlen kommen in der Natur durch den Zerfall von radioaktiven Stoffen im Boden zustande oder als kosmische Strahlung aus dem Weltraum.

Wie wirkt Gammastrahlung auf den Körper? Gammastrahlen werden von Materie weniger stark gebremst als Teilchenstrahlung. Sie haben deshalb eine große Reichweite: Sie können den Körper mühelos durchdringen. Besonders bei hoher Dosierung hinterlassen sie auf ihrem Weg eine Spur der Zerstörung. Betroffen sind allerdings in der Regel nur die Gewebe, die von der Strahlung tatsächlich durchdrungen werden. Auch wenn die schädigende Wirkung zunächst nur solange besteht, wie man der Strahlenquelle ausgesetzt ist, können Schäden zum Teil zeitverzögert auftreten: Die Strahlenwirkung macht sich nämlich oft erst bei der Erneuerung der Zellen bemerkbar.

Gammastrahlung in der Medizin: Gammabestrahlungseinrichtungen in der Krebstherapie verwenden meist das radioaktive Element Kobalt ( 60 Co). Es wird zum Beispiel zur Bestrahlung von Hirntumoren oder Hirnmetastasen genutzt. Auch zur Diagnostik werden Gammastrahler eingesetzt: Mithilfe der Szintigraphie oder Positronen-Emissions-Tomographie können Ärzte Tumoren oder Metastasen im Körper aufspüren.

Benannt wurde die Röntgenstrahlung nach ihrem Entdecker, Wilhelm Conrad Röntgen. Im Gegensatz zu radioaktiver Strahlung wird Röntgenstrahlung fast immer künstlich erzeugt. Sie entsteht nicht durch einen Kernzerfall, sondern dadurch, dass Elektronen beschleunigt und wieder abgebremst werden. Die freigesetzte Strahlung kann unterschiedlich energiereich sein. Man spricht von weicher, mittlerer, harter oder ultraharter Röntgenstrahlung. Ultraharte Röntgenstrahlung ist im Wesentlichen das Gleiche wie Gammastrahlung.

Wie wirkt Röntgenstrahlung auf den Körper? Auch Röntgenstrahlung gehört zur ionisierenden Strahlung. Sie kann die Gewebe im Körper verändern und Schäden bis hin zu Krebs verursachen. Wie hoch die Belastung für den Körper ist, hängt von der Empfindlichkeit des jeweiligen Gewebes ab und von der Häufigkeit der Anwendung. Je energiereicher die Strahlung, desto schädlicher ist die Wirkung.

Röntgenstrahlung in der Medizin: Röntgenstrahlung wird in der Medizin vor allem zur Erzeugung von Bildern verwendet: Röntgenbilder und Computertomogramme erlauben einen Einblick ins Innere des Körpers. Weiche und harte Röntgenstrahlung kann auch bei der Bestrahlung von Hauttumoren eine Rolle spielen. Ultraharte Röntgenstrahlung ist sehr energiereich und hat stark ionisierende Eigenschaften. Sie wird daher sehr häufig in der Strahlentherapie verschiedener Krebsarten angewendet und soll Tumorzellen zerstören.

Bequerel (Bq): Zur Messung von Radioaktivität zählen Physiker, wie viele Zerfälle pro Zeiteinheit bei einer radioaktiven Substanz vorkommen. Die physikalische Einheit ist Becquerel: Ein Becquerel bedeutet einen Zerfall pro Sekunde.

Halbwertszeit (HWZ, t1/2): Die Halbwertszeit steht für die Zeit, in der die Hälfte einer strahlenden Substanz zerfallen ist. Radioaktive Elemente verhalten sich dabei immer gleich: Für das 239 Plutonium beträgt die Halbwertszeit 24.110 Jahre. Es gibt jedoch auch Plutonium-Isotope mit Halbwertszeiten von Tagen oder Monaten. Bei 131 Jod, das in der Medizin eingesetzt wird, dauert es dagegen nur etwas mehr als acht Tage, bis die Hälfte zerfallen ist.

Gray (Gy): In der Einheit Gray wird die Energiedosis ionisierender Strahlung angegeben. Sie gibt an, wie viel Strahlung pro Kilogramm des Gewebes aufgenommen wird. Die Energiedosis ist wichtig, um eine Strahlentherapie zur Behandlung von Krebs zu planen: Je höher die Strahlendosis, desto wirksamer ist die Behandlung gegen den Tumor. Allerdings steigt auch das Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen und für chronische Strahlenfolgen.

Sievert (Sv): Nicht zu verwechseln ist die Energiedosis mit der sogenannten Äquivalentdosis, gemessen in Sievert. Diese berücksichtigt zusätzlich die Wirkung der verschiedenen Strahlenarten auf das Gewebe. Die effektive (Äquivalent-)Dosis bezieht außerdem die unterschiedliche Empfindlichkeit verschiedener Gewebearten mit ein. Innere Organe sind beispielsweise strahlenempfindlicher als die Haut, Keimdrüsen empfindlicher als Brustgewebe. Die Richtwerte zur Gewebeempfindlichkeit werden für jedes Organ oder Gewebe von der Internationalen Strahlenschutzkommission (www.icrp.org) auf Basis wissenschaftlicher Daten geschätzt und veröffentlicht. Die Äquivalentdosis spielt beim Strahlenschutz eine Rolle und wird bei Röntgen- und Computertomographie-Untersuchungen angegeben.

Welcher Strahlenbelastung ist man in Deutschland ausgesetzt? Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gibt die durchschnittliche Belastung aus der Umwelt derzeit mit insgesamt etwa 2,1 Millisievert (mSv) pro Jahr an (www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/natuerliche-strahlenbelastung/natuerliche-strahlenbelastung.html). Abhängig vom Wohnort, von den Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und auch vom eigenen Beruf kann die tatsächliche Strahlenbelastung zwischen 1 und 10 Millisievert schwanken.

Über Strahlungsquellen in der Umwelt, von der Bodenbelastung bis zu Lebensmitteln und Baumaterialien, informiert das BfS unter www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/umwelt_node.html.

Kosmische Strahlung: Ein wesentlicher Teil der ionisierenden Strahlung, der wir täglich ausgesetzt sind, stammt gar nicht von der Erde, sondern aus dem Weltall. Die Atmosphäre schirmt uns von dieser Strahlung weitgehend ab. Gerade in den Bergen oder in Flugzeugen macht sie sich jedoch als sogenannte Höhenstrahlung bemerkbar.

Terrestrische Strahlung: Natürliche Strahlenquellen sind außerdem radioaktive Stoffe im Boden und in Gesteinen sowie daraus hergestellte Baumaterialien. Das radioaktive Edelgas Radon entsteht durch Zerfall radioaktiver Substanzen im Boden. Durch Einatmen gelangt das Gas in die Lunge.

Pflanzen und Tiere nehmen radioaktive Stoffe auf. Über die Nahrung gelangen sie in den Menschen. Auch "Genussmittel" wie Tabak können radioaktive Substanzen enthalten.

Die menschliche Zivilisation sorgt für eine zusätzliche Strahlenbelastung.

Medizinische Strahlenquellen: Die Strahlung stammt unter anderem aus radioaktiven Stoffen, die in der Medizin verwendet werden. Über den Abfall oder Abwässer können diese in die Umwelt gelangen. Die Strahlenschutzrichtlinien für die Entsorgung medizinischer Radionuklide sind allerdings streng. Patienten, aber auch medizinisches Personal, sind weiteren medizinischen Strahlenquellen ausgesetzt, beispielsweise beim Röntgen, bei der Computertomographie oder bei der Behandlung von Krebs.

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Es ist recht offensichtlich, dass wir uns mit unseren Hunden sehr viel mehr persönlich identifizieren als mit allen anderen Haustieren. Während bei landwirtschaftlichen Nutztieren, Katzen und kleinen Heimtieren die objektiven Vor- und Nachteile einer Kastration für das Tier und/oder seine Umgebung rational abgewogen werden, ist beim Hund zumindest die erste Reaktion meistens rein emotional. Im zweiten Schritt wird dann versucht, die spontane Zustimmung oder Ablehnung durch "vernünftige" Argumente zu begründen. Die Tatsache, dass die Auswirkungen der Kastration beim Rüden speziesspezifisch weniger deutlich ausgeprägt sind, als das beispielsweise beim Kater der Fall ist, unterstützt die Emotionalität der Diskussion noch zusätzlich.

Dieser Artikel soll den Hundebesitzern im Einzelfall als Entscheidungshilfe dienen. Dabei werden die Argumente pro und contra Kastration aus rein verhaltenstherapeutischer Sicht betrachtet. Medizinische Indikationen bleiben unberührt.

Häufig fällt die Entscheidung zur Kastration eines Rüden bei Tierärztlnnen und Hundebesitzerlnnen in der Hoffnung oder sogar festen Überzeugung, durch diesen Eingriff eine positive Veränderung des Verhaltens zu bewirken. Andere befürchten, dass der Eingriff eher negative Folgen haben könnte. Der Glaube, dass Rüden durch die Entfernung der Hoden fett, faul, charakterschwach und bösartig werden, ist immer noch weit verbreitet.

Wer hat nun Recht? Kann die Kastration wirklich eine Lösung darstellen? Oder, anders herum gefragt, was bewirkt die Kastration denn tatsächlich im Verhaltensbereich?

Grundsätzlich beseitigt bzw. reduziert die Kastration alle Probleme, die aus direkt testosteronabhängigen Verhaltensweisen entstehen. Dazu gehören beim geschlechtsreifen Rüden das Urinmarkieren im Haus, das Streunen auf der Suche nach läufigen Hündinnen, Unruhe, ständiges Jaulen, Futterverweigerung und vermehrte Reizbarkeit, die sich bei Rüden mit starkem Sexualtrieb entwickeln, wenn eine Hündin in der weiteren Nachbarschaft läufig ist; übertriebenes Imponiergehabe und aggressives Konkurrenzverhalten gegenüber anderen Rüden.

Die weit verbreitete Volksmeinung, dass Rüden durch die Kastration ruhiger werden, erweist sich dagegen in der Regel als Ammenmärchen. Zwar neigen kastrierte Rüden durch die veränderte Stoffwechsellage eher zum Fettansatz und ab einem gewissen Übergewicht auch zur Entwicklung eines entsprechenden, kräfteschonenden Phlegmas, aber dieses Problem lässt sich durch vernünftige Fütterung leicht vermeiden. Die Reduktion des Testosteronspiegels an sich hat keine Auswirkung auf das Temperament, den Bewegungsdrang oder das Lautäußerungsverhalten.

Es ist allgemein bekannt, dass männliche Tiere bei den meisten Tierarten wesentlich aggressiver sind als weibliche. Das gilt auch für den Hund. Trotzdem wird die Aggressionsbereitschaft nach einer Kastration nur bezüglich des sexuellen Konkurrenzverhaltens gegenüber anderen potenten Rüden wesentlich reduziert. Bei Rüden, die aggressives Verhalten gegenüber allen, oder den meisten, anderen Hunden beiderlei Geschlechts oder gegenüber Menschen zeigen, ist durch eine Kastration keine befriedigende Änderung des Problemverhaltens zu erwarten. Bei rangordnungsbezogenen aggressiven Auseinandersetzungen zwischen zwei weitgehend gleichwertigen Rüden in demselben Haushalt, sieht die Geschichte ganz anders aus. Hier ist die Kastration des tendenziell weniger durchsetzungsfähigen Rüden manchmal die einzige Möglichkeit, die Situation zu entschärfen. Aber cave! Kastriert man den falschen Rüden, werden die Auseinandersetzungen noch heftiger. Der Einfachheit halber beide zu entmannen, verbessert die Situation auch nicht. Damit beraubt man sich leicht der letzten Möglichkeit, die Hierarchie zu stabilisieren. Bei ständig wiederkehrenden Kämpfen zwischen Hunden in demselben Haushalt ist der Auslöser (fast) immer der dazugehörige Mensch. Daher ist eine Kastration ohne verhaltenstherapeutische Beratung für die Tierhalter selten erfolgreich.

Obwohl Rangordnungsprobleme zwischen Mensch und Hund wesentlich häufiger mit Rüden entstehen als mit Hündinnen, stellt die Kastration hierfür keine Lösung dar. Auch dann nicht, wenn sie vor der Pubertät, d. h. vor dem Auftreten der größten Probleme, durchgeführt wird. Die Tendenz zu sozial-expansivem Verhalten beim Rüden ist teilweise genetisch fixiert und wird zusätzlich durch den vorgeburtlichen Testosteronschub verstärkt.

Entsprechende Verhaltensmuster sind daher schon im frühen Welpenalter zu beobachten und relativ unabhängig von der später einsetzenden Hormonproduktion der Hoden. Viel entscheidender bei Rangordnungsproblemen zwischen Hund und Halter sind die Fehler, die der Mensch in vielen Fällen von Anfang an im Umgang mit dem Hund macht. Um solche Probleme zu beseitigen, bedarf es immer einer sorgfältig auf den Einzelfall zugeschnittenen Verhaltenstherapie. Nur bei einem kleineren Teil der Rangordnungsproblemfälle ist die Kastration als unterstützende Maßnahme notwendig und sinnvoll.

Auch das ständige Aufreiten beim Menschen, das einige Rüden im Laufe der Pubertät entwickeln, ist nicht unbedingt durch die Kastration wieder in den Griff zu bekommen. Die hormonelle Komponente ist nur ein Faktor in dem Ursachenkomplex.

In vergleichbarer Weise beruht die Ausprägung vieler geschlechtsspezifischer Verhaltensmuster auf der "Maskulinisierung" des Gehirns in der pränatalen Phase. Der aktuelle Testosteronspiegel ist nur in wenigen Verhaltensbereichen ausschlaggebend. Andererseits wirkt sich beispielsweise der soziale Erfolg deutlich auf die Hormonproduktion aus. Bei dem Sieger einer sozialen Auseinandersetzung steigt der Testosteronlevel messbar an. Da es in der Natur bei Rangauseinandersetzungen in der Regel um das Recht zur Fortpflanzung geht, ist der mit dem Testosteronausstoß verbundene Libidoanstieg hier durchaus sinnvoll. Der hohe Hormonspiegel ist aber nicht Ursache, sondern Folge des sozialen Aufstiegs.

Langzeitstudien aus den USA (Hart et al.) haben gezeigt, dass weder das Alter noch die sexuelle Erfahrung zum Zeitpunkt der Kastration einen nachweisbaren Effekt auf deren Wirkung haben. Der Testosteronspiegel sinkt innerhalb von acht Stunden nach einer Kastration auf kaum noch messbare Werte. Trotzdem tritt die Wirkung bei einem Teil der Tiere nicht sofort, sondern erst im Laufe von Wochen oder Monaten ein. Hier spielen offensichtlich genetische und lernbedingte Effekte eine Rolle. Genetik und pränatale Maskulinisierung erklären auch, warum selbst präpubertär kastrierte Rüden geschlechtsspezifische Verhaltensweisen wie Urinmarkieren, Imponiergehabe gegenüber anderen Rüden und vollständig ausgeführte Deckakte zeigen.

Nach der letzten Neufassung des Tierschutzgesetzes kam die Frage auf, ob eine Kastration ohne direkte medizinische Indikation überhaupt noch zu rechtfertigen sei. Bei Katzen liefern - zumindest soweit sie Freigänger sind - die bevölkerungspolitischen und gesundheitlichen Argumente sicherlich immer noch den triftigeren Grund, den das Tierschutzgesetz für die Entfernung von Organen fordert. Insbesondere deshalb, weil die als problematisch eingestuften sexualspezifischen Verhaltensweisen hier mit 80 bis 90% Sicherheit durch die Kastration alleine beseitigt werden.

Beim Hund sieht die Sache etwas anders aus. Zwar wird das Streunen bei Rüden auch zu etwa 90 % durch die Kastration "geheilt", weil der Auslöser meist eine läufige Hündin ist, bei allen anderen Verhaltensproblemen ist die Erfolgsquote aber wesentlich geringer (nach Hart 50 bis 60 %). Gleichzeitig gibt es sehr viele Rüden, deren geschlechtsspezifisches Verhalten weder für sie selbst noch für ihre Besitzer oder andere Hunde jemals zu Problemen führt. Bei diesen Tieren wäre eine Kastration, sofern sie nicht aus medizinischen Gründen notwendig wird, ein überflüssiger und damit tierschutzrelevanter Eingriff. Eine routinemäßige Kastration von Rüden ist daher aus meiner Sicht abzulehnen. Es gibt allerdings eine ganze Reihe von Fällen, wo die Kastration aus verhaltensmäßiger Sicht begründet und notwendig ist, weil dadurch Leiden und Schäden verhindert werden.

Im Gegensatz zu seinen wilden Ahnen, den Wölfen, beschränkt sich die Paarungsbereitschaft des Hunderüden nicht mehr auf eine begrenzte "Ranzzeit" von wenigen Wochen im Jahr. Da der Mensch, um des Profites willen, ganzjährig Hunde züchten möchte, haben wir Rüden selektiert, die das ganze Jahr über deckbereit sind. Einige davon haben einen so ausgeprägten Sexualtrieb, dass sie unter der daraus erwachsenden Frustration fast ständig körperlich und psychisch leiden. Bei diesen Rüden ist eine Kastration aus tierschützerischen Gründen angezeigt.

Das gleiche gilt für Rüden, die aus sexueller Konkurrenz heraus ein sehr aggressives Verhalten gegenüber anderen Rüden an den Tag legen. Lässt man sie ihr "natürliches" Verhalten ausleben, entstehen daraus u. U. erhebliche Leiden und Schäden bei anderen Hunden. Will man das verhindern, ergibt sich damit meist zwangsweise eine so restriktive Haltung, dass von einem hundegerechten Leben für den betroffenen Rüden kaum noch gesprochen werden kann.

Die Kastration des Rüden ist natürlich ein Eingriff in den Körper und als solcher mit - wenn auch meist geringfügigen - Leiden und Risiken verbunden. Sie sollte daher nicht unnötig durchgeführt werden. Die Kastration ist auch bei weitem kein Allheilmittel für Verhaltensprobleme. Die Auswirkungen sind viel enger begrenzt, als gemeinhin angenommen wird. Eine Kastration ersetzt nicht die richtige Sozialisation, Erziehung und verhaltensgerechte Haltung des Hundes. Sie ersetzt, wenn erst einmal Probleme aufgetreten sind, auch selten eine Verhaltenstherapie. Sie kann sich aber im Einzelfall für das betroffene Tier und dessen gesamte Umgebung sehr positiv auswirken, wenn sie nach sorgfältiger Diagnosestellung erfolgt.

In Zweifelsfällen lässt sich die Wirkung durch eine vorübergehende chemische Kastration mit Antiandrogenen weitestgehend imitieren. Die Depotinjektion bewirkt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Tagen eine der chirurgischen Kastration vergleichbare Verhaltensänderung. Diese hält ca. drei bis vier Wochen an. Die Gabe von Antiandrogenen kann daher als Hilfsmittel zur Diagnoseabsicherung und als Entscheidungshilfe für die Besitzer herangezogen werden. Sei es vielleicht auch nur, um den Zweifler oder überzeugten Kastrationsgegner zu beweisen, dass der kastrierte Rüde weder Jagdtrieb noch Wach- und Schutzverhalten einbüßt und sich auf der Hundewiese auch nicht von jedem Zwergdackel dominieren und besteigen lässt. Denn trotz aller rationalen Argumente für und gegen die Kastration, ausschlaggebend für die Entscheidung des Besitzers ist doch meist die emotionale Seite. Wenn das Problemverhalten erfolgreich reduziert wird und der Rüde trotzdem noch "seinen Mann steht", kann Mann der Kastration seines Hundes wesentlich leichter zustimmen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Kastration des Rüden als alleinige Maßnahme nur in wenigen Fällen eine Lösung für Verhaltensprobleme darstellt. Sie ist aber als unterstützende Maßnahme im Rahmen einer Verhaltenstherapie bei geschlechtsspezifischen Problemverhaltensweisen oft sinnvoll und notwendig.

Die routinemäßige Kastration von Rüden führt zwar nicht zu negativen Verhaltensänderungen, bringt aber auch keine wesentlichen Vorteile. Sie ist daher aus ethologischer Sicht nicht zu begründen. Da die meisten in Deutschland gehaltenen Rüden keinen unkontrollierten Freigang haben, ist das Argument der Populationskontrolle bei uns nicht stichhaltig.

Bei eindeutiger medizinischer oder verhaltensmäßiger Indikation spricht allerdings aus der Sicht der Verhaltenstherapie auch nichts gegen eine Kastration.

© Dr. Christiane Quandt, 1998

Der Artikel erschien u. a. in Der Retriever, Mitgliederzeitschrift des Deutschen Retrieverclubs, Heft 3/1998. Die Wiedergabe erfolgte mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

In der DRC-Clubzeitschrift erschien im Mai 2011 ein ausführlicher Artikel über das Für und Wider der Kastration bei Rüde und Hündin.

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  • Hemmung der DNA-, RNA- Proteinsynthese
  • Hemmung der Zellmitose und Zellzerstörung
  • Störung und Suppression der Immunabwehr:
    • Zelluläres und humorales Immunsystem,
    • Weißes Blutbild: Lymphozyten, Makrophagen,
    • Immunglobuline, Antikörperbildung,
      Komplement- und Interferonaktivität
  • Störung der Muko-ziliare Funktion in den Atemwegen
  • Entzündliche und blutende Lungenerkrankungen

Folgende unspezifische gesundheitliche Beschwerden werden bei Schimmelpilz-exponierten Patienten beschrieben (Johanning 1998):

  • Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege (Nase, Nebenhöhlen,Rachen, Lunge)
  • Kopfschmerzen (Sinuses),
  • allergischer Schnupfen, Nasenbluten, erkältungsähnliche Halsschmerzen,Reizhusten,
  • Kurzatmigkeit, Engefühl in der Brust, zunehmende Luftnot bei leichter Belastung,atmungsabhängige Brustschmerzen, Brenngefühl in der Brust, Asthma-Giemen(Pfeifendes Atmen).
  • Augenreizungen: Errötung, wässrig, Lichtempfindlichkeit, evtl. Sehstörungen
  • Hautreizungen: Verbrennungsähnlich mit Errötung, Brenngefühl; “Kribbeln undBrennen” in den Fingern, den Händen und Füßen (barfüßiger Kontakt), Dermatitis in Axilla und Perigenital
  • evtl. Haarverlust (diffuse Alopezie)
  • Grippe-ähnliche Beschwerden: Fiebrigkeit, Gelenk-und Muskelschmerzen, Mattigkeit
  • Übermäßig starke körperliche und geistige Erschöpfung (Chronic Fatigue Syndrome)
  • Probleme des Zentralen Nervensytems: Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, kognitive Störungen (besonders im Sprachbereich),depressive Verstimmungen, gesteigerte Nervosität und Reizbarkeit, Schwindel- und Gleichgewichtsstörungen.
  • Magen-Darmstörungen: Übelkeit und Brechreiz, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen wie bei einem Galle-Anfall

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Gehe in das Gefühl der Erfüllung und lass dem Leben alle Türen offen. Du hast keine volle Kontrolle über das Leben und die Umstände. Wenn du mit einem Wunsch dein Leben verändern willst, kann es sein, dass du dich oder die Umstände verändern musst.

Merke: Das Erfüllen deiner Wünsche mit der Kraft deiner Gedanken geht also auch über das Nutzen deiner Intuition.

Wenn du mit deinem neuen Gehaltswunsch in der jetzigen Firma scheiterst und alles versucht hast, wirklich alles, kann evtl. der Impuls aufkommen, deine Firma oder sogar deinen Beruf zu wechseln. Das hast du nicht in der Hand und in diesen Fällen musst du den inneren Impulsen der Richtigkeit folgen. Diese führen dich zu der Erfüllung des Wunsches.

Kommen wir nun zum schwierigsten Beispiel: das eigene Umfeld mit liebevollen Menschen besetzen; inklusive Partnerschaften. Wer träumt nicht von der großen Liebe und von Freunden, die in jeder Situation zu einem halten und einen bedingungslos respektieren?

Wer hier einfach nur im Außen versucht jemanden zu finden, ohne den eigenen Keller zu reinigen, wird niemals das auf Dauer finden, was er sich von Herzen wünscht.

Alles beginnt bei dir selbst. Wir können nur die Liebe erfahren, die wir auch für uns selbst empfinden.

Auch wenn wir Menschen begegnen, die uns wahrhaftige Liebe zeigen, so können wir sie nicht erkennen und nicht annehmen. Wir müssen erst uns selbst annehmen und lieben. Erst dann können wir die Liebe von außen annehmen. Auch in diesem Fall können wir wieder damit beginnen, uns alle destruktiven Gedankenmuster bewusst zu machen, die der Selbstliebe im Weg stehen.

Die Sache ist die, dass du immer die Menschen in dein Leben ziehst, die so sind wie du.

Du ziehst in dein Leben, was du ausstrahlst. Das ist das Resonanzgesetz, mit dem die Kraft unserer Gedanken funktioniert.

Die Lösung ist, erstmal selbst so zu werden, wie man sich den Partner wünscht. Erst dann wirst du die Menschen in dein Leben ziehen, die du auch wirklich haben willst. Andere Menschen sind nichts weiter als ein Spiegel der eigenen Gedanken und Gefühle.

Kritisiere ich einen anderen, kritisiere ich in Wahrheit mich selbst. Wenn du anziehst, was du ausstrahlst, funktioniert das Resonanzgesetz wie ein Spiegel, weshalb es auch oft Spiegelgesetz genannt wird.

Alle Lebenssituationen kannst du dabei für dich selbst bewusst betrachten und schauen, was dir diese sagen möchten und was du daraus lernen kannst.

Mit welchem bewussten oder bis dato unbewussten Anteil in dir könntest du diese Situation erschaffen haben?

Ein gewisses Maß an Selbst-Bewusstheit und Kontrolle über das eigene Denken halte ich für unabdingbar, wenn man seine Macht der Gedanken für das einsetzen möchte, was man wirklich haben möchte.

Mit der Macht deiner Gedanken kannst deinen Einfluss auf die Formung deiner Realität nutzen. Ich muss dir jedoch auch sagen, dass du keine 100%ige Garantie hast, was du vom Leben bekommst. Niemals. Es gibt keine vollständige Kontrolle über das Leben.

Das liegt vor allem an deinem Unterbewusstsein, das im Hintergrund ebenfalls arbeitet und den Großteil der Ereignisse in dein Leben zieht, die du dir nicht bewusst wünschst. Wenn wir dann noch davon ausgehen, dass du ein höheres Selbst hast (Seele), das immer am längeren Hebel sitzt und dich durch‘s Leben navigiert, sind deine Einflussfaktoren noch geringer.

Du folgst deiner inneren Stimme der Richtigkeit: deiner Intuition. Wenn du das Gefühl hast, dich in eine bestimmte Richtung entwickeln zu wollen, dann solltest du das tun und dafür auch die Macht deiner Gedanken einsetzen.

Deine Intuition ist die ultimative Führung durch dein Leben und das Sprachrohr deines höheren Selbst. Deshalb sage ich immer: Gehe den Weg deines Herzens.

Es bringt nicht viel, dir aus Lust und Laune aus dem Kopf heraus Dinge und Umstände zu wünschen, nur damit du glücklich wirst. Das ist nicht Sinn der Sache.

Die Frage ist primär: „Wohin zieht dich deine Stimme der Intuition, und was gibt es auf diesem Weg zu lernen?“

Du hast also in gewisser Weise einen Einfluss auf das, was du in die Welt hinausstrahlst. Aber du hast null Kontrolle darüber, was du vom Leben bekommst.

Wenn du deine Intuition nutzt und ein Gespür dafür bekommst und deine Wünsche im Einklang mit deinem Herzen sind, begibst du dich in ein Leben, das am besten für dich ist: Du lebst dich selbst.

Was mir bei dieser Bewusstwerdung hilft, ist das Sein im Hier und Jetzt, um das ständige Hintergrundrauschen des Denkens zu unterbrechen. Um diesen Zustand zu wahren, ist Meditation ein guter Weg.

Das Buch, welches mich auf meinem Weg der Bewusstseinserweiterung begleitet hat, ist „Eine neue Erde“ von Eckhart Tolle. Meditation gehört heute zu meiner täglichen Praxis und ich bin sehr dankbar, dieses „Erwachen aus der Unbewusstheit“ erleben zu dürfen.

Über die Macht der Gedanken habe ich auch in meinem Buch „Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte“ geschrieben; das Kapitel dazu heißt „Wie wir unsere Wirklichkeit erschaffen“. Es bietet dir eine wunderbare Einführung in das Thema.

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Im Versicherungsrecht der GKV wird Krankheit definiert als ein: „Objektiv fassbarer, regelwidriger, anomaler körperlicher oder geistiger Zustand, der die Notwendigkeit einer Heilbehandlung erfordert und zur Arbeitsunfähigkeit führen kann.“ Dabei wird die Aufmerksamkeit nur auf die Behandlungsbedürftigkeit gelenkt. In diesem Sinne liegt Krankheit nur dann vor, wenn Behandlungsbedürftigkeit besteht, um beispielsweise Schmerzen zu beheben, zu lindern, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen oder die zukünftige Erwerbsfähigkeit zu beeinflussen. Ungeachtet dessen, dass es sehr schwierig ist, objektiv zu bestimmen, wo Gesundheit aufhört und damit Krankheit anfängt, wird die Krankheit als Abweichung von der Norm verstanden.

„Krankheit beinhaltet mehr als nur körperliche Fehlfunktion oder Schädigung. Auch beschädigte Identität oder länger anhaltende Angst- oder Hilflosigkeitsgefühle müssen wegen ihrer negativen Auswirkungen auf Denken, Motivation und Verhalten aber auch auf das Immun- und Herz-Kreislaufsystem als Krankheitssymptome begriffen werden.“
Menschen können schon bei einer nur geringen Störung der Körperfunktionen und teilweise auch ohne derartige Störungen, beispielsweise bei einer pessimistischen Grundstimmung, eine Unfähigkeit zu beruflicher Tätigkeit empfinden und erleben.

Wer an seine Kindheit zurückdenkt, dem kommt sicherlich nicht zuletzt auch die Erinnerung an das eine oder andere Lieblingsspielzeug. Spielzeuge sind damals wie heute ein wichtiger Teil der Kindheit. Mit.

Sobald der Wecker klingelt, ist der Mensch in einer alltäglichen Prozedur beginnend mit dem Aufstehen, über Zähne putzen, ankleiden und schon geht es in Richtung Schule, Uni oder zur Arbeit..

Immer wieder liest man Horrormeldungen über gesundheitsgefährdende Stoffe in Kinderspielzeugen. Würden Sie Ihrem Kind jedes Spielzeug in die Hand geben, ohne wissen zu wollen aus welchen Materialien es besteht, oder.

Ein Fahrradsitz des unteren Preissegments sorgt oft für Misstrauen beim Thema Sicherheit und Qualität. Zumindest in Sachen Kundenzufriedenheit überrascht der Duck Clamp mit einem positiven Ergebnis. Die Montageanleitung ist leicht verständlich und die Montage selbst ist wirklich keine Kunst. Sicherheit Aber in erster Linie sollte der Kindersitz natürlich seinem Zweck dienen, ihr Kind sicher und […]

Produktbeschreibung Bei einem Fahrradsitz der oberen Preiskategorie erwartet man einiges in Punkto Sicherheit und Komfort. Der Jockey Comfort Nick, dass zeigen diverse Testergebnisse, kann bei beiden Kategorien punkten. Besonders hervorzuheben ist sicherlich der extra große Speichenschutz, der es Kindern nahezu unmöglich macht mit den Füßen in die Speichen zu geraten. Die verstellbare Kopfstütze ist einfach […]

“Ein schöner Rücken, kann auch verzücken“, allerdings könnte der Anblick für Ihr Kind etwas eintönig sein auf Dauer. Der Wee Ride Fahrradsitz möchte das ändern. Er wird mittig vor dem Radfahrer montiert, die Vorteile liegen auf der Hand, sie können mit ihrem Kind reden, Ihr Kind kann Dinge sehen die ansonsten hinter ihrem Rücken verborgen […]

Das A und O: Sicherheit Der Kidfix ist geeignet für Kinder von 15 – 36 kg (ca. 4 – 12 Jahre). Beim Thema Sicherheit lässt der Römer Autositz Kidfix kaum Wünsche offen. Das besagt auch das Testurteil von Stiftung Warentest (05/2010) mit einer Gesamtnote von 1,7. Die zusätzlichen Isofix-Befestigungen verbessern den Seitenaufprallschutz erheblich. Auch der […]

Die Kernkompetenz eines Kindersitzes: Sicherheit! Hier überzeugt der Priori. Das Side Protection System (SPS) gibt Ihrem Kind auch bei einem Seitenaufprall die nötige Sicherheit. Er entspricht den neuesten europäischen Sicherheitsregeln (ECE R44/04). Geeignet ist der Sitz für ein Alter ab 9 Monate bis ca. 3,5 Jahre (9kg-18kg, Gruppe I). Ach schööön, eine herrlich ruhige Autofahrt… […]

Zunächst das Wichtigste: Sicherheit! Der Maxi Cosi Citi SPS Stone ist geeignet für Kinder ab der Geburt, bis ca. 12 Monate (ca. 13 Kilo). Seine guten Testergebnisse, nicht nur beim Thema Sicherheit, sprechen für sich. Er entspricht den neuesten europäischen Sicherheitsrichtlinien (ECE R44/04). Ihr Kind wird auch bei einem seitlichen Aufprall, dank Side Protection System […]

Bettwanzen galten in Deutschland als nahezu ausgerottet, doch die kleinen Blutsauger breiten sich auch hierzulande wieder aus. Als Hauptursache gelten zunehmende Resistenzen der Tiere gegen chemische Insektizide. weiterlesen

Bettwanzen galten in Deutschland als nahezu ausgerottet, doch die kleinen Blutsauger breiten sich auch hierzulande wieder aus. Als Hauptursache gelten zunehmende Resistenzen der Tiere gegen chemische Insektizide. weiterlesen

Weltpinguintag am 25. April – Neues Forschungsprojekt zum Hörvermögen von Pinguinen gestartet weiterlesen

Weltpinguintag am 25. April – Neues Forschungsprojekt zum Hörvermögen von Pinguinen gestartet weiterlesen

Langlebige Stoffe, die in die Gewässer gelangen, führen dort oft jahrzehntelang zu Problemen. weiterlesen

Langlebige Stoffe, die in die Gewässer gelangen, führen dort oft jahrzehntelang zu Problemen. weiterlesen

Im Jahr 2017 emittierten die stationären Anlagen in Deutschland im Emissionshandel rund 438 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalente. weiterlesen

Im Jahr 2017 emittierten die stationären Anlagen in Deutschland im Emissionshandel rund 438 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalente. weiterlesen

Das UBA legt mit dem Abschlussbericht "Weiterentwicklung von Kriterien zur Beurteilung des schadlosen und ordnungsgemäßen Einsatzes mineralischer Ersatzbaustoffe und Prüfung alternativer Wertevorschläge" erstmals umfassende Bewertungsgrundlagen für einen boden- und grundwasserschonenden Einsatz von mineralischen Ersatzbaustoffen vor. weiterlesen

Der Luftqualitätsgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) wird in vielen Städten überschritten. Das liegt vor allem an Diesel-Pkw; sie sind mit 72,5 Prozent an den NO2-Emissionen im Stadtverkehr beteiligt. Auch Binnenschiffe stoßen erhebliche Mengen an Stickoxiden (NOx) aus. Trotzdem haben sie keinen deutlichen Einfluss auf die hohe NO2-Belastung in deutschen Innenstädten. weiterlesen

Luftschadstoff-Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten für alle Bürgerinnen und Bürger. Deshalb müssen sie überall eingehalten werden. Für die Lage und Zahl der Messstationen sowie für die verwendeten Messverfahren gibt es klare gesetzliche Vorgaben, die europaweit gelten. weiterlesen

Drei besonders wirksame Insektizide dürfen nicht mehr im Freiland eingesetzt werden, dafür haben die EU-Staaten am Freitag, 27. April, in Brüssel gestimmt. Das UBA begrüßt die Entscheidung. Die Gefahr der Wirkstoffe für die Artenvielfalt wurde bereits im Februar von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt. weiterlesen

Ab dem 15. August 2018 werden nahezu alle elektrischen und elektronischen Geräte vom Elektro- und Elektronikgerätegesetz umfasst, z. B. auch Möbel mit eingebauten elektronischen Teilen oder Schuhe mit Leuchtelementen. Mit der Änderung im ElektroG soll sichergestellt werden, dass mehr Altgeräte im Recycling landen. weiterlesen

Das UBA hat 15 erfolgreiche Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels für den „Blauen Kompass“ nominiert: von Dachbegrünung über lokalen Hochwasserschutz bis hin zu Hitzeschutz-Schulungen für Pflegepersonal. Eine Expertenjury wählt Ende Mai die Gewinner aus drei Kategorien aus. Zudem konkurrieren die 15 Projekte bis zum 9. Mai bei einer Internetabstimmung um den Publikumspreis. weiterlesen

Bis 2030 möchte das Umweltbundesamt seine eigenen CO2-Emissionen um 70 Prozent reduzieren, die erneuerbare Energieerzeugung verdoppeln und die Emissionen der Dienstwagen auf null senken. Das sind drei der Ziele, die sich das UBA auf dem Weg zur treibhausgasneutralen Behörde selber setzt und die es nun in seiner neuen Umwelterklärung veröffentlicht. weiterlesen

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What is bounded rationality? Summer Institute for Bounded Rationality in Psychology and Economics. Berlin, August 2006.

Do doctors understand risks? Keynote, Berlin Conference on Expertise in Kontext. Berlin, Juli 2006.

The scientist’s role in accurate news coverage. EuroScience Open Forum. Munich, Juli 2006.

Fast and frugal heuristics. Conference on "The probabilistic mind: Prospects for rational models of cognition." Gatsby Computational Neuroscience Unit, London, Juni 2006.

Krebs-Massenscreening. Die Angst vor der Ungewissheit. Urban Krankenhaus, Berlin, Juni 2006.

Gut feelings: The intelligence of the unconscious. Inaugural Peter O’Farrell Lecture on Original Thinking in Investing and Finance. Boston Security Analysts Society, Boston, April 2006.

Risiko-Kommunitation: Arzt und Patient. Schering, Berlin, März 2006.

Rekognitions-Heuristik: Entscheidungen mit Halbwissen. 48. Tagung experimentell arbeitender Psychologen, Mainz, März 2006.

Lernen mit Unsicherheit (umzugehen). Stochastik-Tagung, Frankfurt, März 2006.

Diagnose. Aber wie? Horten Zentrum Zurich, Hittisau, Februar 2006.

Choices without trade-offs: Fast and frugal heuristics. Department of Economics, University of Bonn, Februar 2006.

Entscheidung und Risiko. Hanse Institute for Advanced Study, Delmenhorst, Januar 2006.

Die Illusion der Gewissheit. Rotary Club Berlin-Humboldt, Berlin, Januar 2006.

The risk of communicating risk. Meeting on Numaracy and Health. National Cancer Insitute, Bethesda, Maryland, Dezember 2005.

What is bounded rationality? North Carolina State University, Raleigh, November 2005.

Fast and frugal heuristics: The adaptive toolbox. Max Planck Institute, Tübingen, November 2005.

Die Illusion der Gewissheit. Inaugural Lecture, Humboldt University, November 2005.

The risks of communicating risks. Ohio State University, November 2005.

What is bounded rationality? Center for the History of Sciences, University of Chicago, Oktober 2005.

Paternalism: Judgment biases. Institute on the Logic and Limits of Contract Law for Judges. Tucson, AZ, Oktober 2005.

The ABC of ABC. Conference on Adaptive Behavior and Cognition: Past, Present, and Future. Berlin, Oktober 2005.

Evolutionary perspectives on reasoning in medicine. Autumn School on Evolutionary Medicine, Humboldt University, Berlin, Oktober 2005.

Fast and frugal heuristics. Keynote, Tagung der Gesellschaft für Kognitionswissenschaft, Basel, September 2005.

The illusion of certainty. 2nd International Congress, Deutsche Sepsis Gesellschaft e. V., Weimar, September 2005.

Sequential search heuristics: Choice without trade-offs. Summer Institute for Bounded Rationality in Psychology and Economics, Jena, August 2005.

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Lehrerinnen und Lehrer des OSZ Gesundheit starteten erneut bei der 5 x 5 km Teamstaffel der Berliner Wasserbetriebe

Drei Staffeln hat das OSZ Gesundheit am 1. Juni 2016 ins.

An zwei Tagen fand wieder eine Veranstaltung zur Berliner.

Am Mittwoch, den 15. Juni 2016 trafen sich die Berliner.

Volle Flüchtlingsboote, hunderte Ertrunkene, zahlreiche.

Bei ihrem Besuch im OSZ Gesundheit am 23.05.2016.

Für viele Schüler des OSZ Gesundheit I ist die Ernährung.

In Anwesenheit von DIHK-Präsident Eric Schweitzer und.

Pionierarbeit: Lehrkräfte und Wissenschaftler aus Berlin.

Zu Beginn der Veranstaltung gibt Dr. Förster, der durch das.

Deutscher Bundestag (Mitte), 26.08.2015. Der Fachbereich.

Unsere neue Schulbroschüre erhalten Sie als.

Unsere Bildungsgänge der Altenpflege sind seit Juli 2015.

Leopoldplatz (Wedding), 10.06.2015. Der Fachbereich.

In der Woche vom 8. Dezember bis 12. Dezember 2014 fand.

Die Medizin umfasst vor allem die Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten bzw. Verletzungen bei Mensch (Humanmedizin) und Tier (Veterinärmedizin). Im Laufe der Zeit haben sich in der Medizin viele verschiedene Fachgebiete entwickelt. So gibt es z. B. die Anästhesiologie, die Augenheilkunde, die Gynäkologie, die Neurologie, die Psychiatrie oder auch die Zahnmedizin. Diese Bereiche gehören der sog. Schulmedizin an. Daneben unterfallen der Medizin aber noch viele weitere Gebiete, wie z. B. die Homöopathie, und dem Medizinrecht etwa das Pflegerecht bzw. das Pharmarecht, sog. Gesundheitsrecht. Außerdem gehören dazu unter anderem auch das allgemeine Berufsrecht, die Arzthaftung, das Verhältnis der Ärzte untereinander - z. B., ob die Werbung durch einen Arzt zulässig ist - und die Veräußerung der Praxis. Als Medizin werden umgangssprachlich aber auch die Heilmittel bezeichnet, die ein Arzt verordnet bzw. die man auch ohne Rezept in der Apotheke kaufen kann.

In der Medizin spielt jedoch vor allem die Rechtsbeziehung zwischen dem Patienten und seinem Arzt eine wichtige Rolle. Die beiden schließen nach § 611 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) einen Dienstvertrag - und zwar bereits dann, wenn der Patient den Arzt seiner Wahl aufgesucht, ihm sein Leiden beschrieben und der Mediziner mit seiner „Arbeit" begonnen hat. Das bedeutet, der Vertrag - sog. Behandlungsvertrag oder Arztvertrag - muss nicht schriftlich und ausdrücklich geschlossen werden. Den Arzt treffen aus juristischer Sicht einige Pflichten, wie z. B. die Aufklärungspflicht oder die Schweigepflicht. Eine Pflichtverletzung des Arztes - sei es z. B., weil er einen Diagnosefehler oder während einer Operation einen Behandlungsfehler begangen bzw. ein falsches bzw. falsch dosiertes Arzneimittel verschrieben oder gegen ein Patientenrecht verstoßen hat - kann dazu führen, dass er Schadenersatz und/oder Schmerzensgeld leisten muss.

In der Medizin geht es vordergründig darum, heilbare Erkrankungen zu kurieren und unheilbare Erkrankungen zu lindern bzw. eine Erkrankung zu verhüten, soweit dies möglich ist. In der Medizin gilt die Krankheit als Funktionsstörung des Organismus, sodass der Behandler zunächst seinen Patienten untersuchen muss, um zu erfahren, was ihm fehlt. Hierzu kann er sich auch technischer Geräte bedienen, wie z. B. dem Röntgengerät. Aufgrund seiner Erkenntnisse und Beobachtungen sowie der Einhaltung der ärztlichen Kunst muss er die richtige Diagnose stellen, um dementsprechend die Krankheit therapieren zu können. Schließlich können ein Diagnosefehler und damit verbunden eine Falschbehandlung beim Patienten zu einem Personenschaden führen. Die Kosten für eine Behandlung werden in den meisten Fällen von der Krankenversicherung vollständig oder teilweise übernommen. So bezahlt sie z. B. bei einer körperlichen Behinderung bzw. Schwerbehinderung grundsätzlich Hilfsmittel wie eine Brille, einen Rollstuhl oder Gehhilfen, um der betroffenen Person die Möglichkeit zu geben, so uneingeschränkt wie möglich im Alltag zurechtzukommen.

Dieselben Regeln in der Medizin gelten übrigens auch für den Tierarzt. Wenn der besorgte Tierhalter mit seinem Haustier bzw. Nutztier bei ihm vorstellig wird, muss er seine Fachkenntnisse einsetzen, um die richtige Diagnose zu stellen und darauf aufbauend die richtige Therapie zu beginnen. Fehler können hier zur sog. Tierarzthaftung führen.

Doch nicht jeder darf die Medizin ausüben, sondern nur dementsprechend ausgebildete Personen. So darf man z. B. nur Arzt werden, wenn man das Studium der Medizin erfolgreich abgeschlossen sowie die erforderliche Approbation bzw. Berufserlaubnis erhalten hat.

Sie haben ein rechtliches Problem und suchen einen Anwalt in Ihrer Nähe, der Sie bei allen Fragen zum Thema Medizin umfassend berät? Bei anwalt.de finden Sie ganz einfach die passenden Anwälte für Ihr Rechtsproblem. anwalt.de – eines der führenden Unternehmen in Deutschland für moderne Rechtsberatung und Legal Tech.

Wählen Sie nachfolgend den gewünschten Ort in Ihrer Nähe aus und erhalten Sie eine Auflistung von Kanzleien, die zum Thema Medizin besondere Kenntnisse besitzen. Detaillierte Informationen zu Ihrem ausgewählten Anwalt oder Ihrer gewählten Anwältin finden Sie auf den einzelnen Kanzleiprofilen.

Zusätzlich zur Website steht seit heute auch auf Facebook eine Informationsseite
"Das diabetische Auge" zur Verfügung.
Die Seite richtet sich an Menschen mit Diabetes sowie an Angehörige und Freunde mit dem Ziel, den Dialog im Umgang mit Diabetes und Früherkennung von Augenerkrankungen zu fördern.

Im "Gesundheitsökonomie Report" beleuchten die Herausgeber Prof. Dr. Axel Mühlbacher, Hochschule Neubrandenburg; Dr. Johannes Bruns, Deutsche Krebsgesellschaft und Marco Annas, Bayer Vital GmbH, die Arzneimittelnutzen- bewertung nach dem AMNOG.
Sie kritisieren unter anderem die fehlende Transparenz der Entscheidungen und erläutern, welche Entscheidungskriterien aus der Perspektive von Patienten und Experten relevant sind.

Dr. Jens Lipinski, Leiter der Patient Relations bei Bayer Vital, erklärt im Interview mit ‚Healthcare Marketing‘, wie sich aus Unternehmenssicht die Herausforderung darstellt, erfolgreiche digitale Patientenportale und -services aufzubauen.


Video-Interview mit Dr. med. Konstanze Diefenbach, Leiterin Medizin, Bayer Vital

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