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Jeder Mensch ist der einen oder anderen Form von Strahlung ausgesetzt: Energiereiche Strahlung aus dem Weltraum gelangt zur Erde. Sie wird zwar durch die Atmosphäre abgeschwächt – doch insbesondere in der Höhe, auf Berggipfeln oder in Flugzeugen, ist man ihr stärker ausgesetzt. Radioaktive Gesteine und Gase kommen in geringen Mengen praktisch überall natürlich vor. In der Umwelt haben außerdem Kernwaffentests oder auch die zivile Nutzung von Atomenergie Spuren hinterlassen. In der Medizin spielen energiereiche Strahlen bei vielen Untersuchungsverfahren eine Rolle, und sie werden zur Behandlung von Krebs und einigen anderen Erkrankungen eingesetzt – Beispiele sind die Strahlentherapie und die Radionuklidtherapie.

Der erste Teil dieses Textes erklärt Grundlagen zur Strahlenwirkung auf den menschlichen Körper: Was sind ionisierende Strahlen? Wie wirken sie auf den Körper? Wo werden radioaktive Strahlen und Röntgenstrahlen in der Medizin eigesetzt?

Im zweiten Teil des Textes geht es um Radioaktivität als Krebsrisiko und die Frage: Wo überall ist man Strahlung ausgesetzt? Wie hoch ist die Strahlenbelastung in Deutschland? Wovor kann man sich schützen, wovor nicht?

Die bei der Erstellung genutzten Quellen sowie Linktipps zum Weiterlesen sind nach Möglichkeit direkt im Text verlinkt. Eine Übersicht finden Sie zudem am Ende der Seite.

Was ist Strahlung? Was gehört dazu? Einen Überblick über das gesamte Strahlenspektrum auf der Erde, das sogenannte elektromagnetische Spektrum, bietet die Deutsche Physikalische Gesellschaft auf www.weltderphysik.de.

Strahlung ist Energie, die sich ausbreitet. Die Energie kann in Form von elektromagnetischen Wellen übertragen werden. Man nennt dies Photonenstrahlung. Oder die Energie setzt sich über sich rasch bewegenden Teilchen fort. Dann spricht man von Korpuskular-, Partikel- oder Teilchenstrahlung.

Es gibt verschiedene Arten von Strahlung, zum Beispiel radioaktive Strahlung, Röntgenstrahlung, ultraviolettes Licht, sichtbares Licht, Mikrowellen oder Rundfunkwellen. Dabei gilt allgemein: Kurzwellige, hochfrequente Strahlung, zum Beispiel Röntgen- und Gammastrahlung, ist energiereicher als Strahlung mit großer Wellenlänge, zum Beispiel Radiowellen.

Einen Überblick über das gesamte elektromagnetische Spektrum bietet zum Beispiel die Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V. unter www.weltderphysik.de/gebiet/teilchen/licht/elektromagnetisches-spektrum/.

Atom: kleine Bausteine der Materie; Atome bestehen aus einem Kern und einer Hülle
Proton: positiv geladenes Teilchen im Kern eines Atoms
Neutron: ungeladenes Teilchen im Kern eines Atoms
Elektron: negativ geladenes Teilchen in der Hülle eines Atoms
Positron: Positiv geladenes "Gegenstück" eines Elektrons
Ion: "geladenes" Atom mit einem Überschuss oder Mangel an Elektronen
Photon: elektromagnetische Wellen bestehen aus kleinen "Energieeinheiten", den Photonen
Radioaktive Strahlung: Strahlung, die aus zerfallenden Atomkernen frei wird
Einen Überblick über Grundbegriffe der Physik bietet die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) auf www.weltderphysik.de/gebiet/teilchen/licht/elektromagnetisches-spektrum/.
Was Radioaktivität ist, erläutert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in einem Video: www.bfs.de/SharedDocs/Videos/BfS/DE/ion-radioaktivitaet.html

Trifft sehr energiereiche Strahlung auf Materie, kommt es zu Wechselwirkungen: Aus den Hüllen der Atome werden durch den Zusammenstoß negativ geladene Elektronen herausgeschleudert. Fehlen die Elektronen, werden die ursprünglich neutralen Atome zu positiv geladenen Teilchen. Geladene Teilchen nennt man Ionen. Um wieder einen ausgeglichenen Zustand zu erreichen, können Ionen mit anderen Atomen oder Molekülen reagieren. Diese verändern sich durch die Reaktion ebenfalls.

  • Strahlung, die neutrale Atome in geladene Teilchen (Ionen) verwandelt, nennt man ionisierend.

Zur ionisierenden Strahlung zählen die kosmische Strahlung aus dem Weltraum, radioaktive Strahlung, Röntgenstrahlung und ein Teil der ultravioletten Strahlung. Ionisierende Strahlung kommt in der Natur vor, kann aber auch künstlich erzeugt werden.

Wie wirkt ionisierende Strahlung auf den Körper?

Im Gewebe erzeugt die Strahlung Ionen. Die Ionen reagieren mit umliegenden Molekülen. Diese verändern sich dadurch und können wiederum Reaktionen mit weiteren Molekülen eingehen. Durch diese Veränderungen können Zellen funktionsunfähig werden oder absterben. Besonders schwerwiegend sind die Schäden, wenn die Erbsubstanz der Zellen, die DNA, betroffen ist. Gesunde Zellen können sich bis zu einem bestimmten Grad regenerieren und eingetretene Schäden reparieren. Dazu braucht es jedoch eine gewisse Zeit. Gerade Gewebe, das sich häufig erneuert, wird oft in der empfindlichen Phase der Zellteilung getroffen, und die Zellen haben keine Möglichkeit mehr, sich zu regenerieren. Eine sehr hohe Strahlendosis führt statistisch häufiger zu irreparablen Schäden. Aber auch geringe Strahlendosen können Folgen für den Körper haben.

Warum setzt man trotzdem ionisierende Strahlung in der Krebstherapie ein?

Bei der Bestrahlung von Krebs macht man sich die Wirkung ionisierender Strahlung zunutze: Man hofft, Tumorzellen durch sie zu zerstören. Viele Tumoren reagieren empfindlicher als gesundes Gewebe auf die Strahlen. Warum? Tumorzellen sind in der Regel nicht so ausgereift wie gesunde Zellen. Oft haben sie eine schlechtere Reparaturfähigkeit. Außerdem teilen sie sich häufig, was sie ebenfalls anfällig für die Strahlenwirkung macht. Moderne Strahlentherapie wird immer zielgenauer. Trotzdem lassen sich Nebenwirkungen nicht immer vermeiden.

Radioaktive Strahlen oder Röntgenstrahlen schädigen Zellen im Körper. Können die Zellen sich nicht erholen, sterben sie ab. Im Gewebe können sich Narben bilden. Schaffen es Zellen, trotz einer Schädigung zu überleben, kann Krebs entstehen.

Als radioaktiv bezeichnet man Stoffe, deren Atomkerne zerfallen. Dabei setzen sie Energie in Form von Strahlung frei. Der Kernzerfall wird daher auch als radioaktiver Zerfall bezeichnet. Die instabilen Atomkerne nennt man Radionuklide, das heißt: "strahlende Kerne".

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Kernenergie: Radioaktive Altlasten entstehen bei der Nutzung von Kernkraft zur Energiegewinnung oder durch den Bergbau zur Gewinnung von radioaktiven Stoffen. Reaktorunfälle wie in Tschernobyl 1986 oder Fukushima 2011 sorgen für eine lokale Erhöhung der Strahlenbelastung für einen sehr langen Zeitraum. Auch durch oberirdische Atomwaffentests haben sich radioaktive Partikel weltweit in der Atmosphäre verbreitet. In Deutschland ist die Belastung durch diese jedoch gering.

Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl wurde in Deutschland ein flächendeckendes Messsystem entwickelt: Die Radioaktivität in der Umwelt wird ständig überwacht. Schon geringe Änderungen lassen sich erkennen. Weiterführende Informationen hierzu bietet das BfS unter www.bfs.de/DE/themen/ion/notfallschutz/messnetz/imis/imis_node.html.

Liegen Hinweise auf eine erhöhte Strahlenbelastung in bestimmten Gebieten vor, werden auch gezielte Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Umwelt durchgeführt. Ein aktuelles Beispiel ist die Überwachung der Situation im und rund um das Endlager Asse in Niedersachsen. Hier ist die Rate an Schilddrüsenkrebs in der Bevölkerung höher als statistisch zu erwarten war. Weitere Informationen unter www.asse.bund.de.

Studien zum Krebsrisiko: In Studien wird darüber hinaus geprüft, ob Menschen ein höheres Krebsrisiko haben, die in der Nähe von Kernkraftwerken oder Lagerstätten von radioaktiven Abfällen leben. Ein Beispiel ist etwa die deutsche KIKK-Studie zu Krebs bei Kindern in der Umgebung von Kernkraftwerken. Mehr hierzu unter www.bfs.de/DE/bfs/wissenschaft-forschung/ergebnisse/kikk/kikk-studie.html.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) über beruflichen Strahlenschutz: www.bfs.de/DE/themen/ion/strahlenschutz/beruf/beruf_node.html

Wer ist betroffen?

Gefährdete Berufsgruppen sind etwa Bergarbeiter, Arbeitnehmer in der Kerntechnik, in Industrie, Wissenschaft und Medizin, sofern sie mit Strahlung arbeiten, außerdem Flugpersonal. Wer beruflich mit Strahlung zu tun hat, wird zum Schutz vor zu hohen Strahlendosen regelmäßig überwacht. So soll sichergestellt werden, dass geltende Grenzwerte nicht überschritten werden.

Wie wird überwacht?

Die Kontrolle kann durch regelmäßiges Messen der Strahlenwerte direkt am Arbeitsplatz geschehen. Besonders gefährdete Arbeitnehmer, zum Beispiel in Laboren oder in der Medizin, tragen Strahlenmessgeräte, sogenannte Dosimeter, an der Arbeitskleidung befestigt. Handwerker oder Reinigungskräfte in Anlagen mit erhöhter Strahlenbelastung, bekommen einen Strahlenpass, in dem festgehalten wird, wo, wann und in welchem Maße sie der Strahlung ausgesetzt sind.

Zuständig für die Messungen sind die Landesbehörden und die von ihnen beauftragten regionalen Messstellen. Gemeldet werden die Ergebnisse an das bundesweite Strahlenschutzregister (SSR): www.bfs.de/DE/themen/ion/strahlenschutz/beruf/strahlenschutzregister/strahlenschutzregister.html. Seit 2014 gelten EU-weite Grundnormen und Grenzwerte.

Wie hoch ist die berufliche Strahlenbelastung?

Eine pauschale Aussage dazu ist schwierig, sie hängt vom Arbeitsplatz und der konkreten Arbeitssituation ab. Auswertungen des Strahlenschutzregisters aus dem Jahr 2014 belegen aber insgesamt einen verbesserten Schutz: Die durchschnittliche Strahlenbelastung, der Menschen am Arbeitsplatz ausgesetzt sind, ist über die letzten Jahre kontinuierlich gesunken. Die durch die Arbeit bedingte zusätzliche Dosis lag bei den mit Dosimeter überwachten Arbeitnehmern bei durchschnittlich 0,5 Millisievert.

Die Ergebnisse zeigen allerdings auch, wie groß die Unterschiede je nach Beruf sein können: Beim Flugpersonal lag die mittlere effektive Dosis bei etwa 1,87 zusätzlichen Millisievert. Am höchsten war die zusätzliche Belastung bei Menschen, die durch ihren Beruf natürlicher Strahlung ausgesetzt waren, etwa in Schaubergwerken oder Schauhöhlen sowie in Betrieben zur Wassergewinnung: Bei diesen Berufsgruppen war die mittlere Jahresdosis zuletzt um 4,3 Millisievert erhöht.

Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage ist kaum möglich. Zu viele verschiedene Faktoren spielen eine Rolle:

  • Welche Technik wurde angewendet: Röntgenaufnahme oder Computertomographie?
  • Welche Körperregion wurde untersucht?
  • Wie oft und in welchem Zeitraum wurde man untersucht?

Die Strahlendosen bei den verschiedenen Untersuchungen unterscheiden sich oft erheblich voneinander. Eine einfache Zahnaufnahme beim Zahnarzt ist wesentlich weniger belastend als eine Mammographie. Eine Computertomographie des Brustkorbs ist in der Regel weniger strahlenbelastend als eine der Bauchorgane. Noch mehr Strahlung ist man zum Beispiel bei einer Darstellung der Arterien mittels einer Arteriographie ausgesetzt.

Einen Überblick über die Höhe der Strahlenbelastung gibt das Bundesamt für Strahlenschutz im Internet unter www.bfs.de/DE/themen/ion/anwendung-medizin/anwendung-medizin_node.html sowie in seiner Broschüre "Röntgendiagnostik – Nutzen und Risiken". Diese ist im PDF-Format auf der Seite des BFS vorhanden und kann dort heruntergeladen werden unter: www.bfs.de/SharedDocs/Downloads/BfS/DE/broschueren/ion/stko-roentgen.pdf.

Nutzen-Risiko-Abwägung: Ist das Risiko durch die vergleichsweise geringe Strahlenbelastung während der Untersuchung so hoch, dass man auf die Röntgen- oder CT-Aufnahme besser verzichtet? Oder überwiegt das Risiko, möglicherweise eine schwerwiegende Erkrankung zu übersehen?

Die Fragestellung bestimmt die Untersuchung: Nicht alle Untersuchungsverfahren sind für jede Fragestellung gleich gut geeignet: Nicht immer reicht ein strahlungsfreier Ultraschall für die Untersuchung aus. Manchmal kann eine Röntgenaufnahme, zum Beispiel eine Mammographie, genauere Ergebnisse liefern. Und nicht alle Gewebe lassen sich mit der strahlungsfreien Magnetresonanztomographie genauso gut darstellen wie mit einer Computertomographie.

Unnötige Untersuchungen vermeiden: Trotzdem muss für jede Röntgenaufnahme eine klare Indikation bestehen. Unnötige oder doppelte Untersuchungen sollten in jedem Fall vermieden werden: Wer den Arzt wechselt oder vom Hausarzt zu einem Facharzt überwiesen wird, sollte nach alten Aufnahmen fragen. Man kann diese den neuen Ärzten mitbringen. Oder die bisherigen Ärzte können die Aufnahmen den neuen direkt übermitteln.

Häufige Fragen zu den Folgen von Tschernobyl und Fukushima beantwortet das BFS in der Rubrik "Häufige Fragen zum Thema ionisierende Strahlung" unter www.bfs.de/DE/service/faq/faq_node.html. Ausführliche Informationen gibt es dort außerdem auf den Themenseiten zu Tschernobyl und Fukushima.

Belastete Nahrung: Wildpilze und Wildfleisch

Die Reaktorunfälle in Tschernobyl und Fukushima werden noch für viele Jahre Auswirkungen auf die Belastung der betroffenen Regionen haben. Aber auch in Deutschland kann man teilweise noch erhöhte Messwerte in den Böden feststellen. Manche Lebensmittel, nicht nur aus Osteuropa, sondern auch aus einigen Regionen Deutschlands sind weiterhin belastet.

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Einhellige Meinung hierzulande ist dagegen, dass eine anständige, leidlich ambitionierte Marathonvorbereitung mindestens drei bis vier Trainingseinheiten mit wenigstens 40 bis 50 Kilometern pro Woche umfassen sollte. Dass das unter dem Strich bei allen eventuellen Risiken die Gesundheit fördert, zeigen die Zahlen: Während etwa beim Berlin-Marathon die Todesrate durch Herzkomplikationen seit 1974 bei einem zu 157.000 angemeldeten Startern liegt, beträgt sie im Bevölkerungsdurchschnitt ein Vielfaches: Hier liegt sie bei etwa eins zu 800 bis eins zu 1000. Statistisch gesehen müsste man also ständig Marathon laufen, um das Risiko, an einem Herzanfall zu sterben, zu minimieren.

Denn: Die Erkenntnis, dass Läufer länger leben, ist inzwischen unumstritten. Eine Untersuchung der American Heart Association unter mehr als 250.000 Männer und Frauen im Alter zwischen 50 und 71 Jahren zeigt beispielsweise, dass – wenn die Empfehlung, sich fast jeden Tag mindestens 30 Minuten „moderat“ zu bewegen, eingehalten wird – die Sterblichkeit im Beobachtungszeitraum um fast 30 Prozent sank.

Und betrachtet man plötzliche (Herz-)Todesfälle genauer, ereignen sich einer weiteren Studie zufolge knapp zehn Prozent im Haushalt, 16 Prozent beim Wandern, fünf Prozent auf der Toilette – aber nur knapp ein Prozent beim Laufen.

Eine Forschungsgruppe um Dr. Steven Blair von der University of South Carolina wiederum konnte in einer Langzeitstudie mit über 13.000 Teilnehmern (davon 3120 Frauen) zeigen, dass nach acht Jahren Beobachtungszeit die Personen mit der geringsten Herzkreislauf-Fitness eine um das Dreifache höhere Sterbequote aufwies als die Personengruppe mit der besten Fitness. Dass ein höherer Fitnessgrad sogar trotz Sünden wie Rauchen oder Beeinträchtigungen durch einen erhöhten Cholesterinspiegel oder Bluthochdruck das Sterberisiko senkt, ist ebenfalls durch verschiedene Untersuchungen belegt.

Und noch ein weiterer Punkt spricht gegen die Horrorgeschichten von Marathonläufern, die regelmäßig auf der Wettkampfstrecke das Zeitliche segnen: Wohl nirgendwo sonst wachen so viele ausgebildete Ärzte, Helfer und Sanitäter über das Wohl der Läufer wie bei einer Großveranstaltung. Allein in Berlin werden Ende September rund 760 medizinische Kräfte die Strecke und das Ziel säumen, von verstärkten Mannschaften bei der Feuerwehr, in Krankenhäusern und so weiter einmal abgesehen.

In den letzten zehn Jahren ist hier beim Marathon kein Läufer mehr verstorben, man habe alle Sportler mit Problemen retten können, sagt Medizindirektor Brechtel. Das sieht beim privaten Laufvergnügen im Wald, wenn kein Krankenwagen oder Notarzt in greifbarer Nähe ist, ganz anders aus. Eine Studie aus Rhode Island aus den 80er-Jahren untersuchte Todesfälle bei Joggern. Das Risiko, während des Trainings aus dem Leben zu scheiden, lag hier bei etwa eins zu 15.000.

Davon abgesehen gilt das, was Lauf-Kolumnist Achim Achilles einmal schrieb, als nach dem Tod eines Läufers landauf, landab vor den vermeintlichen fatalen Gefahren geschrieben wurde, die jeder etwas ambitioniertere Jogger auf sich nähme: „Laufen ist gefährlich. Atmen auch. Wespe verschluckt, Stich in den Hals, ersticken, tot. Kann alles passieren. Muss aber nicht. Und wenn, dann ist es Schicksal.“

Der Beginn der nächsten Gruppe ist für Ende 2018 angedacht. Leitung: Gabriele Blankertz

Programm in drei Stufen: Grundlagen - Vertiefung - Praxis

Offener Meditationsabend 19:00 - 20:30 Uhr.

Im Dialog Veränderung gestalten, mit Verantwortung für eine gemeinsame Zukunft. deutsch/arabisch/englisch

Intro-Spektrum - das Spektrum in uns entdecken. Samstag 10:00 - 17:30 Uhr. Leitung: Nicole F. Brémond

Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Überall engagiert sich ver.di für Aufwertung und gute Arbeit: In den Krankenhäusern, in der Altenpflege, im Sozial- und Erziehungsdienst und in den Psychiatrien, in der Behindertenhilfe und den Reha-Einrichtungen. Gleich ob öffentliche, private oder freigemeinnützige/kirchliche Träger.

Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Viermal im Jahr erscheint die Zeitung des Fachbereichs als Beilage der ver.di-Publik. Sie informiert die 375.000 Mitglieder unseres Fachbereichs über aktuelle Themen des Gesundheits- und Sozialwesens.

Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Vernetzen, weiterbilden, Spaß haben - Seminare für Jugend- und Auszubildendenvertreter/innen, für Betriebsräte, für Aktive Gewerkschafter/innen und für Interessierte.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Schülerinnen und Schüler, die die Fachoberschule des Pestalozzi-Fröbel-Hauses besuchen, haben in der überwiegenden Mehrzahl den Wunsch, Erzieherin oder Erzieher zu werden und streben demzufolge nach erfolgreichem Abschluss der Fachoberschule für Sozialwesen den Besuch der Fachschule für Sozialpädagogik am PFH an. Dieser Ausbildungsgang setzt vielfältige fachliche, soziale und methodische Kenntnisse voraus, vor allem aber die Fähigkeit, Verantwortung für das eigene Lernen und für das Lernen in der Gruppe zu übernehmen.

Die Fachoberschule bereitet auf die Ausbildung in der Fachschule für Sozialpädagogik des PFH vor. Der Bildungsgang dauert zwei Jahre und wird mit dem Erwerb der Fachhochschulreife abgeschlossen. Er umfasst die allgemeinbildenden Fächer Sozialkunde, Deutsch, Englisch, Sport, Mathematik, Biologie und die fachbezogenen Fächer Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Rechtskunde, sowie Praktika von je acht Wochen in den Bereichen Jugend- und Sozialwesen und Sozial- oder Gesundheitswesen.

+++ AKTUELL: Tag der offenen Tür am Samstag, den 24. Februar 2018 - ein Rückblick in Bildern +++

In die Fachoberschule werden Schülerinnen und Schüler, die die allgemeinbildende Schule mit dem Realschulabschluss beendet haben, aufgenommen. Die Fachoberschule dient dem Erwerb der Fachhochschulreife. In ihr sollen Kenntnisse, Arbeitsmethoden und Grundeinstellungen, die in allen Ausbildungen zu sozialen Berufen vorausgesetzt werden, erworben bzw. erweitert werden. Schwerpunkte der Fachoberschule sind:

  • Vermittlung der Grundprinzipien Ganzheitlichkeit, Hilfe zur Selbsthilfe und Systembezug
  • Theorie-Praxis-Verbund in den "berufsbezogenen Projekten" (in den Praktika im sozialpflegerischen und im sozialpädagogischen Bereich)
  • Ganzheitliche Unterrichtsmethoden
  • Die Förderung der Integration von Schüler/innen aus anderen Kulturen

Weitere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Bewerbungsverfahren finden Sie anbei als PDF-Datei zum Downloaden.

Wenn Sie sich bei uns bewerben möchten, dann schicken Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per Post. Bewerbungen per E-Mail können wir leider nicht berücksichtigen.

Die Schulen des Pestalozzi-Fröbel-Hauses bieten Studierenden, Lehrkräften und alllen Interessierten ein eigenes Portal im Internet. Die Plattform Lebendige Schule gibt viele Einblicke und Informationen rund um das schulische Leben der Fachschule für Sozialpädagogik sowie der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales des PFH.

Fachoberschule für Gesundheit und Soziales
Karl-Schrader-Straße 7-8, Haus 1
10781 Berlin-Schöneberg

Schulleiterin: Annegret Lauffer
Sekretariat: Manuela Liehmann und Sylvia Rechel

Eingebettet zwischen Grunewald, Avus und einer städtischen Baumschule liegt das 19.000 m 2
große Gelände unseres Vereins, in dem wir Sport und Freikörperkultur miteinander verbinden.

Hauptattraktion ist ein Sportschwimmbecken (12,50 x 25,00 m groß) beheizt von Mai bis September.

Aber wir haben noch mehr zu bieten: Vier Tennisplätze, eine Beachvolleyballanlage, einen Pétanqueplatz, eine Übungsstätte für Leichtathletik, sieben Tischtennisplatten, eine Sauna, einen Kinderspielplatz, eine Jugendhütte und eine große Wiese, auf der sich Sonnenanbeter erholen oder auch Gymnastik treiben können.

Wir haben ca. 650 Mitglieder aller Altersgruppen, denn HELIOS ist ein familienorientierter Verein.

Die zentrale Kommunikationsstätte ist unser Bistro, in dem wir neben Essen und Trinken ein geselliges Miteinander pflegen. In den Sommermonaten (Mai – September) ist unser Bistro bei schönem Wetter fast täglich geöffnet. Für den großen und kleinen Hunger werden gute deutsche Küche und andere Leckereien angeboten.

Der weltweit größte Public-Health-Kongress Deutschlands widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Armut und Gesundheit“. Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung reisten dazu nach Berlin. Dort sammelten sie viele positive Eindrücke. Eine Sache stimmte sie dennoch wehmütig.

Das Programm setzte sich aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops zusammen. Die Studierenden konnten frei entscheiden, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen wollten. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. Holger Hassel, der gleichzeitig auch selbst einen Workshop zum Thema „Berufsfeld Gesundheit“ anbot. Dabei stellten sich Berufstätige verschiedenster Fachrichtungen vor, die alle im Gesundheitsbereich Fuß gefasst haben. Darunter waren auch Absolvent*innen der Hochschule Coburg, die jetzt beispielsweise bei der Gesundheitsregion Plus in Amberg oder Berchtesgaden beschäftigt sind. Die Möglichkeit, mit Alumni ins Gespräch zu kommen, half den Studierenden dabei, einen tiefergehenden Blick auf das Tätigkeitsfeld Gesundheit zu bekommen.

Für Kopfschütteln sorgte hingegen das Thema „Politik gegen Armut“. Kein Vertreter des Gesundheitsausschusses des Bundestages war zu dieser Podiumsdiskussion erschienen. „Dass das Thema scheinbar bei der Politik immer noch nicht die nötige Beachtung findet, machte uns traurig und wütend“, sagt die mitgereiste IGF-Studentin Clarissa Heiler.

Über das Fachliche hinaus bedeutete die Exkursion für die Studierenden eine gute Möglichkeit, sich mit Ansprechpartnern für Praktika und Werkstudentenstellen zu vernetzen. „Zu sehen, welche Chancen einem das Studium der Integrativen Gesundheitsförderung bietet, motivierte uns, etwas zu bewegen und ließ uns voller Elan an die Hochschule zurückkehren. Die Eindrücke haben uns begeistert und nachhaltig beeinflusst“, resümiert Clarissa Heiler.

Am 15. Mai 2018 findet um 18.00 Uhr im Audimax eine ehb.hilft Info-Veranstaltung statt. Mehr Informationen sind dem Flyer zu entnehmen.


Im Rahmen der Ringvorlesung Forschung, welche fester Bestandteil für die Masterstudierenden ist, werden aktuelle Forschungsprojekte der EHB vorgestellt. Der Masterstudiengang Leitung - Bildung - Diversität lädt herzlich alle Mitglieder der EHB zur Ringvorlesung ein! Mehr Informationen finden Sie unter Veranstaltungen.


Im Rahmen der Ringvorlesungen zum Thema "Rassismus, Migration, Antisemitismus in pädagogischen Kontexten der Migrationsgesellschaft", finden vier Veranstaltungen an der EHB statt. Alle Mitglieder der EHB sind herzlich zu den Ringvorlesungen eingeladen! Mehr Informationen finden Sie unter Veranstaltungen.

Der Haupteingang zum Gebäude F ist ab sofort und bis auf weiteres gesperrt. Ein Zugang ist nur über die Eingänge im Untergeschoss (Mensa und Parkplatz) möglich, darüber hinaus steht auch der Aufzug zur Verfügung. Einen Lageplan finden Sie hier.

Der vorliegende Handlungsleitfaden "Integration von geflüchteten Familien" wurde im Auftrag des Bundesfamilienministeriums vom Kompetenzteam "Frühe Bildung in der Familie" an der EHB erarbeitet und liegt nun in 2. überarbeiteter Auflage vor (Mai 2017). Er stellt Informationen bereit, wie Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter, aber auch andere Fachkräfte der Eltern- und Familienbildung geflüchtete Familien noch besser unterstützen und begleiten können.

Den Spieseplan finden Sie auf der Webseite vom studierendenWERK

Bewerben Sie sich zum Wintersemester 2018/19 bitte über unser Online-Portal.

An der EHB werden folgende Studiengänge angeboten:

Auf diesen Seiten stehen alle Informationen rund um das Studium bereit!

Die Kinderbetreuung an der EHB ist eine ergänzende Kurzzeitbetreuung, die Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kind(ern) im Alter von drei Monaten bis zwölf Jahren nutzen können.

Die EHB stellt ihren Studierenden zu verschiedenen Themenschwerpunkten individuelle Beratungs- und Hilfsangebote zur Verfügung.

Die EHB startet ab dem Sommersemester 2018 mit Office 365 als neues eLearning-System. Für die Übergangszeit bleibt die alte, EHB-interne E-Learning-Plattform, aktiviert. Weitere Informationen erhalten Sie auf der eLearning-Seite der EHB.

Die Bibliothek ist in der Vorlesungszeit wie folgt geöffnet:

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Sharma AM, Wittchen H-U, Kirch W et al. (2004) High prevalence and poor control of hypertension in primary care: cross sectional study. Journal of Hypertension 22: 1-9.
Link

Becker S (2004) Sport als Massenphänomen. Eine empirische Untersuchung mit Bundes-Gesundheitssurvey 1998. Diplomarbeit. Fakultät für Sozialwissenschaften, Universität Mannheim.

Flohr M (2004) Analyse der ökonomischen und demografischen Determinanten von Sportaktivitäten in Deutschland. Arbeitspapier 27, Institut für Statistik und Ökonometrie, Mainz.
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Hanssen-Doose A (2004) Physical Activity an Quality of Life in Individuals with and without Diabetes Mellitus. Master Thesis, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg.
Link

Beitz R, Dören M, Knopf H, Melchert H-U (2004) Selbstmedikation mit Over-the-Counter-(OTC-)Präparaten in Deutschland. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 47 (11): 1043-1050.
Link

Lipinski S (2004) Rückenschmerzen in der BRD: berufsbezogene, soziale und psychologische Korrelate und berufsgruppenspezifische Prävalenzen. Diplomarbeit. Psychologisches Institut der Universität Heidelberg.

Beitz R, Mensink GBM, Rams S, Döring A (2004) Vitamin- und Mineralstoffsupplementierung in Deutschland. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 47 (11): 1057-1065.
Link

Randoll D (2004) Rückenschmerzen in der BRD: psychologische und soziale Korrelate geschlechtsspezifischer Prävalenzen. Diplomarbeit. Psychologisches Institut der Universität Heidelberg.

Jacobi F, Hoyer J, Wittchen H-U (2004) Seelische Gesundheit in Ost und West: Analysen auf der Grundlage des Bundesgesundheitssurveys. Zeitschrift für Klinische Psychologie 33 (4): 251-260.
Link

Jacobi F, Klose K, Wittchen H-U (2004) Psychische Störungen in der deutschen Allgemeinbevölkerung: Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und Ausfalltage. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 47: 736-744.
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Jacobi F, Wittchen H-U, Hölting C, Höfler M, Müller N et. al. (2004) Prevalence, comorbidity and correlates of mental disorders in the general population: Results from the German Health Interview and Examination Survey (GHS). Psychological Medicine 34:597-611.
Link

Klose M, Jacobi F (2004) Can gender differences in the prevalence of mental disorders be explained by sociodemographic factors? Archives of Women´s Mental Health 7 (2): 133-148.
Link

Knopf H (2004) Arzneimittelanwendung bei Frauen und Männernmit koronarer Herzkrankheit. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 47 (11): 1051-1056.
Link

Lampert T, Thamm M (2004) Soziale Ungleichheit des Rauchverhaltens in Deutschland. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 47 (11): 1033-1042.
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Swart E, Hoffmann B (2004) Modifiziert der Sozialstatus die gesundheitlichen Auswirkungen von Lärmexpositionen? In: Badura B, Hurrelmann K, Krämer A, Laaser U (Hrsg.) Umweltgerechtigkeit. Weinheim: Juventa: 199-220.

Tempel G, Mohammadzadeh Z (2004) Ältere Migrantinnen und Migranten in Bremen. Gesundheitsamt Bremen.
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Robert Koch-Institut (2004) Angststörungen. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Berlin: Robert Koch-Institut..
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Baumeister U, Höfler M, Jacobi F, Wittchen H-U et. al. (2004) Psychische Störungen bei Patienten mit muskuloskelettalen und kardiovaskulären Erkrankungen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung. Zeitschrift für Klinische Pychologie und Psychotherapie 33 (1): 33-41.
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Ellert U, Kurth B-M (2004) Methodische Betrachtungen zu den Summenscores des SF-36 anhand der erwachsenen bundesdeutschen Bevölkerung. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 47 (11): 1027-1032.
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Heinrich J, Topp R, Gehring U, Thefeld W (2004) Traffic at residential address, respiratory health, and atopy in adults: the National German Health Survey 1998. Environmental Research 98: 240-249.

Maurischat C, Bestmann A, Hasenbein U, Bullinger M (2004) Strukturelle Validität des Short Form 36 Health Survey (SF-36) bei neurologischen Patienten. Neurol Rehabil 10 (1): 13-20.

Maurischat C, Krüger-Bödeke A (2004) Analysen zum Strukturmodell des SF-36/SF-12 – eine Übersicht. In: Maurischat C, Morfeld M, Kohlmann T, Bullinger M (Hrsg.) Lebensqualität: Nützlichkeit und Psychometrie des Health Survey SF-36/SF-12 in der medizinischen Rehabilitation. Lengerich: Pabst, 29-48.

Ongey M, Brenner H, Thefeld W, Rothenbacher D (2004) Helicobacter pylori an hepatitis A virus infections and the cardiovascular risk profile in patients with diabetes mellitus: results of a population-based study. European Journal of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation 11 (6): 471-476.

Schmitz N, Kruse J, Kugler J (2003) Disabilities, Quality of Life, and Mental Disorders associated with Smoking and Nicotine Dependence. American Journal of Psychiatry 160: 1670-1676.
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Robert Koch-Institut (2003) Der Bundes-Gesundheitssurvey – Baustein der Gesundheitssurveillance in Deutschland. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Berlin: Robert Koch-Institut.
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Robert Koch-Institut (2003) Bundes-Gesundheitssurvey: Arzneimittelgebrauch. Konsumverhalten in Deutschland. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Berlin: Robert Koch-Institut.
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Robert Koch-Institut (2003) Bundes-Gesundheitssurvey: Alkohol. Konsumverhalten in Deutschland. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Berlin: Robert Koch-Institut.
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Robert Koch-Institut (2003) Bundes-Gesundheitssurvey: Körperliche Aktivität. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Berlin: Robert Koch-Institut.
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Wehler M, Geise A, Hadzoinerovic D et al. (2003) Health-related quality of life of patients with multiple organ dysfunction: Individual changes and comparison with normative population. Crit Care Med 31 (4): 1094-1101.

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Die Zunahme sei deshalb „nicht direkt verwunderlich“. Zum Problem werde die Entwicklung erst, wenn Missbrauch betrieben werde, etwa wenn gegen arbeitsrechtliche Bestimmungen verstoßen werde, Leute ohne Vergütung mehr arbeiten müssten oder Ausgleichsstunden nicht gewährt würden.

Für die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) bereitet die Zunahme von Schicht-, Nacht-, und Wochenendarbeit jedoch Sorge. „Wer nachts und am Wochenende arbeitet, trägt ein erhöhtes gesundheitliches Risiko“, sagte Frank Brenscheidt, Arbeitszeitexperte von der BAUA, der „Welt“. Wer nachts arbeite, kämpfe gegen den natürlichen biologischen Rhythmus an.

Schon nach einer Nachtschicht steige das Unfallrisiko. Vor allem nach mehreren Jahren stellten sich häufig Beschwerden wie Schlafstörungen oder Störungen des Verdauungssystems ein, Nervosität und Reizbarkeit treten häufig auf.

Auch Wochenendarbeit könne zu ähnlichen Symptomen führen, wenn auch aus anderen, sozialen Gründen. Die Gesellschaft sei darauf eingestellt, sich am Wochenende mit Freunden und Familie zu erholen, sagt Brenscheidt. Wer daran nicht teilnehmen könne, den stresse das. „Ein freier Tag ersetzt den Sonntag und seine Erholungsressourcen nicht“, sagt er.

Die Arbeitgeber werden im Arbeitszeitgesetz dazu angehalten, sich bei der Arbeitszeitgestaltung und den Schichtplänen an den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Nacht- und Schichtarbeit zu orientieren. Die lauten zum Beispiel: Nicht mehr als zwei Nachtschichten hintereinander. Idealerweise bewegen sich die Schichten „vorwärts“: Erst Früh-, dann Spät-, dann Nachtdienst. Doch das Gesetz lässt Spielräume: wer seine Mitarbeiter sieben Nächte hintereinander arbeiten lässt, dem drohen auch keine Strafen.

In der Industrie werden Schichtdienste oft gut bezahlt, doch Brenscheidt warnt Arbeitnehmer davor, ihre Gesundheit für Geld aufs Spiel zu setzen. „Wer bis zur Rente arbeiten will, der sollte seiner Arbeitszeitgestaltung hohe Aufmerksamkeit widmen“. Oft merke man in den ersten zwei bis drei Jahren nichts, und dann seien die Beschwerden plötzlich chronisch.

Auch die Gewerkschaften schlagen Alarm: „Schon der DGB-Index 2011 hat gezeigt, dass Wochenendarbeit immer mehr zur Regel wird und dabei der Arbeitsstress überdurchschnittlich steigt. 35 Prozent der Beschäftigten geben an, dass die sehr häufig oder oft auch am Wochenende arbeiten müssen“, sagt Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Es sei „dringend erforderlich, den Arbeitsstress abzubauen und den gefährlichen Boom an psychischen Erkrankungen und Burnout zu stoppen. Dafür müssen der Arbeitszeit und den Arbeitsbelastungen wieder Grenzen gesetzt werden.“

Die Gewerkschaften fordern die Einführung einer „Anti-Stress-Verordnung“, die Arbeitgebern genau auflistet, wie ein Arbeitsplatz gestaltet werden muss, damit er Arbeitnehmer nicht psychisch krank macht. Doch die Arbeitgeber sind dagegen, und auch das Arbeitsministerium will erst noch mehr Erkenntnisse gewinnen, bevor solch genaue Richtlinien verordnet werden.

Bislang dürfen Ärzte nur Patienten telemedizinisch betreuen, die sie bereits persönlich behandelt haben. Dabei wäre es zeitgemäß, wenn Patienten auch ohne persönlichen Erstkontakt einen Arzt über Kommunikationskanäle wie Telefon oder Videochat kontaktieren könnten.

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Bauchgefühl: Wie man Intuition bei Entscheidungen in Unternehmen und Wirtschaft nutzt. Solution Management Center. Wien, November 2011.

Intuitive decisions: Shortcuts to better decision making. Novartis Italy. Mailand, November 2011.

Intuitive decisions: Shortcuts to better decision making. University Carlo Cattaneo. Mailand, November 2011.

Risk literacy. Keynote. Robert Koch Institute Symposium on Predictive Genetic Testing. Berlin, November 2011.

Umgang mit Risiken und Unsicherheiten: Bildung für das 21. Jahrhundert. Senat der Max-Planck-Gesellschaft. München, November 2011.

Understanding risk. Pfizer External Supply Operating Meeting. Budapest, November 2011.

Erlebniswelt Risiko: Emotionale und Rationale Begegnungen. 2. Deutscher Zahnärztetag. Frankfurt/Main, November 2011.

Good decisions. Middle Management Leadership Workshop. Schloss Edesheim, November 2011.

Risiken verstehen lernen: Bildung für das 21. Jahrhundert. Hochschulpressesprecher Treffen. Berlin, November 2011.

Gesundheitsforschung für uns? Freier Wille und Verantwortung des Einzelnen. Urania. Berlin, November 2011.

Persönliche Reflektionen über psychologische Forschung und Praxis. Deutscher Psychologie-Preis, Festrede zur Verleihung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Oktober 2011.

Are journalists risk literate? World Health Summit. Berlin, Oktober 2011.

Wie trifft man gute Entscheidungen? Österreichisches Marketing Forum. Linz, Oktober 2011.

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Gut feelings: The intelligence of the unconscious. Berndorf Executive Academy. Vienna, Oktober 2011.

Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten. Festvortrag. Jahresempfang des Rektors der Universität Bielefeld. Bielefeld, Oktober 2011.

Better doctors, better patients, better decisions. Opening lecture. 24th Annual Congress, European Society for Intensive Care Medicine. Berlin, Oktober 2011.

Risk literacy. European Research Council. Brussels, September 2011.

Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten. Urania. Berlin, September 2011.

Krebs-Prävention am Arbeitsplatz. Fit für den demographischen Wandel. Satelliten-Symposium der deutschen Krebshilfe. Deutscher Betriebsärzte-Kongress 2001. Bonn, September 2011.

Das Einmaleins der Skepsis. Sparkassenverband Niedersachsen. Hannover, September 2011.

Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten. RAG Sommerakademie. Recklingshausen, September 2011.

Common errors in methodology and how to avoid them. International Max Planck Research School on Uncertainty, Jena, August 2011.

Homo Heuristicus: Why biased minds make better inferences. 22nd International Joint Conference on Artificial Intelligence. Barcelona, Juli 2011.

Risikokompetenz: Wie wir mit Risiken informiert und entspannt umgehen können. Festrede, Verleihung des Communicator Preises der DFG und des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft. Haus der Geschichte, Bonn, Juli 2011.

Die Illusion der Gewissheit. 11. AINS-Symposium (Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie). Kiel, Juni 2011.

Moral satisficing. Summer Institute for Bounded Rationality. Berlin, Juni 2011.

What is bounded rationality? Summer Institute for Bounded Rationality. Berlin, Juni 2011.

Wie trifft man gute Entscheidungen. Keynote, Tagung der Präsidenten der Bundesbehörden. Berlin, Juni 2011.

Die Illusion der Gewissheit: Zum Umgang mit Risiken und Unsicherheiten. Keynote, Mitgliederversammlung der Privaten Krankenversicherungen (PKV). Berlin, Juni 2011.

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Welche Formen wird das Spiel(en) in der nächsten Gesellschaft annehmen – und welche Rolle werden „intelligente“ Maschinen dabei spielen? Ein gekürzter Auszug aus der Studie „Playful Business“

Jedes Unternehmen hat seine eigenen Fragen an die Zukunft. Der folgende Use Case beschreibt ein Szenario aus dem Bereich Mobilität und geht der Frage nach: Gibt es in Zukunft noch Tankstellen? Ein gekürzter Auszug aus dem Buch „Future Room“

Im Future Room bewegen Sie sich in verschiedenen Dimensionen der Wahrnehmung, die an unser räumliches Denken angelehnt sind. Doch, was versteht man unter der 4. Dimension der räumlichen Wahrnehmung? Ein gekürzter Auszug aus dem Buch „Future Room“

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In der Studie “Futopolis“ stellen wir in Kooperation mit dem international renommierten Architektur-Büro GRAFT die Entwicklung des Megatrends Urbanisierung in den Mittelpunkt. Denn hier stellt sich eine der spannendsten Fragen – auch für die Wirtschaft: Wie sollen wir unsere Lebensräume der Zukunft gestalten? Für Entscheider und Strategen identifizieren wir die wichtigsten Themen als neue Inspirationsquellen, sowohl für die Entwicklung urbaner als auch ländlicher Gebiete.

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Was macht Unternehmen fit für den digitalen Wandel? Im Kern der "Digitalisierung" steht nicht die digitale Vernetzung, sondern neue kulturelle Qualitäten. Erst eine organische und vertrauensvolle Kultur des Miteinanders ermächtigt Unternehmen, die Herausforderungen der digitalen Welt zu meistern und mitzugestalten.

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Das Zukunftsinstitut wurde 1998 gegründet und hat die Trend- und Zukunftsforschung in Deutschland von Anfang an maßgeblich geprägt. Heute gilt das Institut als einer der einflussreichsten Think Tanks der europäischen Trend- und Zukunftsforschung und ist die zentrale Informations- und Inspirationsquelle für alle Entscheider und Weiterdenker.

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Trinkwasser ist unser bedeutungsvollstes Lebensmittel - vorausgesetzt, die Qualität stimmt. Bei Leitungswasser oder Mineralwasser ist die Reinheit nicht gegeben; denn die Grenzen für Schadstoffe sind sehr hoch angesetzt.

Die steigenden Absätze der Getränkehersteller und der Hersteller von Wasserfiltern zeigen, dass eine zunehmende Zahl von Verbrauchern der Qualität des Wassers, welches aus ihrem häuslichen Wasserhahn fliesst, nicht mehr trauen.

Die Wasserwerke behaupten dennoch, dass Wasser aus dem Wasserhahn unbedenklich getrunken werden kann. Ist es den Getränkeherstellern und Wasserwerken tatsächlich nicht bekannt, dass sich gesundheitlich bedenkliche Stoffe, Gifte und Keime im Wasser befinden, oder werden wir - die Verbraucher - in diesem Punkt nicht richtig informiert, oder sogar irregeführt?

Trinkwasser ist für uns ein unersetzlicher Grundstoff, zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen im Körper, der in relativ grossen Mengen benötigt wird. Decken wir unseren Wasserbedarf aus Leitungswasser, können sich die darin enthaltene Schadstoffe im Körper ansammeln und ihm erheblich schaden. Es ist deswegen von höchster Wichtigkeit, dass zumindest unsere Trink- und Kochwasserversorgung mit reinem, unbelastetem Wasser gewährleistet ist.

In einem 1997 erschienenen Artikel im "Deutschen Ärzteblatt" heisst es: "Der Nachweis zahlreicher anthropogener Fremdstoffe im Rohwasser und im Trinkwasser rechtfertigt Besorgnisse um die chemische Qualität des Trinkwassers."

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Am Mittwoch, 25. April, haben die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, das Bezirksamt Pankow und die Krieger Handel SE eine Grundsatzvereinbarung zur Nachnutzung des ehemaligen …Weitere Informationen.

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