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Kernenergie: Radioaktive Altlasten entstehen bei der Nutzung von Kernkraft zur Energiegewinnung oder durch den Bergbau zur Gewinnung von radioaktiven Stoffen. Reaktorunfälle wie in Tschernobyl 1986 oder Fukushima 2011 sorgen für eine lokale Erhöhung der Strahlenbelastung für einen sehr langen Zeitraum. Auch durch oberirdische Atomwaffentests haben sich radioaktive Partikel weltweit in der Atmosphäre verbreitet. In Deutschland ist die Belastung durch diese jedoch gering.

Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl wurde in Deutschland ein flächendeckendes Messsystem entwickelt: Die Radioaktivität in der Umwelt wird ständig überwacht. Schon geringe Änderungen lassen sich erkennen. Weiterführende Informationen hierzu bietet das BfS unter www.bfs.de/DE/themen/ion/notfallschutz/messnetz/imis/imis_node.html.

Liegen Hinweise auf eine erhöhte Strahlenbelastung in bestimmten Gebieten vor, werden auch gezielte Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Umwelt durchgeführt. Ein aktuelles Beispiel ist die Überwachung der Situation im und rund um das Endlager Asse in Niedersachsen. Hier ist die Rate an Schilddrüsenkrebs in der Bevölkerung höher als statistisch zu erwarten war. Weitere Informationen unter www.asse.bund.de.

Studien zum Krebsrisiko: In Studien wird darüber hinaus geprüft, ob Menschen ein höheres Krebsrisiko haben, die in der Nähe von Kernkraftwerken oder Lagerstätten von radioaktiven Abfällen leben. Ein Beispiel ist etwa die deutsche KIKK-Studie zu Krebs bei Kindern in der Umgebung von Kernkraftwerken. Mehr hierzu unter www.bfs.de/DE/bfs/wissenschaft-forschung/ergebnisse/kikk/kikk-studie.html.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) über beruflichen Strahlenschutz: www.bfs.de/DE/themen/ion/strahlenschutz/beruf/beruf_node.html

Wer ist betroffen?

Gefährdete Berufsgruppen sind etwa Bergarbeiter, Arbeitnehmer in der Kerntechnik, in Industrie, Wissenschaft und Medizin, sofern sie mit Strahlung arbeiten, außerdem Flugpersonal. Wer beruflich mit Strahlung zu tun hat, wird zum Schutz vor zu hohen Strahlendosen regelmäßig überwacht. So soll sichergestellt werden, dass geltende Grenzwerte nicht überschritten werden.

Wie wird überwacht?

Die Kontrolle kann durch regelmäßiges Messen der Strahlenwerte direkt am Arbeitsplatz geschehen. Besonders gefährdete Arbeitnehmer, zum Beispiel in Laboren oder in der Medizin, tragen Strahlenmessgeräte, sogenannte Dosimeter, an der Arbeitskleidung befestigt. Handwerker oder Reinigungskräfte in Anlagen mit erhöhter Strahlenbelastung, bekommen einen Strahlenpass, in dem festgehalten wird, wo, wann und in welchem Maße sie der Strahlung ausgesetzt sind.

Zuständig für die Messungen sind die Landesbehörden und die von ihnen beauftragten regionalen Messstellen. Gemeldet werden die Ergebnisse an das bundesweite Strahlenschutzregister (SSR): www.bfs.de/DE/themen/ion/strahlenschutz/beruf/strahlenschutzregister/strahlenschutzregister.html. Seit 2014 gelten EU-weite Grundnormen und Grenzwerte.

Wie hoch ist die berufliche Strahlenbelastung?

Eine pauschale Aussage dazu ist schwierig, sie hängt vom Arbeitsplatz und der konkreten Arbeitssituation ab. Auswertungen des Strahlenschutzregisters aus dem Jahr 2014 belegen aber insgesamt einen verbesserten Schutz: Die durchschnittliche Strahlenbelastung, der Menschen am Arbeitsplatz ausgesetzt sind, ist über die letzten Jahre kontinuierlich gesunken. Die durch die Arbeit bedingte zusätzliche Dosis lag bei den mit Dosimeter überwachten Arbeitnehmern bei durchschnittlich 0,5 Millisievert.

Die Ergebnisse zeigen allerdings auch, wie groß die Unterschiede je nach Beruf sein können: Beim Flugpersonal lag die mittlere effektive Dosis bei etwa 1,87 zusätzlichen Millisievert. Am höchsten war die zusätzliche Belastung bei Menschen, die durch ihren Beruf natürlicher Strahlung ausgesetzt waren, etwa in Schaubergwerken oder Schauhöhlen sowie in Betrieben zur Wassergewinnung: Bei diesen Berufsgruppen war die mittlere Jahresdosis zuletzt um 4,3 Millisievert erhöht.

Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage ist kaum möglich. Zu viele verschiedene Faktoren spielen eine Rolle:

  • Welche Technik wurde angewendet: Röntgenaufnahme oder Computertomographie?
  • Welche Körperregion wurde untersucht?
  • Wie oft und in welchem Zeitraum wurde man untersucht?

Die Strahlendosen bei den verschiedenen Untersuchungen unterscheiden sich oft erheblich voneinander. Eine einfache Zahnaufnahme beim Zahnarzt ist wesentlich weniger belastend als eine Mammographie. Eine Computertomographie des Brustkorbs ist in der Regel weniger strahlenbelastend als eine der Bauchorgane. Noch mehr Strahlung ist man zum Beispiel bei einer Darstellung der Arterien mittels einer Arteriographie ausgesetzt.

Einen Überblick über die Höhe der Strahlenbelastung gibt das Bundesamt für Strahlenschutz im Internet unter www.bfs.de/DE/themen/ion/anwendung-medizin/anwendung-medizin_node.html sowie in seiner Broschüre "Röntgendiagnostik – Nutzen und Risiken". Diese ist im PDF-Format auf der Seite des BFS vorhanden und kann dort heruntergeladen werden unter: www.bfs.de/SharedDocs/Downloads/BfS/DE/broschueren/ion/stko-roentgen.pdf.

Nutzen-Risiko-Abwägung: Ist das Risiko durch die vergleichsweise geringe Strahlenbelastung während der Untersuchung so hoch, dass man auf die Röntgen- oder CT-Aufnahme besser verzichtet? Oder überwiegt das Risiko, möglicherweise eine schwerwiegende Erkrankung zu übersehen?

Die Fragestellung bestimmt die Untersuchung: Nicht alle Untersuchungsverfahren sind für jede Fragestellung gleich gut geeignet: Nicht immer reicht ein strahlungsfreier Ultraschall für die Untersuchung aus. Manchmal kann eine Röntgenaufnahme, zum Beispiel eine Mammographie, genauere Ergebnisse liefern. Und nicht alle Gewebe lassen sich mit der strahlungsfreien Magnetresonanztomographie genauso gut darstellen wie mit einer Computertomographie.

Unnötige Untersuchungen vermeiden: Trotzdem muss für jede Röntgenaufnahme eine klare Indikation bestehen. Unnötige oder doppelte Untersuchungen sollten in jedem Fall vermieden werden: Wer den Arzt wechselt oder vom Hausarzt zu einem Facharzt überwiesen wird, sollte nach alten Aufnahmen fragen. Man kann diese den neuen Ärzten mitbringen. Oder die bisherigen Ärzte können die Aufnahmen den neuen direkt übermitteln.

Häufige Fragen zu den Folgen von Tschernobyl und Fukushima beantwortet das BFS in der Rubrik "Häufige Fragen zum Thema ionisierende Strahlung" unter www.bfs.de/DE/service/faq/faq_node.html. Ausführliche Informationen gibt es dort außerdem auf den Themenseiten zu Tschernobyl und Fukushima.

Belastete Nahrung: Wildpilze und Wildfleisch

Die Reaktorunfälle in Tschernobyl und Fukushima werden noch für viele Jahre Auswirkungen auf die Belastung der betroffenen Regionen haben. Aber auch in Deutschland kann man teilweise noch erhöhte Messwerte in den Böden feststellen. Manche Lebensmittel, nicht nur aus Osteuropa, sondern auch aus einigen Regionen Deutschlands sind weiterhin belastet.

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The maps below were used to determine how UVB exposure and vitamin D affect risk of cancer incidence and death as described in the Word document Ultraviolet B Exposure, Vitamin D, and the Risk of Cancer.

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YouTube presentation October 19, 2017 at Silicon Valley Health Institute.

Anticancer Res. 2018 Feb;38(2):1121-1136.

The vitamin D-cancer prevention hypothesis has been evaluated through several types of studies, including geographical ecological studies related to indices of solar ultraviolet-B (UVB) dose (the primary source of vitamin D for most people), observational studies related to UVB exposure or serum 25-hydroxyvitamin D [25(OH)D] concentrations, laboratory studies of mechanisms, and clinical trials. Each approach has strengths and limitations. Ecological studies indirectly measure vitamin D production and incorporate the assumption that vitamin D mediates the effect of UVB exposure. Findings from observational studies with long follow-up times are affected by changing 25(OH)D concentrations over time. Most clinical trials have been poorly designed and conducted, based largely on guidelines for pharmaceutical drugs rather than on nutrients. However, three clinical trials do support the hypothesis. In general, the totality of the evidence, as evaluated using Hill's criteria for causality in a biological system, supports the vitamin D-cancer prevention hypothesis.

The primary objective of SUNARC is to do research on and provide information on the prevention of chronic disease through lifestyle and dietary choices.

To this end, SUNARC will conduct research and provide information on (or advance the understanding and acceptance of) ultraviolet radiation, solar and artificial, as an important positive health factor, not only for musculoskeletal diseases, but also for chronic diseases such as autoimmune diseases, cancer, heart disease, multiple sclerosis, and neurological disorders.

The approach will be to have the most comprehensive summary of data, research findings, health policies, and links to information regarding the health benefits of ultraviolet radiation and vitamin D. In addition, SUNARC will conduct research and provide information about the role of nutrition as risk and risk reduction factors for chronic diseases such as Alzheimer's disease, autoimmune diseases, cancer, heart disease, musculoskeletal diseases, and rheumatoid arthritis.

The health benefits of ultraviolet-B (UVB) irradiance and vitamin D are coming into sharper focus as more research results are published. There are now about 100 conditions and diseases linked to low serum 25-hydroxyvitamin D concentrations.

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Beauftragen Sie unser Team aus Fachärzten für Arbeitsmedizin, Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Betriebsärzten, Psychologen und Sicherheitsingenieuren mit langjähriger praktischer und wissenschaftlicher Erfahrung mit der Betreuung Ihrer Mitarbeiter.

In der Zeitschrift Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin (A.S.U.) wurde das Zentrum für Arbeit und Gesundheit Sachsen in seiner Lotsenfunktion in der Arbeitsmedizin dargestellt.

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Durch die enge wissenschaftliche Kooperation mit dem Institut und der Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus sind wir der einzige Anbieter betriesbärztlicher Leistungen in Sachsen mit einer unmittelbare Verbindung von Forschung und Praxis.

In der 50. Sitzung der Sächsischen Impfkommission am 25.10.2017 wurde Dr. med. G. Prodehl zum ehrenamtlichen Mitglied durch die Staatsministerin Barbara Klepsch berufen. Das spezielle Fachwissen auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin kann fortan das Profil der Kommission bereichern.

Im Mai 2017 diskutierten die Betriebsmediziner des ZAGS im Sozialministerium gemeinsam mit Vertretern verschiedener Fachrichtungen über Fragen zum Thema Impfen und verabredeten gemeinsame Aktivitäten zur Verbesserung des Impfschutzes in Sachsen. Das Ärzteteam des ZAGS berät in der arbeitsmedizinischen Vorsorge individuell zum Impfstatus, weist auf noch ausstehende Impfungen hin und bietet die Durchführung berufsbezogener Impfungen bei den Beschäftigten an.

Wir heißen Frau Dr. medic. Laura Salaru, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Fachärztin für Allgmeinmedizin seit dem 01.03.2017 in unserem Team willkommen und freuen uns auf die zukünftige gemeinsame Zusammenarbeit.

In der März Ausgabe der ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention befasst sich Prof. Dr. med. K. Scheuch mit dem erweiterten Spannungsfeld der ärztlichen Ethik bei den Akteuren des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. "Die Entwicklung von Arbeit und Gesellschaft stellt eine erhebliche Herausforderung an unsere ethischen Grundpositionen und insbesondere an das konkrete, ethisch geprägte Handeln dar."

Im Dezember 2016 wurde Herr Prof. Dr. med. K. Scheuch durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales erneut in den wissenschaftlichen Beirat der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) berufen und zum stellvertretenden Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats ernannt.

Der Arzt als Praxisinhaber und Arbeitgeber hat umfangreiche Pflichten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes seiner Mitarbeiter zu erfüllen. Einen sehr guten Überblick über die gesetzlichen Pflichten bietet die Broschüre der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: Überwachungen und Begehungen von Arztpraxen durch Behörden

In der Ausgabe 10/16 des Sächsischen Ärzteblattes wurden Impfempfehlungen für das Personal im Gesundheitswesen von Dr. med. Guido Prodehl aus betriebsärztlicher Sicht veröffentlicht.

Der Artikel ist ebenfalls in den KVS Mitteilungen der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen erschienen.

Sollten Sie für Ihr Praxispersonal Termine für die Durchführung der notwendigen arbeitsmedizinischen Vorsorge und ggf. zur Durchführung der berufsbedingten Impfungen benötigen, wenden Sie sich gerne an uns.

Vom 26. bis 29. Oktober 2016 fand in Dresden der Kongress des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) statt. Neben dem spannenden Eröffnungsvortrag von Prof. Scheuch zum Thema "Arbeit 4.0" führten unsere Arbeitsmediziner zahlreiche Kongressteilnehmer durch die Betriebe von Stadtreinigung und GlaxoSmithKline. Als Unterstützer des Aktionsbündnis Arbeitsmedizin stellte Frau Dr. Christiane Winkler im Rahmen der Nachwuchsförderung interessierten jungen Ärzten ihre Arbeit in den Deutschen Werkstätten Hellerau vor.

Das gesamte Programm des Kongresses finden Sie hier:

Der aktuelle Bericht zur Gesundheit der sächsischen Lehrkräfte ist nun auch komplett online verfügbar:

Am 26. und 27.09.16 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Spitzenorganisationen der Sozialpartner, von Berufs- und Wirtschaftsverbänden, von Kranken- und Rentenversicherungsträgern, von Einrichtungen im Bereich Sicherheit und Gesundheit und der Wissenschaft in Dresden zu Fragen des Arbeits- und Gesundheitschutzes der Zukunft. Prof. Scheuch und Dr. Prodehl vom Zentrum für Arbeit und Gesundheit konnten in vielen spannenden Diskussionen einen Beitrag für die Ausrichtung der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie leisten.

Am 19. und 20.09.16 tagte in Dresden das Länderforum "Gesunder Arbeitsplatz Schule". Thema des Forums war "Gesundheitsmanagement an und für Schule - Die Schulleiterin/der Schulleiter als Managerin/Manager". Zur Eröffnung stellte der Direktor der Sächsischen Bildungsagentur Béla Bélafi den Gesundheitsbericht 2016 vor, der gemeinsam vom Zentrum für Arbeit und Gesundheit Sachsen GmbH und der sächsischen Bildungsagentur erstellt wurde.

Seit dem 13.06.2016 sind die Betriebsärzte des Zentrum für Arbeit und Gesundheit Mitglied im Deutschen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF). Haben Sie Fragen zum BGF oder BGM? Wenden Sie sich an einen unserer Betriebsärzte!

In der aktuellen Ausgabe des Magazins KLASSE vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus berichtet Dr. med. G. Prodehl über Lehrergesundheit, typische Risikofaktoren in der Schule und Lehrer, die über viele Jahre gesund durch den Schulalltag kommen http://issuu.com/freistaat-sachsen/docs/15809_klasse16-2_v3/13?e=2250712/35914067

Folgen Sie unseren Betriebsärzten zu den aktuellen Themen des Arbeits- und Gesundheitschutzes, zur Arbeitsmedizin und zur Lehrergesundheit auf Twitter https://twitter.com/ZAGS_GmbH

Prof. Scheuch als stellvertretender Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats am Institut für Lehrergesundheit (IfL) bestätigt.

Am 17.05.2016 wurde Herr Prof. Scheuch in der Sitzung des wissenschaftlichen Beirates des Instituts für Lehrergesundheit am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universität Mainz als stellvertrentder Vorsitzender bestätigt.

Dr. med. G. Prodehl konnte während seines Vortrages beim 2. Sächsischen Impftisch die Chancen und Möglichkeiten der Arbeitsmedizin zur Erhöhung der Impfquoten in Sachsen aufzeigen. In der anschließenden Diskussion betonten Prof. Scheuch und Dr. Prodehl die Bereitschaft der Betriebsärzte, sich aktiv an Impfberatungen und Impfungen während der arbeitsmedizinischen Vorsorge zu beteiligen.

ZAGS Zentrum für Arbeit und Gesundheit Sachsen GmbH
Fiedlerstr. 4
01307 Dresden


Die Alexianer GmbH betreibt bundesweit Krankenhäuser, Einrichtungen der Seniorenhilfe, Eingliederungshilfe und Jugendhilfe, Gesundheitsförderungseinrichtungen und Rehabilitationseinrichtungen, Werkstätten für behinderte Menschen und Integrationsbetriebe. Außerdem bieten wir ambulante Versorgungs- und Pflegeangebote an.

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Asklepios wurde im Jahr 1985 gegründet. Heute ist der Klinikverband mit rund 150 Gesundheitseinrichtungen Europas größter Klinikbetreiber in privatem Familienbesitz. Unser unternehmerisches Handeln zielt seit jeher auf eine zukunftsorientierte und an höchsten Qualitätsstandards ausgerichtete Medizin für alle uns anvertrauten Patienten ab. Unseren 46.000 Mitarbeitern bieten wir durch unser breites Leistungsspektrum abwechslungsreiche Aufgaben und spannende Herausforderungen. Wir sind in Deutschland in 14 Bundesländern mit medizinischen Einrichtungen vertreten. Hier nur einige Highlights unseres Konzerns:

  • Größtes Krankenhauscluster Europas in Hamburg
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  • Führendes Zentrum für Pneumologie in München-Gauting
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  • Sechs Krankenhäuser der Maximalversorgung
  • Eine der größten Geburtskliniken Deutschlands in Hamburg-Altona
  • Einer der größten deutschen Klinikträger für psychiatrische Medizin inkl. Maßregelvollzug in Stadtroda, Brandenburg Wiesenburg, Hamburg uvm.

Im Mittelpunkt unserer Philosophie steht der Mensch: Auch in der Spitzenmedizin ist die persönliche Zuwendung entscheidend, um wieder gesund zu werden. Jeder Patient soll diese im bestmöglichen Maße erhalten. In unseren Einrichtungen behandeln unsere Ärzte und Pflegekräfte jährlich mehr als zwei Millionen Patienten. Mehr als 26.500 Betten stehen hierfür zur Verfügung.

2004 haben wir die Krankenhäuser der Stadt Hamburg übernommen und betreiben dort den größten privaten Krankenhausverbund an einem Standort in Europa. Seit September 2011 gehört die MediClin AG mehrheitlich zu unserer Asklepios Gruppe. Die MediClin ist ein bundesweit tätiger Klinikbetreiber und ein großer Anbieter in den Bereichen Neuro- und Psychowissenschaften sowie Orthopädie.

Wir decken im Unternehmensverbund das gesamte Versorgungsspektrum medizinischer Leistungen ab: Neben der Maximal-, Grund-, Regel- und Schwerpunktversorgung sind Fachkrankenhäuser mit besonderen Spezialgebieten weit über die jeweilige Versorgungsregion hinaus tätig. Als Träger von Rehakliniken haben wir die Möglichkeit, die gesamte stationäre Versorgung aus einer Hand zu gewährleisten und bundesweit Spitzenpositionen einzunehmen. Ambulante Unterstützung finden unsere Patienten in unseren Medizinischen Versorgungszentren.

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BGM ist bei der Siemens AG in ein Gesamtkommunikationskonzept eingebettet. Jährlich werden zweisprachige Online- und Print-Medien herausgeben, die über die Aktivitäten des Unternehmens berichten. Auch auf das Familienleben der Mitarbeiter wird Rücksicht genommen: Schnupperteilzeit, Sabbatical, vielseitige Arbeitszeitmodelle erleichtern den „Siemensianern“ die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Der Krankenstand ist konstant auf einem niedrigen Niveau. Ein qualifiziertes Netzwerk aus Gesundheitsexperten betreut rund 116.000 Beschäftigte in Deutschland. Die Gesundheitsexperten bieten Leistungen in den Bereichen medizinische Betreuung und Sozialberatung an und setzen Gesundheitsförderungsprogramme um.

Mehr als 74.000 Mitarbeiter profitieren vom Engagement der SAP, die sich bereits seit 1997 mit Betrieblichem Gesundheitsmanagement befasst. Der Konzern ist führender Anbieter von Unternehmenssoftware mit Stammsitz in Walldorf. Besonders hervorzuheben ist, dass der Softwareriese einen betrieblichen Gesundheitskulturindex „Business Health Culture Index“ (BHCI) entwickelt hat. Basierend auf Mitarbeiterbefragung und anonym erfassten Krankheitsdaten wird der Stand der Gesundheitssituation des Unternehmens regelmäßig analysiert.

Auch den Bedürfnissen älterer Arbeitnehmer wird Rechnung getragen. SAP nimmt an nationalen und internationalen Demografie-Initiativen teil. Spezielle Weiterbildungsmaßnahmen und Gesundheitschecks für ältere Mitarbeiter werden berücksichtigt. Die „Mach mit – Bleib fit!“ Gesundheitsinitiative der SAP Landesgesellschaft Deutschland wurde 2014 ins Leben gerufen – mit dem Ziel, die Arbeit und das Privatleben bewusst und gesund miteinander in Einklang zu bringen, aktiv zu werden und signifikant in die Gesundheit und das Wohlbefinden zu investieren. In den unterschiedlichen Workshops wurde durch gezielte Methoden und Tools Wege aufgezeigt, die Life Balance der Mitarbeiter nachhaltig zu verbessern.

In den letzten zwei Jahren wurde eine Globale Gesundheitsstrategie entwickelt. Durch diese wird das Thema Gesundheit weltweit strategisch verankert und ganzheitlich, auf individueller, Team- und organisationaler Ebene gesichert. Die wichtigsten Zielgruppen sind: Mitarbeiter, Führungskräfte, Teams, Organisationseinheiten. Für die nächsten Jahre wurde eine unternehmensweite Gesundheitskampagne pilotiert: ein innovatives globales Mitarbeiterunterstützungsprogramm. Dieses hilft dabei, die individuelle Gesundheit jedes einzelnen Mitarbeiters zu unterstützen sowie eine gesündere Organisation aufzubauen.

Das Ergebnis: Neben einer Vielzahl von Angeboten rund um Gesundheit und Lebensqualität fördert SAP eine mitarbeiterbezogene Unternehmens- und Führungskultur. Damit wird ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Förderung des Mitarbeiterengagements und Motivation geleistet, das zur Produktivität und Innovationskraft und somit zum Unternehmenserfolg beiträgt.

Magnesiummangel verursacht schwere gesundheitliche Beeintr�chtigungen. Zu wenig Magnesium (medizinisch Hypomagnesi�mie) f�rdert zum Beispiel Diabetes Mellitus, die Zuckerkrankheit.�Das hat eine amerikanische Studie� der Harvard School of Public Health ergeben. Aber das ist bei weitem nicht die einzige schwerwiegende Folge von Magnesiummangel. Nahezu alle Lebensabl�ufe h�ngen von einer ausreichenden Magnesiumversorgung ab, und daran hapert es bei immer mehr Menschen. Die Gr�nde sind bekannt, sie sind vielf�ltig � aber man kann sie nahezu alle durch geeignete Ma�nahmen der Kontrolle, der Ern�hrung und der Medikation ausschalten.

Magnesiummangel kann zu schweren Herzrhythmusst�rungen f�hren. Deshalb r�t die Deutsche Herzstiftung zur regelm��igen Kontrolle des Magnesiumspiegels im Blut. Grund: Der menschliche K�rper funktioniert elektrisch, das Herz wird von elektrischen Impulsen gesteuert. Gut erkl�rt durch �Wie elektrisch sind wir � wie steuert Elektrizit�t unser Leben?� in diesem Buch.

Die Herzstiftung weist darauf hin, dass M�ngel in der Zusammensetzung der� Elektrolyte (Blutsalze) Magnesium (und Kalium) die Ursache solcher gef�hrlicher Rhythmusst�rungen sein k�nnen. �Kalium und Magnesium sind wichtig zur elektrischen Stabilisierung der Herzzellen. Ihre Verteilung ist f�r die Bildung von elektrischen Impulsen und f�r deren Weiterleitung von Muskelzelle zu Muskelzelle im Herzen von entscheidender Bedeutung und damit f�r die rhythmische Aktivierung des Herzens�, hei�t es in einer der Ver�ffentlichungen der Stiftung.

Die Deutsche Herzstiftung l�sst auch keinen Zweifel daran, wie ernst es damit ist: Unter dem Motto �Aus dem Takt: Herzrhythmusst�rungen� informiert sie vom 1. bis 30. November �ber Diagnose und Therapie der Volkskrankheit� in mehr als 1.200 Veranstaltungen. Aktuelle Veranstaltungstermine dazu gibt es unter www.herzstiftung.de/herzwochen.html.

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 400.000 Menschen mit Herzrhythmusst�rungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Welchen Anteil daran der weit verbreitete Magnesiummangel hat, ist nicht verifiziert. Aber Fachleute gehen von einem �erheblichen Anteil� aus.

Dass so viele Menschen unter Magnesiummangel leiden, hat verschiedene Ursachen. Eine der wichtigsten: Magnesium ist ein Mangel-Mineral in der Nahrungskette geworden, weil die B�den der �cker offenbar nicht mehr genug davon enthalten. Viele sind durch moderne Hochleistungslandwirtschaft ausgelaugt. Das zieht einen Magnesiummangel in den Nahrungsmitteln nach sich und damit auch in der menschlichen Ern�hrung.

Wer viel Alkohol trinkt, hat einen erh�hten Magnesiumbedarf. Das liegt daran, dass Alkohol die Nierent�tigkeit anregt und beschleunigt. Dadurch wird der K�rper st�rker entw�ssert und mit den gr��eren Mengen an Urinausscheidung geht auch weit mehr von dem wertvollen Mineral Magnesium verloren als bei geringem oder keinem Alkoholgenuss. Entzugskliniken kennen das Problem: Alkoholiker, die sich trocken legen lassen, erhalten neben Vitamin B auch hohe Magnesiumgaben, um den Mineralhaushalt wieder auszugleichen.

Magnesiumr�uber sind auch gro�e Mengen an Kaffee und Nikotin. Daher sind auch Raucher stark gef�hrdet, an einer Magnesiumunterversorgung zu leiden. Bei chronischem Schlafmangel, erh�htem Stress und �bergewicht durch zu viel essen, treten ebenfalls Mangelerscheinungen bei der Versorgung mit Magnesium auf.

Patienten, die an Herzschw�che leiden, werden h�ufig Diuretika verordnet. Das sind Medikamente, die die Fl�ssigkeitsausscheidung des Organismus f�rdern, so dass das Herz weniger pumpen muss. Diuretika bef�rdern mit der vermehrten Urinausscheidung aber auch, ganz �hnlich wie �berm��iger Alkoholkonsum, das wertvolle Mineral Magnesium aus dem K�rper.

Auch wer Pr�parate zur Behandlung von Bluthochdruck einnimmt, wie etwa ACE-Hemmer,� Aldosteronantagonisten, die auch die Wasserausscheidung bef�rdern, Sartane zur Blutdrucksenkung oder Digitalispr�parate, sollte unbedingt regelm��ig seine Magnesiumwerte kontrollieren lassen, darauf weisen Fach�rzte dringend hin.

Auch bei Einnahme der Anti-Baby-Pille oder einer Kortisontherapie,� muss nach Expertenmeinung der Magnesiumspiegel des Blutes regelm��ig kontrolliert werden, damit der Organismus nicht Schaden nimmt durch eine Magnesiummangelsituation.

Viele Menschen leiden in der dunklen Jahreszeit an einer Winterdepression. Eine Million ist es allein in Deutschland. Die �rzte sprechen von einer saisonal abh�ngigen Depression (SAD). Der Anteil der Patienten mit Winterdepressionen steigt unter allen Depressiven auf insgesamt zehn Prozent. Mit aufwendigen Lichttherapien versuchen �rzte, Wellnesszentren und Sanatorien diesem Ph�nomen zu Leibe zu r�cken.

Aber es muss nicht unbedingt der Lichtmangel allein sein, der bei ung�nstigen Klima- und Witterungsverh�ltnissen Depressionen ausl�st. Auch Magnesiummangel ist ein geh�riger Risikofaktor, wie nun zunehmend bekannt wird. In Norwegen wurden k�rzlich 5.000 Personen nach ihren Essgewohnheiten befragt und ob sie �fter depressive Stimmungen durchleben w�rden. Dabei stellte sich heraus, dass depressive Verstimmungen und auch schwerere Formen deutlich seltener auftraten, je mehr Magnesium die Befragten mit ihrer Ern�hrung zu sich nahmen.

Der Zusammenhang zwischen Magnesiumaufnahme und geringer Depressionsneigung erkl�rt sich dadurch, dass Magnesium im K�rper an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt ist, bei denen das Gl�ckshormon Serotonin entsteht. Dieser Botenstoff spielt in Depressionstherapien eine gewichtige Rolle. Solange er im Gehirn hoch ist, haben Depressionen nur geringe Chancen.

Das in den B�den so selten gewordene Mineral Magnesium ist unerl�sslich f�r die Reiz�bertragung vom Nerven auf den Muskel. (Siehe Herzrhythmusst�rungen). Zuverl�ssige und intakte Nervenreize sind unerl�sslich f�r die Muskelkontraktion und damit f�r die gesamte Herzt�tigkeit.

Sogar an der Freisetzung von Adrenalin und an der Knochenmineralisation ist Magnesium in hohem Ma�e beteiligt. So hat es eine immens wichtige Funktion beim Aufbau und der Erhaltung des Skelettsystems und der Z�hne. Magnesium stabilisiert auch das innere Skelett der Zellen. Au�erdem ist es f�r die Aktivierung von �ber 300 Enzymen verantwortlich, was seine Bedeutung f�r den Stoffwechsel eindrucksvoll unterstreicht. Es hemmt die Blutgerinnung und kann somit auch prophylaktisch gegen Thrombosen (Blutgerinnsel) wirken. M�nner haben �brigens wegen der gr��eren Skelettmasse einen h�heren Magnesiumbedarf als Frauen.

Einen erh�hten Magnesium-Bedarf haben au�erdem Sportler, die mit dem Schwei� auch Magnesium verlieren. Marathonl�ufer zum Beispiel sollten bereits am Abend vorher reichlich Magnesium- und Calcium-Getr�nke zu sich nehmen. Zum Beispiel in Form von fertigen Elektrolyt-Getr�nken, magnesiumreichen Mineralw�ssern� oder in Wasser gel�sten Magnesiumtabletten, am besten in der Form von Magnesiumcitrat, weil es am besten vom K�rper aufgenommen wird. Auch f�r regelm��ige Saunabesucher mit ihrem hohen Schwei�verlust ist eine gute Mineralstoffversorgung enorm wichtig. Durch das Saunen in der g�ngigen Intensit�t von drei G�ngen verliert der K�rper etwa eineinhalb Liter Fl�ssigkeit. Mineralwasser, Obsts�fte oder Apfelschorle gleichen den entstehenden Magnesium- und Kaliumhaushalt wieder aus.

Vitamin D ist wichtig f�r den Knochenaufbau. Ein Mangel kann zu Knochenerweichung f�hren. Bei Kindern spricht man von Rachitis, bei Erwachsenen von Osteoporose. Die Folge sind Fehlbildungen, schmerzhafte Verkr�ppelungen und Br�che. Auch Bluthochdruck und Diabetes vom Typ 2 werden durch einen Mangel an Vitamin D beg�nstigt oder ausgel�st.

Vitamin D-Mangel� soll auch eine gewisse Rolle bei �bergewicht spielen und sogar entz�ndliche Darmerkrankungen ausl�sen bzw. beg�nstigen. Dazu geh�ren Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Vitamin D wird unter Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet.

Dabei spielt nach neuesten Forschungsergebnissen wiederum Magnesium eine wichtige Rolle. Wenn ein Mangel an dem Mineral vorliegt, ist es offenbar f�r den Organismus nicht m�glich, selbst das im K�rper vorhandene Vitamin D voll zu aktivieren und den Bestand auszusch�pfen.

�hnlich ergeht es dem Organismus bei der Aktivierung von Vitamin C. Auch diese funktioniert nur eingeschr�nkt, wenn ein Mangel an Magnesium den K�rper an einem optimalen Stoffwechselgeschehen hindert.

Wer st�ndig oder h�ufig unter Kopfschmerz und Migr�neattacken leidet, tut gut daran, seinen Magnesiumspiegel kontrollieren zu lassen. Magnesium hat eine stark gef��erweiternde Wirkung und kann dadurch Kopfschmerzen ausschalten. Untersuchungen von Wiener Wissenschaftlern haben ergeben, dass Magnesium eine durchaus sinnvolle Alternative zu den etablierten Kopfschmerztherapien darstellen und manche Pille ersetzen kann. Sogar bei Asthma hat sich der Einsatz bestimmter Magnesiumformen bew�hrt, auch hier kann die gef��erweiternde Wirkung Besserung bringen.

Magnesium ist au�erdem ein bew�hrtes Anti-Stress-Mittel, da es den Organismus ruhigstellen kann. Neben Herzproblemen,� Muskelschmerzen, Osteoporose und Stoffwechselproblemen kann Magnesiummangel auch die Stressanf�lligkeit und die Nervosit�t steigern.

Neben den bereits genannten Herzproblemen, den depressiven Missstimmungen, neben Stoffwechselst�rungen, Defiziten in der Vitaminversorgung und Kopfschmerzanf�lligkeit,� treten weitere Beschwerden bei einem Magnesiummangel auf, die man schon bemerkt, bevor Laboruntersuchungen einen Magnesiummangel nachweisen. H�ufig kommt es zu Muskelkr�mpfen in der Wade, zu Verspannungen, Muskelzuckungen, Muskelzittern. Auch M�digkeit, Nervosit�t oder Appetitlosigkeit k�nnen ein Hinweis f�r Magnesiummangel sein. Keineswegs selten sind auch Gef��kr�mpfe, Magen-Darm-Kr�mpfe und Verstopfung. Psychische Ver�nderungen wie Unruhe, Nervosit�t, Schwindel, Konzentrationsschw�che und Ersch�pfungszust�nde k�nnen ebenfalls von einem Magnesiummangel herr�hren. In der Schwangerschaft beg�nstigt Magnesiummangel das vorzeitige Einsetzen der Wehen.

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Es ist recht offensichtlich, dass wir uns mit unseren Hunden sehr viel mehr persönlich identifizieren als mit allen anderen Haustieren. Während bei landwirtschaftlichen Nutztieren, Katzen und kleinen Heimtieren die objektiven Vor- und Nachteile einer Kastration für das Tier und/oder seine Umgebung rational abgewogen werden, ist beim Hund zumindest die erste Reaktion meistens rein emotional. Im zweiten Schritt wird dann versucht, die spontane Zustimmung oder Ablehnung durch "vernünftige" Argumente zu begründen. Die Tatsache, dass die Auswirkungen der Kastration beim Rüden speziesspezifisch weniger deutlich ausgeprägt sind, als das beispielsweise beim Kater der Fall ist, unterstützt die Emotionalität der Diskussion noch zusätzlich.

Dieser Artikel soll den Hundebesitzern im Einzelfall als Entscheidungshilfe dienen. Dabei werden die Argumente pro und contra Kastration aus rein verhaltenstherapeutischer Sicht betrachtet. Medizinische Indikationen bleiben unberührt.

Häufig fällt die Entscheidung zur Kastration eines Rüden bei Tierärztlnnen und Hundebesitzerlnnen in der Hoffnung oder sogar festen Überzeugung, durch diesen Eingriff eine positive Veränderung des Verhaltens zu bewirken. Andere befürchten, dass der Eingriff eher negative Folgen haben könnte. Der Glaube, dass Rüden durch die Entfernung der Hoden fett, faul, charakterschwach und bösartig werden, ist immer noch weit verbreitet.

Wer hat nun Recht? Kann die Kastration wirklich eine Lösung darstellen? Oder, anders herum gefragt, was bewirkt die Kastration denn tatsächlich im Verhaltensbereich?

Grundsätzlich beseitigt bzw. reduziert die Kastration alle Probleme, die aus direkt testosteronabhängigen Verhaltensweisen entstehen. Dazu gehören beim geschlechtsreifen Rüden das Urinmarkieren im Haus, das Streunen auf der Suche nach läufigen Hündinnen, Unruhe, ständiges Jaulen, Futterverweigerung und vermehrte Reizbarkeit, die sich bei Rüden mit starkem Sexualtrieb entwickeln, wenn eine Hündin in der weiteren Nachbarschaft läufig ist; übertriebenes Imponiergehabe und aggressives Konkurrenzverhalten gegenüber anderen Rüden.

Die weit verbreitete Volksmeinung, dass Rüden durch die Kastration ruhiger werden, erweist sich dagegen in der Regel als Ammenmärchen. Zwar neigen kastrierte Rüden durch die veränderte Stoffwechsellage eher zum Fettansatz und ab einem gewissen Übergewicht auch zur Entwicklung eines entsprechenden, kräfteschonenden Phlegmas, aber dieses Problem lässt sich durch vernünftige Fütterung leicht vermeiden. Die Reduktion des Testosteronspiegels an sich hat keine Auswirkung auf das Temperament, den Bewegungsdrang oder das Lautäußerungsverhalten.

Es ist allgemein bekannt, dass männliche Tiere bei den meisten Tierarten wesentlich aggressiver sind als weibliche. Das gilt auch für den Hund. Trotzdem wird die Aggressionsbereitschaft nach einer Kastration nur bezüglich des sexuellen Konkurrenzverhaltens gegenüber anderen potenten Rüden wesentlich reduziert. Bei Rüden, die aggressives Verhalten gegenüber allen, oder den meisten, anderen Hunden beiderlei Geschlechts oder gegenüber Menschen zeigen, ist durch eine Kastration keine befriedigende Änderung des Problemverhaltens zu erwarten. Bei rangordnungsbezogenen aggressiven Auseinandersetzungen zwischen zwei weitgehend gleichwertigen Rüden in demselben Haushalt, sieht die Geschichte ganz anders aus. Hier ist die Kastration des tendenziell weniger durchsetzungsfähigen Rüden manchmal die einzige Möglichkeit, die Situation zu entschärfen. Aber cave! Kastriert man den falschen Rüden, werden die Auseinandersetzungen noch heftiger. Der Einfachheit halber beide zu entmannen, verbessert die Situation auch nicht. Damit beraubt man sich leicht der letzten Möglichkeit, die Hierarchie zu stabilisieren. Bei ständig wiederkehrenden Kämpfen zwischen Hunden in demselben Haushalt ist der Auslöser (fast) immer der dazugehörige Mensch. Daher ist eine Kastration ohne verhaltenstherapeutische Beratung für die Tierhalter selten erfolgreich.

Obwohl Rangordnungsprobleme zwischen Mensch und Hund wesentlich häufiger mit Rüden entstehen als mit Hündinnen, stellt die Kastration hierfür keine Lösung dar. Auch dann nicht, wenn sie vor der Pubertät, d. h. vor dem Auftreten der größten Probleme, durchgeführt wird. Die Tendenz zu sozial-expansivem Verhalten beim Rüden ist teilweise genetisch fixiert und wird zusätzlich durch den vorgeburtlichen Testosteronschub verstärkt.

Entsprechende Verhaltensmuster sind daher schon im frühen Welpenalter zu beobachten und relativ unabhängig von der später einsetzenden Hormonproduktion der Hoden. Viel entscheidender bei Rangordnungsproblemen zwischen Hund und Halter sind die Fehler, die der Mensch in vielen Fällen von Anfang an im Umgang mit dem Hund macht. Um solche Probleme zu beseitigen, bedarf es immer einer sorgfältig auf den Einzelfall zugeschnittenen Verhaltenstherapie. Nur bei einem kleineren Teil der Rangordnungsproblemfälle ist die Kastration als unterstützende Maßnahme notwendig und sinnvoll.

Auch das ständige Aufreiten beim Menschen, das einige Rüden im Laufe der Pubertät entwickeln, ist nicht unbedingt durch die Kastration wieder in den Griff zu bekommen. Die hormonelle Komponente ist nur ein Faktor in dem Ursachenkomplex.

In vergleichbarer Weise beruht die Ausprägung vieler geschlechtsspezifischer Verhaltensmuster auf der "Maskulinisierung" des Gehirns in der pränatalen Phase. Der aktuelle Testosteronspiegel ist nur in wenigen Verhaltensbereichen ausschlaggebend. Andererseits wirkt sich beispielsweise der soziale Erfolg deutlich auf die Hormonproduktion aus. Bei dem Sieger einer sozialen Auseinandersetzung steigt der Testosteronlevel messbar an. Da es in der Natur bei Rangauseinandersetzungen in der Regel um das Recht zur Fortpflanzung geht, ist der mit dem Testosteronausstoß verbundene Libidoanstieg hier durchaus sinnvoll. Der hohe Hormonspiegel ist aber nicht Ursache, sondern Folge des sozialen Aufstiegs.

Langzeitstudien aus den USA (Hart et al.) haben gezeigt, dass weder das Alter noch die sexuelle Erfahrung zum Zeitpunkt der Kastration einen nachweisbaren Effekt auf deren Wirkung haben. Der Testosteronspiegel sinkt innerhalb von acht Stunden nach einer Kastration auf kaum noch messbare Werte. Trotzdem tritt die Wirkung bei einem Teil der Tiere nicht sofort, sondern erst im Laufe von Wochen oder Monaten ein. Hier spielen offensichtlich genetische und lernbedingte Effekte eine Rolle. Genetik und pränatale Maskulinisierung erklären auch, warum selbst präpubertär kastrierte Rüden geschlechtsspezifische Verhaltensweisen wie Urinmarkieren, Imponiergehabe gegenüber anderen Rüden und vollständig ausgeführte Deckakte zeigen.

Nach der letzten Neufassung des Tierschutzgesetzes kam die Frage auf, ob eine Kastration ohne direkte medizinische Indikation überhaupt noch zu rechtfertigen sei. Bei Katzen liefern - zumindest soweit sie Freigänger sind - die bevölkerungspolitischen und gesundheitlichen Argumente sicherlich immer noch den triftigeren Grund, den das Tierschutzgesetz für die Entfernung von Organen fordert. Insbesondere deshalb, weil die als problematisch eingestuften sexualspezifischen Verhaltensweisen hier mit 80 bis 90% Sicherheit durch die Kastration alleine beseitigt werden.

Beim Hund sieht die Sache etwas anders aus. Zwar wird das Streunen bei Rüden auch zu etwa 90 % durch die Kastration "geheilt", weil der Auslöser meist eine läufige Hündin ist, bei allen anderen Verhaltensproblemen ist die Erfolgsquote aber wesentlich geringer (nach Hart 50 bis 60 %). Gleichzeitig gibt es sehr viele Rüden, deren geschlechtsspezifisches Verhalten weder für sie selbst noch für ihre Besitzer oder andere Hunde jemals zu Problemen führt. Bei diesen Tieren wäre eine Kastration, sofern sie nicht aus medizinischen Gründen notwendig wird, ein überflüssiger und damit tierschutzrelevanter Eingriff. Eine routinemäßige Kastration von Rüden ist daher aus meiner Sicht abzulehnen. Es gibt allerdings eine ganze Reihe von Fällen, wo die Kastration aus verhaltensmäßiger Sicht begründet und notwendig ist, weil dadurch Leiden und Schäden verhindert werden.

Im Gegensatz zu seinen wilden Ahnen, den Wölfen, beschränkt sich die Paarungsbereitschaft des Hunderüden nicht mehr auf eine begrenzte "Ranzzeit" von wenigen Wochen im Jahr. Da der Mensch, um des Profites willen, ganzjährig Hunde züchten möchte, haben wir Rüden selektiert, die das ganze Jahr über deckbereit sind. Einige davon haben einen so ausgeprägten Sexualtrieb, dass sie unter der daraus erwachsenden Frustration fast ständig körperlich und psychisch leiden. Bei diesen Rüden ist eine Kastration aus tierschützerischen Gründen angezeigt.

Das gleiche gilt für Rüden, die aus sexueller Konkurrenz heraus ein sehr aggressives Verhalten gegenüber anderen Rüden an den Tag legen. Lässt man sie ihr "natürliches" Verhalten ausleben, entstehen daraus u. U. erhebliche Leiden und Schäden bei anderen Hunden. Will man das verhindern, ergibt sich damit meist zwangsweise eine so restriktive Haltung, dass von einem hundegerechten Leben für den betroffenen Rüden kaum noch gesprochen werden kann.

Die Kastration des Rüden ist natürlich ein Eingriff in den Körper und als solcher mit - wenn auch meist geringfügigen - Leiden und Risiken verbunden. Sie sollte daher nicht unnötig durchgeführt werden. Die Kastration ist auch bei weitem kein Allheilmittel für Verhaltensprobleme. Die Auswirkungen sind viel enger begrenzt, als gemeinhin angenommen wird. Eine Kastration ersetzt nicht die richtige Sozialisation, Erziehung und verhaltensgerechte Haltung des Hundes. Sie ersetzt, wenn erst einmal Probleme aufgetreten sind, auch selten eine Verhaltenstherapie. Sie kann sich aber im Einzelfall für das betroffene Tier und dessen gesamte Umgebung sehr positiv auswirken, wenn sie nach sorgfältiger Diagnosestellung erfolgt.

In Zweifelsfällen lässt sich die Wirkung durch eine vorübergehende chemische Kastration mit Antiandrogenen weitestgehend imitieren. Die Depotinjektion bewirkt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Tagen eine der chirurgischen Kastration vergleichbare Verhaltensänderung. Diese hält ca. drei bis vier Wochen an. Die Gabe von Antiandrogenen kann daher als Hilfsmittel zur Diagnoseabsicherung und als Entscheidungshilfe für die Besitzer herangezogen werden. Sei es vielleicht auch nur, um den Zweifler oder überzeugten Kastrationsgegner zu beweisen, dass der kastrierte Rüde weder Jagdtrieb noch Wach- und Schutzverhalten einbüßt und sich auf der Hundewiese auch nicht von jedem Zwergdackel dominieren und besteigen lässt. Denn trotz aller rationalen Argumente für und gegen die Kastration, ausschlaggebend für die Entscheidung des Besitzers ist doch meist die emotionale Seite. Wenn das Problemverhalten erfolgreich reduziert wird und der Rüde trotzdem noch "seinen Mann steht", kann Mann der Kastration seines Hundes wesentlich leichter zustimmen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Kastration des Rüden als alleinige Maßnahme nur in wenigen Fällen eine Lösung für Verhaltensprobleme darstellt. Sie ist aber als unterstützende Maßnahme im Rahmen einer Verhaltenstherapie bei geschlechtsspezifischen Problemverhaltensweisen oft sinnvoll und notwendig.

Die routinemäßige Kastration von Rüden führt zwar nicht zu negativen Verhaltensänderungen, bringt aber auch keine wesentlichen Vorteile. Sie ist daher aus ethologischer Sicht nicht zu begründen. Da die meisten in Deutschland gehaltenen Rüden keinen unkontrollierten Freigang haben, ist das Argument der Populationskontrolle bei uns nicht stichhaltig.

Bei eindeutiger medizinischer oder verhaltensmäßiger Indikation spricht allerdings aus der Sicht der Verhaltenstherapie auch nichts gegen eine Kastration.

© Dr. Christiane Quandt, 1998

Der Artikel erschien u. a. in Der Retriever, Mitgliederzeitschrift des Deutschen Retrieverclubs, Heft 3/1998. Die Wiedergabe erfolgte mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

In der DRC-Clubzeitschrift erschien im Mai 2011 ein ausführlicher Artikel über das Für und Wider der Kastration bei Rüde und Hündin.

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Das EU-Parlament will sich bei den UN für ein weltweites Verbot der Tierversuche für Kosmetika noch vor dem Jahr 2023 einsetzen.

Prof. Stefan Treue bekräftigt im Interview zum Tag des Versuchstieres, dass Alternativmethoden Tierversuche nicht komplett ersetzen können.

Dritten Teil der Interviewreihe: Neurowissenschaftler Florian Dehmelt spricht u.a. über mögliche Folgen eines Ausstiegs aus Tierversuchen.

Prof. Martin Stratmann hebt im Interview zum Tag des Versuchstieres die Forschungserfolge hervor, die Tierversuche ermöglichten.

Prof. Christa Thöne-Reineke betont die Bedeutung von Tierversuchen für den medizinischen Fortschritt.

Medizin-Nobelpreisträger Prof. Thomas Südhof spricht im Interview über die Bedeutung von Tierversuchen.

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Während Krankenkassen und Gesundheitspolitiker oft betonen, Deutschland habe das beste Gesundheitswesen der Welt, gibt es in internationalen Vergleichen immer wieder unangenehme Befunde. So belegt Deutschland beispielsweise bei der Sterblichkeit von stationär aufgenommenen Herzinfarktpatienten unter 31 OECD-Ländern nur Platz 25 - hinter Ländern wie Polen, Slowenien oder Großbritannien. Und trotz des großen ambulanten Sektors werden in Deutschland so viele Diabetes-Patienten wie kaum in einem anderen OECD-Land stationär aufgenommen – auch hier Platz 25, weit hinter Großbritannien, Portugal, Ungarn oder Slowenien und direkt hinter den USA.

Doch wie bewertet man ein Gesundheitssystem insgesamt? Danach, dass es die Gesundheit aller jederzeit maximal gewährleistet? Was ist dann mit der Finanzierung? Ist vielleicht ein weniger großzügiges Gesundheitssystem besser - gerade, weil es nicht für alles aufkommt? Auf die Frage, ob sie im letzten Jahr eine Zahnarztbehandlung wegen der Kosten ausgelassen hätten, antworteten in Deutschland 8 Prozent der befragten Patienten mit "ja". In Norwegen waren es 25 und in den USA 33 Prozent. In Deutschland gaben 15 Prozent der Befragten an, eine erforderliche Behandlung aus Kostengründen nicht erhalten zu haben, in den USA waren es 37 Prozent. In Großbritannien allerdings nur 4 und in Schweden nur 6 Prozent.

Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der Technischen Universität Berlin, schlägt vor, bei der Bewertung drei Ziele zu berücksichtigen: einen guten Zugang zur Versorgung, eine hohe Qualität und nicht zuletzt einen möglichst effizienten Umgang mit den eingesetzten Ressourcen. Busse hat untersucht, wie sich die allgemeine Sterblichkeit der Bevölkerung bis ins Alter von 74 Jahren in acht wohlhabenden Industrienationen seit dem Jahr 2000 im Verhältnis zu den Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit entwickelt hat. Trotz einer annähernden Verdopplung der Ausgaben hierzulande liegt die Sterblichkeit nur in Großbritannien knapp und den USA deutlich höher als in Deutschland. Am effizientesten mit den Mitteln des Gesundheitswesens gingen demnach die Briten um: Pro 1.000 US-Dollar mehr Ausgaben senkten sie die Sterblichkeit je 100.000 Einwohner um 30, während dies in Deutschland nur 19 waren und in den USA sogar nur 8.

Ob Deutschland wirklich das beste Gesundheitssystem der Welt hat, diskutieren unter dem Titel „Das deutsche Gesundheitswesen: Leistungsbewertung im internationalen Vergleich“: Prof. Dr. Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin, Dr. Bernhard Gibis, Leiter des Dezernats Ärztliche Leistungen und Versorgungsstruktur der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, und Thomas Renner, Leiter des Referats Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik des Bundesministeriums für Gesundheit.

Arbeitsbelastung, die so weit geht, dass pflegerische Bedürfnisse der Patienten nicht mehr bedient werden können, Bezahlung, die von einer Mehrheit als deutlich zu gering empfunden wird, und geringe Anerkennung des Pflegeberufes innerhalb und außerhalb des Gesundheitswesens – die Pflegerinnen und Pfleger in Deutschland haben davon die Nase voll. Sie sagen: Bislang haben weder die einzelne Pflegekraft noch die Pflegeverbände ein echtes Mitgestaltungsrecht für die Gesundheits- und Pflegeversorgung. Fach-, Rechts- und Finanzfragen werden von Dritten, insbesondere von der Ärzteschaft, entscheidend geprägt. Es bestehe Handlungsbedarf, um die Pflege als gleichberechtigten Leistungserbringer strukturell zu stärken und „auf Augenhöhe“ zu bringen.

Die Frage gilt als äußerst umstrittenen: Bevorzugen Patienten die medizinische Versorgung in direkter Nachbarschaft oder nehmen sie gegebenenfalls lieber die Anreise zu einem auf bestimmte Erkrankungen spezialisierten zentralen Klinikum in Kauf? Der Krankenhaus Rating Report 2017 hat herausgefunden: Krankenhäuser mit einem hohen Spezialisierungsgrad weisen eine signifikant höhere Patientenzufriedenheit auf. Damit zeigt sich, dass ein hoher Grad an Spezialisierung nicht nur bessere medizinische Ergebnisse bringt, sondern auch von den Patienten geschätzt wird.

Grit Genster bewertet den Koalitionsvertrag aus der Sicht von ver.di

"Das Lohnniveau in der Pflege muss angehoben werden" - Grit Genster bewertet den Koalitionsvertrag im Bereich der Pflege
Berlin, 9. April 2018 - Die Arbeitsverdichtung im Bereich der Pflege nimmt erheblich zu. Zwar werde seit dem Jahr 2008 wieder mehr Pflegepersonal eingestellt, doch gebe es viel zu wenig Pflegende für die wachsende Zahl an Pflegebedürftigen. Grit Genster, Bereichsleiterin Gesundheitspolitik bei ver.di, berichtet in der ASG-Mitgliederversammlung, dass viele Pflegekräfte ihre Arbeitszeit reduzierten, weil die Arbeitsbedingungen in der Pflege ernorm belastend seien. So erwarteten 73 Prozent der Pflegekräfte in der Altenpflege, dass sie ihrer Beschäftigung nicht bis zum regulären Eintritt in die Rente nachgehen könnten, in der Gesundheits- und Krankenpflege seien es sogar 77 Prozent. Die Frühberentungsquote im Bereich der Beschäftigten in der Pflege sei sehr hoch.
Der Koalitionsvertrag von Union und SPD stelle die Weichen im Bereich der Pflege grundsätzlich richtig, meint Grit Genster. So plane die neue Bundesregierung Personaluntergrenzen für alle bettenführenden Abteilungen der Krankenhäuser. Dies sei richtig, doch müsse dabei beachtet werden, dass die Neuregelung auch tatsächlich zur Entlastung beitrage. Auch die geplante Refinanzierung der Tarifsteigerungen im Bereich der Pflege sei zu begrüßen, wichtig sei dabei allerdings, dass Einrichtungen auch verpflichtet würden, diese nachzuweisen. Die Schaffung von 8.000 neuen Pflegekräften in der Altenpflege schließlich könne nur ein erster Schritt sein, da man mit dieser Zahl weit hinter dem Bedarf zurückbleibe.
Sehr positiv bewertet Genster, dass die Bezahlung nach Tarif gestärkt werden soll, da das Lohnniveau in der Pflege beschämend niedrig sei. Die Finanzierung müsse dabei so geregelt werden, dass der Eigenanteil der Pflegebedürftigen an den Kosten der Pflege nicht erhöht werden müsse.
Präsentation (PDF-Dokument, 1.5 MB)

Wahlen bei der ASG Berlin - Boris Velter im Amt des Vorsitzenden bestätigt
Berlin, 12. März 2018 - Die Mitgliederversammlung der ASG Berlin hat turnusgemäß die Wahlen zum Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft durchgeführt. Boris Velter wurde erneut als Vorsitzender der ASG Berlin gewählt. Seine Stellvertreter/innen sind Kai Gudra Mangold, Dr. Annika Lange und Bettina Schulze, Schriftführer ist Ole Laumann.
In seinem Rechenschaftsbericht über die vergangene Wahlperiode betonte Boris Velter, dass die ASG Berlin ihre (Neu-)Mitglieder einbinde, indem sie umfassend beteiligt würden. Das beginne damit, dass die Teilnahme an den ASG-Treffen jedem und jeder offen stehe. Die ASG lebe eine „Willkommenskultur“, die sich zum Beispiel durch persönliche Vorstellungsrunden zu Beginn von jeder Sitzung ausdrücke. Der weit überwiegende Teil der Teilnehmenden an denTreffen sei Mitglied der SPD. Genauso kämen jedoch auch Menschen, für die das (noch) nicht zutreffe. Diese Offenheit zeichne die ASG Berlin aus und habe dazu beigetragen, dass auch viele Nicht-Mitglieder für die Mitarbeit gewonnwn werden könnten.
Der gesamte Vorstand
Rechenschaftsbericht (PDF-Dokument, 279.3 KB) für die Wahlperiode 2016 - 2018

Dusan Tesic, Geschäftsführer beim Deutschen Hausärzteverband e.V. in Berlin

"Die Hausärztliche Versorgung findet Zustimmung bei den Versicherten"
Berlin, 12. Februar 2018 - Fast zehn Prozent der gesetzlich Versicherten nehmen mittlerweile an der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) teil, mit steigender Tendenz, so Dusan Tesic, Geschäftsführer beim Deutschen Hausärzteverband. Bislang seien die Verträge zur HZV vor allem in Bayern und Baden-Württemberg erfolgreich, in anderen Bundesländern sei die Teilnahmequote teilweise gering. Das liegt nach Ansicht von Tesic am Widerstand der Kassenärztlichen Vereinigungen und der gesetzlichen Krankenkassen, die weiterhin die verbindlichen Verträge nach § 73 SGB V ablehnten.
Evaluationen hätten jedoch ergeben, dass Versicherte die Vorteile der in den Hausarztverträgen geregelten medizinischen Versorgung zu schätzen wüßten: So werde die Versorgung über alle Sektoren besser koordiniert, es gebe zusätzliche Angebote im HZV-Programm, die Zusammenarbeit der Ärzte funktioniere besser, schließlich würden sich Hausärzte mehr Zeit für die Pateintinnen und Patienten nehmen.
HZV-Verträge hätten das Potential für eine bessere und wirtschaftliche Behandlungsform als die bisherige Regelversorgung im System der Kassenärztlichen Vereinigungen, unterstreicht Tesic. Trotz anfänglicher Investitionen in die HZV zahle sich diese Art der Versorgung aus: Die verbesserte hausärztliche Versorgung führe am Ende zu Einsparungen und erhöhe so die Wirtschaftlichkeit.
Präsentation (PDF-Dokument, 1.4 MB)

Karin Stötzner, Patientenbeauftragte für Berlin

Karin Stötzner - Ansprechpartnerin für Patientinnen und Patienten
Die Patienten- und Pflegebeauftragte zu Besuch bei der ASG Berlin
Berlin, 8. Januar 2018 - Schon seit 2004 ist Karin Stötzner Patienten- und Pflegebeauftragte für Berlin. Das Amt wurde zeitgleich mit der Patientenbeauftragten auf Bundesebene geschaffen. Stötzners Aufgabe ist es, die Senatorin und die Verwaltung in Berlin zu beraten mit dem Ziel, die Gesundheits- und Sozialpolitik im Sinne der Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Patientinnen und Patienten, die nicht allein im Gesundheitswesen zurecht kommen, wenden sich mit einer Vielzahl von Problemen und Beschwerden an die Beauftragte. Sie bietet Orientierung in einem Gesundheitssystem, von dem sie sagt, es besitze stark verfestigte Strukturen. Allzu oft sei nicht klar, wer Verantwortung trage. Hier sei es die Aufgabe der Beauftragten, die rechtlichen Grundlagen zu klären.
Ein besonders wichtiges Thema ist für Stötzner die Durchsetzung von Patientenrechten, hier wünscht sich die Beauftragte eine Beweisumkehr bei Behandlungsfehlern und die Einführung eines Härtefallfonds zur Entschädigung von Patientinnen und Patienten in besonders schwerwiegenden Fällen. Ein besonderes Anliegen ist ihr auch die Barrierefreiheit im Gesundheitswesen – noch immer würden Ärzte nicht ausreichend Auskunft darüber geben.
Für die Zukunft wünscht sich die Patientenbeauftragte vor allem, dass die Grenzen zwischen den Sektoren im Gesundheitswesen abgebaut werden, doch ist sie bislang skeptisch, ob die verantwortlichen Politiker diese Aufgabe auch tatsächlich angehen werden. Weiterhin sollten ihrer Meinung nach kommunale Versorgungszentren eingerichtet werden, in denen die Angebote von Ärzten mit denen der Kommunen verbunden werden.

Prof. Dr. Hans-Jochen Brauns spricht über die Entwicklungen in der Telemedizin

Berlin, 13. November 2017 - „Wir werden den Durchbruch der Telemedizin erleben“
Wie das Smartphone, so kennt auch die Telemedizin keine Grenzen: Erhebliche Teile ärztlicher Kompetenz sind künftig grenzüberschreitend verfügbar, deutsche Touristen können sich im Ausland von ihrem Hausarzt untersuchen und behandeln lassen. „Auch andere grenzüberschreitende Leistungen sind denkbar“, so Prof. Dr. Hans-Jochen Brauns, Ehrenvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin bei seinem Vortrag im Rahmen der ASG-Mitgliederversammlung.
Doch hat sich die Telemedizin in Deutschland bisher zögerlich entwickelt. Da die Telemedizin die Arbeitsabläufe und die Organisation der Arztpraxis tiefgreifend verändere, weil auch das Arzt-Patienten-Verhältnis besonders in der Diagnostik eine neue Prägung erhalte, seien viele Ärzte verunsichert und lehnten die neuen Verfahren ab.
Brauns ist überzeugt, dass sich die Telemedizin auf Dauer durchsetzen wird, doch sind seiner Meinung nach noch viele Rahmenbedingungen dafür nicht vorhanden. Grundlegend sei eine flächendeckende Telematikinfrastruktur als Grundlage für die Digitalisierung, zudem müssten die Geräte der verschiedenen Hersteller kompatibel sein. Noch immer gebe es im ärztlichen Berufsrecht das Fernbehandlungsverbot und viele offene Fragen im Haftungsrecht oder beim Datenschutz. Schließlich müsse die Evidenz neuer Behandlungsmethoden im Bereich der Telemedizin nachweisbar sein. Doch weil die Telemedizin es erlaube, unsere Gesundheitsversorgung anders und innovativer zu organisieren, müsste man sich jede neue Leistung ansehen. Bringe sie Vorteile für Patientinnen und Patienten oder für das medizinische Personal, so Brauns, dann sollten wir sie umsetzen.
Präsentation (PDF-Dokument, 452.2 KB)

Die ASG macht Wahlkampf! Seid dabei!

Berlin, 28. August 2017 - Die ASG Berlin wird sich weiter am Bundestagswahlkampf beteiligen und für unsere sozialdemokratischen Positionen zu Gesundheit und Pflege werben. Wir freuen uns auf eure Teilnahme und Unterstützung an unseren ASG-Wahlkampfständen. Für den Wahlkampf haben wir Flyer erarbeitet, die Interessierte auch unter https://asg.spd.de/materialien-zur-bundestagswahl-2017/ abrufen können.
Wir planen ASG-Stände bei zahlreichen Sommerfesten: Mehr Infos (PDF-Dokument, 36.5 KB)

Flyer zu Pflege und Gesundheit
Forderungen im Bereich der Pflege - Flyer (PDF-Dokument, 492.1 KB)
Gute Versorgung - Flyer (PDF-Dokument, 381.1 KB)
Die Bürgerversicherung - Flyer (PDF-Dokument, 373.1 KB)
Pflege - Was wir erreicht haben - Flyer (PDF-Dokument, 349.5 KB)

Kilian Wegner von der Bucerius Law School

Zwischen Kooperation und Korruption – Wo verlaufen die Grenzen heilberuflicher Zusammenarbeit?
Berlin, 12. Juni 2017 – Mit dem im Jahr 2015 verabschiedeten Gesetz zur Bekämpfung der Korruption wurden Bestechlichkeit und Bestechung von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten im Strafbuch verankert und können damit strafrechtlich geahndet werden.
Angehörige eines Heilberufs werden demnach mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft, wenn sie sich bei der Verordnung von Medikamenten oder Hilfsmitteln oder bei der Empfehlung eines anderen Leistungserbringers einen Vorteil für sich oder einen Dritten versprechen lassen oder annehmen. Die Vorschrift dient vor allem auch dem Schutz der Patientinnen und Patienten, die Sicherheit darüber brauchen, dass ihr behandelnder Arzt Entscheidungen ausschließlich aus medizinischen und nicht aus eigenwirtschaftlichen Gründen trifft.
Es sei richtig gewesen, Korruption von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten im Strafgesetzbuch zu regeln, so Kilian Wegner von der Bucerius Law School. Doch sorge die Regelung für große Unsicherheit bei den unterschiedlichen Heilberufen. Wegner verwies darauf, dass die Zusammenarbeit von unterschiedlichen Leistungserbringern für die medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten vom Gesetzgeber ausdrücklich gewollt sei. Es stelle sich nun die Frage, ob es gewünschte Formen der Kooperation gebe, die aber nicht gesetzlich geregelt seien.
Wegner plädiert für eine Klärung der offenen Fragen. Angehörigen von Heilberufen müsse die Möglichkeit gegeben werden, Sicherheit für die Kooperation mit anderen Leistungserbringern zu erhalten. Dazu müsse es eine zuständige Stelle geben. Präsentation (PDF-Dokument, 640.8 KB)

Silvia Klein und Leif Warming vom Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG)

Berlin 8. Mai 2017 - „Grundlagen der Qualitätssicherung – planungsrelevante Qualitätsindikatoren“
Das Gesundheitssystem in Deutschland gewährleistet eine medizinische Versorgung auf hohem Niveau. Der Anspruch ist jedoch, die Qualität der Versorgung im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung stets zu verbessern, um Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen und gleichzeitig das Gesundheitssystem effizient und wirtschaftlich zu organisieren.
Die Bundesregierung hat mit dem Krankenhausstrukturgesetz neue Anforderungen an die Qualitätssicherung besonders in der Krankenhausversorgung gestellt. Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat die Aufgabe, zum Beispiel neue Qualitätsindikatoren für die Behandlung im Krankenhaus zu erarbeiten. Dr. Silvia Klein und Leif Warming stellten die Arbeit des IQTIG vor. So berichteten sie, dass Krankenhäuser oder Abteilungen von Krankenhäusern aufgrund der neuen Gesetzeslage geschlossen werden können, wenn die Qualität der Behandlung nicht den Qualitätsanforderungen genügt.

Dr. med. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin

Berlin, 10. April 2017 - "Die wichtigste Person im Gesundheitswesen ist der Patient" - Dr. Günther Jonitz über die Zukunft des Arztberufes
Ärztinnen und Ärzten kommen viele verschiedene Rollen zu: Sie werden als Heiler gesehen, als Detektive, die Symptomen nachspüren, als Partner der Patientinnen und Patienten, aber auch als Gatekeeper, die den Weg zu einer Therapie eröffnen, die unser Gesundheitswesen ermöglicht. Dr. med. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, stellte ein breites Spektrum an Aufgaben dar, das Ärzte erfüllen müssen.
Die Bedingungen für den Artzberuf hätten sich in den letzten Jahren erheblich verändert, so Jonitz: Zum Einen steige das Durchschnittsalter der Patientinnen und Patienten, Menschen seien immer häufiger von chronischen Krankheiten und Multimorbidität betroffen, gleichzeitig würden die Ansprüche der Patienten steigen. Ärzte seien Teil eines "Fließbandprinzips" in deutschen Gesundheitswesen. Dabei kämen grundlegende Dinge zu kurz: Es sei ein Systemfehler, dass niemand fragen würde, wie es Patientinnen und Patienten gehe. Doch Jonitz ist überzeugt, dass sich das Organisationsprinzips im Gesundheitswesen wandelt, "weg vom autoritär gesteuerten hin zum lernenden System, das sich am Nutzen für den Patienten bemisst".
Jonitz ist überzeugter Vertreter der evidenzbasierten Medizin, doch fehlten im deutschen Gesundheitssystem "Feedback"-Systeme.
Präsentation (PDF-Dokument, 3.1 MB)

Dr. Christina Tophoven, Geschäftsführerin der Bundespsychotherapeutenkammer bei der ASG Berlin

Berlin, 13.03.2017 - Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Versorgung
Der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland kommt laut Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ein immer wichtigerer Stellenwert in der gesundheitlichen Versorgung zu. Denn rund 30 Prozent der Bundesbevölkerung leiden an psychischen Störungen. Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Zudem besteht ein Zusammenhang zwischen Armut und psychischen Erkrankungen: "Das Risiko psychisch zu erkranken steigt mit prekären Lebensverhältnissen", sagte Dr. Christina Tophoven, Geschäftsführerin der BPtK, bei ihrem Vortrag bei der ASG Berlin.
Die Versorgung psychisch erkrankter Menschen müsse verbessert werden, so Tophoven: So sei beispielsweise die Wartezeit auf ein Erstgespräch viel zu lang, es gebe eine Unterversorgung besonders bei jungen und älteren Männern, Behandlungen würden zudem oft vorzeitig abgebrochen. Trotz der Reformen der vergangenen Jahre müsse die Bedarfsplanung für die psychotherapeutische Versorgung verändert werden, dazu hat die BPtK ein Konzept vorgelegt. Wesentlich dabei sei die richtige Verteilung der psychotherapeutischen Praxen (auf Grundlage einer bundeseinheitlichen Verhältniszahl) sowie die Berücksichtigung der regionalen Bedarfe, so Tophoven. Präsentation (Powerpoint-Präsentation, 2.2 MB)

ASG wählt Velter zum Bundesvorsitzenden - Velter: "Armut darf nicht zu Krankheit führen"
Gelsenkirchen, 11. März 2017 - Die ASG-Bundeskonferenz hat Boris Velter mit großer Mehrheit für die nächsten zwei Jahre an ihre Spitze gewählt. Mit ihrem neuen Bundesvorsitzenden will die ASG zum Impulsgeber in der Gesundheitspolitik werden. „Kein Politikfeld ist für mich so wichtig wie Gesundheit und Pflege. Fast jede*r ist betroffen: als Patient*in, Versicherte*r, Angehörige*r oder als Beschäftigte*r.“ Dieser Stellenwert müsse sich auch im politischen Handeln widerspiegeln.
Das wichtigste Ziel der kommenden Jahre ist für Velter eine sozial ausgerichtete Gesundheitspolitik. „Wir können es nicht hinnehmen, dass die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland vom Einkommen abhängt“, so Velter. Wichtigster Risikofaktor für Krankheit, Leiden und vorzeitigen Tod sei noch immer Armut. Weiterlesen (PDF-Dokument, 87.8 KB)