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Die Diagnose des behandelnden Arztes, die tatsächlichen Leistungseinschränkungen sowie die Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes werden zusammen betrachtet. Auf dieser Basis entsteht das individuelle Gutachten des MDK."

In meinem Fall war es wohl so, dass diese drei Faktoren nicht betrachtet wurden, dass sogar "der psychische Gesamtzustand des Menschen" sowie "die Art und die Anforderungen der beruflichen Tätigkeit" außer Acht gelassen wurden. Die Gutachterin ging stattdessen davon aus, dass ich ja lediglich zum Arbeitsamt gehen müsse, nicht zurück auf eine Arbeitsstelle.

Nun aber von meinen persönlichen Erfahrungen zurück zu Ihrem Artikel: Desweiteren fand ich die Argumente sehr interessant, die auf die angebliche "Übereinkunft" zwischen Patienten und MDK abzielten. Um sich vor dem Begriff der "Gesundschreibeeinrichtung" (ein sehr zutreffender Begriff im Übrigen!) zu wehren, führt Dr. S. aus:

"Ich habe gerade in den letzten Jahren immer wieder festgestellt, dass viele von ihnen [den Patienten] froh waren, wenn ich ihnen diese Zusammenhänge erklärt habe und damit frühzeitig einen Weg zur Rückkehr an den Arbeitsplatz aufzeichnen konnte. […] nach einer bestimmten Zeit haben viele Menschen Angst, dass sie die Verbindung zur Arbeitswelt verlieren. […] Sie werden vor allem unsicher, ob sie nach wochenlanger Arbeitsunfähigkeit alles noch schaffen können."

Welch einfache Lösung für ein kompliziert scheinendes Problem: Wenn man trotz massiver gesundheitlicher Probleme einfach wieder "gesund geschrieben" wird, schafft man seine Arbeit umso besser? Der Artikel an sich - und auch die "live-Argumentation" der Ärzte des MDK, wie ich sie am eigenen Leib erfahren musste, stellt sich nämlich so dar (frei zitiert):

"Sie sind sehr krank, aber das ist uns egal. Sie sollen trotzdem wieder arbeiten. Und in dem Moment, wo wir Sie gesundschreiben und wieder arbeiten schicken, geht es Ihnen wieder blendend!"

Das wäre ja fein. Dann müsste ja nur jeder, der ernsthafte Probleme hat, einmal solch ein vertrauensvolles Gespräch mit einem MDK-Arzt führen, sich von ihm in sein sogenanntes "Boot" ziehen lassen, und alles ist paletti. Eine solche Lösung wäre mir, so können Sie mir getrost glauben, wesentlich lieber gewesen, als die "Nicht-Lösung", die sich mir jetzt darstellt: Nur, weil der MDK mich für "nicht mehr arbeitsunfähig" befunden hat, heißt das noch lange nicht, dass es mir schlagartig besser geht. Woher auch. Ich habe meine Arbeitsstelle aufgrund eben jener gesundheitlichen Probleme aufgeben müssen und sollte ganz dringend eine von MEHREREN Ärzten verschiedener Fachrichtungen empfohlene Auszeit nehmen. Die darf ich nun nicht nehmen, sondern soll mich beim Arbeitsamt vorstellen. (Obwohl der zweite Arzt des MDK auch in diesem Fall meinte "Sie sind ja mit DER Krankheit sicher sowieso nicht vermittelbar". Jedoch meinte er weiter, ich solle doch froh sein, von ihm gesund geschrieben worden zu sein, denn "andere Leute mit der Krankheit können NIE WIEDER arbeiten! Also haben Sie noch Glück gehabt, dass ich nun so entscheide" (Logik??)).

Da ich aber bekanntlicherweise nicht von den MDK-Wunderheilern nur durch das Gesundschreiben auch wirklich geheilt worden bin, sehe ich mich gesundheitlich nicht im Stande, mir vor lauter Verzweiflung eine neue Stelle zu suchen, Bewerbungen zu schreiben, zu Vorstellungsgesprächen zu gehen - ganz davon zu schweigen, dass ich mit Sicherheit nicht in der Lage wäre, erneut eine Belastung einer 40-Stunden-Woche zu ertragen. Hätte ich das gekonnt, hätte ich schließlich auch in meiner vorherigen Stelle bleiben können, die ich ja, wie bereits erwähnt, aus denselben gesundheitlichen Problemen aufgegeben habe!

Ein weiteres Argument, welches ich nur als ironisch betrachten kann, ist Dr. S.'s Schilderung der Rückkehr des Patienten an seinen Arbeitsplatz:

"Da kommt man dann mit Schmerzen zurück an den Arbeitsplatz und blickt nur in eisige Gesichter…".

Eben dies war auch bei mir der Fall. Ich bin trotz Krankheit weiter arbeiten gegangen, habe mich zur Arbeit gequält, weil ich an meinen bemitleidenswerten Chef, der ohne mich nicht klar kommt, und meine Kollegen, denen ich (und vor allem meine "unermüdliche" Arbeitskraft) sicher so gefehlt hat, denken musste, weil ich nicht als "kranker Loser" abgestempelt werden wollte, weil ich mir und dem Rest der Welt beweisen wollte, wie belastbar ich doch bin. Genauso lange, bis nun wirklich gar nichts mehr ging. Die Auszeit ist für mich lebenswichtig. Und nun soll ich wieder einmal "mit Schmerzen" zurück an eine Arbeitsstelle gehen, und so tun, als sei nichts gewesen? Interessant, dass diese Aussage allein ja schon bestätigt, dass Frau Dr. sich sehr wohl dessen bewusst ist, dass die Schmerzen und somit die Krankheit offenbar immer noch da sind. Die Hauptsache jedoch scheint zu sein, dass man

"die Reaktion von Kollegen, die während der Arbeitsunfähigkeit die verwaise Arbeit mitmachen mussten" "nicht unterschätzen sollte".

Die Reaktion Anderer war auch bei mir lange Zeit wesentlich wichtiger als meine eigene Gesundheit. Dies bereue ich heute, und doch werde ich vom MDK wieder dazu gezwungen, solche Argumentationen über mein eigenes Leben zu stellen. Wie es aber weitergehen soll, wenn man sich trotz Krankheit immer wieder zur Arbeit zwingt, wenn man die Krankheit nicht auskuriert, sondern ignoriert (wie ich es lange genug versucht habe), davon ist leider nicht die Rede. Soll der Patient davon dann gesünder werden? Die ideale Therapie für einen Workaholic-Kranken, der an einem Burnout-Syndrom leidet, welches bereits solche krassen körperlichen Symptome wie eine Colitis Ulcerosa zeigt, ist anscheinend, ihn wieder arbeiten zu schicken? Weil er die Krankenkasse weniger Geld kostet, wenn er tot ist??

Mir ist bewusst, dass diese Worte nun sehr krass und theatralisch klingen. Jedoch geht es hierbei um mich, mein Leben, meine Gesundheit (was davon noch übrig ist) und meine Zukunft. Ärzte, die mich lange kennen, sich fachlich mit meinem Krankheitsbild auskennen (was bei den Ärzten vom MDK leider nicht der Fall war) und mich gründlich untersucht bzw. therapiert haben, betonten immer wieder, dass ich meine Lage endlich ernst nehmen soll, weil sie lebensbedrohlich werden könne. Den Ärzten des Medizinischen Dienst jedoch scheint das ziemlich egal zu sein. Kein Wunder, immerhin wird man augenscheinlich nicht als Mensch gesehen, sondern als ein weiterer Patient, der den armen Krankenkassen das Geld aus der Tasche ziehen will (jenes Geld, welches er vorher jahrelang selbst eingezahlt hat!).

Ich denke, diese letzte Bemerkung des MDK-Arztes mir gegenüber spricht Bände:

"Sie können gerne gegen meine Entscheidung klagen. Vor Gericht würden Sie sicher Recht bekommen. Allerdings warne ich Sie: Das wird Ihre Nerven noch mehr ruinieren!"

Auch hier hat er Recht. Leider.

Aus einigen Internet-Foren weiß ich, dass die Behandlung, die ich beim Medizinischen Dienst erfahren musste, leider kein Einzelfall ist. Schon im Hinblick hierauf möchte ich Sie doch bitten, auch die Meinung der "Gegenseite" in Erfahrung zu bringen, bevor ein solch einseitiger, sich selbst lobender Bericht über den Medizinischen Dienst in Ihrer Zeitung abgedruckt wird. "Endlich wieder arbeiten!" - so ruft sicher freudestrahlend die Mehrheit aller Patienten, die vom MDK gesundgeschrieben wurden. Es ist wirklich ein Glück für alle Arbeitgeber und Krankenkassen, dass es diese Einrichtung gibt.

Berlin ist eine recht grüne Stadt. In der Hauptstadt gibt es daher auch einige Waldkindergärten, aber sie sind noch rar gesät.

Nach unserer Recherche gibt es bis dato ca. 14 Berliner Waldkitas (Stand März 2015). Das ist nicht gerade viel, wenn man bedenkt, dass in Berlin ca. 1.857Kindertagesstätten existieren, in denen ca. 110.000 Kinder betreut werden.

Die Kitas teilen sich wie folgt auf:

1. Eigenbetriebe der Bezirke: 305
2. AWO: 37
3. Caritasverband: 65
4. DRK: 2
5. Diakonie: 243
6. EKT (Elterninitiativkitas) 594
7. Jüdische Gemeinde: 1
8. sonstige freie Träger: 590

Unten stehend haben wir eine kurze Vorstellung der von uns gefundenen Berliner Waldkindergärten aufgestellt.

Die 12 Waldkindergärten in Berlin haben zwar konzeptionelle Gemeinsamkeiten. Im Ablauf und in der Kitagröße gibt es allerdings einige Unterschiede. Grundlegend ist zwischen reinen Waldkitas, die lediglich über einen Schautzraum wie einen Bauwagen verfügen und integrierten Waldkitas zu unterscheiden, die über feste Räumlichkeiten verfügen.

Darüber hinaus gibt es natürlich ein paar Spezialiäten. Zum Beispiel gibt es eine Waldkita, die mit einem dafür ausgebildeten Hund unterwegs ist. Oder eine in der englisch und deutsch gesprochen wird.

Die integrierten Waldkitas haben eine eigene Küche, die reinen Waldkitas meist nicht und lassen sich deshalb das Essen von einem Caterer bringen.

Die Kindergärten nehmen zwischen 10 und 40 Kindern in mehreren Gruppen auf. Einige Waldkitas nehmen bereits Kinder ab dem ersten Lebensjahr (wenn sie schon etwas laufen können), manche nehmen nur Kinder, die 3 Jahre und älter sind.

Die Betreuungszeiten varrieren, liegen aber oftmals zwischen 7.30 und 17 Uhr wie in einer regulären Kita.

In den meisten Fällen müssen die Eltern Mitglied in dem Trägerverein sein und einen Monatsbeitrag zwischen 20 und 30 Euro bezahlen. Für die Vereinsmitglieder findet einmal jährlich eine ordentliche Mitgliederversammlung statt in der Beschlüsse gefällt und die wichtigsten Informationen ausgetauscht werden. Im Vorstand befinden sich meist ehrenamtlich engagierte Eltern. Wenn man sich für den Beitritt in eine Elterninitiativkita entscheidet bzw. dort aufgenommen wird, muss einem bewusst sein, dass man sich als Eltern dort stärker einbringen kann als in einer regulären Kita. Das bringt viele Vorteile mit sich. So kann man bspw. mehr Einfluss auf das Kitageschehen nehmen. Und der Kontakt und die Beziehung zwischen den ErzieherInnen und Eltern ist persönlicher. Allerdings wird auch erwartet, dass die Eltern sich durch Garten- oder Hausarbeit einbringen. In manchen Kitas gibt es feste Stundensätze pro Jahr. Wenn man diese Leistungen zeitlich nicht erbringen kann, besteht in manchen Kitas die Möglichkeit, sich der Einkommenshöhe entsprechend mit Geld „freizukaufen“.

Die folgenden Informationen über die Berliner Waldkindergärten sind zuletzt im März 2015 aktualisiert und von den jeweiligen Websites der Kindergärten entnommen. Manche der Seiten sind recht liebevoll gestaltet und informativ.

(C) Naturkindergarten Die kleinen Pankgrafen

Der Naturkindergarten ist für 25 Kinder (inkl. ein Integrationskind) ab drei Jahren ausgerichtet, die montags bis freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr von pädagogischen Mitarbeitern betreut werden. Auf dem Areal eines ehemaligen Tiergeheges gibt einen Schutzraum, eine große Feuerstelle, ein Wichtelhaus, ein Feuchtbiotop, einen Kräuterhügel und einen großen umgestürzter Baum. Zum Vereinsgeländes gehört darüber hinaus ein Waldgarten gegenüber der Kleingartensiedlung an der Panke, in dem sich der Zauberwald und ein Weidenhaus (dient als Märchen- und Geschichtenecke), ein großes Tipi mit Feuerstelle, ein Sportplatz und viel unberührte Natur. Mit dem Kletterbaum, dem Bachlauf, den Hügeln und Senken und eine großen Wildblumenwiese wird zum Bewegen aber auch zum Innehalten eingeladen. Der freie Träger ist der gemeinnützige Verein KIJMBI e.V.

10435 Berlin-Prenzlauer Berg

Der Kindergarten des Wald- und Wiesen e.V. ist ein integrierter Waldkindergarten für Kinder ab dem 1. Lebensjahr. Den Vormittag erleben die Kinder getrennt, in Stadt und Wald, doch am Nachmittag treffen sich Wald-und Wiesenkinder im gemeinsamen Garten. Das Team besteht aus 9 fest angestellten ErzieherInnen, davon 2 IntegrationserzieherInnen.
Träger ist der eingetragene, gemeinnützige Verein Wald & Wiesen e. V.; gegründet im Herbst 2004.

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Dr. Edward Howell, Pionier der Enzym-Therapie, beschreibt dies so:

Enzyme sind Substanzen, die das Leben möglich machen. Sie werden für alle chemischen Reaktionen, die im menschlichen Körper stattfinden, benötigt. Ohne Enzyme würde überhaupt nichts passieren. Weder Vitamine, Minerale noch Hormone können ohne Enzyme irgendeine Arbeit verrichten.

Enzyme sind die treibende Kraft unseres Körpers, die jede einzelne Funktion, die für unsere täglichen Aktivitäten nötig sind, ausüben und die notwendig sind, um uns am Leben zu erhalten. Sie sind verantwortlich für alle Funktionen jedes einzelnen Organsystems in unserem Körper. Zusätzlich zu unseren Immun- und Abwehrsystemen benötigen wir Enzyme nicht nur um Nährstoffe aufzunehmen, zu verdauen und zu absorbieren, sondern auch um zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken, zu atmen und um uns zu bewegen.

Nein, haben wir nicht. Lange Zeit wurde angenommen, dass die Verdauungsenzyme unserem Körper dauerhaft zur Verfügung stünden und für ein ganzes Leben ausreichen würden.

Inzwischen ist jedoch bekannt, dass wir Verdauungsenzyme auch über den Schweiss, körperliche Schlacken und durch den natürlichen Alterungsprozess unserer Verdauungsenzyme produzierenden Organe verlieren.

Unsere moderne, schnelllebige Gesellschaft, die sich hauptsächlich mit der Bequemlichkeit beschäftigt, muss nun mit den Folgen der Zufuhr stark belasteter Nahrungsmittel, Fertiggerichten und dem Kochen in der Mikrowelle tragen. Diese Ernährungsweise verursacht in unserem Körper grossen Schaden durch freie Radikale, was auch bekannt ist als ein Prozess der beschleunigten Alterung.

Dieser Prozess, der durch die freien Radikale entsteht, verringert die natürliche Fähigkeit des Körpers, Enzyme zu produzieren und hat somit Auswirkungen auf sämtliche lebenswichtigen Vorgänge im Körper.

Zunächst lassen Sie sich mit den verschiedenen Arten von Enzymen und deren Funktionen vertraut machen.

1. Verdauungsenzyme, die von den Speicheldrüsen, dem Magen, der Bauchspeicheldrüse und dem Dünndarm abgesondert werden, helfen dabei, die Nahrung in einfache Moleküle aufzuspalten.

2. Nahrungsenzyme kommen natürlicherweise in rohen Lebensmitteln vor. Wenn diese jedoch über 42° Celsius erhitzt werden, zerstört die hohe Temperatur die Enzyme. Verdauungsenzyme und Nahrungsenzyme erfüllen die gleiche Funktion. Sie verdauen nämlich die Nahrung, so dass sie in den Blutkreislauf aufgenommen werden kann. Der Unterschied zwischen den beiden ist der, dass Nahrungsenzyme aus frischen, rohen, und ungekochten Lebensmitteln stammen, wie zum Beispiel Früchten, Gemüse, Salaten etc. und Verdauungsenzyme in unserem Körper selbst produziert werden.

3. Stoffwechselenzyme werden in den Zellen produziert und kommen im ganzen Körper vor, also in den Organen, den Knochen, dem Blut und in den Zellen selbst. Stoffwechselenzyme erhalten die Organfunktion des Gehirns, des Herzens, der Lunge, der Nieren etc. und werden daher in einer grossen Anzahl vom Körper benötigt.

  • verbessern ganz allgemein die Verdauung
  • entlasten den Körper, so dass wir mehr Energie zum Leben haben
  • reduzieren die Auswirkungen des Alterns
  • helfen bei der Prävention von Krankheiten
  • minimieren die Nebenwirkungen von Krebstherapien
  • unterstützen das Immunsystem
  • reduzieren Entzündungen / Schmerzen in den Muskeln und Gelenken
  • beugen Herzkrankheiten vor
  • beschleunigen den Heilungsprozess nach operativen Eingriffen
  • reduzieren die Nebenwirkungen von Anästhetika
  • können eine positive Wirkung bei allergischen Reaktionen zeigen

Lassen Sie uns einige Enzyme und deren Funktionsweise näher betrachten. Im Folgenden beschreiben wir, wo die einzelnen Enzyme aktiv werden und in welchen Lebensmitteln sie zu finden sind.

Lipase ist ein Enzym, dass Fette verdaut und dabei hilft, die optimale Funktion der Gallenblase zu gewährleisten. Wenn es einer Mahlzeit als Ergänzungsmittel zugefügt wird, verdaut es die Fette der Nahrung und entlastet so die Gallenblase, die Leber, und die Bauchspeicheldrüse, die sonst die erforderlichen Enzyme produzieren müssten. Die Aufnahme von Proteinen aus fettiger Nahrung, wie zum Beispiel Fisch oder Samen, kann verbessert werden, indem Lipase-Enzyme separat zugefügt werden.

Protease spaltet Proteine, die in Fleisch, Geflügel, Fisch, Nüssen, Eiern und Käse vorkommen. Es kann hilfreich sein für Menschen mit Nahrungsmittelallergien oder die Probleme bei der Verdauung von Proteinen haben.

Amylase ist ein natürlicher Extrakt aus Pflanzen, der dem Körper dabei hilft, Stärke und Kohlenhydrate aufzuspalten und aufzunehmen. Es wirkt wunderbar bei der Verdauung von Stärke und Kohlenhydraten und kann nützlich sein für Menschen, die empfindlich auf Gluten reagieren.

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Aufgrund ihrer offenen Augen und ihrer Bewegungsfähigkeit erscheinen die Betroffenen trotz ihrer Bewusstlosigkeit wach. Der Blick ist jedoch entweder starr oder irrt haltlos umher. Patienten im Wachkoma müssen zwar künstlich ernährt werden, sie können aber beispielsweise greifen, lächeln oder weinen. Bei diesen Bewegungen handelt es sich jedoch im echten Wachkoma um unbewusste Reflexe.

Grund für den Zustand des Wachkomas ist eine Schädigung des Großhirns, das die äußere Schicht des menschlichen Denkorgans bildet. Es umhüllt die tieferen Hirnstrukturen wie ein Mantel, weswegen man auch vom "apallischen Syndrom" spricht (Griechisch für "ohne Mantel"). Das Großhirn verarbeitet alle Sinneseindrücke: Sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen. Es speichert die Erinnerungen und ist der Sitz des Bewusstseins. Durch eine Verletzung, eine Erkrankung oder Sauerstoffmangel des Gehirns kann es fast vollständig ausfallen.

Im Wachkoma können Patienten viele Jahre überleben. In einigen Fällen erholt sich das Gehirn, die Funktionen kommen nach und nach wieder, wenn auch meist nur teilweise. Welches Gehirn wieder aus dem Schattenreich zwischen Bewusstsein und Koma erwacht, lässt sich nach heutigem Wissensstand kaum vorhersagen.

So weist die englische Bezeichnung "Persistent Vegetative State" (PVS) darauf hin, dass die Funktionen des vegetativen Nervensystems wie beispielsweise die Atmung, der Herzschlag und Schlafrhythmus noch funktionieren, während höhere kognitive Funktionen lahmgelegt sind.

Minimaler Bewusstseinszustand (Minimally Conscious State; MCS): Auf den ersten Blick scheinen Minimaler Bewusstseinszustand und Wachkoma einander zum Verwechseln ähnlich. Die Patienten haben einen vom vegetativen Nervensystem gesteuerten Schlaf-Wach-Rhythmus. Aufgrund der geöffneten Augen, Bewegungen und des Minenspiels erscheinen sie zeitweilig wach.

Doch während Patienten im Wachkoma, so zumindest die Lehrmeinung, lediglich zu unbewussten Reflexen fähig sind, zeigen Patienten im Minimalen Bewusstseinszustand gelegentlich zielgerichtete Reaktionen auf äußere Reize (Töne, Berührungen) oder sogar Gefühlsäußerungen in Gegenwart von Angehörigen.

Da manche Patienten vom Wachkoma in den Minimalen Bewusstseinszustand hinübergleiten, sehen Wissenschaftler und Ärzte die Grenzen zwischen beiden Zuständen zunehmend als fließend.

Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand aus dem Minimalen Bewusstseinszustand erwacht, ist weit höher als ein Wiedererwachen aus dem Wachkoma. Bessert sich der Zustand in den ersten zwölf Monaten nicht, sinkt die Chance erheblich, dass sich der Patient erholt. Allerdings bleiben auch erwachte Patienten aufgrund ihrer gravierenden Hirnschädigung meist schwer behindert.

Künstliches Koma: Ein Sonderfall ist das künstliche Koma, in das Mediziner schwer verletzte oder kranke Menschen mithilfe von Narkosemitteln versetzen. Dabei handelt es sich im strengen Sinne nicht um ein Koma, sondern vielmehr um eine Langzeitnarkose. Werden die Medikamente abgesetzt, erwacht der Patient. Da die Patienten nur vergleichsweise leicht sediert sind, können sich einige an Ereignisse im künstlichen Koma erinnern.

Locked-In-Syndrom: Das sogenannte Locked-In-Syndrom ist keine Komaform. Es ist ohne nähere Untersuchung aber leicht mit einem Wachkoma zu verwechseln, das mit einer Querschnittslähmung einhergeht. Patienten mit einem Locked-In-Syndrom sind wach und bei vollem Bewusstsein, aber vollständig gelähmt. Manche haben zumindest noch Kontrolle über ihre Augen und können über Blinzeln kommunizieren.

Eine Bewusstlosigkeit ist immer ein medizinscher Notfall. Rufen Sie in einem solchen Fall immer einen Notarzt. Bis dieser eintrifft, leisten Sie Erste Hilfe. Stellen Sie insbesondere sicher, dass die ohnmächtige Person atmet. Ist das ncht der Fall, beginnen Sie unverzüglich mit einer Herz-Druck-Massage.

Wie tief ein Koma tatsächlich ist, lässt sich häufig nur schwer feststellen. Denn die Tatsache, dass der Patient auf Aufforderungen wie "Schauen Sie mich an" oder "Drücken Sie meine Hand" nicht reagiert, sagt nicht unbedingt etwas über den Grad seiner Bewusstheit aus.

Auch die Abgrenzung von Wachkoma und Minimalem Bewusstseinszustand kann schwierig sein. So hat sich gezeigt, dass ein Teil der Wachkomapatienten durchaus noch sprachliche Äußerungen verarbeitet.

Eine wichtige Diagnosehilfe sind Verfahren, welche die elektrische Aktivität im Gehirn abbilden. Mithilfe der Positronenemissionstomografie (PET) lässt sich der Energieverbrauch des Gehirns feststellen. Die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT) zeigt beispielsweise, ob und welche Hirnregionen sich durch Bilder oder Sätze aktivieren lassen.

Doch selbst solche Hirnscans sind nicht 100-prozentig zuverlässig. So kann die Diagnose dadurch verfälscht werden, dass ein Patient mit Minimalem Bewusstseinszustand während der Untersuchung gerade in einer tieferen Bewusstlosigkeit steckt. In dem Fall werden bewusste Momente nicht erfasst. Experten fordern daher, Komapatienten mehrfach durch den Hirnscan zu schicken, bevor die Diagnose gestellt wird.

Im Zentrum der Komatherapie steht zunächst die Behandlung der Erkrankung, die das Koma ausgelöst hat. Darüber hinaus müssen Menschen im Koma in der Regel intensivmedizinisch versorgt werden. Je nach der Tiefe des Komas werden sie künstlich ernährt oder sogar beatmet. Hinzu kommen mitunter physiotherapeutische und ergotherapeutische Maßnahmen.

Bei Menschen im Wachkoma oder mit minimalem Bewusstseinszustand fordern Komaforscher zunehmend dauerhafte Therapiemaßnahmen, die dem Gehirn Sinnesreize anbieten. Ein Gehirn, das so angesprochen wird, nimmt mit größerer Wahrscheinlichkeit wieder seine Arbeit auf. Das können Massagen, farbiges Licht, Bewegung im Wasser oder Musik sein, vor allem aber liebevolle Berührungen und die direkte Ansprache des Patienten. Bei der Aktivierung spielen die Angehörigen eine zentrale Rolle.

Zumindest aber sollte per Hirnscan regelmäßig überprüft werden, ob sich der Zustand langjähriger Komapatienten vielleicht doch verbessert hat, auch wenn es dafür keine äußeren Anzeichen gibt.

Ein Mensch im Koma ist auf Hilfe nachgewiesen. Dazu gehört neben der körperlichen Versorgung auch der menschliche Beistand. Das ist nicht nur eine Frage der Ethik, es gibt auch zunehmend Hinweise darauf, dass das Bewusstsein vieler Menschen im Koma nicht vollkommen erloschen ist. Ein liebevoller und respektvoller Umgang mit dem Patienten ist daher immens wichtig.

Auch wenn Pflegende und Angehörige nicht wissen können, wie viel die Patienten im Koma wirklich wahrnehmen, sollten sie sich immer so verhalten, als könne der Patient alles wahrnehmen und verstehen.

Das zeigt Wirkung, auch wenn sie nicht immer von außen zu erkennen ist. So reagieren insbesondere Wachkomapatienten auf liebevolle Stimulation häufig mit einer veränderten Herzfrequenz und Atmung. Auch Muskeltonus und Hautwiderstand verändern sich.

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Dienstag, 08.Mai 2018, 22:21 Uhr

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Wie im Mittelalter trugen die Ärmsten der Azteken die größten Lasten und stellten den größten Anteil der Bevölkerung dar: Bauern, Händler und Sklaven waren gewissermaßen rechtlos. Ein Drittel dessen, was die Einwohner und die unterworfenen Völker ernteten oder erwirtschafteten, mussten sie dem Aztekenherrscher abliefern. Gold, Silber und Edelsteine gab es im Aztekenreich im Überfluss. Kaum vorstellbar, dass auch Kakaobohnen so wertvoll waren, dass sie sich nur Adlige leisten konnten und als Zahlungsmittel eingesetzt wurden. Für 100 Kakaobohnen konnten sie sich einen Sklaven kaufen. Im Schatzhaus des Aztekenherrschers lagerten ungefähr eine Milliarde der bitteren, braunen Bohnen aus der das Azteken-Gold oder Chocolatl zubereitet wurde.

Als am 21. April 1519 der spanische Eroberer Hernán Cortez mit seinen Schiffen an der Küste des Aztekenreichs landete, sahen viele der unterdrückten Völker darin eine Chance, die Herrschaft der mächtigen Azteken zu beenden. Seit 1502 saß Moctezuma II. auf dem Aztekenthron. Seine Religion wurde ihm und seinem Reich zum Verhängnis:
Er glaubte nämlich, der Schlangengott Quetzalcoatl sei in Gestalt des spanischen Eroberers heimgekehrt. Die eigentümlichen Zauberwaffen, die Feuer spuckten, die merkwürdigen Tiere, auf denen die Spanier ritten und die spiegelnden Rüstungen mögen seinen Verdacht verstärkt haben. Deshalb erkannte er die Bedrohung, die von Cortes ausging, viel zu spät. Der sonst nicht zimperliche Aztekenherrscher hatte plötzlich Angst, er könnte den Gott erzürnen und sich damit ins Verderben stürzen.

Stattdessen wurde er von Cortes in Tenochtitlán mit einer List gefangen genommen. Die Spanier waren an der Kultur der Azteken überhaupt nicht interessiert. Sie waren wegen des Goldes gekommen und voller Habgier. Daher schreckten sie auch nicht vor einem Massaker während einer religiösen Zeremonie an Hunderten Azteken zurück.
Cortes war nur mit 500 Mann gelandet. Das verzögerte den Moment des Untergangs zwar, aber zwei Jahre später, am 13. August 1521, musste sich das mächtigste Volk Mexikos den neuen Herrschern ergeben. Die Spanier zerstörten ihre kulturellen Werte und Güter, raubten ihre Schätze und versklavten ein ganzes Volk. Die Stadt Tenochtitlán wurde dem Erdboden gleichgemacht. Das Gold der Azteken wurde eingeschmolzen und nach Spanien gebracht. Die Azteken wurden gezwungen, den christlichen Glauben anzunehmen. Krieg, Hunger und Misshandlungen führten zum Tod von Tausenden der Ureinwohner. Millionen von Menschen starben an Seuchen wie Pocken, Mumps, Masern, Typhus oder Tuberkulose. Krankheiten, die die Spanier aus Europa eingeschleppt hatten.

Doch nicht nur für die Azteken bedeutete die Ankunft der Spanier in Mittel- und Südamerika das Ende ihrer Hochkultur. Auch die Maya, Zapoteken, Mixteken, Totanaken und Inka verschwanden und mit ihnen ihre Errungenschaften, die in vielen Dingen erheblich fortschrittlicher waren, als die ihrer Eroberer.

Mittelamerika ist die Wiege vieler Kulturen. So sollen die Olmeken dort die Tempelpyramiden, Ballspiele, erste Schriften und die Kalenderrechnung erfunden haben.
Allerdings blühte die Kultur der „Leute aus dem Kautschukland“ nur gerade mal 1.100 Jahre.
Dennoch sind uns ihre gewaltigen Steinköpfe und ihr feiner Jadeschmuck als Andenken an ihre Zeit geblieben. Die Teotihuakaner und die Tolteken kamen und gingen vor den Azteken, die vieles aus der Kultur der Tolteken übernommen haben und sich als ihre Nachfahren sahen. Der Schlangengott Quetzalcoatl wurde sowohl von den Tolteken als auch später von Azteken verehrt.

Die Maya – die Griechen Mittelamerikas

Kein Mensch kann sagen, woher die Maya kamen und niemand weiß, warum sie vor 1.000 Jahren plötzlich ihre gigantischen Zentren verließen. Etwa um 2000 vor Christus siedelten sie sich in Guatemala, im Süden Mexikos und auf der Halbinsel Yucatan an. Sie waren Ackerbauern, aber auch geniale Baumeister und Künstler. Zum Bau ihrer Stadtstaaten, die von Priesterfürsten regiert wurden, benötigten sie enorme Kenntnisse der Mathematik. Alle Mayastädte wurden für die Götter gebaut. Die Götter benötigten nach Ansicht der Maya als Nahrung nicht nur Gerüche, sondern auch die Lebensenergie und Geisteskraft von Menschen und Tieren. Aus diesem Grund wurden diese den Göttern geopfert. Sonne, Mond und Sterne spielten im Glauben und im Alltag der Maya ebenfalls eine große Rolle. Sie verglichen Sonne und Mond mit Federbällen, mit denen die Götter am Himmel spielten. Kein Wunder also, dass ihre riesigen Tempel und Pyramiden bis zu 65 m weit in den Himmel hineinragten und die Priester leidenschaftliche Astronomen waren. Mit Kreuzstäben, Jaderohren mit Schlitzen oder durch Sehschlitze in den Mauern der Sternwarten beobachten die Priester den Lauf der Gestirne. Sonnenfinsternisse wurden von ihnen berechnet und vorhergesagt, was ihnen großen Respekt und Ehrfurcht beim Volk einbrachte. Sie nutzten diese Kenntnisse aber auch für einen in Hieroglyphen geschriebenen Kalender, der für seine Zeit sehr genau war und mit dem sie jedes Datum in der Vergangenheit und in der Zukunft bestimmen konnten.

In ihrer Größe und Pracht waren die Mayastätten den ägyptischen Pyramiden und griechischen Tempeln sehr ähnlich. Jede Stadt hatte als Mittelpunkt einen Tempelbezirk, in dem sich ein Ballspielplatz befand. Dort fand ein Spiel statt, das das „Federballspiel“ der Götter nachahmen sollte und das bereits die Olmeken gespielt hatten: Ein schwerer Kautschukball musste von den Spielern durch steinerne Ringe geschossen werden, die an den Wänden in bis zu sieben Metern Höhe angebracht waren.

Die Maya entwickelten eine Schrift, die erst heute weitgehend entziffert ist. Das besondere daran war, dass sie die Einzigen waren, die damit Sprache vollständig in eine Schrift umsetzen konnten. Auch sie hielten ihre Ideen, Prophezeiungen und Legenden in Kodizes fest. Ihr Zahlensystem bestand nur aus drei Symbolen: eine Muschel stand für die Zahl Null, ein Punkt bedeutete eine Eins und ein Strich kennzeichnete eine Fünf.

Die Maya vollbrachten auch in der Landwirtschaft und im Kunsthandwerk erstaunliche Leistungen.

Die ältesten und größten Mayastädte liegen im südlichen Tiefland und im heutigen Guatemala. Dort fand man bei Forschungsreisen im 18. und 19. Jahrhundert, die heute noch zu bewundernden Tempelanlagen, wie die der einstmals großen Mayastadt Tikal.
Vor rund 1.000 Jahren verließen die Maya ihre Stätten und das schönste Reich der Welt zerbrach. Vielleicht lag es daran, dass immer wiederkehrende Kriege der Städte untereinander den Untergang verursachten, denn obwohl es eine gemeinsame Kultur gab, blieben die einzelnen Stadtstaaten unabhängig. Oder waren es lange Trockenzeiten, die die Maya veranlassten ihre Gebiete zu verlassen? Hatten sie sich selbst den Lebensraum durch ständiges Abholzen der Wälder zerstört? Vielleicht wird dieses Rätsel eines Tages gelöst. Als 1523 die ersten Spanier in Guatemala ankamen, wurden nach und nach auch die letzten kleinen Mayareiche erobert und unterworfen.

Die Nachfahren der Maya leben heute zum größten Teil in Guatemala, vom großen Glanz früherer Zeiten ist auch ihnen nichts geblieben.

Die Inka – Das riesige Reich des Sonnengottes Inti

Südamerika ist der viertgrößte Erdteil. Er lässt sich in drei Landschaften einteilen: das Hochgebirge der Anden mit verschiedenen Hochebenen, der tropische Regenwald am Amazonas und die Savannen mit dem Grasland der Pampas. Die Unterschiede im Klima und in der Tier- und Pflanzenwelt zwischen diesen drei Regionen sind gewaltig. In der Geschichte Südamerikas haben sich die dort lebenden Indianer ihren Lebensräumen anpassen müssen. Den größten Indianerstaat bildeten die Inka im Hochland des heutigen Peru. Sie herrschten im 13. und 16. Jahrhundert von Ecuador bis nach Chile, ein Gebiet so groß wie Halbeuropa. Wahrscheinlich kamen sie ursprünglich dem Tiefland des Amazonasgebietes. Sie nannten sich Töchter und Söhne der Sonne, als Nachfahren des großen Sonnengottes Inti. Ihre Sprache ist Quechua, die „Sprache der Menschen“. Neben vielen anderen Göttern wurden auch alle Inkaherrscher wie Götter verehrt. Ihr Titel war Sapa Inka. Die Inka-Hauptstadt Cuzco liegt in 3.500 m Höhe im Hochgebirge und war das religiöse, wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Reiches. Aus gewaltigen Steinblöcken schufen die Bewohner Häuser, Paläste und in der Mitte der Stadt den Sonnentempel.

Wie bei den Azteken und Maya hatten die Inka eine strenge Gesellschaftsordnung, an deren Spitze der Inkaherrscher stand. Beamte wurden eingesetzt um das Riesenreich zahlenmäßig zu erfassen und die Arbeit der Bauern zu überwachen. Dem Sapa Inka wurden dann die Zahlen über Geburten, Sterbefälle, Höhe der Mais- und Kartoffelernten, Anzahl der Lamas und Meerschweinchen des Reiches vorgelegt.
Das Zählen erfolgte mit Hilfe von farbigen Schnüren und Knoten, den so genannten Quipus.
Geld kannten die Inka nicht. Statt Abgaben steuerten die Einwohner mit ihrer Arbeitskraft zum Wohlstand des Reiches bei. Ihre Arbeitszeit teilte sich in drei gleiche Teile auf: Ein Drittel mussten sie für den Sonnenkult arbeiten. Das zweite Drittel wurde beim Militär oder beim Adel abgeleistet. Das letzte Drittel durften die Menschen für den eigenen Lebensunterhalt und den ihrer Familien aufwenden.

Die Inka waren hervorragende Landwirte. Nur so lässt sich die Bevölkerung eines solchen großen Staates auch ernähren. Sie kannten 20 verschiedene Maissorten, 240 Kartoffelarten, dazu kamen Bohnen, verschiedene Getreide wie Quinoa und Amarant, Kürbis, Tomaten, Paprika und exotische Früchte. Zu ihren Haustieren zählten Lamas, Alpakas, Enten und Meerschweinchen. An den Hängen des Hochgebirges wurden Terrassenfelder angelegt, die mit Kanälen bewässert wurden.

Die Baukunst der Inka reichte weit über das Bauen von Festungen, wie Machu-Picchu oder die Felsenterassen hinaus. Die 5.200 km lange Andenstraße und die 4.000 km lange Küstenstraße sind beachtlichen Leistungen der Straßenbauer, aber auch der Arbeiter.
Über den Rio Apurimac, einem Abschnitt des Amazonas, führt eine 60 m lange aus Pflanzenfasern geflochtene Hängebrücke, die von den Chasqui, den Stafettenläufern, genutzt wurde, um Nachrichten und Befehle des Sapa Inka zu überbringen. Die Stafettenläufer konnte auf diese Weise bis zu 400 km am Tag in dem 40.000 km umfassenden Straßennetz zurücklegen.

Bildung und Wissenschaft war den Inka wichtig. Sie errichteten das Yacha huaci, das Haus des Wissens, in dem junge Adelsmänner in Sprachen, Religion, Astronomie, Astrologie, Philosophie, Mathematik, Baukunst und Kriegsführung unterrichtet wurden.

Doch all ihr Wissen nutzte den Inka nicht, als am 15. November 1533 der spanische Eroberer und Abenteurer Francisco Pizarro mit nur wenigen hundert Männern die Hauptstadt Cuzco fast ohne Widerstand der Bevölkerung einnahm. Zuvor hatte er mit einer List und in einem Überraschungsangriff weit vor den Toren der Stadt den Inkaherrscher Atahualpa gefangen genommen und getötet. Der Tod ihres Sapa Inka machte die Inka kopflos. Ihr Herrscher war das Zentrum ihres Lebens, ohne ihn ging nichts mehr. Doch damit war ihr weiteres Schicksal und der Untergang des Inkareiches besiegelt. Die spanischen Eroberer zerstörten die Stadt Cuzco fast vollständig. Der letzte Inkaherrscher starb 1572, mit ihm auch der letzte Widerstand gegen die spanischen Eroberer und das Reich des Sonnengottes.

Also, was sagen die Psychologen?

Die Menschheit ist zwar schon Jahrtausende alt, funktioniert aber noch immer nur begrenzt rational (vernunft-gesteuert, verstandes-betont).

Ein Weiteres kommt hinzu, das nicht ohne Einfluss ist und bleibt:

Der Einfluss der Medien

Die Lehre daraus, so Prof. Margraf: "Der beste Schutz vor falschen Risiken besteht darin, Risiken allgemein richtig zu verstehen."

Wirtschafts-politische Aspekte

Bei allen Ausführungen handelt es sich um allgemeine Hinweise.
Bei persönlichen Anliegen fragen Sie bitte Ihren Arzt.
Beachten Sie deshalb bitte auch unseren Haftungsausschluss (s. Impressum).

Arbeit ist nicht gleich Arbeit. So verdienen Millionen Kinder weltweit Geld ohne sich zu schaden, indem sie etwa Zeitungen austragen. Doch doppelt so viele leisten verbotene Kinderarbeit. Ihre Tätigkeiten halten sie vom Schulbesuch ab, sind erzwungen oder sogar lebensgefährlich.

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Samen und Setzlinge für den Ackerbau in Kenia.

Wie sauber ist unsere Atemluft? Wie verschmutzt sind Deutschlands Flüsse und Seen? Belastet der Verkehr die Umwelt immer noch so wie vor zehn Jahren? Wie gehen wir mit den knapper werdenden Rohstoffen um? Wir informieren über den Umweltzustand in Deutschland. Zahlreiche Diagramme und Tabellen zeigen den Rückgang der Treibhausgase oder die negativen Effekte des Verkehrslärms auf den Menschen.

Die Daten und Trends werden durch fundierte Texte erläutert. Abgerundet wird das Angebot durch Lektüretipps und Links zu weiterführenden Informationsquellen.

Informationen zu den Schutzgütern wie etwa Klima, Luft, Boden, Wasser, aber auch natürliche Ressourcen geben einen Überblick über den Zustand der Umwelt. Darüber hinaus informieren wir über umweltbezogene Risiken für die menschliche Gesundheit. Daten über die Beanspruchung der Umwelt zum Beispiel durch den Verkehr, die Ver- und Entsorgungswirtschaft oder die privaten Haushalte zeigen wesentliche Belastungen, aber auch Entlastungen der Umwelt auf.

Dabei geben wir Antworten auf die Fragen „Wie geht es der Umwelt?“ beziehungsweise „Wie beansprucht der Mensch die Umwelt?“, „Was folgt daraus?“ und „Wie reagieren Politik, Wirtschaft und Gesellschaft?“

Die Rubrik „Wichtiges in Kürze“ informiert auf einen Blick über die zentralen Fakten zu einem Themenbereich.

Die hier versammelten Daten wurden aus Umwelt-Messprogrammen, statistischen Erhebungen, eigenen Berechnungen und Forschungsvorhaben zusammengetragen. Damit trägt das Umweltbundesamt zur aktiven und systematischen Unterrichtung der Öffentlichkeit über die Umwelt bei, wie sie das Umweltinformationsgesetz in der Fassung vom 22. Dezember 2004 fordert (§ 10 UIG).

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Damit geht sie über bestehende internationale Zielvereinbarungen für 2020 hinaus. Um das Ziel zu erreichen, hat die Bundesregierung klima- und energiepolitische Programme beschlossen. Langfristig sollen die Emissionen um 80 bis 95 % gesenkt werden. weiterlesen

Alle Wirtschaftsbereiche zusammen verbrauchen fast drei Viertel der in Deutschland benötigten Primärenergie. Der Anteil des verarbeitenden Gewerbes daran lag im Jahr 2015 bei 39 Prozent. Der gesamte Energiebedarf dieses Gewerbes blieb im Zeitraum von 1995 bis 2015 zwar in etwa konstant, der spezifische Energieverbrauch pro Tonne Stahl, Glas oder Chemikalien ging aber deutlich zurück. weiterlesen

Mehr als die Hälfte der deutschen Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Dieser Anteil sinkt langsam, während der für Siedlungen und Verkehr stetig steigt. Ziel einer nachhaltigen Flächennutzung ist daher, den Flächenverbrauch durch Siedlungen und Verkehr zu senken und gleichzeitig vorhandene Siedlungs- und Verkehrsflächen optimal zu nutzen und ökologisch aufzuwerten. weiterlesen

Die Bundesregierung will das Wachstum der Siedlungs- und Verkehrsfläche verlangsamen. Das Umweltbundesamt informiert daher über Maßnahmen und Instrumente, die helfen können, den Flächenverbrauch in Deutschland einzuschränken. weiterlesen

Die Zahl der Ökolandbaubetriebe und ihre bewirtschaftete Fläche haben seit Mitte der 1990er Jahre langsam und stetig zugenommen. 2016 betrug der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche 7,5 %. Sie hat damit gegenüber 2015 um 1 Prozentpunkt zugenommen. Das 20-%-Ziel der Bundesregierung ist aber noch in weiter Ferne. weiterlesen

Ministerpräsident Armin Laschet hat die 6. NRW-Nachhaltigkeitstagung im Congress Centrum der Messe Essen eröffnet. Rund 400 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Kommunen, Wissenschaft und Gesellschaft diskutieren bei dieser Tagung grundlegende Fragen der Nachhaltigkeit. Als Gastgeberin sagte Ministerin Schulze Föcking: "Nachhaltigkeit ist ein ressortübergreifendes Querschnittsthema und längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen."

Umweltministerin Christina Schulze Föcking überreichte heute dem Biologischen Zentrum Kreis Coesfeld einen Förderbescheid in Höhe von 75.502 Euro für seine Bildungsarbeit. Das Zentrum ist eine der 23 Einrichtungen, die dieses Jahr eine Förderung erhalten. Jede Einrichtung kann bis zum 31. März 2019 Zuwendungen von bis zu 110.000 Euro zur Förderung ihrer beantragten Maßnahmen auf dem Gebiet der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bekommen.

Bei der Agrarministerkonferenz in Münster sprachen sich Bund und Länder für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige landwirtschaftliche Tierhaltung aus. Diese müsse ökologisch und sozialverträglich sein und ein hohes Tierschutzniveau gewährleisten. Für Verbraucher soll eine staatliche Tierwohl-Kennzeichnung eingeführt werden. Die Ministerinnen und Minister wollen sich auch gegen den Transport von Tieren zur Schlachtung außerhalb der EU einsetzen.

Elf Kommunen im ländlichen Raum können beim Breitbandausbau jetzt mit insgesamt 60,8 Millionen Euro gefördert werden: die Städte Ahaus, Bocholt, Borken, Isselburg, Velen und Rietberg sowie die Gemeinden Heek, Heiden, Legden, Reken und Schöppingen. Das Landwirtschaftsministerium NRW bietet eine speziell auf den ländlichen Raum ausgerichtete Breitbandförderung an, die Kommunen dort unterstützt, wo kein marktgetriebener Ausbau der Netze stattfindet.

Pro Person werden in Nordrhein-Westfalen jährlich mindestens 23 Kilogramm vermeidbare Lebensmittelabfälle weggeworfen. Das hat eine jetzt veröffentlichte Studie ergeben. Dazu Verbraucherschutzministerin Schulze Föcking: "Jede Person wirft umgerechnet circa 75 Euro im Jahr in die Tonne. Das ist viel zu viel. Die Förderung der Wertschätzung von Lebensmitteln und die Verringerung von Lebensmittelverlusten haben für mich deshalb oberste Priorität".

Ministerin Schulze Föcking hat zu den Berichten im Zusammenhang mit der Stabsstelle Umweltkriminalität Stellung bezogen. Bei ihrem Amtsantritt sei diese faktisch nur mit einer Person besetzt und die Verwaltungsstruktur zur Bekämpfung der Umwelt- und Verbraucherschutzkriminalität nicht ausreichend gewesen. Mit mehr Personal und einer stärkeren fachlichen Anbindung sollen nun die zuständigen Behörden bei der Aufklärung besser unterstützt werden.

Bei einem Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebs in Neuss hat sich Umweltministerin Schulze Föcking über die emissionsarme Ausbringung von Gär-Resten aus Biogasanlagen als hochwertiger Dünger informiert und dabei auch den neuen Dünge-Bericht der Landwirtschaftskammer NRW vorgestellt. Schulze Föcking setzt sich für eine bessere Verwertung von Wirtschaftsdünger und die Reduzierung von Mineraldünger in der Landwirtschaft ein.

Rund 1,4 Millionen Menschen sind allein in NRW regelmäßig gesundheitsschädlichen Lärmbelastungen ausgesetzt. Die neu aufgelegte Broschüre "Besser leben mit weniger Lärm" informiert in verständlicher Form über Gesundheitsgefahren durch Lärm, über Regelungen zum Lärmschutz und Angebote zur Lärmminderung, und gibt praktische Tipps, was wir selbst unternehmen können, um die Lärmbelastung für uns und andere zu verringern.

Die Vermittlung grundlegender Verbraucherkompetenz in der digitalen Welt stand im Mittelpunkt einer Diskussionsveranstaltung, an der Verbraucherschutzministerin Schulze Föcking und Schulministerin Gebauer in Düsseldorf teilnahmen. Schulze Föcking lobte in diesem Zusammenhang die Arbeit der Verbraucherzentralen und deren Beitrag zur Förderung digitaler Kompetenz, die durch die Digitalisierung des Verbraucheralltags immer wichtiger wird.

Ob Starkregen, Hitzewellen oder Sturm – auch die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen sind vom Klimawandel betroffen und müssen sich auf dessen Folgen einstellen. In Düsseldorf diskutierten über 150 Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen über notwendige Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Umweltministerin Schulze Föcking zeichnete 10 Kommunen aus, die erfolgreich Maßnahmen zur Klimaanpassung entwickelt haben.

Nordrhein-Westfalen hat derzeit den Vorsitz der deutschen Agrarministerkonferenz (AMK) inne, in der Bund und Länder Fragen der Agrar- und Forstwirtschaft sowie der ländlichen Entwicklung miteinander beraten und abstimmen. Unser dem Vorsitz Nordrhein-Westfalens wird sich die AMK auch mit Nachdruck den Fragen an die EU-Agrarpolitik (GAP) nach 2020 widmen, mit der die Weichen für ländliche Räume und Landwirtschaft in Deutschland neu gestellt wird.

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  • 07. Mai 2018 - 09. Mai 2018
    Grundlagen der Probenahme von Abwasser und Oberflächenwasser
    Das Seminar vermittelt einen umfangreichen Überblick zum Thema Oberflächengewässer- und Abwasser-Probenahme. Experten stellen die Abwasserüberwachung von Direkt- und Indirekteinleitern von der Planung bis zur Durchführung der Probenahme sowie der Klärschlammprobenahme vor. Die biologischen, bakteriologischen und chemisch-physikalischen Untersuchungen aus Oberflächengewässern und die zu ergreifenden Qualitätssicherungsmaßnahmen werden behandelt. zur Detailansicht
  • 16. Mai 2018
    Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm vom 26.08.1998)
    Dieses Seminar stellt die Inhalte der TA Lärm unter besonderer Berücksichtigung der verwaltungsrechtlichen Auslegungspraxis in NRW vor. Unsere erfahrenen Referenten gehen insbesondere auch auf die Besonderheiten bei der schalltechnischen Prognose sowie der messtechnischen Erfassung von Geräuschen ein. zur Detailansicht
  • 16. Mai 2018 - 17. Mai 2018
    Grundlagenseminar: Umgang mit wassergefährdenden Stoffen – rechtliche und technische Vorgaben an Anlagen
    Im Seminar werden rechtliche und technische Vorgaben an Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung der AwSV. Aktuelle Entwicklungen und Änderungen der Rechtsvorschriften und technischen Regelwerke fließen mit ein. In der Gruppenarbeit werden Sie sich vertiefend mit den Anforderungen der aktuellen rechtlichen und technischen Vorgaben auseinandersetzen und Lösungsvorschläge diskutieren. zur Detailansicht
  • 16. Mai 2018
    Vom urbanen Grün zur grünen Infrastruktur – Grün strategisch entwickeln und vernetzen
    Welche Chancen und Risiken bestehen derzeit für die urbane grüne Infrastruktur in NRW? Welche Schritte sind auf kommunaler und Landesebene nötig, um grüne Infrastruktur strategisch zu sichern und zu stärken? Diese und weitere Fragen werden mit Praktikern und Experten aus den Bereichen Stadtentwicklung, Städtebau, Freiraum- und Landschaftsplanung anhand von möglichen Ansätzen diskutiert. zur Detailansicht
  • 16. Mai 2018
    Innovative ländliche Räume - Digitalisierung nutzen
    Digitalisierung ist ein Zukunftsthema für ländliche Räume. Die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien ist ein großer Gewinn für das Leben auf dem Land. Bei der ZeLE-Veranstaltung werden Möglichkeiten und Voraussetzungen der Digitalisierung in ländlichen Räumen sowie Erfolg versprechende Projekte in den Bereichen Arbeiten, Mobilität, medizinische Versorgung sowie gesellschaftliches Miteinander vorgestellt und diskutiert. zur Detailansicht
  • 22. Mai 2018
    Welttag der biologischen Vielfalt
    In NRW stehen etwa 45 Prozent der beobachteten Tier- und Pflanzenarten auf der Roten Liste und gelten damit als gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Mit der Neuausrichtung der Naturschutzpolitik hat die Landesregierung in den vergangenen Jahren wichtige Weichenstellungen gegen den weiteren Verlust der biologischen Vielfalt gestellt - und erste Erfolge sind sichtbar: Weißstorch, Uhu, Wildkatze und Biber sind wieder an vielen Stellen im Land heimisch geworden, in einigen wenigen Regionen auch der Fischotter und der Luchs. Mit dem "Internationalen Tag der biologischen Vielfalt" am 22. Mai soll auf die Notwendigkeit einer intakten Umwelt für Natur und Mensch in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden. zur Detailansicht
  • 24. Mai 2018
    Europäischer Tag der Parke
    Im Jahr 1999 erklärte der EUROPARC Deutschland - eine 1991 gegründete gemeinnützige Organisation zur Überwachung deutscher Naturschutzgebiete - den 24. Mai zum "Europäischen Tag der Parke". zur Detailansicht
  • 04. Juni 2018 - 06. Juni 2018
    Schadens- und Gefahrenfälle in den Bereichen Wasser/Boden/Abfall/Luft
    Bei Schadens- und Gefahrenfällen im Bereich Umweltschutz sind von den Umweltbehörden Sofortuntersuchungen vorzunehmen und Meldungen weiterzugeben. Die einzuleitenden Untersuchungen und Probenahmen dienen verschiedenen Prozessschritten. Im Seminar vermittelt werden die Umweltalarmrichtlinie, Grundlagen zur Sofortuntersuchung, medienübergreifende Probenahmen bei Schadens- und Gefahrenfällen sowie der Umgang mit Gefahrstoffen in Theorie und Praxis. zur Detailansicht
  • 05. Juni 2018
    Internationaler Tag der Umwelt
    In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 05. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen den 05. Juni zum jährlichen "Tag der Umwelt" erklärt. zur Detailansicht
  • 05. Juni 2018
    Verwaltungsrechtliche Fragestellungen in immissionsschutzrechtlichen Verfahren – Das Überwachungsverfahren
    Die behördliche Überwachung von Anlagen spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Sicherstellung und Durchsetzung umweltrechtlicher Anforderungen. Es gilt, einen verlässlichen rechtlichen Rahmen für gewerbliche bzw. industrielle Tätigkeiten zu setzen und Konflikte zwischen bestehenden unterschiedlichen Nutzungen zu lösen. Eine sichere Rechtsanwendung ist von hoher Wichtigkeit. zur Detailansicht

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW erbringt auch Dienstleistungen für private Waldbesitzer, besonders beim Holzverkauf. In Baden-Württemberg wird dieser Praxis jetzt in einem Kartellverfahren vorgeworfen, sie führe zu Wettbewerbsverzerrungen. Die NRW-Landesregierung will die Forstbetriebe weiter unterstützen und sucht deshalb in Gesprächen mit dem Bundeskartellamt und Waldbesitzern nach Alternativen für eine kartellrechtskonforme Holzvermarktung.

Die Schadstoffbelastung der Luft in NRW hat sich weiter verringert. Das zeigen die Luftqualitätsmessungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz im Jahr 2017. In den verkehrsreichen Innenstädten ging die Schadstoffbelastung zurück. Auch der abnehmende Trend bei der Stickstoffdioxid-Belastung setzt sich fort. In Dinslaken, Eschweiler, Halle, Langenfeld, Münster und Remscheid wurde hier der Grenzwert im Jahresmittel erstmals eingehalten.

Das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht auf einer eigenen Web-Seite fortlaufend die aktuellsten Informationen über Erzeugnisse aus den Bereichen der Lebensmittel, über kosmetischen Mittel, Bedarfsgegenstände und Futtermittel, vor denen wegen möglicher Gesundheitsrisiken gewarnt wird oder die vom Hersteller oder Vertreiber zurückgerufen worden sind.

Der Wald ist kühl und ruhig, voller Eulen und Mäuse, spannend und erholsam, und natürlich – schön grün! Hier leben so viele verschiedene Lebewesen, wir alle müssen sie gut und sorgsam behandeln. Wenn wir die Waldbewohner schützen, dann schützt der Wald auch uns. Dies ist kein Heft zum Lesen: Es ist ein Heft zum Forschen, Spielen und Beobachten.

Einige Untersuchungen beim Gynäkologen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung nicht. Die individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) müssen Patientinnen selbst zahlen. Foto: Monique Wüstenhagen

Nicht alle Leistungen beim Arzt werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bietet der Arzt solche Selbstzahler-Leistungen an, sollten sich Patienten nicht überrumpeln lassen. Über die Kosten muss der Arzt genau aufklären.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Patienten sollten sich nicht drängen lassen, wenn der Arzt eine Selbstzahler-Leistung empfiehlt. Die Verbraucher Initiative empfiehlt, den Arzt nach Vor- und Nachteilen einer Behandlung zu fragen, die die Kasse nicht zahlt: Gibt es Risiken? Gibt es Studien zur Wirksamkeit?

Außerdem sollte der Arzt erklären, ob es Alternativen gibt, die von der Kasse bezahlt werden. Im Anschluss kann sich der Patient ruhig Zeit nehmen, bevor er etwas zusagt. Entscheidet er sich für ein sogenanntes IGeL-Angebot, kann er zudem bei der Krankenkasse nachfragen, ob sie sich vielleicht doch an den Kosten beteiligt.

Wenn eine Leistung nicht von der Krankenkasse bezahlt wird, gebe es dafür zwar einen guten Grund, sagt Florian Lanz vom GKV-Spitzenverband in Berlin. Eine der wenigen Ausnahmen seien bestimmte Impfungen bei Fernreisen. Dennoch kann ein Anruf bei der Krankenkasse helfen. Möglicherweise stellt sich nämlich heraus, dass der Arzt bei medizinischer Notwendigkeit gar kein Geld vom Patienten kassieren darf.

Bei IGeL-Angeboten handelt es sich vor allem um Früherkennungsuntersuchungen, außerdem um kosmetische Leistungen, sportmedizinische Untersuchungen, bestimmte Impfungen oder Maßnahmen, deren Nutzen bisher nicht eindeutig belegt ist. Ein Arzt ist verpflichtet, die Patienten ausführlich zu informieren, auch über die Kosten.

Die Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf weist etwa darauf hin, dass Zahnärzte ihre Patienten schriftlich über die voraussichtlichen Kosten informieren müssen. Wird mit dem Patient keine schriftliche Vereinbarung getroffen, ist er berechtigt, die Zahlung zu verweigern.

Wer sich einen Kostenvoranschlag geben lässt, kann ihn als verbindlich ansehen. Der Zahnarzt darf nur in begründeten Fällen davon abweichen. Das kann der Fall sein, wenn im Verlauf der Behandlung unvorhergesehene Schwierigkeiten auftreten.

Kostenvorschläge für Material- und Laborkosten sind grundsätzlich verbindlich, sofern es sich um ein zur Zahnarztpraxis gehörendes Labor handelt. Handelt es sich um ein Fremdlabor, reicht es aus, wenn der Zahnarzt den Betrag lediglich schätzt und den Patienten auf diesen Umstand hinweist.

Krankenkassen-Experten: Selbstzahler-Leistungen oft nutzlos

Beim Arzt häufig angebotene Selbstzahler-Leistungen sind aus Sicht von Medizinexperten der Krankenkassen oft nutzlos oder können Patienten sogar schaden. Früherkennungen per Ultraschall, Messungen des Augeninnendrucks und andere individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) widersprächen teils den Empfehlungen von Fachverbänden, teilte der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen mit.

Geschäftsführer Peter Pick sagte, die Angebote orientierten sich nicht am nachgewiesenen Nutzen, sondern an Vorlieben von Arztgruppen und Umsatzinteressen der Praxen. «Zum Teil werden Patienten unter Druck gesetzt, damit sie solche Leistungen annehmen. Das ist nicht hinnehmbar.» Igel-Leistungen werden von den Kassen nicht bezahlt.

Die von Ärzten am häufigsten verkauften Angebote waren laut einer Umfrage für den Medizinischen Dienst Messungen des Augeninnendrucks zur Früherkennung des Grünen Stars. Eine solche alleinige Messung ohne eine Augenspiegelung werde vom Berufsverband aber als «Kunstfehler» eingestuft, erläuterte der Medizinische Dienst.

Frauen werde am häufigsten eine Ultraschall-Untersuchung der Eierstöcke zur Krebsfrüherkennung angeboten, deren Effekt aber negativ zu bewerten sei. Zur Ermittlung der meistverkauften Igel-Leistungen wurden 2000 gesetzlich Versicherte von 20 bis 69 Jahren befragt.

Der Berufsverband der Frauenärzte kritisierte, die MDS-Bewertungen brächten moderne Leistungen in Misskredit und säten Misstrauen gegen Ärzte. So sei ein Ultraschall isoliert nur auf Eierstockkrebs nicht sinnvoll. Es könnten aber etwa Zysten, Flüssigkeitsansammlungen oder Wucherungen im Bereich von Gebärmutter, Harnblase und Eierstöcken erkannt werden.

Eher kritisch stuften die Medizinexperten der Kassen auch Angebote für Magnetresonanztomographien (MRT) zur Brustkrebs-Früherkennung ein. Für einen Nutzen gebe es keine Hinweise, durch Kontrastmittel aber mögliche Nebenwirkungen wie Übelkeit. In einer weiteren neuen Bewertung wird Osteopathie-Behandlungen bei Kreuzschmerzen ein unklarer Nutzen bescheinigt, Hinweise auf Schäden gab es nicht.

Laut der Versicherten-Umfrage geht die Initiative für Igel-Angebote überwiegend vom Arzt aus, nur selten gab es einen ausdrücklichen Patientenwunsch. Der Medizinische Dienst der Kassen machte deutlich, es gebe ein «großes Potenzial», Igel-Angebote vom Markt zu nehmen.

Die Stiftung Solidarität Dritte Welt sammelt Geld bei Industrie, Handel, Finanzinstituten, dem Gewerbe, der öffentlichen Hand, bei Stiftungen und Privatpersonen für die Entwicklungsprojekte der Missionsgesellschaften.

Die Stiftung Solidarität Dritte Welt steht unter Aufsicht des Eidgenössischen Departements des Innern und ist Mitglied der ZEWO.

Solidarität Dritte Welt engagiert sich insbesondere in folgenden Sektoren der Entwicklungszusammenarbeit (Bildung, Gesundheit, Kleingewerbe, Landwirtschaft, Soziales).

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Der Aufstieg Berlins zur Metropole im 19. Jahrhundert war sowohl durch seine Hauptstadtfunktionen für Preußen und seit 1871 für das Deutsche Reich als auch durch seine Entwicklung zum Industrie- und Finanzzentrum Mitteleuropas bestimmt. Um 1900 hatte Berlin den Rang einer "Weltstadt" erreicht. Die Bevölkerungszahl hatte sich in einem Zeitraum von 25 Jahren verdoppelt. Zählte die Stadt 1849 noch 412.000 Einwohner, waren es 1875 bereits über 960.000 und 1900 1,89 Millionen Einwohner.

Die gesellschaftspolitischen Folgen des Ersten Weltkrieges und die Gründung der Weimarer Republik prägten die Entwicklung der heutigen Stadt Berlin nachhaltig. Für die Stadtplanung bedeutete insbesondere der Übergang zur Republik im Jahre 1918/19 eine wesentliche Veränderung der Rahmenbedingungen: das demokratische Wahlrecht in den regionalen und lokalen Parlamenten öffnete den Weg einer stärker sozial bestimmten Bau- und Planungspolitik. Hierzu zählte auch die lang hinausgeschobene Neuregelung der Verwaltungsstruktur indem 1920 acht bis dahin selbstständige verwaltete Städte, 27 Gutsbezirke und 59 Landgemeinden zu "Groß-Berlin" zusammengeschlossen wurden. Durch den Zusammenschluss zur Einheitsgemeinde Groß-Berlin, konnte das Gesamtgebiet nach einheitlichen Planungsgrundsätzen geordnet werden.

Und die Stadt wuchs abermals: Zum einen waren die 1910er und 20er Jahre eine Zeit der kulturellen Blüte. Berlins Ruf als Kunst-, Kultur- und Theatermetropole ging weit über die deutschen Grenzen hinaus und bescherte der Stadt nicht nur Ihren bis heute international klangvollen Namen, sondern prägte auch den Begriff der "Goldenen Zwanziger" und zog kunst- und kultursinnige Menschen aus ganz Europa in die erwachende Metropole. Zum anderen, wesentlicheren Teil entstand durch den seit 1918 einsetzenden massenhaften Zuzug von Kriegsheimkehrern und Vertriebenen plus die aus Großbritannien auf den Kontinent übergreifende Industrialisierung eine breite Schicht des Arbeitsproletariats. Der neue Typus des Industrie- und Schichtarbeiters fand in der erwachenden Industriemetropole zwar Arbeit, war jedoch zumeist nicht in der Lage, von seinem geringen Lohnentgelt auch eine passende Bleibe zu finanzieren.

Denn im Zuge des Wachstums war es nicht gelungen, hinreichend Wohnraum für die neuen Bewohner Berlins zu schaffen. Der Wohnungsbau lag profitorientiert in den Händen von Einzelbauherren und Terraingesellschaften und es war nicht gelungen, die Masse der Bevölkerung in angemessenen Wohnungen unterzubringen. Insgesamt wurde ein Bedarf von 350.000 neuen Wohneinheiten errechnet.

In den Hinterhöfen, in Kellern und Kleinwohnungen der so genannten "Mietskasernen" lebte die Arbeiterbevölkerung auf engstem Raum. Nicht selten teilten sich mehrere Schichtarbeiter ein und dieselbe Schlafpritsche passend zu Ihren Arbeitszeiten. Ganze Familien lebten auf wenigen Quadratmetern und unter für heutige Verhältnisse schwer vorstellbaren hygienischen Verhältnissen. So waren die vor allem in den Arbeiterbezirken wie etwa Neukölln, Wedding oder Prenzlauer Berg klassischen Berliner Hinterhofswohnungen nur unzureichend sanitär ausgestattet. Rund 20% der Wohnungen hatten keinen eigenen Wasseranschluß, 34% keine eigene Toilette und rund 72% kein eigenes Bad. Nahezu alle Wohnungen waren zudem der grassierenden Mietspekulation anheim gegeben und nur eine geringe Zahl vermögender Bürger konnte es sich leisten, in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Die deutliche Mehrheit von rund 96% aller Bewohner Berlins lebte zur Miete, in rund 34% aller Wohnungen gab es weitere Untermieter.

Hinzu kam, dass die auf den 1862 von James Hobrecht festgelegten Bebauungsplan der Stadtquartiere zurückgehende typische Bebauung oft dunkel, beengt und schlecht zu lüften war. In den Arbeiterbezirken herrschte der bis heute fürs Berliner Stadtbild prägende Typus der Blockrandbebauung vor, der sich durch zur Straße hin geschlossene, meist fünfgeschossige Baukörper auszeichnete, die in die Tiefe durch mehrere, oft enge und wenig besonnte Hinterhöfe erschlossen wurden. Eine schwierige Ausgangslage, die nach neuen Ansätzen in der Stadtplanungspolitik verlangte.

Warum wirksame Antibiotika gefährdet sind - und was das Hamburger Gesundheitswesen dagegen unternimmt.

Der Arztruf Hamburg unter Telefon 116 117 hilft, wenn medizinische Hilfe nötig ist.

Hamburger Hygienesiegel macht Ergebnisse der amtlichen Kontrollen sichtbar und sorgt für mehr Transparenz in Lebensmittelbetrieben.

Die für Haus- und Wildschweine hochgefährliche Seuche breitet sich immer mehr aus. Hier erhalten Sie aktuelle Informationen und Hinweise.

Die Internationale Arbeitsorganisation feiert im Jahr 2019 ihr 100jähriges Jubiläum. Damit ist die ILO die älteste Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Das Jubiläum gibt Gelegenheit, das Erreichte zu würdigen und die Aufgabe als weltweit maßgebliche Organisation für die Welt der Arbeit zu bekräftigen.

Der neue ILO-Bericht belegt, dass zwei Milliarden Menschen in der informellen Wirtschaft arbeiten. Die Mehrheit lebt in Schwellen- und Entwicklungsländern, mit mangelndem Sozialschutz, geringen Arbeitsrechten und ohne menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

In diesem Jahr stellt die ILO den Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz unter denselben Schwerpunkt wie den Welttag gegen Kinderarbeit. Junge Menschen stehen im Mittelpunkt.

© S. Samanian / ABADE Programme 2018

Trotz deutlicher Fortschritte in den letzten 20 Jahren zeigen aktuelle ILO-Zahlen, dass sich Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern mit Blick auf Arbeitsmarktzugang, Arbeitslosigkeit und Arbeitsbedingungen weiterhin hartnäckig halten.

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.”

Der Kneipp-Bund e.V. ist der Dachverband für die rund 600 Kneipp-Vereine. Wir vermitteln eine wertvolle Gesundheitsidee, die auf den Elementen Ernährung, Bewegung, Lebensordnung, Heilpflanzen und Wasser aufbaut.

Bitte klicken Sie auf die Karte oder wählen Sie die gewünschte Kneipp-Einrichtung in der Liste aus.

Jeden erstes Donnerstag des Monats

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We will learn how to ce empathy and stay connected with someone. We meet to learn to give and receive empathy according to the Non-violent communication method.

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Teilnahmeschluss ist der 30.06.2018

Die Autoren Paul und Shou-Ching Jaminet haben ein ganzheitliches Ernährungskonzept entwickelt.

Mit der eRef können Sie direkt auf die von Thieme und weiteren Kooperationspartnern publizierten Bücher und Zeitschriften zugreifen – schnell, unkompliziert und von überall.

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Ich begann immer mehr Informationen zusammen zu tragen. Und schon bald wurde klar: Die Lage ist in diesem Themenbereich ähnlich wie im Bereich der gesunden Ernährung: 100 „Experten“ 200 Meinungen.

Und es war klar, dass es nicht ausreichen würde, nur Bücher zu lesen. So wertete ich ungezählte Reportagen aus, sammelte Zeitungsartikel über den Zustand unseres Trinkwassers, las Gesetzestexte und beschäftigte mich mit wissenschaftlichen Studien.

Das wichtigste aber: Ich sammelte persönliche Erfahrungen! Ich testete persönlich die unterschiedlichsten Wasseraufbereitungsanlagen. Wenn Ihnen demnächst also jemand erzählen möchte, dass Osmosewasser ganz hervorragend (oder von großem Übel) ist, dann fragen Sie am besten mal nach seinen/ ihren persönlichen Erfahrungen.

Meine Erfahrung begann mit einem billigen Wasserfilter, den mir meine Freundin Brita empfohlen hatte…
Ist billig, bekommt man in jedem Supermarkt. Was soll schon verkehrt sein? Die Erfahrung: Das Wasser schmeckte deutlich anders (nicht unbedingt besser), auf dem Tee war keine Haut mehr (erst später wurde mir klar, dass diese Haut lediglich ein Hinweis auf die im Wasser enthaltenen Mineralien ist) und…
eines Tages bekam ich heftige Bauchschmerzen, nachdem ich das gefilterte Wasser getrunken hatte.

Was war passiert? Ganz einfach: Die Filterpatrone war umgekippt und es hatten sich eine Menge Bakterien angesammelt. Der positive Aspekt war in sein Gegenteil verkehrt worden.

Hinzu kam eine weitere wichtige Information: Der angesprochene Filter diente hauptsächlich dazu, den Kalk aus dem Wasser zu entfernen. Das wiederum führte dazu, dass der Wasserkocher nicht mehr verkalkte. Das war alles, worum es ging. Auf körperliche Rückwirkungen wurde hier keinerlei Rücksicht genommen.

Und erste Fragen kamen auf.

Hatte ich nicht gelernt, dass Mineralien eigentlich ganz wichtig für den Organismus seien? Wir bestehen zu 80% aus Wasser und zu 20% aus Mineralien. Ist es gut, wenn dem Wasser der Kalk wirklich entzogen wird? Ist Kalk nicht sogar das wichtigste Mineral im Körper überhaupt?
Und was bedeutete es, dass in dem gefilterten Wasser – dem ja nun durch eine chemische Reaktion der Kalk entzogen wurde – der PH Wert (=Säuregrad) nach unten ging? Eigentlich ist für eine gute Gesundheit doch ein eher neutraler bis positiver (größer als 7) Wert notwendig?

Und das war erst der Beginn einer langen Ära von weiteren Fragen, Antworten und vor allem Erfahrungen.

Eines hatte ich jedoch schon einmal gelernt:

  • Es ist durchaus sinnvoll einen Wasserfilter zu haben (schon allein, weil es deutlich besser schmeckt, als direkt aus der Leitung. Und wer heute noch Wasser in Flaschen kauft, dem ist eh nicht mehr zu helfen…)
  • Filter können umkippen, wenn sie nicht vernünftig gewartet (Kartuschenwechsel) werden oder wenn man am falschen Ende spart und der Meinung ist, für 20.- Euro etwas sinnvolles erwerben zu können.

Bitte beachten Sie, dass ich Anfragen nach dem von mir benutzten Wassersystem hier nicht beantworten kann. Tragen Sie sich bitte unverbindlich in meinen Newsletter ein. Dann erhalten Sie einen ausführlichen Videovortrag. Ihre Adresse wird nicht weiter gegeben. Sie können sich jederzeit wieder austragen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

[/stextbox]Von dem Begriff „Osmosewasser“ hatte ich bis dahin noch nichts gehört.

Wie der Zufall es so will, stand kurze Zeit ein Vertreter vor unserer Tür, der uns ein ziemlich geniales Filtersystem präsentierte.
Ich möchte die Erfahrung mal so zusammen fassen: Mit der ganzen Familie saßen wir gemeinsam Küchentisch und trank und tranken und tranken … reines Wasser.

Es war schier unglaublich. Noch nie hatten wir derart köstliches Wasser getrunken. Ich hätte nie gedacht, dass zwischen Wasser und Wasser ein derartiger Unterschied bestehen konnte. Es war schlichtweg eine Sensation.
Der Vertreter erzählte von Filterung, Verwirbelung, Energiesteinen und so fort.

Was zählte, war die Erfahrung: Wir konnten einfach nicht genug von diesem köstlichen Wasser bekommen. Leider war der Preis mit 1600.- Euro auch eine kleine Sensation.

Aber das war mir egal. Das Gerät war gekauft und fortan trank die ganze Familie mit Vorliebe nur noch reines Wasser.

Vom Standpunkt der Gesundheit her konnte es nichts besseres geben. Selbstverständlich bot ich auch meinen Patienten dieses neue Wasser an – und alle waren begeistert.

Doch die Reise ging noch weiter: Kurze Zeit später kaufte ich mir einen weiteren Filter für die Praxis. Nein, nicht noch so einen teuren. Ich dachte, dass es ein einfacher Kohleblock für ca. 100.- Euro auch tun sollte.
Wissen Sie, was geschah? Meine Patienten schauten mich völlig entgeistert an und verweigerten tatsächlich das gefilterte Wasser.

Ganz einfach: zwischen dem Geschmack des „teuren“ und des „günstigen“ Filters lagen tatsächlich Welten.

Es war so schlimm, dass ich das System tatsächlich wieder abmontierte.

Offensichtlich gab es noch mehr Geheimnisse zu erkunden…

Zu der Zeit besaß ich ein Aquarium. Und mein Traum war es, einmal Diskusfische zu pflegen. Diese Fische sind sehr empfindlich und benötigen ein sehr weiches, also mineralarmes Wasser. Um ein solches mineralarmes Wasser zu erhalten, braucht es: Osmosewasser.

Osmosewasser entsteht dadurch, dass Leitungswasser unter hohem Druck durch eine Membran gepresst wird. Es handelt sich derzeit um das intensivste Filterverfahren. Sämtliche Bestandteile werden dem Wasser entzogen – auch die Mineralien.