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Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Patient beschreibt Dr. Ed die Symptome, indem er ein Online-Formular ausfüllt. Dr. Ed meldet sich kurz darauf - ebenfalls digital - mit einer E-Mail, die den Patienten auf die Website zurückholt. Bei manchen Patienten rät der virtuelle Doktor dann zu einem persönlichen Besuch beim Arzt, bei manchen stellt er eine Diagnose und verschreibt gegebenenfalls auch ein Medikament.

In Deutschland ist eine derartige telemedizinische Fernbehandlung als Erstbehandlung derzeit noch verboten. Trotzdem haben sich mehr als 400.000 Deutsche schon online in die Sprechstunde von Dr. Ed begeben. Denn der von einem deutschen Juristen gegründete Onlinedienst mit deutschen Ärzten sitzt in London und profitiert vom liberaleren Recht in England. Die deutsche Kundschaft rekrutiert sich zu einem großen Teil aus Patienten, die einen persönlichen Arztkontakt scheuen: So leiden z.B. 40 Prozent der Ratsuchenden an erektiler Dysfunktion, viele Frauen möchten ein Folgerezept für die Pille. So etwas fällt leichter, wenn es per Webformular geht.

Ärzteverbände kritisieren das Unternehmen, denn es verstoße in jedem einzelnen Fall gegen das in Deutschland in der ärztlichen Berufeordnung festgeschriebene Fernbehandlungsverbot. Doch genau dieses Verbot soll nun möglicherweise fallen: Der Deutsche Ärztetag hat im Mai letzten Jahres eine Überprüfung beschlossen – weil sich anders als unter Einbeziehung von Telemedizin eine flächendeckende Versorgung vor allem in ländlichen Regionen kaum noch sicherstellen lässt.

Wenn das Fernbehandlungsverbot fällt, wie viele Unternehmen wie Dr. Ed werden dann entstehen? Und wo werden sie ihren Sitz haben? Und was bedeutet das für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland?

Unter dem Titel „iDoc: Löst der Computer den Arzt ab?“ diskutieren das auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: MUDr./CS Peter Noack, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Dr. Jens Härtel, Geschäftsführer der Arvato CRM Healthcare GmbH, Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, David Meinertz, Gründer und Geschäftsführer von DrEd.com, und Dr. Johannes Schenkel, MPH, Ärztlicher Leiter der UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

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Von der Digitalisierung in der Medizin werden vor allem Patienten mit chronischen Erkrankungen profitieren - etwa, wenn ihnen digitale Begleiter rund um die Uhr mit qualitätsgesicherten Empfehlungen zur Seite stehen. Für Diabetiker gibt es bereits heute digitale Diabetes-Managementsysteme. Ähnliche digitale Entwicklungen für Patienten mit Depressionen, für die Begleitung von Schwangeren oder von Krebspatienten stehen zur Verfügung.

Dem Facharzt mit vielleicht 3.000 Patienten pro Quartal steht plötzlich ein Expertensystem gegenüber - gespeist mit den Informationen von einer Million Patienten, ausgewertet durch neuronale Netzwerke und künstliche Intelligenz. So wie ein erfahrener Mediziner, kann das System jeden neuen Patienten-Nutzer individuell beraten, wenn es um die optimale Einstellung des Blutzuckers geht. Und das nicht nur zu den üblichen Praxis-Öffnungszeiten, sondern zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit.

Dies stellt vor allem althergebrachte Finanzierungsschemata in Frage: Denn plötzlich gibt es eine neue Kategorie von Leistungserbringern. Diese sind digital, permanent verfügbar und deutlich preiswerter als ihre menschlichen Kollegen. „Die Ärzteschaft wird in den nächsten Jahren die Erfahrung machen, dass es einen neuen Wettbewerb gibt“, so konstatiert Markus Müschenich vom Bundesverband Internetmedizin. Dieser werde sich in den Kategorien Qualität, Preis und Verfügbarkeit abspielen. Als Folge sei zu erwarten, dass Budgets bereinigt und neue Digitalbudgets geschaffen werden müssen, so Müschenich.

Die Krankenkassen haben derzeit einige Pilotprojekte initiert, bei denen Apps bezahlt werden. Bevor eine flächendeckende Kostenerstattung möglich wird, muss aber eine wichtige Frage geklärt werden: Wer ist eigentlich der Leistungserbringer der digitalen Leistung? Nimmt man das Geld dem stationären Sektor weg oder dem ambulanten? Oder wie sonst sollte der digitale Sektor finanziert werden?

Unter dem Titel "Digital vor ambulant vor stationär: Vom Kampf um Digital-Budgets und wer gewinnen wird" diskutieren das spannende Thema: Dr. Markus Müschenich, Co-Founder und Managing Partner des Flying Health Incubators, Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller, und Hans Raffauf, Co-Founder vom App-Entwickler Clue.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Fachkraftquoten und Personaluntergrenzen im Fokus des Deutschen Pflegekongresses 2018

Anhaltende Klagen wegen ständiger Überlastungen prägen das Bild der Pflege von heute. Sowohl im Klinikbereich als auch in der Altenpflege gibt es schon länger die Sorge, dass die Aufrechterhaltung einer guten pflegerischen Versorgungsqualität nicht mehr gewährleistet werden kann, solange der Fachkräftemangel anhält.

Für die stationäre Altenpflege gilt die Fachkraftquote, nach der jeder zweite Mitarbeiter über eine dreijährige Pflegeausbildung verfügen muss. Da die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, qualifizierten Kräfte jedoch rar sind, plädieren Heimbetreiber mit Nachdruck für eine Lockerung dieser Vorgaben, mit dem Ziel, dass Heime die vorgeschriebene Quote - zumindest kurzzeitig - unterschreiten dürfen.

Für den Bereich der Krankenhäuser gelten ab dem 1.1.2019 Personaluntergrenzen für besonders pflegeintensive Bereiche, Intensivstationen und den Nachtdienst. Die Selbstverwaltung von Krankenhäusern und Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet worden, bis zum 30. Juni 2018 Personaluntergrenzen für die entsprechenden Bereichen zu schließen. Einigen sich die Selbstverwaltungspartner nicht, wird das Bundesgesundheitsministerium die Personaluntergrenze festlegen.

Fachkraftquote und Personaluntergrenzen sind in der Fachwelt umstritten und werden auch beim Deutschen Pflegekongress 2018 kontrovers diskutiert: Welche Folgen etwa eine Absenkung der Fachkraftquote für die Pflegebedürftigen haben würde, wird am 6. Juni 2018, dem ersten Kongresstag, in der Veranstaltung Experten streiten, Politiker entscheiden: Fachkraftquoten – Pro und Kontra mit Wissenschaftlern, Heimbetreibern und der Politik intensiv debattiert. Wie sich die Personaluntergrenzen in Kliniken auswirken, und ob das Minimum der Personalbesetzung am Ende gar das Maximum bedeuten kann, wird in der Session Eine politische Entscheidung mit Folgen: Personaluntergrenzen in Krankenhäusern – das Pflegemanagement ist gefragt! mit Vertretern der Krankenhäuser, der GKV und des Pflegemanagements am Freitag, den 8. Juni 2018, ausführlich diskutiert.

Seien Sie dabei und beteiligen Sie sich! Anmeldung unter: http://www.hauptstadtkongress.de/teilnahme/

Zwei interessante Fragestellungen, über die sich trefflich streiten lässt, stehen beim Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation im Fokus: Work-Life-Balance und Therapiefreiheit

Die erste Fragestellung lautet: Leben wir, um zu arbeiten? Oder arbeiten wir, um zu leben? Work-Life-Balance ist jüngeren Mitarbeitern auch im Gesundheitswesen immer wichtiger. Was wollen die Mitarbeiter aus den Generationen Y und Z?

Die zweite lautet: Wie weit soll Therapiefreiheit gehen? Sollen Patienten ein gänzlich unbeschränktes Recht auf freie Entscheidung haben, selbst wenn sie sich irren? Oder soll der Staat möglichst viele Regularien vorgeben, damit der Patient sich nicht selber schadet?

Zwei Themen, die der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit deshalb zum Anlass nimmt, um ein neues Veranstaltungsformat einzuführen: die „Battle of Arguments“.

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Und weitere wichtige Institutionen des deutschen Gesundheitswesens werden vertreten durch: Prof. Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, Dr. Christof Veit, Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Frank Plate, Präsident des Bundesversicherungsamts, Dr. Heidrun M. Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Bettina am Orde, Erste Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, und Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen.

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Es sind Zahlen, die aufhorchen lassen: 170.000 Behandlungsfehler gebe es pro Jahr in deutschen Krankenhäusern, hat der Sachverständigenrat Gesundheit im Jahr 2007 – nach eigener Beurteilung konservativ – geschätzt. Darunter seien auch 17.000 vermeidbare Todesfälle. In einem anderen Kontext hat die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene von 15.000 Todesfällen durch Krankenhausinfektionen gesprochen. Und die Anzahl vermeidbarer Todesfälle durch falsche Medikation haben Experten für ganz Deutschland auf knapp 30.000 pro Jahr hochgerechnet.

Während die Publikation solcher Zahlen in den Medien regelmäßig zu öffentlichen Schuldzuweisungen führt, haben Experten für Patientensicherheit in den letzten Jahren Strategien entwickelt, die genau das zu vermeiden beabsichtigen: Die Verringerung von Fehlern lässt sich viel erfolgreicher durch eine verbesserte Fehlerkultur erreichen, bei der nicht die Suche nach Schuldigen dominiert, sondern eine möglichst offene Kommunikation über Fehler, die einer Wiederholung vorbeugt.

Nach Expertenschätzungen beruhen bis zu 80 Prozent aller Fehler und unerwünschten Ereignisse bei der Behandlung von Patienten auf mangelhafter Kommunikation zwischen den Beteiligten. Erst vor zehn Jahren hat die WHO deshalb eine Checkliste für Operationen entwickelt, nach welcher der Narkosearzt einen Patienten noch einmal bezüglich der geplanten OP fragt und der operierende Chirurg sich dem OP-Team namentlich vorstellt – um Operationen falscher Körperteile, eventuell auch durch die Verwechslung des Operationssaals, auszuschließen.

Insgesamt dürfte ein offener Umgang mit Fehlern die beste Strategie sein, um die Patientensicherheit in Konfliktsituationen zu verbessern, sei es bei freiheitsentziehenden Maßnahmen durch Fixierung bzw. Ruhigstellung oder gar Gewalt gegenüber Patienten.

Das Thema „ Patient safety first - mit intelligenten Strategien zum Behandlungserfolg “ diskutieren auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: Hedwig François-Kettner, Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit und wissenschaftliche Leiterin des Deutschen Pflegekongresses, Prof. Dr. Iris F. Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene/Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Leipzig, Prof. Dr. Alexander Redlich, Prof. i. R. für Pädagogische Psychologie im Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg, Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt des Schwerpunkts Pädiatrische Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover und Leiter des pädiatrischen Intensivnetzwerks Norddeutschland, und Keith Jones, Clinical Director for Surgery und Vorsitzender der Gruppe für Leistung und Produktivität des Derby Teaching Hospital NHS Foundation Trust/UK.

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Immer wieder belegen Studien, dass hohe Gesundheitsausgaben eines Landes nicht automatisch zu einer entsprechend gesunden Bevölkerung führen. Erst im März veröffentlichten Wissenschaftler der Harvard-Universität eine Untersuchung der Gesundheitssysteme der elf OECD-Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen! Obwohl Deutschland bei den Kosten auf dem vierten Platz liegt, erreicht es bei der Lebenserwartung nur den vorletzten Rang.

Bereits im Jahr 2006 haben sich US-amerikanische Wissenschaftler um Michael Porter mit diesem Phänomen auseinander gesetzt und ein Konzept entwickelt, das sie value-based healthcare nannten. Ihre Kritik lautete, dass in den meisten Gesundheitssystemen vor allem versucht wird, Kosten zu minimieren, anstatt den Nutzen für Patienten zu maximieren. Sie schlugen daher vor, dass Gesundheitssysteme sich am Nutzen der erzielten Behandlungsergebnisse je Patient im Verhältnis zu den dabei entstehenden Kosten orientieren müssten. Dies ließe sich durch value-based competition, einen Wettbewerb um die besten Resultate, erreichen.

Eine britische Studie untersuchte 2016, wie gut die Voraussetzungen in 25 ausgewählten Ländern sind, dem Idealbild von value-based healthcare nahe zu kommen. Augenmerk legten die Autoren dabei auf die Ausrichtung der Gesundheitspolitik im Hinblick auf Patientennutzen, auf die Umsetzung von nutzenorientierten Bewertungsverfahren, auf die Existenz von Integrierter Versorgung und auf ein an Integrierter Versorgung ausgerichtetes Vergütungssystem mit möglichst geringen Fehlanreizen. Schweden und Großbritannien schnitten in der Untersuchung am besten ab.

Die Studie würdigt zwar die Bemühungen, in Deutschland zu qualitätsorientierter Vergütung und Qualitätsverträgen zu kommen, zugleich werden aber grundsätzliche Probleme benannt: Medizinische Register zu Erkrankungen und Therapien seien oft nicht verlinkt. Krankenversicherungen hätten darauf – wegen des strengen deutschen Datenschutzrechts – keinen Zugriff. Die sektorale Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung machten es zudem schwer, übergreifende Behandlungspfade zu etablieren. Die Umsetzung von Integrierter und patientenorientierter Versorgung im deutschen Gesundheitssystem gilt deshalb als „niedrig“.

Was muss Deutschland anders machen? Das diskutieren unter dem Titel „ Value Based Healthcare – der nächste Schritt in der Gesundheitsversorgung “ auf dem Hauptstadtkongress: Prof. Dr. Babette Simon, Geschäftsführerin der Medtronic GmbH, Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin und Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, und Prof. Dr. Hartwig Huland, Ärztlicher Leiter und Chefarzt der Martini-Klinik am UKE Hamburg.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Der Patient beschreibt Dr. Ed die Symptome, indem er ein Online-Formular ausfüllt. Dr. Ed meldet sich kurz darauf - ebenfalls digital - mit einer E-Mail, die den Patienten auf die Website zurückholt. Bei manchen Patienten rät der virtuelle Doktor dann zu einem persönlichen Besuch beim Arzt, bei manchen stellt er eine Diagnose und verschreibt gegebenenfalls auch ein Medikament.

In Deutschland ist eine derartige telemedizinische Fernbehandlung als Erstbehandlung derzeit noch verboten. Trotzdem haben sich mehr als 400.000 Deutsche schon online in die Sprechstunde von Dr. Ed begeben. Denn der von einem deutschen Juristen gegründete Onlinedienst mit deutschen Ärzten sitzt in London und profitiert vom liberaleren Recht in England. Die deutsche Kundschaft rekrutiert sich zu einem großen Teil aus Patienten, die einen persönlichen Arztkontakt scheuen: So leiden z.B. 40 Prozent der Ratsuchenden an erektiler Dysfunktion, viele Frauen möchten ein Folgerezept für die Pille. So etwas fällt leichter, wenn es per Webformular geht.

Ärzteverbände kritisieren das Unternehmen, denn es verstoße in jedem einzelnen Fall gegen das in Deutschland in der ärztlichen Berufeordnung festgeschriebene Fernbehandlungsverbot. Doch genau dieses Verbot soll nun möglicherweise fallen: Der Deutsche Ärztetag hat im Mai letzten Jahres eine Überprüfung beschlossen – weil sich anders als unter Einbeziehung von Telemedizin eine flächendeckende Versorgung vor allem in ländlichen Regionen kaum noch sicherstellen lässt.

Wenn das Fernbehandlungsverbot fällt, wie viele Unternehmen wie Dr. Ed werden dann entstehen? Und wo werden sie ihren Sitz haben? Und was bedeutet das für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland?

Unter dem Titel „iDoc: Löst der Computer den Arzt ab?“ diskutieren das auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: MUDr./CS Peter Noack, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Dr. Jens Härtel, Geschäftsführer der Arvato CRM Healthcare GmbH, Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, David Meinertz, Gründer und Geschäftsführer von DrEd.com, und Dr. Johannes Schenkel, MPH, Ärztlicher Leiter der UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Die Kastration des Rüden ist natürlich ein Eingriff in den Körper und als solcher mit - wenn auch meist geringfügigen - Leiden und Risiken verbunden. Sie sollte daher nicht unnötig durchgeführt werden. Die Kastration ist auch bei weitem kein Allheilmittel für Verhaltensprobleme. Die Auswirkungen sind viel enger begrenzt, als gemeinhin angenommen wird. Eine Kastration ersetzt nicht die richtige Sozialisation, Erziehung und verhaltensgerechte Haltung des Hundes. Sie ersetzt, wenn erst einmal Probleme aufgetreten sind, auch selten eine Verhaltenstherapie. Sie kann sich aber im Einzelfall für das betroffene Tier und dessen gesamte Umgebung sehr positiv auswirken, wenn sie nach sorgfältiger Diagnosestellung erfolgt.

In Zweifelsfällen lässt sich die Wirkung durch eine vorübergehende chemische Kastration mit Antiandrogenen weitestgehend imitieren. Die Depotinjektion bewirkt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Tagen eine der chirurgischen Kastration vergleichbare Verhaltensänderung. Diese hält ca. drei bis vier Wochen an. Die Gabe von Antiandrogenen kann daher als Hilfsmittel zur Diagnoseabsicherung und als Entscheidungshilfe für die Besitzer herangezogen werden. Sei es vielleicht auch nur, um den Zweifler oder überzeugten Kastrationsgegner zu beweisen, dass der kastrierte Rüde weder Jagdtrieb noch Wach- und Schutzverhalten einbüßt und sich auf der Hundewiese auch nicht von jedem Zwergdackel dominieren und besteigen lässt. Denn trotz aller rationalen Argumente für und gegen die Kastration, ausschlaggebend für die Entscheidung des Besitzers ist doch meist die emotionale Seite. Wenn das Problemverhalten erfolgreich reduziert wird und der Rüde trotzdem noch "seinen Mann steht", kann Mann der Kastration seines Hundes wesentlich leichter zustimmen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Kastration des Rüden als alleinige Maßnahme nur in wenigen Fällen eine Lösung für Verhaltensprobleme darstellt. Sie ist aber als unterstützende Maßnahme im Rahmen einer Verhaltenstherapie bei geschlechtsspezifischen Problemverhaltensweisen oft sinnvoll und notwendig.

Die routinemäßige Kastration von Rüden führt zwar nicht zu negativen Verhaltensänderungen, bringt aber auch keine wesentlichen Vorteile. Sie ist daher aus ethologischer Sicht nicht zu begründen. Da die meisten in Deutschland gehaltenen Rüden keinen unkontrollierten Freigang haben, ist das Argument der Populationskontrolle bei uns nicht stichhaltig.

Bei eindeutiger medizinischer oder verhaltensmäßiger Indikation spricht allerdings aus der Sicht der Verhaltenstherapie auch nichts gegen eine Kastration.

© Dr. Christiane Quandt, 1998

Der Artikel erschien u. a. in Der Retriever, Mitgliederzeitschrift des Deutschen Retrieverclubs, Heft 3/1998. Die Wiedergabe erfolgte mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

In der DRC-Clubzeitschrift erschien im Mai 2011 ein ausführlicher Artikel über das Für und Wider der Kastration bei Rüde und Hündin.

Wir, die Mitglieder der bundesweiten Arbeitsgruppen Junge Pflege

… sind SchülerInnen und StudentInnen der Pflegeberufe bzw. frisch examinierte Pflegefachpersonen.

… sind Mitglieder im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe DBfK – der größten Interessensvertretung für Beschäftigte der Alten-, Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflege in Deutschland.

Wir setzen uns regional und bundesweit für die Ideen und Bedürfnisse der zukünftigen professionell Pflegenden ein. Wir leben gemeinsamen Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Wir reden, lachen, denken, stecken uns eigene Ziele, planen Projekte und organisieren Veranstaltungen.

Wir schreiben PflegeZUKUNFT.

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Dann haben WIR genau das Richtige FÜR DICH.

Komm zur Junge Pflege, bring deine Wünsche ein, lerne neue Leute kennen, engagiere dich und lass uns gemeinsam etwas verändern. Zeig uns was dir wichtig ist.

Die Junge Pflege ist ein Bündnis von beruflich Pflegenden, Auszubildenden und Studierenden, die zum beruflichen und fachlichen Austausch zusammenkommen.

Werde jetzt aktiv!

  • Wir versorgen dich mit allen Informationen rund um den Beruf.
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  • Für dich gibt es monatlich die größte Fachzeitschrift in Deutschland"Die Schwester Der Pfleger" auch mit online Zugang.

Die Unzufriedenheit im Pflegebereich ist groß und die enorm große Belastung zu spüren. Allein die Mitgliedschaft in einem Berufsverband finde ich gerade deshalb sehr wichtig. Die aktive Mitgliedschaft bei der Jungen Pflege macht Spaß und bietet viel Möglichkeit zum Austausch. Vor allem politische Aktionen interessieren mich dabei, denn hier hat man das Gefühl an den Wurzeln etwas bewegen zu können.

Mitglied in der AG Junge Pflege Südost

Besonders wichtig sind mir Rechte und der Umgang mit Auszubildenden und Studieren in der Pflege, da hier Weichen für die Zukunft gestellt werden. Berufspolitisches Interesse muss schon in der Ausbildung geweckt werden, um selbstbewusste, unabhängige Pflegekräfte zu bekommen, die sich wehren können!

Mitglied in der AG Junge Pflege Südost

Es ist toll, dass es einen Ort gibt, an dem man seine Kreativität, seine Gedanken, Ideen, Lösungen und Projekte in einer motivierten Gruppe von Gleichgesinnten gemeinsam entwickeln kann.

Wie bereits Agnes Karll sagte: „Aber wer soll denn unseren Beruf aufbauen, wenn wir es nicht selbst tun. Wir haben kein Recht zu verlangen, dass andere es tun.“ Genauso sieht es aus - und das ist der Grund, warum ich dabei bin!

Mitglied in der AG Junge Pflege Nordwest

Ich bin Nina, arbeite schon seit ein paar Jahren als Gesundheits- und Krankenpflegerin in Berlin. Bei der AG Junge Pflege vom DBfK Nordost engagiere ich mich um die Zukunft der Pflege aktiv mit zu gestalten, mehr über politische Arbeit zu erfahren und mich mit anderen engagierten jungen Pflegekräften zu vernetzen!

Ich bin über die Aktion "Pflege am Boden" zur Berufspolitik gekommen. In meiner Ausbildung zur Altenpflegefachperson habe ich die Pflege als einen tollen, fordernden, abwechlsungsreichen Beruf kennengelernt, aber auch schnell bemerkt, dass die gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung des Berufs sehr gering ist. Die katastrophalen Personalsituationen und Rahmenbedingungen, die mir schon in der Ausbildung begegneten, möchte ich nun durch meine Mitwirkung bei der Jungen Pflege ändern.

Mitglied in der AG Junge Pflege Südost

Mein Ziel ist es, eine Plattform mitzugestalten, die den Austausch und die Vernetzung von Pflegenden unterstützt und fördert.

Mitglied in der AG Junge Pflege Südost

Als Mitglied der AG Junge Pflege bin ich ein Teil des Ganzen. Jeder bringt seine Stärken, Schwächen, Erfahrungen und Ideen ein, die zu einem großen Ganzen gebündelt werden. Diese Energie verwenden wir, um auf die zum Teil katastrophalen Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. Doch wir wollen nicht nur meckern, sondern auch anpacken. Nur so können wir etwas bewirken. Wenn wir es nicht tun, macht es keiner und das können wir nicht zulassen.

Mitglied in der AG Junge Pflege Südost

Ich engagiere mich in der AG Junge Pflege, weil ich mich zusammen mit anderen coolen Menschen gerne für eine bessere, professionelle Pflege einsetze!

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Wir bemühen uns um eine schnelle Behebung des Problems.

Apotheken und Fußpflege in Ihrer Nähe

Unsere aktuellen Angebote der "Apotheke am Engelbecken" und der "Fischerinsel-Apotheke" finden Sie auf unserer Angebotsseite.

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen rund um Apotheken und Fußpflegen/Podologien.

Es sind dies die Apotheke am Engelbecken, die ihren Namen vom historischen Wasserbecken gleichen Namens hat, die Fischerinsel Apotheke, die auf ebenfalls gleichnamiger Insel in Berlins Mitte ansässig ist und ein Onlineshop für ausgewählte Arzneimittel und Sportlernahrung. Dazu gesellen sich für Ihr Wohlbefinden unsere Fußpflegen. Hier können Sie sich rein kosmetisch versorgen lassen oder aber auch bei Diabetischem Fußsyndrom eine Behandlung auf Rezept erhalten (Podologie). Genauere Informationen finden Sie auf den jeweiligen Seiten.

In unserem Servicebereich halten wir Sie neben vielen anderen Dingen z.B. auch über in unserer Nähe ansässige Ärzte und deren Sprechzeiten auf dem Laufenden, haben einen Notfallblock mit Telefonnummern zusammengestellt oder Sie können sich über unsere Notdienstöffnungszeiten informieren.

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In der Woche vom 8. Dezember bis 12. Dezember 2014 fand.

Der weltweit größte Public-Health-Kongress Deutschlands widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Armut und Gesundheit“. Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung reisten dazu nach Berlin. Dort sammelten sie viele positive Eindrücke. Eine Sache stimmte sie dennoch wehmütig.

Das Programm setzte sich aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops zusammen. Die Studierenden konnten frei entscheiden, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen wollten. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. Holger Hassel, der gleichzeitig auch selbst einen Workshop zum Thema „Berufsfeld Gesundheit“ anbot. Dabei stellten sich Berufstätige verschiedenster Fachrichtungen vor, die alle im Gesundheitsbereich Fuß gefasst haben. Darunter waren auch Absolvent*innen der Hochschule Coburg, die jetzt beispielsweise bei der Gesundheitsregion Plus in Amberg oder Berchtesgaden beschäftigt sind. Die Möglichkeit, mit Alumni ins Gespräch zu kommen, half den Studierenden dabei, einen tiefergehenden Blick auf das Tätigkeitsfeld Gesundheit zu bekommen.

Für Kopfschütteln sorgte hingegen das Thema „Politik gegen Armut“. Kein Vertreter des Gesundheitsausschusses des Bundestages war zu dieser Podiumsdiskussion erschienen. „Dass das Thema scheinbar bei der Politik immer noch nicht die nötige Beachtung findet, machte uns traurig und wütend“, sagt die mitgereiste IGF-Studentin Clarissa Heiler.

Über das Fachliche hinaus bedeutete die Exkursion für die Studierenden eine gute Möglichkeit, sich mit Ansprechpartnern für Praktika und Werkstudentenstellen zu vernetzen. „Zu sehen, welche Chancen einem das Studium der Integrativen Gesundheitsförderung bietet, motivierte uns, etwas zu bewegen und ließ uns voller Elan an die Hochschule zurückkehren. Die Eindrücke haben uns begeistert und nachhaltig beeinflusst“, resümiert Clarissa Heiler.

Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Überall engagiert sich ver.di für Aufwertung und gute Arbeit: In den Krankenhäusern, in der Altenpflege, im Sozial- und Erziehungsdienst und in den Psychiatrien, in der Behindertenhilfe und den Reha-Einrichtungen. Gleich ob öffentliche, private oder freigemeinnützige/kirchliche Träger.

Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Viermal im Jahr erscheint die Zeitung des Fachbereichs als Beilage der ver.di-Publik. Sie informiert die 375.000 Mitglieder unseres Fachbereichs über aktuelle Themen des Gesundheits- und Sozialwesens.

Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Vernetzen, weiterbilden, Spaß haben - Seminare für Jugend- und Auszubildendenvertreter/innen, für Betriebsräte, für Aktive Gewerkschafter/innen und für Interessierte.

Berlin, Frankfurt, München: Jetzt, im September und Oktober, stehen traditionell die großen Marathon-Wettbewerbe in Deutschland an. Zehntausende ambitionierte Hobbysportler befinden sich in der Endphase ihrer Vorbereitung auf den großen Tag.

Tapfer reißen sie ihre Trainingskilometer herunter. Wer beispielsweise in Berlin starten möchte und sich nach dem Trainingsplan von „Runners World“ auf eine Zeit unter viereinhalb Stunden vorbereitet, hat in dieser Woche vier Einheiten mit insgesamt rund 50 Trainingskilometern auf dem Zettel.

Und so unterschiedlich die Motive der Zehntausenden Freizeitsportler, die in diesen Wochen die Laufschuhe schnüren, auch sind – eines eint sie alle: Das gute Gefühl, gesund zu leben. Aber: Ist das wirklich so?

Im Internet kursieren Dutzende gruselige Berichte über Todesfälle bei Marathon- oder Halbmarathonveranstaltungen, dazu Artikel über Studien, die besonders Männer über 40 Jahren als Risikogruppe für einen Herzanfall beim Marathon oder Triathlon ausmachen. Da ist die Rede von „Todeszonen“, die beim Halbmarathon bei Kilometer 19 beginnen, beim Marathon etwa bei Kilometer 36. Und immer, bleibt der Eindruck nach der Lektüre, erwischt es Männer, die um die 40 Jahre alt oder darüber sind.

Die Argumentation ist, besonders bei den Berichten, die sich auf amerikanische Untersuchungen beziehen, meist halbwegs identisch: Erstens steigt das Alter der Teilnehmer an Marathonveranstaltungen immer weiter an. Mit dem höheren Alter aber steigt das Risiko, dass sich in den Herzen der Sportler gefährliche Ablagerungen, sogenannte Plaques gebildet haben. Gerade ein intensives Training, so eine weitere These, löst steigende Entzündungsparameter bei den Freizeitathleten aus, und diese Entzündungsprozesse begünstigen die Bildung der Plaques, die den Durchmesser der Gefäße verkleinern und so die Durchblutung einschränken.

Die Plaques, und da schließt sich der Kreis, können dann vorzugsweise in der Ausnahmesituation eines Endspurts bei einem Marathon reißen. An der Bruchstelle lagern sich Blutplättchen an, die im schlimmsten Fall zu einem Blutgerinnsel führen, das schlussendlich das ganze Gefäß verschließt und die Blutversorgung unterbricht - es kommt zum Herzinfarkt.

Doch was auf den ersten Blick schlüssig wirkt, führt bei Experten oft zu Kopfschütteln. Die Zahlen zuerst: Seit Jahren belegen Studien aus aller Welt eine Rate von etwa ein bis zwei Todesfällen pro 100.000 Marathonteilnehmern. Von einem Anstieg dieser Rate kann keine Rede sein. Und der in den USA tatsächlich zu beobachtende Anstieg des Durchschnittsalters der Teilnehmer findet in Deutschland schlicht nicht statt. Bei der größten deutschen Veranstaltung, dem Berlin-Marathon mit seinen jährlich rund 40.000 Teilnehmern, liegt das Durchschnittsalter seit Jahren bei rund 37 Jahren.

Auch was die vermeintliche Gefährlichkeit von intensivem Ausdauertraining angeht – das durch den tatsächlich messbaren, physiologisch jedoch normalen Anstieg von Entzündungsparametern bei Ausdauersportlern angeblich eine Bildung von Plaques befördert – sind Sportmediziner mehr als skeptisch. Wenn das so wäre, meint etwa Lars Brechtel, Medizinischer Direktor des Berlin-Marathons und Leiter der Abteilung Sportmedizin an der Humboldt-Universität Berlin, würden sich ja Millionen Sportler permanent gefährden. Außerdem müsste man dann das ganze anerkannte Konzept des Präventions-, Reha- und Herzsports hinterfragen.

Zudem berücksichtigten die Untersuchungen nicht das Vorleben der Probanden, etwa, ob sie vor ihrer Sportkarriere einer ungesunden Ernährung gefrönt oder beispielsweise exzessiv geraucht und so eine Arterienverkalkung begünstigt haben. „Insgesamt muss man diese These schon stark anzweifeln“, urteilt der Ausdauerforscher.

Dass Todesfälle, wenn es sie denn gibt, häufig auf den letzten Metern eines Marathons oder Halbmarathons auftreten, ist dagegen unstrittig. Was im Einzelfall die Ursache dafür ist, bleibt aber unklar. Fest steht, dass es beim Wechsel vom Kohlenhydratstoffwechsel auf den Fettstoffwechsel – wenn der Körper also von den schnell verfügbaren Energiequellen gleichsam auf Reserve umschaltet – zu einer erhöhten Adrenalinausschüttung kommt. Bei einem Marathon geschieht dies meist etwa ab Kilometer 30; Läufer sprechen gern vom „Mann mit dem Hammer“.

Das, in Kombination mit der Euphorie kurz vor dem Ziel, einem erhöhten Sauerstoffbedarf sowie steigender Körpertemperatur und Herzfrequenz auf den letzten Metern eines Wettkampfes könnten Faktoren sein, die letztlich zu Problemen führen können, wenn ein gewisser Grad an Verkalkung der Herzgefäße vorliegt. Aber auch hier sieht Mediziner Brechtel „viel Spekulation“.

Jürgen Lock, Geschäftsführer des Berlin-Marathon-Veranstalters SCC Events, hat für die Teilnehmer jedenfalls einen Rat: „Haben Sie keine Scheu, die letzten Meter ins Ziel zu gehen.“ Er empfiehlt Freizeitsportlern, auf übertriebene Endspurts zu verzichten.

Allerdings kann man schon viel früher einiges tun, um Risiken zu vermeiden. Dazu sollte für jeden, der an einem Marathon teilnehmen will, eine anständige sportmedizinische Untersuchung im Vorfeld gehören. Wenn jemand bereits relevante Anzeichen von Gefäßverkalkungen („Stenose“) hat, werden sie dort mit ziemlicher Sicherheit erkannt – wenn der angehende Marathonläufer denn bei einem EKG auch ausbelastet wird. „Das geschieht leider nicht immer“, kritisiert Brechtel.

Mindestens genauso wichtig wie eine anständige Voruntersuchung ist das Training. Die Hände lassen sollte man von Programmen, die einen untrainierten Hobby-Jogger in kürzester Zeit zum Marathon führen wollen. Und auch Empfehlungen, wie sie im amerikanischen Raum zur Vermeidung von Risiken kursieren, dürften eher kontraproduktiv sein. So berichteten jüngst Forscher der University of South Carolina, dass Laufen die Sterblichkeitsrate senke, solange man eine Distanz von 36 Kilometern nicht überschreite – pro Woche.

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    Zum Jahresende 2015 lebten rund 7,6 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Das waren rund 67 000 oder 0,9 % mehr als am Jahresende 2013. 2015 waren somit 9,3 % der gesamten Bevölkerung in Deutschland schwerbehindert. Etwas mehr als die Hälfte (51 %) der Schwerbehinderten waren Männer. Als schwerbehindert gelten Personen, denen von den Versorgungsämtern ein Grad der Behinderung von 50 und mehr zuerkannt sowie ein gültiger Ausweis ausgehändigt wurde.

    Im Jahr 2013 lebten in Deutschland - auf Grundlage der Ergebnisse des Mikrozensus - 10,2 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung. Im Durch­schnitt war somit gut jeder achte Einwohner (13 %) behindert. Mehr als die Hälfte davon (52 %) waren Männer. Der größte Teil, nämlich rund 7,5 Millionen Menschen, war schwer­behindert, 2,7 Millionen Menschen lebten mit einer leichteren Behinderung.

    Anzahl der Schwerbehinderten mit gültigem Ausweis, ihr Alter und Geschlecht sowie Art, Ursache und Grad der Behinderung.

    Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

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    Diese Veröffentlichung fasst die seit 2015 bestehenden Auswertungen und Definitionen zur Erhebung 2013 in einem Produkt zusammen, um einen leichteren Zugang zu den Informationen zu ermöglichen.

    Dieser Beitrag befasst sich neben der Darstellung der zentralen Grunddaten zu den behinderten Menschen auch mit ihrer Teilhabe am Erwerbsleben, ihrer Ausbildung, den wichtigsten Einkommens­quellen sowie ihrer Gesundheit. Dabei werden zur Orientierung die entsprechenden Angaben für die behinderten und die nichtbe­hinderten Menschen einander gegenübergestellt. Ergänzend erfolgen zudem punktuelle Vergleiche mit den Ergebnissen von 2005.

    Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", März 2012

    Autoren: Dipl.-Volkswirt Heiko Pfaff und Mitarbeiterinnen

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    Sarah Jessica Parker konnte Rihanna in Sachen Kopfbedeckung definitiv das Wasser reichen.

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