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Umfrage zu extremer Stressbelastung in Deutschland nach Altersgruppe im Jahr 2016

Umfrage zu seelischen Beschwerden in Deutschland nach Stressbelastung im Jahr 2016

Anteil der Beschätigten, die in ihrer Freizeit nicht abschalten können, in Deutschland im Jahr 2016

Verteilung von Stressfaktoren von Berufstätigen in Deutschland im Jahr 2016

Verteilung von Stressfaktoren von Voll- und Teilzeitbeschäftigten in Deutschland im Jahr 2016

In welcher Stellung arbeiten sie aktuell, und wie häufig fühlen Sie sich gestresst?

Stresspegel von Befragten, die für den Job immer erreichbar sein müssen, im Vergleich zur Bevölkerung in Deutschland im Jahr 2016 (Häufigkeitsverteilung)

In welcher Branche arbeiten Sie aktuell, und wie schätzen Sie das Risiko ein, an Burn-Out zu erkranken?

Krankheitstage durch das Burn-out-Syndrom in Deutschland nach Geschlecht in den Jahren 2004 bis 2016 (AU-Tage je 1.000 BKK-Mitglieder)

Wie viele Tage sind Sie im letzten Jahr krankheitsbedingt nicht zur Arbeit gegangen?

Wie haben Sie sich im letzten Jahr verhalten, wenn Sie krank waren?

Verhaltensweise im Krankheitsfall: Absentismus und Präsentismus* in Deutschland im Jahr 2012

Verhalten im Krankheitsfall: Beschäftigte ohne Absentismus bzw. Präsentismus* in Deutschland nach Altersgruppe im Jahr 2012

Arbeiten zu Lasten der eigenen Gesundheit im Jahr 2009 in Deutschland

Gründe für Präsentismus* in Deutschland im Jahr 2009

Unternehmenskosten durch Präsentismus und Absentismus pro Mitarbeiter und Jahr in Deutschland im Jahr 2009 (in Euro)

Produktivitätsverlust pro Mitarbeiter pro Jahr durch Absentismus und Präsentismus* (nach Krankheitsbild)

Kennzahlen zu Berufskrankheiten in Deutschland in den Jahren 2012 bis 2016

Häufigste Berufskrankheiten in Deutschland nach Anzahl der Verdachtsanzeigen und Anerkennungen im Jahr 2016

Anzahl der am häufigsten anerkannten Berufskrankheiten und neuer Rentenfälle in Deutschland im Jahr 2016

Verteilung der Todesfälle aufgrund von Berufskrankheiten nach Krankheitsart in Deutschland in den Jahren 2012 bis 2016

Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung: Untermenü anzeigen

Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: Untermenü anzeigen

Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Untermenü anzeigen

Internationale parlamentarische Versammlungen Internationale parlamentarische Versammlungen: Untermenü anzeigen

Kerstin Radomski (rechts) mit IPS-Stipendiatin Aleksandra Radu aus Serbien

Kerstin Radomski (rechts) ist die Vorsitzende der Berichterstattergruppe „Internationale Austauschprogramme“ des Bundestages. Das Internationale Parlaments-Stipendium (IPS) gehört zu diesen Programmen. „Ich fand das Programm von Anfang an großartig“, erzählt Radomski, die derzeit die Politologin Aleksandra Radu (links) aus Serbien betreut. „Frau Radu macht jetzt bei mir im Büro die ersten Schritte ihrer Karriere. Es freut mich, sie dabei zu beobachten und zu unterstützen“, sagt die Abgeordnete.

Der Bundestag vergibt Stipendien für ein Austauschjahr in den USA an Schülerinnen, Schüler und junge Berufstätige.

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Vier Monate später wollten Gesundheitsforscher der örtlichen University of Texas in einer Umfrage wissen, wie es den Bürgern ging: Ob sie nervös oder unruhig waren, ob sie sich wert- oder hoffnungslos fühlten, ob sie Freude empfinden konnten oder ihnen alles mühselig erschien. Diese Fragen gehören zu einem validierten psychologischen Test, der vor einer seelischen Erkrankung wie Depression warnen kann. Anhand der Antworten, stellten die Wissenschaftler fest, zeigten 18 Prozent der Teilnehmer „Serious Psychological Distress“, also ernstzunehmende mentale Probleme – mehr als doppelt so viele wie in einer früheren Erhebung. Von jenen Texanern, die schwere Schäden an ihrem Haus erlebt hatten, bekam sogar fast die Hälfte diese Ferndiagnose. Denn mit dem Haus waren oft auch die sozialen Beziehungen in die Brüche gegangen – von den materiellen Schwierigkeiten ganz zu schweigen.

Nach dem Sturm habe alle Welt über die physischen Schäden gesprochen, sagt Stephen Linder vom Institute of Health Policy an der University of Texas. „Aber es gibt auch weniger sichtbare, psychische Schäden, die lange andauern und bei denjenigen mit beschädigten Häusern auch alles übertreffen, was wir je nach anderen Naturkatastrophen erlebt haben.“ Und wenn sich die Erfahrungen aus der kleinen niederbayrischen Stadt Simbach am Inn bestätigen, könnten diese Belastungen mit der Zeit sogar zunehmen.

Ganz andere Weltgegend, ähnliche Vorkommnisse: Fast zwei Jahre lang hatte der Mann die Bilder schon mit sich herumgetragen, bis er im April 2018 professionelle Hilfe suchte. Immer wieder durchlebte er die Szenen: Am 1. Juni 2016, als eine Wand von Regenwasser und Schlamm durch den bayerischen Ort Simbach raste, konnte er sich gerade eben noch auf den Dachboden seines Hauses retten. Von dort sah er hilflos zu, wie das Haus nebenan zusammenbrach und die 80-jährige Bewohnerin vom Wasser mitgerissen wurde. Die alte Dame war hinterher eines der sieben Todesopfer der Flutkatastrophe. Und ihr Nachbar findet sich heute unter jenen Simbachern wieder, denen „die Seele überläuft“, wie die Mittelbayerische Zeitung sechs Monate nach dem Ereignis geschrieben hatte.

„Der Mann hat bis jetzt gedacht, er könne das aus eigener Kraft bewältigen, aber die innere Unruhe ließ ihn nicht mehr los“, erzählt Margarete Liebmann, Psychiaterin und Chefärztin an der AMEOS-Klinikum Inntal in Simbach am Inn. Jetzt gehört er, wie schon seit einiger Zeit seine Ehefrau, zu den Dutzenden Patienten im Ort, die von Liebmann und ihrem Team behandelt werden. Es ist ein langwieriger Prozess, und dass der Wiederaufbau des Ortes Fortschritte macht, hilft nicht immer. „Vielen fehlt in ihren sanierten Häusern das Gefühl, tatsächlich Zuhause zu sein“, sagt die Ärztin. Allzu schnell werde die Erinnerung geweckt: „Bei einem heftigen Landregen einen Mittagsschlaf zu machen, das geht nicht mehr, da fahren bei den Leuten die Sensoren hoch.“

Auf solche Probleme müssen sich Psychologen in Zukunft vermehrt einstellen. Im Gegensatz zu Erdbeben, die ähnliche Leiden auslösen können, verändern sich die wetterbedingten Katastrophen nämlich durch den Klimawandel. Zahl und Stärke von Extremwetter-Ereignissen dürften zunehmen, stellte der Weltklimarat IPCC in seinem Bericht 2014 fest – und die Gesundheit vieler Menschen, auch die mentale, werde darunter leiden. Es sei sowohl mit akuten Symptomen wie post-traumatischer Belastung zu rechnen wie mit chronischen Folgen: Ängsten, Aggression, Depression und verstärkter Suizid-Neigung. „In einer Stichprobe von Menschen, die vom Hurrikan Katrina [2005 in der Region New Orleans] betroffen war, hatten sich Selbstmord-Gedanken und vollzogene Selbstmorde mehr als verdoppelt“, berichtete 2017 eine Studie der American Psychological Association (APA).

Obwohl für einen Wirbelsturm wie Harvey oder die Gewitterzelle, die sich über Simbach festsetzte, niemals allein der Klimawandel verantwortlich ist, so kann er doch die Folgen der Ereignisse verstärken – allein deshalb, weil die immer wärmere Luft der Atmosphäre mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, die dann abregnet. Die relativ neue Fachrichtung der Klimaforschung namens „Attribution“ kann darum mit zunehmender Genauigkeit ausrechnen, wie sehr das Risiko für eine solche Katastrophe durch die globale Erwärmung gestiegen ist. Bei Hurrikan Harvey zum Beispiel lautete das Ergebnis „dreimal so hoch“, zudem hatte der Klimawandel die Regenmenge um 15 Prozent erhöht.

Für Simbach fand die Analyse keine klare Aussage, auch der Deutsche Wetterdienst hielt sich mit einer Zuweisung zurück. Doch in der öffentlichen Diskussion über die Flutwelle war der Klimawandel durchaus ein Thema. Aber auch die Mais-Monokultur der Bauern in der Umgebung und das Verschwinden vieler Auen, die große Wassermengen aufnehmen können, hätten die Anwohner für die Katastrophe verantwortlich gemacht, sagt Margarete Liebmann, die selbst in dem betroffenen Ort lebt – alles Faktoren, die auf das Handeln von Menschen zurückgehen.

„Wenn ein Ereignis, gar eine Katastrophe, als von Menschen verursacht erlebt wird, dann wirkt sie viel traumatisierender, als wenn es reine Naturgewalt wäre“, erklärt die Ärztin. Das ist ein weiterer Grund, dass sich Psychologen und Psychiater auf eine Zunahme mentaler Probleme durch den Klimawandel einstellen müssen. Auf die Dauer werden es wohl nicht einmal die Amerikaner durchhalten, nach Naturkatastrophen in betroffenen Gebieten noch weniger über den Klimawandel zu reden als sonst schon.

Schließlich ist in den USA die Diskussion über die mentalen Folgen weit fortgeschritten. Fachleute haben sogar schon einige neue Fachbegriffe geprägt. Einer davon heißt „Solastalgia“, eine Neuschöpfung aus „solace“ (Trost) und „Nostalgia“, also der Sehnsucht nach Vergangenem, oder in diesem Fall: Vergehendem. „Es ist der Schmerz, dass der Ort, an dem man wohnt und den man liebt, unmittelbar bedroht ist“, so hatte Glenn Albrecht von der University of Newcastle in Australien, der sich als Umwelt-Philosoph bezeichnete, den Begriff 2005 definiert. Mit dem Ort können schließlich, so die Argumentation, Gefühle von Identität und Zugehörigkeit sowie die Kontrolle über das eigene Leben in Gefahr geraten. Wer bisher in schweren Zeiten die Seele im Bergtal oder am Strand ins Lot brachte, kann aus dem Gleichgewicht geraten, wenn diese Orte durch den Klimawandel beschädigt oder zerstört werden. Ganz zu schweigen von Ureinwohnern, deren Kultur viel stärker mit dem Land verwoben ist, als bei allen Zuwanderern.

Ein weiterer Begriff ist das „Prä-traumatische Belastungs-Syndrom“, geprägt von der Psychiaterin Lise van Susteren aus Washington. Sie meint damit die Verzweiflung von Forschern und Umweltaktivisten, die sehr genau wissen, was der Welt bevorsteht, damit aber kaum Gehör finden. „Ich sehe eine wachsende Zahl von Klima-Kassandras, deren Gedanken um das zukünftige Leid kreisen. Sie leiden unter einer prä-traumatischen Stressreaktion, weil sie wissen, dass die Welt die Warnungen nicht deutlich genug hört“, beschrieb die Ärztin das Problem in der APA-Studie.

Eine der Betroffenen heißt Camille Parmesan, eine prominente Klimaforscherin aus Texas. Sie schlidderte 2012 in eine Krise, die sie „professionelle Depression“ nannte. Vorher hatte sie dreimal als Autorin an den IPCC-Berichten mitgearbeitet, stets begleitet von einem nagenden Gefühl der Unsicherheit und dem Willen, ihre Fähigkeiten gegen die Veränderungen einzusetzen. „Ich bin eigentlich schon vor 15 Jahren in Panik geraten, als die ersten Studien zeigten, dass sich die arktische Tundra von einer Senke für CO2 zu einer Quelle verwandelt“, verriet sie vor zwei Jahren dem Esquire-Magazine. Diese Umkehr von einem Speicher für Kohlendioxid in einen Emittenten würde einen Teufelskreis starten, weil die Erwärmung immer mehr Treibhausgas aus dem Permafrost der Polarregion freisetzen und sich so selbst verstärken könnte.

Aber besonders nach dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen 2009 interessierte sich in Parmesans Heimatland kaum noch jemand für den Klimawandel. Die Medien, von denen viele die dänische Hauptstadt zuvor als „Hopenhagen“ gehypt hatten, wandten sich ab. Der Begriff „climate change“ wurde in Texas nach politischer Intervention aus wissenschafts-basierten Regierungsdokumenten gestrichen, rechte Hetzer griffen die Forscher wie Parmesan persönlich an. Große Teile des Landes taten so, als seien wissenschaftliche Fakten Glaubenssache, die man akzeptieren kann oder auch nicht.

Wenn Wissenschaftler unter dieser Situation leiden, dann weil auch sie Menschen mit Emotionen, Hoffnungen und Ängsten sind. Ihre Arbeit verlangt meist, dass sie ihre Gefühle zügeln. Ihre Ergebnisse sollen sie frei von Affekten erarbeiten und nüchtern präsentieren, schon um in der Öffentlichkeit souverän und kompetent zu wirken. Aber das fällt gerade Klimaforschern zunehmend schwer, besonders wenn sie angegriffen und verhöhnt werden. „Ich kenne keinen einzigen Wissenschaftler, der keine emotionale Reaktion hat, weil so vieles verloren geht“, sagte Parmesan 2012 in einem Report der National Wildlife Federation. Schließlich verließ die Forscherin ihre Heimat und zog an die Universität im britischen Plymouth. Und damit ist sie nicht die einzige Amerikanerin, die nach Europa floh. Andere empfahlen, öfter mal den Kraftausdruck F**K zu benutzen, gern auch in Tweets und voll ausgeschrieben, um die Tiefe ihres Ärgers und ihrer Sorge auszudrücken – und vermutlich Dampf abzulassen.

Auch die amerikanische Umweltaktivistin Gillian Caldwell beschrieb den Druck. Sie hatte eine ganze Weile mit zivilen Kriegsopfern gearbeitet, bevor sie sich mit der Organisation 1Sky.org dem Klima-Thema zuwandte. Bald bekannte sie in einem Blogbeitrag: „Unsere Nation dazu zu bringen, den Klimawandel zu stoppen, ist emotional aufwühlender als jeder andere Job, den ich jemals hatte.“ Dann zitierte sie einige Tipps von Lise van Susteren, um dem Burnout der Engagierten vorzubeugen: auf sich selbst achten zum Beispiel, sich gesund ernähren und viel bewegen, in die Natur gehen, eine strikte Trennung zwischen Beruf und Privatleben wahren und lachen.

Von solchen Stressfaktoren sind auch Wissenschaftler auf dieser Seite des Atlantiks nicht immer frei. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, den sich die deutschen Klimawandel-Leugner als einen Lieblingsfeind herausgegriffen haben, vertraute darum der Webseite isthishowyoufeel.com einen wiederkehrenden Albtraum an: „Ich gehe wandern und komme zu einem einsamen Bauernhof, der brennt. Kinder rufen aus den Fenstern im oberen Stockwerk um Hilfe. Ich alarmiere die Feuerwehr. Aber sie kommt nicht, weil ein Verrückter immer wieder sagt, es handele sich um einen falschen Alarm.“

Von all diesen Effekten indes – den Ängsten der Traumatisierten, der Sehnsucht nach verloren-gehenden Orten, der Frustration der Forscher und Aktivisten – ist keiner spezifisch für den Klimawandel, könnte man nun einwenden. Und dem ist kaum zu widersprechen: vermutlich fühlen Kämpfer gegen zuckrige Limonaden ähnlich; auch Erdbeben nehmen den Überlebenden den Lebensmut, und Solastalgia wurde ursprünglich für Menschen definiert, deren Heimat ein Kohletagebau bedrohte.

Tatsächlich, sagt etwa Andreas Meißner, Psychiater und Psychotherapeut aus München, gebe es noch keine gesicherten Daten zur klinischen Relevanz der Solastalgia. Und mit der „prä-traumatischen Belastung“, also einer krankhaften Angst vor zukünftigen Katastrophen, solle man vielleicht nicht zu einem Kongress über die manifesten posttraumatischen Beschwerden von Gewaltopfern gehen. „Es mag auch sein, dass manche Betroffene andere persönliche Probleme auf die Situation der Umwelt projizieren“, fügt er hinzu. Doch ignorieren sollte man die zunehmenden Berichte über seelische Folgen der globalen Erwärmung trotzdem nicht: Die zunehmende Zerstörung der Natur biete in jedem Fall genügend Auslöser für mentale Probleme.

Insgesamt ist Meißner überzeugt, dass viele Menschen bereits heute ein Unbehagen empfinden. Der Klimawandel verunsichert sie und sie können damit genauso wenig souverän umgehen wie mit der eigenen Sterblichkeit – und verdrängen deswegen eine angemessene Reaktion. „Es wird Zeit, die psychischen Aspekte, die letztlich immer den Intellekt übersteuern und unser Handeln bestimmen, in den Fokus zu rücken“, schreibt er darum in seinem Buch „Mensch – was nun? Warum wir in Zeiten der Ökokrise Orientierung brauchen“ (Oekom-Verlag). Für diejenigen, die sensibler, engagierter oder stärker betroffen sind als der Durchschnitt, können die Folgen der Klimakrise nämlich schnell zur persönlichen Krise eskalieren.

Hinweis: Dieser Artikel erscheint in der Koralle KlimaSocial von Riffreporter.de. KlimaSocial steht für einen Perspektivwechsel. Die Klimaforschung, über die wir hier schreiben, richtet ihren Blick weder auf Physik noch Technik, sondern auf soziale Prozesse. Mehr über uns und unser Thema finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben oder einen wöchentlichen Newsletter abonnieren möchten, schreiben Sie uns bitte unter info@klimasocial.de.

Autor
Christopher Schrader

Christopher Schrader, einer der Gewinner des AAAS Kavli Prize for Science Journalism, war 15 Jahre Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, bevor er sich 2015 mit den Themen Klimaforschung, Energietechnik, Umwelt, Physik und Geowissenschaften selbständig machte. @cschrader_eu

"Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Beschwerden und Krankheit." Mit dieser Definition hat die WHO schon seit über 50 Jahren (1946) ein positiv und ganzheitlich orientiertes Gesundheitsverständnis in der Politik, der Fachwelt und der Bevölkerung zu verbreiten versucht.

1978 hat die WHO das Konzept "Gesundheit für alle" beschlossen. 1984 hat die WHO in Europa in Zusammenarbeit und Konsensfindung mit den europäischen Nationen die Ziele "Gesundheit für alle im Jahre 2000" definiert sowie 1991 und 1998 unter dem Titel " Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert" erneuert. In ihrer konkreten Arbeit versucht die WHO in Europa, die Zielstrategie "Gesundheit für alle" in der Politik und Fachwelt und darüber in der Bevölkerung zu verbreiten.

Im Sinne dieser WHO-Strategie lassen sich folgende weitreichenden Ziele einer umfassenden Gesundheitspolitik umschreiben: Alle Menschen dieser Erde sollen - unabhängig von ihrer sozialen Schicht, Nation, Religion - in ihrem Alltag mit all seinen Lebensbereichen ihr Leben gesund und konstruktiv gestalten können und in Frieden, Gerechtigkeit und gegenseitiger Achtung zusammenleben können; sie sollen dabei durch entsprechende Lebensbedingungen unterstützt werden.

Die WHO hat 1986 die Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung verabschiedet. Seitdem ist ‘Gesundheitsförderung’ als ein gesundheitspolitischer Begriff eingeführt und folgendermaßen gekennzeichnet: "Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozeß, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.. Gesundheit steht für ein positives Konzept, das in gleicher Weise die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen für die Gesundheit betont wie die körperlichen Fähigkeiten."

Gleichzeitig gibt es aber auch diverse andere Definitionen für Gesundheit. Hier einige Beispiele:

• Hurrelmann (1990) definiert Gesundheit als: „ Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung im Einklang mit den eigenen Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweils gegebenen äußeren Lebensbedingungen befindet.“

• „Gesundheit ist eine Fähigkeit zur Problemlösung und Gefühlsregulierung, durch die ein positives seelisches und körperliches Befinden – insbesondere ein positives Selbstwertgefühl – und ein unterstützendes Netzwerk sozialer Beziehungen erhalten oder wieder hergestellt wird.“

Es ist sehr wichtig, dass die Definition von Gesundheit nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen charakterisiert, dies würde der Komplexität des zu beschreibenden Phänomens nicht genügen. Denn in diesem Fall würde das Definitionsproblem ausschließlich auf die Bestimmung von Krankheit reduziert werden und der Begriff der Gesundheit wäre nur der Abgrenzungsbegriff gegenüber dem Phänomen der Krankheit.

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Eine ausführliche Darstellung der Wirkung von Radon bietet das Bundesamt für Strahlenschutz unter www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/radon_node.html. Dort gibt es eine Deutschlandkarte zur Strahlenbelastung. Ein kurzes Video erklärt, wie man sich vor Radon besser schützen kann.

Was ist Radon?

Radon ist ein überall auf der Welt natürlich vorkommendes radioaktives Gas, farb-, geruch- und geschmacklos, mit einer kurzen Halbwertszeit von etwa 3,8 Tagen. Radon ist, so das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), in Deutschland die wichtigste Ursache natürlicher radioaktiver Belastung.

Wo kommt Radon vor?

Radon entsteht durch den Zerfall radioaktiver Metalle in der Erdkruste ständig neu. Da es als Gas leicht ist, steigt es durch Erdspalten und durch durchlässigere Gesteins- und Sedimentschichten auf.

  • Je nachdem, wie der Untergrund in einer Region beschaffen ist, kann sich Radon in Höhlen, Bergwerken oder Stollen ansammeln.
  • Hat ein Gebäude in diesen Regionen keine dicht abschließende Bodenplatte oder Versiegelungen der Kellerräume, kann Radon sich auch in Kellern und Souterrain-Räumen ansammeln.
  • Auch Baumaterialien können, abhängig von ihrer Zusammensetzung, Radon freisetzen.

Radon als Risiko: Wie kann man sich schützen? Was bewirkt es?

Lüften: In den betroffenen Regionen Deutschlands reicht aber normalerweise schon einfaches Lüften aus, um die Radonkonzentration stark abzusenken. Zum Problem wird das Gas, wenn das Risiko nicht erkannt wird und zum Beispiel in Kellerräumen Werkstätten, Hobbyräume oder gar Schlafzimmer eingerichtet werden.

Gefahr durch Einatmung: Zerfällt das radioaktive Gas, entstehen mehr oder weniger kurzlebige weitere Stoffe, die sich an feinste Staubteilchen in der Luft anlagern und dann eingeatmet werden können. Vor allem die Atemwege und die Lunge sind dann einer erhöhten Strahlung ausgesetzt.

Wer ist gefährdet?

Schon im 16. Jahrhundert war bekannt, dass in einigen Bergbaugebieten Deutschlands unter Bergarbeitern Lungenerkrankungen besonders häufig auftraten. Heute weiß man, dass es sich dabei um Lungenkarzinome handelte und Radon der Auslöser war. Das Bundesamt für Strahlenschutz schätzt, dass Radon für etwa fünf Prozent der Todesfälle an Lungenkrebs in Deutschland verantwortlich ist. Raucher sind durch Radon besonders gefährdet.

Welche Regionen in Deutschland sind betroffen?

Das BfS stellt daher unter www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/gebaeude/gebaeude_node.html einen Atlas zur Verfügung, in dem stärker belastete Gebiete zu erkennen sind.

Strahlenschutz

2013 hat die Europäische Union eine Richtlinie verabschiedet, nach der das europäische Strahlenschutzgesetz reformiert werden soll. Ein wichtiger Aspekt ist darin auch der verbesserte Schutz vor der Radonbelastung von privaten wie gewerblichen Gebäuden und Arbeitsplätzen.

Im Sommer 2017 stimmte der Bundesrat einem neuen deutschen Strahlenschutzgesetz zu. Die einzelnen Rechtsverordnungen sollen bis Ende 2018 in Kraft treten.

Alle Pflanzen können radioaktive Stoffe aus den Böden aufnehmen, auf denen sie wachsen. Werden Obst, Gemüse, Getreide oder Pilze als Lebensmittel konsumiert, gelangen die radioaktiven Substanzen in den menschlichen Körper. Tierische Lebensmittel sind auch belastet: Über die Nahrungskette gelangen strahlende Elemente in Milch, Fleisch oder Eier.

  • In Tabak kommt unter anderem 210 Polonium vor, ein Alphastrahler, der über den Rauch in die Atemwege und die Lunge gelangt.

Mehr zum Thema hat das WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum zusammengestellt. Auf der Internetseite www.dkfz.de/de/tabakkontrolle finden Sie die PDF-Dokumente unter den Stichworten "Tabakprodukte und Zusatzstoffe" sowie "Gifte im Tabakrauch", zum Beispiel "Tabakrauch - ein Giftgemisch" (PDF).

Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da: Sie erreichen den Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrum täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 420 30 40. Oder Sie schicken uns eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de (beim Klick auf den Link öffnet sich ein datensicheres Formular für Ihre Anfrage).

  • In der Rubrik "Untersuchung" informiert der Krebsinformationsdienst über Diagnoseverfahren, bei denen Strahlung oder radioaktive Stoffe zum Einsatz kommen. Dazu zählen Computertomographie, Mammographie, PET oder Szintigraphie.
  • In der Rubrik "Behandlung" erklären die Texte zu "Strahlentherapie und Nuklearmedizin" die Anwendungen in der Krebstherapie.
  • Auch nicht ionisierende Strahlung wird als Krebsrisiko diskutiert: Ultraviolettes Licht ist als möglicher Auslöser von Hautkrebs belegt. Noch nicht abgeschlossen ist die Diskussion um den sogenannten "Elektrosmog".
  • Krebsrisiken und Möglichkeiten der Vorbeugung werden in den Texten "Risiken vermeiden – Krebs vorbeugen" genannt.

Sie betreuen beruflich Patienten mit Krebs und suchen wissenschaftlich fundierte Informationen zu ionisierender Strahlung als Krebsrisiko? Das Angebot krebsinformationsdienst.med des Krebsinformationsdienstes im Deutschen Krebsforschungszentrum richtet sich an Ärzte, Pflegefachkräfte, Psychologen, Sozialarbeiter, Apotheker und alle weiteren Berufsgruppen, die mit onkologischen Patienten arbeiten. Wir bieten Ihnen gezielt für Sie recherchierte Informationen auf Basis der besten verfügbaren Evidenz, unter Angabe der Quellen.

krebsinformationsdienst.med steht Ihnen von Montag bis Freitag zur Verfügung:

  • telefonisch von 8.00 bis 20.00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 430 40 50
  • per E-Mail an kid.med@dkfz.de (beim Klicken des Links öffnet sich ein datensicheres Kontaktformular)

Bundesbehörden, Fachgremien, Hinweise auf unabhängige Organisationen

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS, www.bfs.de und www.bfs.de/DE/themen/ion/ion_node.html)
Das BfS arbeitet als Bundesbehörde in Deutschland für die Sicherheit und den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Schäden durch ionisierende und nichtionisierende Strahlung. Im Bereich der ionisierenden Strahlung geht es zum Beispiel um die Röntgendiagnostik in der Medizin, die Sicherheit beim Umgang mit radioaktiven Stoffen in der Kerntechnik und den Schutz vor erhöhter natürlicher Radioaktivität. Broschüren und Faltblätter können unter www.bfs.de/DE/mediathek/broschueren/broschueren_node.html gelesen oder bestellt werden.

Das BfS gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Mehr zu Strahlenthemen finden Sie dort unter www.bmub.bund.de/themen/atomenergie-strahlenschutz. Auf einer interaktiven Karte des BfS können Nutzer Messdaten zum Thema Strahlenschutz abrufen: www.imis.bfs.de/geoportal.

Strahlenschutzkommission (SSK, www.ssk.de)
Die Strahlenschutzkommission (SSK) berät das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in allen Angelegenheiten des Schutzes vor ionisierenden und nichtionisierenden Strahlen. Die Seite bietet Hintergrundinformationen, Studien und Beratungsergebnisse sowie viele Links zum Thema Strahlenschutz, auch zu Einrichtungen außerhalb Deutschlands sowie Informationen in englischer Sprache.

Unabhängige Institutionen
Viele Umweltverbände, Naturschutzorganisationen und weitere Interessengruppen befassen sich mit dem Thema Strahlenschutz. Eine Nachfrage bei örtlichen Gruppen führt meist zu weiteren Ansprechpartnern.

Europäischer Kodex gegen Krebs
Im Europäischen Kodex gegen Krebs von 2014 empfehlen Fachleute, die Radonkonzentration in der eigenen Wohnung und dem Haus zu messen. Der Kodex ist in englischer Sprache abrufbar unter http://cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/en, die deutsche Übersetzung unter http://cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/de. Weiterführende Informationen und Antworten auf häufige Fragen zum Thema Radon finden Interessierte unter http://cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/de/12-moeglichkeiten/strahlung.

Leitlinie
Die S1-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin "Umweltmedizinische Leitlinie Radon in Innenräumen" (Stand 06/2016) steht auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) zum Download bereit unter www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/002-035.html.

Fachartikel
Krille L, Dreger S, Schindel R et al. Risk of cancer incidence before the age of 15 years after exposure to ionising radiation from computed tomography: results from a German cohort study. Radiat Environ Biophys 2015; 54(1):1-12. doi: 10.1007/s00411-014-0580-3. Epub 2015 Jan 8.

Leuraud K, Richardson DB, Cardis E et al. Ionising radiation and risk of death from leukaemia and lymphoma in radiation-monitored workers (INWORKS): an international cohort study. The Lancet Haematology 2015; 2(7): e276-281. doi: 10.1016/S2352-3026(15)00094-0.

McColl N, Auvinen A, Kesminiene A, Espina C, Erdmann F, de Vries E, Greinert R, Harrison J, Schüz J. European Code against Cancer 4th Edition: Ionising and non-ionising radiation and cancer. Cancer Epidemiol 2015; 39 Suppl 1:S93-S100. doi: 10.1016/j.canep.2015.03.016.

Robertson A, Allen J, Laney R, Curnow A. The Cellular and Molecular Carcinogenic Effects of Radon Exposure: A Review. Int J Mol Sci 2013; 14(7): 14024–14063. doi: 10.3390/ijms140714024.

Vienneau D, de Hoogh K, Hauri D, SNC Study Group et al. Effects of Radon and UV Exposure on Skin Cancer Mortality in Switzerland. Environ Health Perspect 2017; 125(6):067009. doi: 10.1289/EHP825.

Weiland N, Steiner D, Grosche B. Gesundheitliche Folgen des Unfalls von Tschernobyl – 3 0 Jahre danach. Bundesgesundheitsbl 2016; 59: 1171. doi:10.1007/s00103-016-2415-7.

Ende der Diplomatie bedeutet Einstieg in Eskalation

8. Mai zum gesetzlichen Gedenktag erklären

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Der Psychiatrische Dienst ist für die Erhaltung der geistigen Gesundheit und die Behandlung von psychischen Erkrankungen von Erwachsenen zuständig.

Worauf bauen wir?

  • auf ein multiprofessionelles Mitarbeiterteam
  • auf ein differenziertes und abgestuftes Netz von Einrichtungen
  • auf die enge Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Diensten

Was bieten wir?
Neben den klassischen Interventionen zum Schutz der geistigen Gesundheit wie Psychotherapie, Psychopharmako-Therapie und soziale- und berufliche Rehabilitation organisiert der Psychiatrische Dienst auch Tagungen und Initiativen, um auf diese Weise die Bevölkerung für die Problematik der psychischen Erkrankungen zu sensibilisieren.

Wie erfolgt der Zugang?
Bei dringenden Fällen wenden Sie sich an den landesweiten Notrufdienst "118" oder an die Erste-Hilfe-Stationen der Krankenhäuser Meran oder Schlanders. In allen anderen Fällen erfolgt der Zugang über eines der Zentren für Psychische Gesundheit.

Für Patientinnen und Patienten, welche bestimmte Krankheiten aufweisen, sind die Leistungen unseres Dienstes kostenlos. Andernfalls sind die Leistungen ticketpflichtig.

Weitere Informationen

Die in den Zentren für Psychische Gesundheit oder in anderen Einrichtungen des Dienstes erbrachten Leistungen zielen auf Vorbeugung, Diagnose und Behandlung. Das Ziel der verschiedenen Interventionen ist der bestmögliche Schutz der psychischen Gesundheit in der Erwachsenenbevölkerung.

Fachärztliche Visite
Der Zugang zu den Einrichtungen des Psychiatrischen Dienstes erfolgt normalerweise über eines der Zentren für Psychische Gesundheit. Dort werden die Patientinnen und Patienten einer psychiatrischen und psychologischen Visite unterzogen. Ebenso findet eine Bewertung der sozialen Lebenssituation statt. Davon ausgehend werden die Therapieprogramme erstellt.

Ambulante Behandlung
Im Falle von leichteren psychischen Krankheitsbildern (z.B. Angststörungen, Panikattacken, Phobien, mittlere-leichte Depressionen, etc. ) kann eine ambulante pharmakologische und psychotherapeutische Behandlung ausreichend sein.

Therapieprogramme
Bei schwerwiegenderen Krankheitsbildern hingegen (z.B. Schizophrenie, andere Arten von Psychosen, schwere affektive Störungen) bedarf es sehr oft eines komplexeren therapeutischen Programmes. Hier ist unter Umständen auch die Eingliederung in verschiedene Rehabilitationseinrichtungen (z.B. Werkstätte, Wohngemeinschaft) des Psychiatrischen Dienstes angebracht.

Stationäre und teil-stationäre Betreuung
In bestimmten Situationen kann aus therapeutischer Sicht die Unterbringung in eine stationäre Einrichtung (z.B. geschütztes Wohnheim) notwendig sein. Die Formen dieser Aufnahmen können stationär oder teil-stationär sein oder auch im Day-Hospital erfolgen.

Notfälle
In Akutsituationen (Notfällen) kann es vorkommen, dass ein Patient bzw. eine Patientin vorübergehend in die psychiatrische Abteilung des Krankenhauses eingewiesen werden muss (zu seinem/ihrem Schutz, zum Schutz anderer Personen). Das Mitarbeiterteam des Zentrums für Psychische Gesundheit ist auch für die Behandlung in der psychiatrischen Abteilung im Krankenhaus zuständig, was nach der Krankenhausentlassung eine optimale Betreuungskontinuität gewährleistet.

Der Psychiatrische Dienst weist im Unterschied zu den anderen Diensten des Bereichs Sozialmedizin und geistige Gesundheit eine komplexe Struktur auf. Um die verschiedenen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten auf dem gesamten Territorium des Gesundheitsbezirkes Meran bestmöglich abzudecken, bedient sich der Psychiatrische Dienst einem abgestuften Netz von ambulanten, teilstationären und stationären Diensten und Einrichtungen. Es sind dies folgende:

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..meine Frage wäre,gebe ich meiner Katze Aconitum ( für Husten) möchte ich gerne wissen wieviele von den Globuli.Danke für die Antwort, Heike

Liebes Team,
Meine Mitz ( 3 Monate) hat Katzenschnupfen. Sie bekam Antibiotika. Sie niest und hustet nicht mehr, frisst sehr gut und spielt, aber Augen Tränen noch sehr stark. Augentropfen von Tierarzt (Ciloxan) machen es irgendwie schlimmer

Könnt ihr mir was empfehlen, was ich geben kann für Besserung

Wir haben ein Problem. Unser Kater hat lt. TA Bronchitis. Hat am 20.07. 2 ml draxxin bekommen, darauf hat er „normal “ reagiert. Gestern war ich nochmal beim TA und er hat das selbe bekommen. Leider hat ihn das komplett gestresst. Er hat seither eine irre schnelle Atmung und ist auch sehr unruhig. Er spuckt Wasser in kleinen Mengen. Und seine Flanken sind eingefallen, denke weil seine Atmung so flach ist.

Könnt ihr uns bitte eine Lösung anbieten?

Wären sehr froh drum
Danke

Hallo liebe Frau Klug samt Team,

wir haben zu unserem 6 Monate alten Kater ein kleines weibliches Kitten adoptiert, diese ist aber seit Ankunft mehr als unfreundlich 🙁
Sie faucht und knurrt durchgehend… außerdem scheint es mir, dass sie vor Angst aggressiv ist… Sie zittert auch viel bei Alltagsgeräuschen.
Mir wurde „Beech“ als Bachblütentherapie empfolen, ich würde aber gerne Globuli verwenden für die Kleine.
Welche wären Ihre erste Wahl?

Vielen Dank im Voraus, Kathi Herr Rossi und Mana

Hallo,
meine Katze hat ein sehr seltsames Problem und ich hoffe, dass Sie mir bezüglich dieser Problematik weiterhelfen könnten: Modelltyp weiblich, Hauskatze, 8 Jahre und aus dem Tierheim, gemeinsam mit einem Kater und zwei weiteren Katzen. In unregelmäßigen Abständen fängt sie immer mal wieder an, sich selbst das Fell auszulecken. Sie beschränkt sich dabei nicht wirklich auf einen spezifischen Bereich, sowohl an den Vorder-, Hinterpfoten und Bauch sind kahle Stellen zu sehen. Wir haben sie bisher – bis dato kam dieses Spektakel 2x vor – immer vom Tierarzt durchchecken lassen, um abzusichern, dass es auch nichts körperliches damit auf sich hat. Lösung war am Ende immer eine Vitaminspritze gegen den Stress, da vermutet wurde, dass sie eine Art „Psychose“ hat. Nach einiger Zeit hat sie mit dem krampfhaften Lecken aufgehört, aber ein halbes Jahr später geht der Spaß jetzt wieder von vorne los. Hätten Sie einen Tipp für uns bzw. eine Empfehlung für Globoli oder Bachblüten, um ihren Stress zu reduzieren?

meine Katze, ebenfalls 8 Jahre alt, hat dasselbe Problem.
Ihr wurden Globuli Natrium Muriaticum 200CH empfohlen, sowie eine leichtes Abtupfen der betroffenen Stellen mit einer Lösung, die die Tierärztin hier bei mir angemischt hat.
Die Symptome verschwanden fast von einem Tag auf den anderen und das Fell wuchs schnell wieder nach.

Diese Woche ging es nach ca. 2 Jahren wieder los und ich wollte gerade mit der erneuten Behandlung beginnen.

Der kleine verliebte Kater, der die Katze immer nervt, bekommt dann jetzt übrigens wieder Globuli Petroleum.

Liebe Grüße aus Lissabon, alles Gute,
Alexandra

Hallo,
meine 16jährige Katze hat seit ca.3 Jahren Schnupfen(kein Katzenschupfen).Es wurden
agressive Bakterien nachgewiesen!
Sie wurde regelmäßig geimpft,seit ca.eineinhalb Jahren wird sie ca. 1x im Monat
mit Antibiotika gespritzt(Convenia).Sie reagiert mittlerweile darauf mit Hautpilz.

Gibt es Globuli mit ähnlicher Wirkung die diese Spritzen überflüssig machen!!

Ich habe Rhus toxicodendron C30 vorrätig. Welche Dosis darf ich meiner Katze geben, um deren Arthrose- und Gelenkbeschwerden zu behandeln?

Vielen Dank für Eure Antwort.

Hallo, ich habe eine Frage,

ich kann keine Antworten auf die diversen Fragen entdecken.
Ist das so, weil niemand antwortet, oder sind die Antworten nicht sichtbar,
was ich schade fände.

Vielen Dank, liebe Grüße,
Alexandra

Hallo,
Gibt es ein Homöopathiches Mittel das bei Problemen mit der Analdrüse hilft? Meine Katze hat immer mal wieder Ausfluss und der Tierarzt geht sehr grob vor.
Auch hat sie gelegentlich Durchfall, verschrieben Medikamente sorgen für Erbrechen.

Hallo, unsere 15jährige Katze hat ein bösartiges Karzinom an der Unterlippe. Der Tierarzt rät ab in diesem Alter zu operieren. Wir sollen abwarten und wenn Schmerzen einsetzen, darüber nachdenken, sie erlösen zu lassen. Sie ist putzmunter und ich möchte sie nicht so einfach aufgeben. Ich habe gehört mit Carcinosinum C200 und Aurum muriaticum soll man den Verlauf verlangsamen, ggg. sogar stoppen können. Hat jemand Erfahrung?

Die Ausdauer gilt als ein wichtiger Faktor der körperlichen Leistungsfähigkeit (neben Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit).

Ausdauer wird allgemein als Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung sowie die Fähigkeit zur raschen Wiederherstellung nach einer Belastung definiert.

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Leider trifft mein Gruß verspätet ein.
Um so herzlicher soll er drum sein:
Möge, was Verstand und Herz auch plant,
noch viel schöner glücken als geahnt!

De Dag is dor, dat Dotum stimmt,
hoch lef dat Geburtstagskind.
Wie denkt uns, Du büst dat wert,
dat man Di dör de Zeitung ehrt.
De Grund dorför ist sünnenkloor,
Du warst heute ___ Johr!

Nu groleert wi Di alle ganz herzlich
und wünscht Di widerhenn allns Gode.

Denkst du ___ Jahr zurück,
warst du deiner Eltern Glück.
Nun sind ___ Jahr verronnen,
und wir durften alle kommen.
Gern sind wir heute deine Gäste
und wünschen dir das Allerbeste
zu diesem, deinen Ehrentag,
der sich noch recht oft jähren mag!

Heute gibt es eine große Feier,
nicht bei Müller, nicht bei Meier,
nein, bei _____________________ ist was los,
denn der/die ______________________, (der/die) feiert groß.
____ Jahre und (k)ein bisschen weise,
wird das Fest nicht gerade leise.
Lauthals wollen wir jubilieren,
und dir zum Geburtstag gratulieren.

Ja, auf das Geburtstagskind
trink' ich einen kräftigen Schluck,
und darin enthalten sind:
Glückwunsch, Gruß und Händedruck.

___ Jahre, Mann, o Mann,
sieht man dir noch gar nicht an!
Der Computer hält dich fit.
Ist das dein besonderer Trick?
Mach so weiter Jahr um Jahr,
dann bekommst du auch kein graues Haar.

Unaufhaltsam, still und leise
mehren sich die Jahreskreise.
Plötzlich macht im Gang der Zeit
eine runde Zahl sich breit.
Wenn du heute früh erwachst,
hast du die ____ [Alter] voll gemacht.
Ein jedes Jahr hat seinen Sinn,
so wie es kommt, so nimm es hin.
Für alles, was du tust, hab Dank!
Bleib stets gesund, werd niemals krank!

Wieder ist ein Jahr vergangen,
grad erst hat es angefangen,
tröste dich und bleibe froh,
andern geht es ebenso,
lasse dich durch nichts verdrießen,
frohe Stunden zu genießen,
dann sagst du in einem Jahr,
dieses Jahr war wunderbar.

Welchem Politiker kann ich eine Mail schreiben, um den Naturschutz zu fördern? Was kann ich selbst tun?

Zu mir: Ich bin weiblich, 21 und komme bald ins 2. Jahr der Erzieherinnenausbildung. Ich habe vor kurzem meine Endbewertung bekommen und diese fiel mehr als gut aus.

Ich bin für Freunde da, wenn sie mich brauchen und versuche stets, anderen zu helfen. Na ja, ich war damals sehr schüchtern und konnte nie offen äußern, was mir auf dem Herzen liegt, aber das hat sich geändert und ich verlor dadurch Freunde, die sehr schädlich für mich waren. Auch sage ich Leuten offen, dass ich lieber mal Abstand vom Alltagesstress haben will und einfach auf dem Sofa entspannen will und deshalb lieber das Treffen auf 2 Tage später schiebe. Seit ich aber offen meine Meinung äußere (nicht verletzend, sondern empathisch!) und nicht mehr "alles tue, was Andere verlangen" fühle ich mich wie ein schlechter Mensch. Ich weiß nicht, woher das kommt. Wenn meine Freundin fragt, ob ich telefonieren will, ich gerade aber wirklich nicht kann, habe ich über eine halbe Stunde ein extrem schlechtes Gewissen. Wie könnte ich sowas loswerden.

Ein Leben, in dem ich komplett frei und unabhängig von allen anderen bin. Ist sowas überhaupt in diesem System möglich? Ich hab ein durchschnittliches Fachabi. Das ist meine einzige Qualifikation. Ich pass keineswegs in diese 9 to 5 Jobs, um mir dann 2 mal im Jahr Urlaub zu nehmen. Da ich sehr jung und attraktiv bin, muss ich daraus irgendetwas machen. Soll ich modeln gehen? Ich bin extrem sportlich. Was kann ich da beruflich machen? (Keine lächerlichen 9 to 5 Jobs) Ich glaube, dass ich recht viele Talente habe, sie nur noch nicht so richtig entdeckt habe. Ich werde noch wahnsinnig. Ständig denke ich an meine Zukunft. Alles soll perfekt laufen. Dann der Druck von außen. Ich will nicht versagen. Mein größter Reichtum ist gegenwärtig meine Fitness und Gesundheit. Ich hab nicht so viel Geld wie diese ganzen anderen Anzugträger, die hässlich sind und sich nicht im eigenen Körper wohlfühlen. Sie suchen ihr Glück im Äußeren. Durch materielles. Doch Geld ist nur das Mittel zum Zweck. Papiergeld kehrt auch bald zu seinem ursprünglichen Wert zurück, nämlich Null. Ich muss mein Glück im Inneren finden. Das gibt es bei mir z.B. durch Fitness, Schlaf, gesunde Ernährung, Sex, gute Musik und Gesellschaftsspiele. Wie soll ich weitermachen? Soll ich reisen? Work&Travel? Mein Leben braucht Sinn!

ich hatte vor knapp drei Jahren eine feste Beziehung mit einem Mädchen aus meiner damaligen Schule, wir haben uns auf dem ersten Blick gut verstanden, und haben Gefühle für einander entwickelt sowie uns anschließend in einander verliebt. Die Beziehung war von 2014 bis 07.2015. Also Abschluss gemacht, und weg war ich. Der Grund der Trennung war: teilweise andere Ziele, Ansichten vom Leben(Kinderwunsch usw.) Ich habe Schluss gemacht. Heute bereue ich meine Entscheidung, war es doch ein Fehler Sie zu verlassen?(Frage ich mich da) Die Lehrer in meiner damaligen Schule haben es auch als Liebes Romanze bezeichnet. Wir hatten bis heute keinen direkten Kontakt, waren aber weiterhin über Facebook befreundet.

Was kann man da machen, um wieder Vertauen aufzubauen? Wie sollte ich mich Verhalten ihr gegenüber?

Ich habe mich heute für unsere Gemeinsame zeit bedankt und mich entschuldigt wie ich damals Schluss gemacht habe. (über Facebook) und ihr geschrieben das ich noch manchmal in Ruhigen Momenten an sie denken muss. Sie hat mir zurück geschrieben und wir sind ins Gespräch gekommen.( fast schon wie damals) Man sagt ja immer, schließe mit deiner Vergangenheit ab, aber irgendwie kann ich mit diesen Teil nicht abschließen.

Ich glaube ich habe noch Gefühle für das Mädel. Haben wir noch eine Chance?

Danke für eure Antworten, schon mal im voraus.

Farben können die verschiedensten Reaktionen und Assoziationen im Menschen auslösen. Dabei sind die gemachten psychologischen Empfindungen nicht nur abhängig von den individuellen Erfahrungen, sondern auch durch jahrhunderte alte (vererbte) Überlieferungen bestimmt. Die Farben haben seit jeher für uns große Bedeutung und so ist es kein Wunder, dass diese im Welt-Gedächtnis stark verankert sind. Und auch wenn Farben in verschiedenen Kulturen verschiedene Bedeutungen haben, kann man doch Übereinstimmungen finden.

Grob klassifiziert man Rot als warme Farbe, Blau hingegen wird eher als kalt empfunden. Denn als archetypisches Kriterium, steht Rot für das Feuer, aber auch für Krieg und Gewalt, während Blau ebenso der Himmel, den Raum und die Ewigkeit darstellt, als auch Eis und Schnee. Grün symbolisiert die Fruchtbarkeit und den Frieden. Und Gelb steht für die Macht Gottes, die Zeit und die Vergänglichkeit. Diese Zuschreibungen kann man als global geltend betrachten, denn sie verbinden das Empfinden verschiedenster Kulturen in einem Bewusstsein.

Folgende Farben möchten wir dir jetzt in ihrer Bedeutung näher bringen, wobei die Zuordnung von Gefühlen und Stimmungen zum Teil aus der traditionellen Farbsymbolik stammt. Wir stellen dir nur Farben vor, die wir auch für unsere Arbeiten nutzen.

Die Farbe Blau: Blau wirkt beruhigend und entspannend. Diese Farbe eignet sich optimal, um inneren und äußeren Frieden zu finden, um Stress und Hektik abzubauen. Blau löst nervös bedingte.

Die Farbe Gelb: In unseren Breitengraden ist sich die Farbe Gelb nur relativ beliebt. Sie wird mit Neid, Verrat und Feigheit in Verbindung gebracht und nur selten zur Lieblingsfarbe erkoren..

Die Farbe Grün: Grün ist die Farbe der Mitte. In seiner vollendeten Neutralität zwischen allen Extremen, wirkt es beruhigend, ohne zu ermüden. Die Farbe Grün fördert Eigenschaften wie.

Die Farbe Orange: Orange ist bekannt als Kraftspender nach physischer oder seelischer Erschöpfung. Es repräsentiert vitale Stärke und Aktivität. Die Wärme dieser Farbe hebt unweigerlich.

Die Farbe Rot: Rot wird vorzugsweise dann eingesetzt, wenn unsere Lebenskräfte geschwächt sind. Es erhöht unseren Energiepegel, unsere seelische Kraft: Denn Rot regt alle Vorgänge im.

Die Farbe Violett: Violett, gilt als Farbe des Geistes und der Spiritualität. Sie soll das seelische Gleichgewicht und die Entschlusskraft fördern, kann aber auch zweideutig wirken, mystisch und.

Die Farbe Weiß: Physikalisch ist Weiß die Summe aller Farben. Weiß hat keinen negativen Zusammenhang, so ist sie die vollkommenste Farbe. Weiß symbolisiert: Licht, Glaube, das Ideale,.

Auf dieser Seite findest du eine Auswahl von Büchern speziell zum Thema "Farben - ihre Wirkung & Bedeutung".

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Arbeitssuche verändert sich im digitalen Zeitalter zusehends, gerade bei jungen Menschen: Apps zeigen ihnen passgenaue Jobangebote auf dem Smartphone an – und mit einem Klick können sie sich bewerben. Statt ein traditionelles Motivationsschreiben zu verfassen, beantwortet man heutzutage einfach drei Fragen mit kurzen per Handy aufgenommenen Selfie-Videos.

Damit sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer, ähnlich wie bei einer Flirt-App, per Klick finden oder „matchen“ können, müssen beide allerdings ein entsprechendes Profil einrichten. Für Bewerber kein Problem: Job-Apps, wie etwa Talentcube oder SelfieJobs, importieren die notwendigen Daten von bereits vorhandenen Profilen des Nutzers, beispielsweiseauf Xing oder LinkedIn.

„Gerade für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, in denen Fachkräftemangel ein zunehmendes Problem darstellt, wird es immer wichtiger, die digitalen Möglichkeiten des modernen Recruitings umfassend zu nutzen“, sagt Prof. Dr. Anja Lüthy, Expertin für Personalmanagement der Technischen Hochschule Brandenburg. Dazu gehört die Einrichtung von Unternehmensprofilen auf Bewerbungsplattformen, die mit Smartphone-Apps arbeiten, ebenso wie positive Bewertungen des Arbeitsplatzes durch Mitarbeiter bei Arbeitgeberbewertungsportalen, wie Kununu oder Glassdoor. Denn junge Bewerber, die mit sozialen Netzwerken aufgewachsen sind, recherchieren im Verlauf ihres Bewerbungsverfahrens fast immer online zur Unternehmens- und Arbeitsplatzkultur des potenziellen Arbeitgebers.

Außerdem gibt es einen zusätzlichen Trend: Die Jungen suchen nicht mehr nur gerne selbst, sie wollen am liebsten von ihren zukünftigen Arbeitgebern gefunden werden. Über Karriereportale wie Xing oder LinkedIn wollen Sie direkt angesprochen werden.

Unter dem Titel „ Digitales Personalrecruiting und Employer Branding: Unsere Zukunft mit Social Media und Smartphone “ werden die neusten Trends und erste Erfahrungswerte digitaler Personalgewinnung präsentiert und darüber gesprochen, wie sie funktionieren: Prof. Dr. Anja Lüthy gibt eine Einführung ins Thema, Sebastian Hust, Gründer von Talentcube, stellt die von seinem Unternehmen entwickelte Video-Bewerbung per Smartphone App vor. Christian Maier, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Herzzentrums Berlin, referiert über Video-Content im Employer-Branding. Und Claus Hager, Leiter PR & Marketing sowie Pressesprecher des Ordensklinikums Linz/Österreich, stellt das Digitale Employer Branding seines Hauses vor. Joachim Prölß, Personalvorstand des Hamburger UKE wird gemeinsam mit Prof. Dr. Anja Lüthy die Sitzung moderieren.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

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Der Streit erscheint paradox: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will den sogenannten Pflege-TÜV aussetzen – die jährlichen Prüfungen von 24.000 deutschen Pflegeeinrichtungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Die Überprüften hingegen kämpfen dafür, weiterhin geprüft zu werden.

Als Ulla Schmidt, die Gesundheitsministerin der ersten Großen Koalition, im Jahr 2008 im Bundestag ankündigte, dass die Menschen sich künftig online darüber informieren könnten, „wo gute und sehr gute Heime und ambulante Dienste zu finden sind und wo es weniger gute Heime und ambulante Dienste gibt“, erhielt sie noch den Applaus des christdemokratischen Koalitionspartners.

Seit der MDK im Sommer 2009 Pflegeheime und ambulante Pflegedienste zu überprüfen begann und an Schulnoten angelehnte Pflegenoten vergab, die fast immer zwischen 1,2 und 1,8 liegen, begann die Begeisterung vor allem in der CDU zu bröckeln. Spahn kritisierte schon vor Jahren, noch als gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, einen hohen bürokratischen Aufwand und „äußerst geringen Nutzen für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen“. Es sei sogar ein Heim, das die Note eins bekommen hatte, später wegen erheblicher Mängel geschlossen worden, so Spahn damals. Deshalb will er den Pflege-TÜV so lange aussetzen, bis geeignetere Prüfmethoden entwickelt worden sind.

Die Verbände der Pflegeeinrichtungen, wie der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste, kritisieren die einseitige Sicht auf die Pflegenoten, die eine Kernforderung der Pflegekassen gewesen seien. Denn tatsächlich werden bei den Prüfungen in der stationären Pflege 59 Einzelkriterien ermittelt, die auch Teil der für jede Pflegeeinrichtung online veröffentlichten Berichte seien. Darin werden beispielsweise Fragen untersucht, wie: Werden erforderliche Dekubitusprophylaxen durchgeführt? Sind Kompressionsstrümpfe/-verbände sachgerecht angelegt? Gibt es ein bedarfsgerechtes Speisenangebot für Bewohner mit Demenz? Wenn pflegebedürftige Menschen oder deren Angehörige nicht nur die erste Seite eines Berichts mit den Schulnoten ansehen, sondern alle vorhandenen Informationen auswerten würden, wäre das durchaus informativ, so Verbandschef Bernd Tews.

Im Bemühen um bessere Prüfkriterien haben sich in Hannover acht Altenpflegeeinrichtungen sogar – parallel zu den MDK-Prüfungen – in einem neuen Verfahren durch das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Bielefeld prüfen lassen – in der Hoffnung, dem Gesetzgeber Alternativen zu bieten. Doch bislang hat dies den Minister nicht überzeugen können.

Unter dem Titel „ Zum aktuellen Stand der Pflegenoten: Meckern ist einfacher, als gutes Neues zu schaffen! “ diskutieren das Thema auf dem Hauptstadtkongress: Annette Scholz, Leiterin der Geschäftsstelle Qualitätsausschuss Pflege, Dr. Klaus Wingenfeld, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Bielefeld, Oliver Blatt, Leiter der Abteilung Gesundheit des Verbandes der Ersatzkassen, und - als Moderator - Bernd Tews, Geschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

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Die Zusage dürfte dem neuen Bundesgesundheitsminister nicht schwer gefallen sein: Jens Spahn eröffnet am 6. Juni in Berlin den Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, der in diesem Jahr unter dem Motto steht: „Digitalisierung und vernetzte Gesundheit“. Erst vor zwei Jahren hat Spahn ein Buch publiziert mit dem Titel „Bessere Gesundheit durch digitale Medizin“. Der Kongress befasst sich also mit einem Lieblingsthema von Jens Spahn.

In der Eröffnungsveranstaltung, in der es um Visionäres für die Gesundheitsversorgung durch die Digitalisierung der Medizin gehen wird, referiert auch der prominente Spitzenforscher: Prof. Dr. Erwin Böttinger, Direktor des im vergangenen Jahr gegründeten Digital Health Center des Hasso-Plattner-Instituts der Universität Potsdam. Böttinger ist einer der weltweit führenden Forscher für personalisierte Medizin, einem zukunftsweisenden Feld, das vor allem auf Big Data, künstlicher Intelligenz und Pharmakogenomik basiert.

In der anschließenden Session diskutieren die neuen gesundheitspolitischen Sprecher aller Bundestagsfraktionen über „Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl“. Mit dabei: Christine Aschenberg-Dugnus (FDP), Sabine Dittmar (SPD), Prof. Dr. Axel Gehrke (AfD), Maria Klein-Schmeink (B90/Grüne), Karin Maag (CDU), Harald Weinberg (Linke).

An den drei Tagen des 21. Hauptstadtkongresses werden viele weitere Spitzenpolitiker auf den Podien vertreten sein: In einer Veranstaltung diskutieren vier Gesundheitsminister aus den Bundesländern über die Zukunft der Gesundheit, nämlich Dr. Heiner Garg (FDP) aus Schleswig-Holstein, Stefan Grüttner (CDU) aus Hessen, Karl-Josef Laumann (CDU) aus Nordrhein-Westfalen und die Hamburger Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). Das Thema „Gesundheitswirtschaftspolitik“ erörtern vier Wirtschaftsminister aus den Ländern: die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne), Anke Rehlinger (SPD) aus dem Saarland, Dr. Volker Wissing (FDP) aus Rheinland-Pfalz und Harry Glawe (CDU) aus Mecklenburg-Vorpommern.

Die Ärzteschaft wird durch Führungspersönlichkeiten zahlreicher Organisationen repräsentiert, zum Beispiel durch: Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Rudolf Henke, Erster Vorsitzender des Marburger Bundes, und Dr. Klaus Reinhardt, Vorsitzender des Hartmannbundes.

Aus dem Bereich der Krankenkassen treten auf dem Hauptstadtkongress auf: Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen, Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordwest, Dr. Mani Rafii, Mitglied des Vorstands der Barmer, und Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.

Von den Vorständen großer Krankenhäuser und Krankenhausträger sind beim Hauptstadtkongress als Referenten dabei: Dr. Andrea Grebe, Vorsitzende der Geschäftsführung der Vivantes-Kliniken Berlin, Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Heidelberg, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Holzgreve, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Bonn, Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG, PD Dr. Thomas Klöss, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Halle, Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Andreas Schlüter, Hauptgeschäftsführer der Knappschaft Kliniken, Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Dr. Andreas Tecklenburg, Vorstandsmitglied des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands, Dr. Ulrich Wandschneider, Aufsichtsratsvorsitzender der Asklepios Kliniken, Prof. Dr. Jochen Werner, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Essen, und Prof. Wang Wei, Ärztlicher Direktor des Tongji Medical College in Wuhan/China.

Aus der Pflege treten auf dem Kongress auf: Peter Bechtel, Vorsitzender des Bundesverbandes Pflegemanagement und Pflegedirektor am Universitäts-Herzzentrum Freiburg, Vera Lux, Pflegedirektorin und Vorstandsmitglied des Universitätsklinikums Köln, Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, Irene Maier, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands, und Thomas Meißner, Vorstand des AnbieterVerbandes qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen und Delegierter im Deutschen Pflegerat.

Und weitere wichtige Institutionen des deutschen Gesundheitswesens werden vertreten durch: Prof. Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, Dr. Christof Veit, Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Frank Plate, Präsident des Bundesversicherungsamts, Dr. Heidrun M. Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Bettina am Orde, Erste Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, und Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen.

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In der Fachzeitschrift Handchirurgie • Mikrochirurgie • Plastische Chirurgie wird die Behandlung von Verletzungen, Erkrankungen und angeborene Fehlbildungen thematisiert.

Mit dem Diagnostik Zentrum Berlin geht die Klinik Helle Mitte neue Wege.

Auf dem Gesundheitsportal Curado finden Sie patientengerechte Informationen zu Krankheiten wie Krebs, Diabetes, neurologischen Erkrankungen oder Atemwegserkrankungen sowie wertvolle Tipps für eine gesunde Lebensführung und Krankheitsprophylaxe.

Hier können Sie sich über Erkrankungen wie Krebs, Diabetes oder Rheuma informieren. mehr.

Diabetes ist eine durch einen Insulinmangel oder eine Insulinresistenz hervorgerufene Stoffwechsel- erkrankung. Sie wird unterteilt in verschiedene Typen – z. B. Diabetes Typ 1, Diabetes Typ 2 oder Schwangerschaftsdiabetes. mehr.

Leah-Anne Thompson / Shutterstock

Die Immunonkologie macht sich die Fähigkeiten des Immunsystems zunutze. Krebszellen sind für das Immunsystem in der Regel nicht erkennbar. Die Immunonkologie zielt darauf ab, diese Tatsache zu ändern und so dafür zu sorgen, dass das Immunsystem die Krebszellen bekämpft. mehr.

Varina and Jay Patel / Shutterstock

Multiple Sklerose bezeichnet eine Autoimmunerkrankung, bei der die Nerven des Gehirns und Rückenmarks geschädigt werden. Die ‚Isolierschicht‘ der Nerven wird angegriffen, sodass neurologische Störungen entstehen können. mehr.

Sebastian Kaulitzki / Shutterstock

Ein Schlaganfall wird auch Hirninfarkt genannt und bezeichnet einen Gefäßverschluss oder eine Blutung im Gehirn. Dadurch kann eine Mangelversorgung entstehen, sodass in der Folge Teile des Gehirns geschädigt werden können. mehr.

COPD bezeichnet eine Chronisch Obstruktive Bronchitis. Eine vermehrte Schleimbildung und überblähte Lungenbläschen führen zu einer Verengung der Atemwege und damit zu dauerhafter Atemnot. Insbesondere Rauchen ist ein Risikofaktor für die Erkrankung. mehr.

Sebastian Kaulitzki / Shutterstock

Krebs bezeichnet die Entartung von Zellen. Diese verändern sich und vermehren sich unkontrolliert. Neben Tumorerkrankungen beispielsweise des Gewebes, der Muskeln oder Knochen kann unter anderem auch Blutkrebs entstehen. mehr.

Piotr Marcinski / Shutterstock

Neurodermitis ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben verläuft. Typische Symptome sind trockene Haut, Juckreiz und Ekzeme. Neurodermitis ist eine Auto- immunerkrankung. mehr.

Bei Darmkrebs entsteht zumeist im Dick- oder Mastdarm eine bösartige Neubildung von Zellen, die sich krankhaft vermehren und dadurch umliegendes Gewebe oder andere Organe schädigen können. Häufig entwickelt sich der Krebs aus Darmpolypen. mehr.

Brustkrebs ist die bei Frauen am häufigsten vorkommende Krebserkrankung. In einem frühen Stadium ist Brustkrebs jedoch zumeist gut behandelbar, deshalb ist der Besuch der Untersuchungen zur Früherkennung sehr wichtig. mehr.

Bei Hyperhidrose kommt es zu einer übermäßigen Schweißproduktion. Oft kann Hyperhidrose als Begleiterkrankung anderer Krankheiten auftreten, aber Hyperhidrose kann auch eine eigene – primäre – Erkrankung sein. mehr.

Bei Hyperlipidämie liegen die Blutfettwerte über dem gesunden Maß. Dabei können beispielsweise entweder die Werte des Cholesterins oder der Triglyzeride – oder auch beide – erhöht sein. Die Therapie besteht unter anderem in Gewichtsreduktion. mehr.

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Bei Nierenkrebs tritt das Nierenzellkarzinom am häufigsten auf. Es entwickelt sich oft aus den Harnkanälchen. Die Ursache für Nierenkrebs ist noch nicht abschließend erforscht, es konnten aber Risikofaktoren für die Erkrankung identifiziert werden. mehr.

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Bei Alpha-1-Antitrypsinmangel, einer chronischen Stoffwechsel-erkrankung, liegt ein Mangel von Alpha-1-Antitrypsin vor, der dazu führen kann, dass etwa ein Lungenemphysem hervorgerufen wird. Das Immunsystem bekämpft mit Alpha-1-Antitrypsin üblicherweise Entzündungen. mehr.

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Leberkrebs kann in zwei Ausprägungen unterschieden werden. Das hepatozelluläre Karzinom geht von den Leberzellen aus und wird primärer Lebertumor genannt, der sekundäre Lebertumor bildet sich meist aus Metastasen anderer Tumoren. mehr.

Die Bestrahlung zur Therapie von Krebs schädigt die sich schnell teilenden Krebszellen. Die Strahlentherapie kann von außen auf den Tumor einwirken oder von innen als sogenannte Brachytherapie. mehr.

Ein Venenleiden kann zu Krampfadern oder einer Venenthrombose führen. Dabei unterscheidet man die tiefe und die oberflächliche Venenthrombose. In der Regel sind Frauen häufiger betroffen als Männer. mehr.