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    Der Megatrend Individualisierung wirkt weltweit - und führt zu einer enormen Ausdifferenzierung von Lebenskonzepten, Karrieren, Marktnischen und Welterklärungsmodellen

    Individualität bedeutet die Freiheit zur Wahl. Selbstbestimmt zu entscheiden, wie und wo man lebt, welchen Beruf man ergreift oder welche Form der Sexualität praktiziert wird. Individualisierung ist der Prozess, den Freiheitsraum und die Möglichkeiten für den Einzelnen auszuweiten. Normgebende Institutionen wie die Politik oder die Kirche verlieren an Autorität und legen die Antwort auf die Frage, welche Lebensweise die richtige ist, in die Verantwortung des Einzelnen. Oder wie es der Medienphilosoph Norbert Bolz ausdrückt: „Sinn wird zunehmend zur Privatsache.“

    Die Bedeutung, die Menschen dem Wert der Individualität beimessen, ist im Zeitenverlauf immer größer geworden. Der Grund hierfür lässt sich nur bedingt rationalistisch begründen. Es scheint im existenziellen Wesen des Menschen zu liegen, auch nach Autonomie und Freiheit zu streben. Die Geschichte des Menschen ist daher auch eine Geschichte, von außen auferlegte Grenzen und Fesseln zu sprengen. Sie findet sich im Aufbegehren der Menschen während der französischen Revolution, um sich der Knute des Adels zu entledigen, genauso wie in den Arbeitskämpfen und Gewerkschaftsbewegungen Die Geschichte des Menschen ist auch eine Geschichte vom Sprengen auferlegter Grenzen und Fesseln zu Zeiten der Industriellen Revolution. Das Glück des Menschen ist offensichtlich daran gebunden, in Freiheit und Selbstverantwortung leben zu können. Dazu gehören politische Mitbestimmungsrechte ebenso wie die Chance auf ein finanzielles Auskommen, um in Unabhängigkeit zu leben. Weltweit sind immer mehr Menschen – darunter zunehmend auch Frauen – als Migranten unterwegs, um jenseits ihres bekannten Horizonts das persönliche Glück und ihre Verwirklichung zu finden. Politische Systeme, die diesem Streben zuwiderhandeln, sind über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt – wie die Geschichte eindrucksvoll belegt. In den westeuropäischen Gesellschaften erlebte der Zuwachs an individueller Freiheit mit den Reformen der Nachkriegszeit und dem allgemeinen Wohlstandszuwachs seit den 1960er Jahren einen massiven Schub. Mit den materiellen Möglichkeiten eröffneten sich zahlreiche neue Optionen im Bereich der privaten Lebensführung, des Konsums, der Mediennutzung und vieler anderer Betätigungsfelder.

    Auf ökonomischer Ebene geht der Trend zur Individualisierung mit einer zunehmenden Ausdifferenzierung der Märkte einher, an deren Ende das personalisierte Produkt für die Zielgruppengröße Eins steht. Auf sozialer Ebene bedeutet Individualisierung: Jeder kann heute sein Leben viel stärker nach seinen persönlichen Wünschen und Vorstellungen gestalten – ist aber umgekehrt auch sehr viel stärker als früher in der Pflicht, sich über die Art der Ausgestaltung Gedanken zu machen. Die Freiheit der Wahl bedingt den Zwang zur Entscheidung.

    Individualisierung ist nicht nur eine Frage des Einzelnen. Als Megatrend prägt sie Gesellschaften bis in ihre tiefsten Wurzeln. Denn aufgrund der persönlich jeweils unterschiedlichen Definitionen und Ansprüche, was das eigene Leben darstellen und bringen soll, verändert die Individualisierung massiv das Bild, das wir generell von einem gelungenen Leben haben. Die „für alle geltenden Regeln“ schwinden. Die im Industriezeitalter gängige „Normbiografie“ mit ihrem streng linearen Ablauf von Jugend, Erwerbs-/Familienphase und Ruhestand verliert zunehmend an Gültigkeit. Es entfalten sich neue Lebensphasen wie beispielsweise die Post-Adoleszenz, bei der jugendliche Verhaltensmuster bis ins Erwachsenenalter gepflegt werden. Lebensverändernde Entscheidungen, wie etwa das Kinderkriegen, werden im Vergleich zu früher länger aufgeschoben, um die Phase der Optionenvielfalt zu verlängern. Individualisierung zeigt sich – zum Verdruss der Demographen – eben oft zunächst als Weigerung, sich endgültig festzulegen. Heute wird das erste Kind im Durchschnitt geboren, wenn die Mutter 30 Jahre alt ist – 1960 bekamen Frauen bereits mit 25 Jahren ihr erstes Kind. Mit ein Grund hierfür sind auch die längeren Ausbildungszeiten, die gleichermaßen in Zusammenhang mit dem Megatrend Individualisierung stehen.

    Die meisten Möglichkeiten, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten, ergeben sich durch einen hohen Ausbildungsgrad mit einem anschließend gut bezahlten Job. Diese Erkenntnis verwirklichen mittlerweile beide Geschlechter. Denn klar ist auch: Leitplanken, die einen ohne großes Zutun durch das Leben geleiten, gibt es kaum noch. Auch die Pflicht, etwas aus sich zu machen, ist eine Folge der Individualisierung.

    Die moderne Biografie kennt aber auch mehr Brüche. Das berührt das Berufs- wie das Privatleben. Mehrere Jobwechsel charakterisieren die moderne Erwerbsbiografie und tragen, positiv als zugewachsene Optionenvielfalt interpretiert, Arbeitnehmer und Selbstständige müssen heute sehr viel mehr Facetten abbilden, um in der sich schnell wandelnden Arbeitswelt nicht den Anschluss zu verlieren zur Employability, der Beschäftigungsfähigkeit, bei. Arbeitnehmer und Selbstständige müssen heute sehr viel mehr Facetten abbilden, um in der sich schnell wandelnden Arbeitswelt nicht den Anschluss zu verlieren. Im Privaten manifestiert sich der Abschied von linearen Lebensläufen durch eine steigende Scheidungsquote. Jede dritte Ehe wird heute geschieden, in Großstädten sogar jede zweite. Das wird sich auch nicht so schnell ändern, denn bei Scheidungen findet ein psychologischer Effekt statt, den Soziologen als „soziale Vererbung“ beschreiben. Kinder lernen durch die Trennung der Eltern, sich mit wechselnden Familienformen zu arrangieren. Nach der positiven Interpretation lernen sie, dass ein glückliches Leben auch außerhalb von Zweierbeziehungen möglich ist. Sie erhöhen sozusagen ihre soziale Adaptivität. Nach der negativen Interpretation fehlt es Kindern aus geschiedenen Ehen an Bindungssicherheit und Konfliktfähigkeit, was es ihnen erschwert, dauerhafte Partnerschaften einzugehen. Welcher Deutung man auch folgen mag, das Ergebnis ist das gleiche: „Durch Scheidung wird ein individualistischer Lerneffekt angelegt, was in der Generationenabfolge dann zu weiteren Scheidungen führt.“ (Familienforscherin Elisabeth Beck-Gernsheim)

    Als negative Begleiterscheinung des Megatrends Individualisierung wird gemeinhin die Tendenz zu antisozialen Werten wie Egoismus beklagt, weil das „Ich“ zu stark im Vordergrund stehe. Dies wird auch als Erklärung für die hohen Scheidungszahlen genannt. Die Gründe liegen jedoch weniger in der Moral als in der Ökonomie. Die finanziellen Abhängigkeiten von Paaren sind heute geringer, so dass sich mehr Menschen eine Scheidung überhaupt erst „leisten“ können. In gleichem Maße wachsen die Ansprüche an Beziehungen: Aus reinen Zweckgründen möchten die wenigsten heute zusammenbleiben. Eine nicht mehr vorhandene Sanktionierung von Trennungen verringert die Hürden ebenfalls. In jüngster Zeit geänderte gesetzliche Regelungen zu den ökonomischen Folgen von Scheidungen tun ein Übriges. Der Individualismus macht das Modell Ehe also einerseits frei von Zwecküberlegungen (was aus romantischen Gesichtspunkten zu begrüßen ist), dafür aber auch wesentlich disponibler, was die Romantik schnell erledigt, wenn die Kompromissanforderungen zu hoch werden.

    Als weiterer aussagekräftiger Indikator für die negativen Begleiterscheinungen eines zunehmenden Individualismus wird die Entwicklung zur Single-Gesellschaft angeführt. Die Statistiken zur Zunahme der Einpersonenhaushalte scheinen eine deutliche Sprache zu sprechen. Insgesamt leben 15,9 Millionen Menschen in Deutschland in Einpersonenhaushalten. Das ist jeder Fünfte. Gemessen an der Gesamtbevölkerung ist der Anteil von 14 Prozent im Jahr 1991 auf fast 20 Prozent im Jahr 2011 gestiegen.1 In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern lebt sogar jeder Dritte nach der Statistik in einem Einpersonenhaushalt. Was die Statistiken jedoch nicht aussagen können: Leben die Menschen tatsächlich als Singles oder handelt es sich um Paare, die lediglich in zwei Wohnungen wohnen? Geht der Bewohner des Einpersonenhaushalts tatsächlich allein durchs Leben oder ist er ein moderner Berufspendler, der sich ein kleines Appartement für unterhalb der Woche am Arbeitsort gemietet hat und am Wochenende zur Familie ins Häuschen auf dem Lande fährt? Die Statistik kommt mit der Pluralisierung der Lebensstile nicht mehr mit. Zudem bedeutet die Tatsache, dass jeder Fünfte, also 20 Prozent, in Einpersonenhaushalten leben, auch, dass trotz allem 80 Prozent in Mehrpersonenhaushalten leben. So gesehen relativiert sich der viel gebrauchte Begriff von der „Single-Gesellschaft“.

    Wie sieht es nun aber aus mit der Frage, ob Gemeinschaftswerte zu Lasten von Individualwerten an Bedeutung verlieren? In einer Umfrage der Versicherung Heidelberger Leben wurden junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren zu ihren Lebenszielen befragt. Gleich an zweiter Stelle nach dem obersten Ziel, „gesund zu sein“ (93%) folgt mit 90 Prozent die Nennung: „Unabhängigkeit, sein Leben selbst gestalten zu können“. An dritter Stelle steht mit 89 Prozent „Gute Freunde zu haben“. Und für 84 Prozent ist es besonders wichtig und erstrebenswert, „für die Familie da zu sein“. Nach wie vor ist es für junge Menschen zudem erklärtes Lebensziel, eine Familie zu gründen. So geht die überwiegende Mehrheit der jungen Frauen und Männer (70 Prozent) davon aus, dass sie mehr als ein Kind haben werden. Auch andere Umfragen zeigen, dass die zunehmende Wichtigkeit von individualistischen Werten nicht im Widerspruch zu Gemeinwerten steht. Eher scheint das Gegenteil der Fall zu sein.

    Der Wunsch nach Individualität stärkt auch den Gemeinsinn. Das klingt auf den ersten Blick paradox – ist es aber nicht. Das Konzept des „Integrierten Individualismus“ beschreibt diesen Zusammenhang als eine Peergroup-orientierte Strategie der Einzelnen. Je individualistischer der Lebensentwurf, desto mehr ist man auf die Unterstützung von Menschen angewiesen, die nicht unmittelbar zum familiären Umfeld gehören, das man „sowieso zur Geburt“ bekommt. Wer aus Selbstverwirklichungsgründen migriert, ob im Land oder international, muss sich offen und kooperativ zeigen, will er in der Ferne Erfolg haben und nicht bindungslos vereinsamen. Paradoxie der Individualisierung: Je individualistischer der Lebensentwurf, desto wichtiger wird die Unterstützung durch andere Menschen Und an die Hilfe, die man von anderen bekommen hat, erinnert man sich später und gibt diese wieder an andere weiter. Vieles, was wir uns als persönliche Ziele erträumen, lässt sich nicht ohne die Unterstützung anderer realisieren. Und vieles, um das sich früher der Staat gekümmert hat, geht stärker in die Verantwortung des Einzelnen über. Von daher gewinnen Familie und Freunde als Sicherheitsnetz an Bedeutung. Auf staatliche Systeme als verlässliche Sicherungsinstanz vertraut nicht einmal mehr jeder Zehnte im Alter zwischen 16 und 35 Jahren. Die überragende Mehrheit (81 Prozent) ist überzeugt, dass sie sich im Falle einer Notlage nach wie vor am ehesten auf ihre Familie verlassen können. Insofern lassen sich auch in einer individualisierten Welt gewisse Bindungsmuster fortschreiben, denn der Mensch ist eben auch evolutionär ein Gruppentier.

    Der wundersam anmutende Anstieg der Genossenschaften ist ein stichhaltiger Beleg dafür, wie eine hochindividualisierte Gesellschaft neue Unterstützungs- und Gemeinschaftsformen herausbildet. So kam es in 2011 zur Neugründung von knapp 400 Genossenschaften in Deutschland, vier Mal so viel wie vor zehn Jahren. Dazu gehören Solargenossenschaften, bei denen sich Privatleute zusammentun und in die lokale Stromerzeugung investieren. Es sind aber auch Wohngenossenschaften, wie die Berliner Genossenschaft Möckernkiez. Ihre 1.070 Mitglieder wollen ein Viertel aus ökologischen und barrierefreien Passivhäusern errichten – mit Gastronomie, Kita und Biomarkt. Die Miete soll bei zehn Euro warm pro Quadratmeter liegen, was ein unschlagbarer Preis für einen Neubau fußläufig zum Potsdamer Platz ist. Investoren hätten ein anderes Konzept – und vor allem einen anderen Preis – realisiert. Mit dem Zusammenschluss der privaten Genossenschaftler können sich nun junge Familien ihren individuellen Lebensentwurf realisieren: urbanes Leben mit ökologischem Anspruch zu bezahlbaren Preisen. Genossenschaften galten lange als verstaubt und hatten die Attitüde von Sozialromantik und Weltverbesserung. In einer individualisierten Gesellschaft sind sie ein zeitgemäßes Instrument, dezentrale Kräfte zu bündeln. Genossenschaften sind Netzwerke, die Größe für viele Einzelne organisieren. Sie sind ein machtvolles Vehikel, Veränderung herbeizuführen, wo der Staat oder Institutionen zu schwerfällig sind – sei es die Energiewende oder neue Projekte im Bildungswesen.

    Der Prozess der Individualisierung erlebt vor allem durch den technologischen Wandel aktuell einen Schub. Das gilt speziell für die sich entwickelnden Staaten. In den arabischen Ländern eröffnen soziale Medien die Möglichkeit, sich zu vernetzen und gemeinsam gegen die Zwänge der Despoten und Diktatoren aufzubegehren, um in Freiheit zu leben und individuelle Chancen wahrzunehmen. Auch in der westlichen Welt wird die individuelle Freiheit durch den Möglichkeitsraum des Internets erweitert. Sei es auf der politischen Ebene, wo die Piratenpartei angetreten ist, mittels technologischer Vernetzung mehr direkte Demokratie und Mitbestimmung zu realisieren. Oder auf kultureller Ebene, wo das Internet zahlreiche neue Möglichkeiten des Selbstausdrucks bietet, zum Beispiel als Autor eines Blogs oder E-Books, als Anbieter eigener Handwerksprodukte, Unikate oder Designobjekte. Insbesondere der Markt der Publizistik wird durch diese Entwicklung massiv verändert. Zum einen auf Seiten der Handelsstrukturen, wo der Online- Vertrieb und der Verkauf von digitalen Produkten massiv zunehmen. Amazon verkauft inzwischen mehr digitale als Hardcover-Bücher. Seit dem August 2012 kamen auf 100 verkaufte Hardcover-Ausgaben 108 verkaufte Kindle-EBooks. Mit der Zunahme der digitalen Bücher erweitert sich zugleich der Kreis der Autoren, die nun im Selbstverlag ihr Publikum ansprechen – mit zunehmendem Erfolg. Der Berliner Jonas Winner beispielsweise hat als erster deutscher Autor mit selbstverlegten E-Books die Marke von 100.000 verkauften Exemplaren für den E-Reader Kindle von Amazon geknackt. „Kindle Direct Publishing“ heißt das Tool, mit dem Autoren auch ohne Verlag ihre Werke veröffentlichen können.

    Etwas Ähnliches, wie es derzeit im Bereich der Medien passiert – nämlich die zunehmende Verlagerung der Produktionsmittel in die Hände von Individuen –, lässt sich auch in der industriellen Fertigung beobachten. Fabbing – oder auch Rapid Prototyping –, das Ausdrucken von Gegenständen mittels 3DDrucker, ist das Herz dieser beginnenden Revolution. „Atoms are the new bits“ lautet die griffige Formel, mit der Visionäre wie Neue Fabbing-Technologien verlagern die Produktionsmittel zunehmend in die Hände von Individuen Neil Gershenfeld vom MIT die bevorstehende Disruption durch Fabbing-Technologien ankündigen. 2005 schrieb Gershenfeld in seinem Buch „FAB: The Coming Revolution on Your Desktop“: „Wie beim früheren Übergang von Mainframe-Computern zu PCs werden die Potenziale von maschinellem Werkzeug nun für den Normalmenschen erschwinglich in Form von Personal Fabricators (PFs).“ Um diese Entwicklung voranzutreiben, entwickelten Gershenfeld und sein Centre for Bits and Atoms die FabLabs, kleine Produktionsstätten, in denen von Alltagsgütern des täglichen Bedarfs bis zu Hightech-Produkten fast alles dezentral produziert (und repariert) werden kann. Über 50 dieser FabLabs sind mittlerweile weltweit im Einsatz, vom ländlichen Indien bis Boston, von Südafrika bis Nord-Norwegen. Als eines der ersten FabLabs in Deutschland gründete sich in Köln die Dingfabrik. Es ist eine offene „Werkstatt“, in der mithilfe von computergesteuerten Maschinen mehr oder minder komplexe Objekte produziert werden können, die sonst nur industriell oder aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht hergestellt würden. Äußerst interessant ist dieses Produktionsprinzip beispielsweise für das Herstellen von Ersatzteilen, die nur in kleinen Stückzahlen benötigt werden und schnell direkt vor Ort gefertigt werden können. In den USA hat sich bereits ein Markt für 3D-Ausdrucke und begleitende Dienstleistungen in Höhe von 558 Millionen Dollar in 2011 herausgebildet.

    Die Digitalisierung als Treiber von Individualisierung erfasst nicht nur die Medien und die Produktion, sondern zugleich unser Innerstes – unser Selbst. Die anwachsenden Datenbestände, die wir über Smartphones und andere digitale Devices über unser Leben, unseren Körper, über unsere Gesundheit erheben, erlauben eine neue Form der Selbst-Erfassung: die Quantifizierung des Menschen durch ihn selbst. Im Jahr 2007 gründete sich um die amerikanischen Wired-Journalisten Gary Wolf und Kevin Kelly die Quantified-Self-Bewegung, die auf Basis persönlicher Daten Verhaltensoptimierung anstrebt („Knowledge through numbers“). Informationen über Vitaldaten wie beispielsweise den Schlafrhythmus wirken als Feedback auf den Menschen zurück, um mit diesem Wissen den Schlaf zu verbessern. In seinem Blog schreibt Gary Wolf: „Wir haben keinen Schrittzähler im Fuß, keinen Atmungsmesser in der Lunge, keinen Glukosemonitor in der Blutbahn. Uns fehlt der physische wie der mentale Apparat, um uns zu erfassen. Wir brauchen Hilfe von Maschinen.“ Die Quantify-Self-Bewegung hat sich mittlerweile global ausgebreitet. In weltweit mehr als 50 Städten finden regelmäßige „Meetups“ statt. Kern dieser Treffen sind Erfahrungsberichte von Anwendern über Self-Tracking-Lösungen für Sport, Gesundheit und andere persönliche Bereiche. Insbesondere Gesundheit gilt als eines der wichtigsten Themen der kommenden Jahre in einer alternden Welt. Anerkannte Wissenschaftler wie der berühmte kanadische Psychologe Albert Bandura von der Stanford University fordern seit Jahren Vorrang für die Selbstregulierung eines Gesundheitsmanagements durch das Verhalten der Einzelnen statt Krankheitsmanagement durch ein immer weniger bezahlbares Gesundheitssystem.

    In Zukunft werden wir von einer Datenwolke umgeben sein, die uns fortwährend Zugriff auf unsere persönlichen Daten erlaubt – die Me-Cloud. Einem Bericht der „World Bank“ zufolge gibt es derzeit sechs Milliarden mobile Geräte (Smartphones, Tablets etc.), und die Zahl nimmt stetig zu. Bereits 2015 soll die Anzahl der Geräte die der Menschen auf diesem Planeten übersteigen. Damit können die Benutzer jederzeit an jedem Ort ihre individuellen Daten erfassen, einsehen, bewerten und versenden. Unsere Bewegungsprofile und Nutzerverhaltensdaten zählen ebenso dazu wie unsere bewusst selbst erfassten Daten wie Fotos, Notizen, Kommunikation. Sensoren für alle Arten von Datenerfassung werden immer kleiner und billiger, so dass man schon heute davon ausgeht, dass in Kürze jede Kaffeemaschine, jede Straßenlaterne und jede sonstige Maschine ihre IP-Adresse haben wird, mit der man sie über das Netz ansteuern kann. Die Konzepte reichen von Sensorerfassung menschlicher Biodaten bis zur sensorgesteuerten Smart City.

    Das sogenannte „Internet der Dinge“ (Internet of Things) steht kurz vor der Tür. Jedes Ding dieser Welt kann dann erfasst werden und Feedback geben. Viele Herausforderungen Persönliche Daten sind der Rohstoff des neuen Jahrtausends, um dieses „Gold der Gegenwart“ ist bereits ein heftiger Kampf entbrannt der Zukunft könnten durch den Einsatz von Feedbackschleifen positiv verändert werden – etwa in der Ökologie. Das weitaus größte Einsparpotenzial im Energieverbrauch liegt im ressourcenschonenden Verhalten. Das Problem ist: Die meisten Menschen wissen gar nicht, wann sie wie viel Energie verbrauchen. Auf dieses Wissen werden wir in Zukunft zugreifen können und daraus neue Formen der Wertschöpfung entwickeln. Persönliche Daten sind der Rohstoff des neuen Jahrtausends. Um dieses „Gold der Gegenwart“ ist bereits ein heftiger Kampf entbrannt. Unter dem Stichwort „Big Data“ geht es vor allem darum, aus den individuellen Verhaltensweisen der Einzelnen neue Cluster und Muster zu schöpfen, die dann in der Folge in neue, sehr viel spezifischere Angebote für jeden Menschen münden sollen. Heutige Methoden der Markforschung, mit denen man über verwinkelte Fragebögen versucht, herauszufinden, was Menschen wirklich wollen (in der Politik, im Marketing, im Entertainment), werden in naher Zukunft wirken wie der Faustkeil neben dem Porzellanmesser.

    Mit den zunehmenden Möglichkeiten, wie sich Menschen in ihrer Persönlichkeit ausdrücken und erleben können, wächst auch die Bedeutung, die der Individualität beigemessen wird. Als ökonomisches Prinzip findet Individualisierung daher auch massiven Eingang in die Märkte. Anschaulich wird es an Erfolgskonzepten wie dem Nespresso-System, das Kaffeezubereitung in Einzelportionen in der gewünschten Geschmacksrichtung ermöglicht. Seit Jahren gehört Nespresso zu den wachstums- und vor allem margenstärksten Marken des Nestlé-Konzerns. Während im Bereich des Standard-Filterkaffees ein ruinöser Preiskampf herrscht, sind die Kunden bereit, für ein Kilo Nespresso-Kaffee je nach Sorte zwischen 70 und 90 Euro zu zahlen, mehr als zehnmal so viel wie für herkömmlichen Kaffee. Egal, in welche Branche man blickt: Individualität wird mit einem hohen Wert eingepreist.

    Ein gutes Beispiel liefert hierfür der Automarkt. Während die Standardausstattung zu einem günstigen Preis angeboten wird, wählen die meisten Kunden kostspielige Extras, um ein Massenprodukt zum persönlichen Objekt der Begierde zu machen. Je mehr „Ich“ in einer Ware steckt, desto größer ist die Identifikation des Nutzers – und desto weniger spielen Preisargumente eine Rolle. Von daher wird es gerade für Premiumanabieter immer wichtiger, Kunden in Herstellungsprozesse oder spätere Veredelungsverfahren des Produktes einzubinden. Neue Formen der technologischen Vernetzung und die Verarbeitung von persönlichen Daten liefern hierzu zahlreiche Möglichkeiten.

    Das eigene Genom als Kunstwerk zum Aufhängen an die Wand, wie es eine Hamburger Firma ab 2.500 Euro anbietet, ist nur ein Beispiel hierfür. Die persönliche Büste, hergestellt auf Basis von Fotografien und ausgedruckt über einen 3D-Drucker, eine weitere für die etwas konservativere Klientel. Die Märkte der Zukunft sind Märkte der Identität.

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Schlagwörter

….an denen richtig etwas los it.

In der Hausarztpraxis kann es sein, dass tagelang, manchmal wochenlang nichts passiert.

Es kommen Patienten zum Check-up, es kommen Patienten mit Grippe, es kommen Patienten mit Durchfall, es kommen Patienten mit Kopfweh, es kommen Patienten mit Rückenschmerzen.

Zwischen all diesen Patienten kommt plötzlich der eine, der Unterbauchschmerzen hat auf der linken Seite, der Fieber hat und bei dem man im Ultraschall sieht, dass er eine Divertikulitis (Entzündnung eine Schleimhautausstülpung im Dickdarm) hat. Er braucht sofort ein Antibiotikum und bei fehlender Besserung und Hinweisen auf Perforation (Durchbruch) muss er sofort ins Krankenhaus.

Kurz hinter diesem Patienten kommt einer mit ebenfalls Fieber und einem schrecklichen Husten. Beim Abhören hört man Rasselgeräusche und die Laborwerte bestätigen dann den Verdacht auf eine Lungentzündung.

Der nächste Patient hat Brustschmerzen mit Ausstrahlung in den linken Arm. Ein Herzinfarkt lässt sich zum Glück ausschließen.

Der nächste Patient ist jung, Mitte dreißig und hat Atemnot. Das Atmen tut ihm weh und er hat einen sehr schnellen Herzschlag. Er berichtet, dass er seit 3 Tage überhaupt nicht mehr belastbar ist. Als er auf Nachfrage von einem Transatlantikflug vor 2 Wochen berichtet, steht die Verdachtsdiagnose: Lungenembolie. Dieser Patient muss sofort in die Klinik und wird dort auf der Intensivstation behandelt.

Es ist mir ein Rätsel, warum tagelang nichts passiert und dann all diese Patienten aufeinmal kommen.

Hausarztmedizin, als meist erster Arzt-Patientenkontakt, ist jedenfalls keineswegs langweilig und muss häufig die entscheidende Weiche stellen, wie es weiter geht.

05 Mittwoch Nov 2014

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Heute war ich bei meiner Zahnärztin.

Sie fragte mich, ob es bei uns auch diese „Puffertage“ gäbe. Ich hatte das noch nie gehört. Sie erklärte, dass in der Zeit vom 6.10. bis zum 23.12. bei AOK Patienten voraussichtlich nur ein Drittel des vereinbarten Punktwertes bezahlt wird, weil das zur Verfügung gestellte Budget bereits überschritten sei.

AOK Patienten müssen natürlich trotzdem weiter behandelt werden. Gar mancher Zahnarzt sperrt da lieber zu.

Bei den Hausärzten gibt es zwar keine Puffertage, dafür aber Budgets, die nicht überschritten werden dürfen, sonst werden die Leistungen gekürzt. Man sollte nicht zu viel mit den Patienten reden und vor allem auch nicht zu viele behandeln. Fällt man aus dem Rahmen werden bestenfalls die Leistungen gekürzt, schlimmstenfalls wird man überprüft.

Dazu kommt die Regressbedrohung, wenn man zu viele, zu teure Medikamente verschreibt. Kein Wunder, dass niemand mehr Hausarzt werden möchte.

31 Freitag Okt 2014

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Heute war wieder eine da…..eine 45-jährige mit Bluthochdruck.

Sie wollte die Reglung des erhöhten Blutdrucks zunächst über eine Gewichtsabnhame versuchen bevor sie Tabletten nimmt. Das kann und sollte man versuchen, da Lebensstilveränderungen den Blutdruck senken können.

Sie hatte sich eine 21-tägige Diät ausgesucht, die mit Globuli zur Stoffwechselanregung und Formuladrinks unterstützt wird.

Ich frage mich, warum dieser Quatsch nie ein Ende nimmt. 21 Tage sind keine Lebensstilveränderung. Die rapide Gewichtsabnahme führt zum Jojo-Effekt und ist vielleicht sogar gesundheitsschädlich. Das müsste doch mittlerweile jeder wissen.

Leider senkt Gewichtsabnhame in der Regel auch den Blutdruck nicht besonders stark. Sport funktioniert da viel besser.

Wie wäre es mit Turnschuhen auf Kassenrezept? (aber die laufen dann auch nicht von alleine)

21 Dienstag Okt 2014

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Vor ein paar Tagen habe ich einen interessanten Beitrag aus der Reihe: Jetzt mal ehrlich gesehen.

Ich fand den Beitrag gut, nicht verklärend, nicht polemisch. Ein Großteil der Probleme der Landarztpraxen und der Nachwuchsprobleme wurde gut dargestellt. Wie zum Beispiel, dass es nicht nur eine Frage des Geldes ist, sondern auch des Ansehens und der Anerkennung. Die Hausärzte hängen hier häufig ihr Licht zu tief. Sie sind nicht nur Lotsen im Gesundheitswesen, sondern müssen über sehr viel und sehr breites Wissen verfügen. Der Facharzt für Allgemeinmedizin (Hausarzt) und der Facharzt für Innere Medizin (hausärztliche Versorgung) haben nach dem Studium mindestens 5 Jahre Weiterbildung gemacht.

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Dr. jur. Oliver Gruen, (Wien) Medienschaffender, Musiker und Genießer:

"Vor zwei Jahren merkte ich, daß ich meine Finger auf einmal immer schlechter bewegen konnte, auch das Gehen wurde immer schwerer und tat weh. Die Ärzte in Wien erkannten zwar eine Polyarthritis, aber sie konnten mir entweder nicht helfen oder sie empfahlen mir eine Kortisontherapie oder gar stärkere Mittel. Wegen der zerstörenden Nebenwirkungen kam das für mich überhaupt nicht in Frage.
Erst Dr. Dr. Beck – ich habe lange nach einem Fachmann wie ihm gesucht - ist es mit seiner Behandlung gelungen, daß ich mich vollkommen schmerzfrei bewegen und auch wieder auf Konzertniveau musizieren kann. Diese Hoffnung hatte ich schweren Herzens schon aufgegeben.
Heute ist nicht nur mein Körper wieder da, meine Seele erfreut sich ihres Lebens wie noch nie!

Thomas Beck ist für mich nicht nur einfach ein Arzt, er ist mein Heiler! DANKE!"

Dr. jur. Oliver Gruen, (Wien) Buchautor und Jurist

Primar: Dr. Roger Pycha
Pflegekoordination auf der Abteilung: Markus Fischnaller
Pflegekoordination in der Ambulanz: Rita Agreiter
Pflegekoordination im Übergangswohnheim für psychisch Kranke: Margareth Nocker
Tel.: 0474 586 300
Fax: 0474 586 341

Besuchszeiten Bettenstation:
13:00 - 20:00 Uhr
Samstag, Sonntag und feiertags zusätzlich: 10:00 - 11:00 Uhr

Dr. Roger Pycha (Primar), Dr.in Kathrin Hofer, Dr.in Renate Hofer, Dr. Markus Karl Huber, Dr. Christian Macina, Dr. Claudius Rautmann, Dr. Ivano Simioni, Dr.in Alina Gabriela Talamba
Ärzte/Ärztinnen mit Werkvertrag: Dr.in Sabine Schmal-Thalmann, Dr. Rudolf Schöpf

Dr.in Helga Call, Dr.in Claudia Jesacher, Dr. Erwin Kirchler, Dr.in Maria Luise Mairhofer, Dr.in Helga Niederkofler

Unser Anliegen ist es, psychische Störungen und schwere seelische Krisen zu verhindern (Vorbeugung), zu erkennen (Diagnose) und in der wirksamsten Weise zu behandeln (Therapie, Rehabilitation).

  • Information und Beratung
  • Ambulante Behandlung am Zentrum psychischer Gesundheit Bruneck (ZPG)
  • Stationäre Behandlung an der Abteilung für Psychiatrie Bruneck
  • Behandlung an anderen Abteilungen der Krankenhäuser Bruneck und Innichen
  • Weitervermittlung an das Therapiezentrum Bad Bachgart und die Universitätsklinik Innsbruck
  • Übergangswohnheim für psychisch Kranke
  • Vermittlung an die uns angeschlossenen Rehastrukturen
  • Behandlung im Day-and-Night-Hospital - noch nicht in Betrieb
  • Betreuung im krankenhausinternen Rehabilitationszentrum

Sie befindet sich im ersten Stock, Neubau L. Die Abteilung umfasst Betten für stationäre PatientInnen sowie Day-Hospital-Plätze. Es arbeitet hier ein multiprofessionelles Team, gibt gefächerte Unterstützung und Hilfe für Menschen mit psychiatrischen/psychischen Erkrankungen, Problemen und Belastungen.
Angeboten werden ärztliche Behandlung, Diagnostik, medikamentöse Therapien, Elektrokonvulsion, Gruppen- sowie Einzelpsychotherapie, Entspannungstherapie, Ohrakupunktur nach der NADA-Methode, kognitives Training und Kreativ-Therapien (Ergo-, Musik-, Kunst- und Schreibtherapie). Diese werden gestützt durch ein geschultes Pflegeteam; Sozialassistenten gewähren die geeignete soziale Unterstützung.

Das am 01.12.2015 eröffnete „Rehabilitationszentrum für Psychisch Kranke" kann bis zu 12 psychisch kranke Menschen aufnehmen, die aufgrund ihrer Störung Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung aufweisen und die Motivation haben, freiwillig eine längerfristige Therapie zu machen. Das Ziel des Reha-Aufenthaltes ist, die Chronifizierung der Erkrankung möglichst zu verhindern und längerfristig wieder möglichst selbstständig am Leben teilzunehmen. Ein vielseitiges Team aus Fachärzten/innen, Psychologen/innen, Pflegern/innen und Therapeuten/innen arbeitet mit den Betroffenen gezielt daran, damit sie ihren Platz inmitten der Gesellschaft wieder einnehmen können. Der Betroffene wird aktiv in die Planung und Definition der persönlichen Ziele eingebunden, um die Entwicklung sowie das Training bestimmter Fähigkeiten in diversen Lebensbereichen anzustreben.

Der Aufenthalt an der REHA ist freiwillig, zielorientiert sowie zeitlich definiert. Die Dauer des Aufenthaltes kann je nach Zielsetzung variabel gestaltet werden und kann von einigen Wochen bis einigen Monaten bis hin zu maximal 12 Monaten betragen. Danach ist die Entlassung in die Ursprungsfamilie oder in die bestehenden sozialen Strukturen im Territorium (Wohngemeinschaften, Sägemüllerhof, usw.) vorgesehen.

An allen Abteilungen der Krankenhäuser Bruneck und Innichen können Menschen, die neben ihren körperlichen Krankheiten an psychischen Störungen, psychosomatischen Erkrankungen und schweren seelischen Krisen leiden, von verschiedenen Fachleuten unseres Dienstes behandelt und betreut werden. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit der Inneren Medizin Bruneck und Innichen.

Wo: Zentrum für psychische Gesundheit, Spitalstraße 11, Bau L, Parterre
Wann: Montag - Freitag, 08:00 - 16:00 Uhr
Vormerkungen: Zentrum für psychische Gesundheit, Tel. 0474 586 340 oder 0474 586 342, Montag - Freitag, 08:00 - 16:00 Uhr
Zugang: ohne Bewilligung des Hausarztes oder Abteilungsarztes
Fax: 0474 586 341

Anmerkung:
Das Zentrum für psychische Gesundheit ist Anlaufstelle für Rat und Hilfe Suchende in seelischen Nöten, Krisensituationen und/oder psychiatrischen Erkrankungen, sowie auch Beratungsstelle für Familienmitglieder psychiatrisch erkrankter Patienten.
Die Mitarbeiter des Zentrums garantieren psychiatrische und psychologische Beratung und Behandlung sowie soziale Hilfestellungen.
Die ersten Kontaktpersonen für Betroffene oder Familienangehörige sind die Mitarbeiter des Pflegepersonals des ZPG. Sie versuchen, die Dringlichkeit und Wichtigkeit der Anliegen zu verstehen und vermitteln entsprechend rasche Termine bei Psychiatern, Psychologen und Sozialassistenten. Bitte erklären Sie deshalb Ihr Anliegen genau, auch am Telefon!

Der erste Schritt ist schwer,
aber wir wissen das und stehen Ihnen gerne bei:
Suchen Sie Hilfe!

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Will das Kind JETZT schon ausziehen – mit 6? Zu Hause hat es eine große Klappe, aber in der Schule ist es schüchtern und still? Keine Frage: Die Jahre 5 bis 10 stellen Eltern vor vielfältige Herausforderungen.
Die Autorinnen des größten Elternblogs Deutschlands helfen, liebevoll und nervenstark zu erziehen statt Stress und Strafen den Alltag zu überlassen. Sie geben Tipps für ein gelassenes Hinführen zur Eigenverantwortung der Kinder, z. B. beim Essen, sowie zu Empathie, Respekt und Durchhaltevermögen. Es lohnt sich, die Herausforderungen dieses immens wichtigen Zeitfensters der Erziehung aktiv anzunehmen. Denn hier werden die Grundlagen für eine stabile Persönlichkeitsentwicklung und eine »verträgliche« Pubertät gelegt. Persönliche Berichte und überraschende Einblicke in das kindliche Denken und Fühlen sorgen für ein entspanntes Familienleben, in dem die Bedürfnisse aller Familienmitglieder erfüllt werden.

Vollkorn macht schlapp, Tomaten reizen den Darm, Nüsse fördern Allergien. Schuld sind Lektine – gefährliche Proteine, die in vielen angeblich gesunden Getreide-, Obst- und Gemüsesorten enthalten sind. Steven R. Gundry ist der erste Mediziner weltweit, der lektinfreie Ernährung in den Mittelpunkt ärztlicher Heilung stellt. So behandelt er seit vielen Jahren erfolgreich Allergien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma, Autoimmunkrankheiten, Diabetes und Übergewicht. Durch Pflanzenzüchtungen und Pflanzenschutzmittel nehmen wir heute so viele Lektine auf wie keine Generation vor uns. Offensichtlich fördert die veränderte Nahrung auch den enormen Anstieg von Krebs, Demenz und Parkinson. In diesem Buch beschreibt Gundry die Gefahren der modernen Lebensmittelindustrie. Er präsentiert die Erkenntnisse seiner Forschung, die schädlichsten Lebensmittel und ein Ernährungsprogramm, das für Vegetarier und Veganer ebenso geeignet ist wie für Menschen, die Fleisch essen. Einfache Rezepte und Zubereitungstipps helfen Ihnen dabei, Lektine unschädlich zu machen oder durch gesunde Alternativen zu ersetzen.

Ob wir nur einen harmlosen Schnupfen bekommen oder Krebs, hängt von unserem Immunsystem ab. Immer noch wissen wir viel zu wenig darüber, was das individuelle Abwehrsystem eines Menschen schwächt oder stärkt. Welche Rolle spielen zum Beispiel Muttermilch und Impfungen in der Kindheit? Warum sterben Männer immer noch früher als Frauen? Wie funktioniert der »Neustart« des Immunsystems nach einer Chemotherapie? Wie viel Dreck im Alltag muss sein? Und warum ist unsere Abwehrfähigkeit morgens besser als abends?

Gehen oder bleiben, auf den Putz hauen oder runterschlucken, hart bleiben oder nachgeben, du oder ich?
Immer wieder haben Sie in Ihrem Leben wichtige Entscheidungen zu treffen. Was aber, wenn die Antwort auf die Frage: "Wie soll ich mich entscheiden?" lautet: "Ich kann mich nicht entscheiden"? Wenn Sie sich mit Selbstzweifeln und Versagensgefühlen plagen, weil Sie glauben, entscheidungsunfähig zu sein? Dann ist es wichtig, sich auf eine innere Instanz zu besinnen, die Orientierung gibt: Ihr Würde-Ich. Denn Ihre Würde entscheidet! Sie ist ein Selbstwertkompass, den Sie in sich tragen.
Die beiden erfahrenen Therapeuten Udo Baer und Gabriele Frick-Baer beschreiben, warum der Fokus auf die eigene Würde der maßgebliche Kompass für ein gutes Leben ist. Sie geben Ihnen viele Anregungen, wie Sie Ihr Selbstwertgefühl festigen und ein gestärktes Würde-Ich als Orientierung nutzen können.

Leben oder gelebt werden? Immer klügere Algorithmen beeinflussen, wen wir lieben, welche Nachrichten wir lesen und ob wir einen Kredit bekommen. Bilder malen wie Rembrandt, preisgekrönte Romane schreiben oder Musik komponieren – Algorithmen scheinen einfach alles zu können.

»Fünf Fragen reichen aus, um gut durchs Leben zu kommen.« Mit dieser Botschaft verabschiedete James E. Ryan seine Studenten aus Harvard – und inspirierte Millionen von Menschen, die seine Rede im Internet angeschaut haben. Anhand privater Erlebnisse und beruflicher Erfolge entfaltet Ryan die Wirkungsmacht einfacher Fragen wie »Wie jetzt?!«, »Mich wundert, warum …«, »Könnten wir zumindest …?«, »Wie kann ich helfen?« und »Was zählt wirklich?«. Diese fünf einfachen Frageformen helfen, das Wesentliche immer im Auge zu behalten, Diskussionen zu öffnen und Veränderungen auf den Weg zu bringen. Verblüffend, authentisch und berührend ermutigt Ryan in diesem Buch dazu, Fragen wie Schlüssel zu gebrauchen, um persönliche Ziele zu erreichen und die eigenen Ideale zu verwirklichen.

Will das Kind JETZT schon ausziehen – mit 6? Zu Hause hat es eine große Klappe, aber in der Schule ist es schüchtern und still? Keine Frage: Die Jahre 5 bis 10 stellen Eltern vor vielfältige Herausforderungen.
Die Autorinnen des größten Elternblogs Deutschlands helfen, liebevoll und nervenstark zu erziehen statt Stress und Strafen den Alltag zu überlassen. Sie geben Tipps für ein gelassenes Hinführen zur Eigenverantwortung der Kinder, z. B. beim Essen, sowie zu Empathie, Respekt und Durchhaltevermögen. Es lohnt sich, die Herausforderungen dieses immens wichtigen Zeitfensters der Erziehung aktiv anzunehmen. Denn hier werden die Grundlagen für eine stabile Persönlichkeitsentwicklung und eine »verträgliche« Pubertät gelegt. Persönliche Berichte und überraschende Einblicke in das kindliche Denken und Fühlen sorgen für ein entspanntes Familienleben, in dem die Bedürfnisse aller Familienmitglieder erfüllt werden.

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Ob wir nur einen harmlosen Schnupfen bekommen oder Krebs, hängt von unserem Immunsystem ab. Immer noch wissen wir viel zu wenig darüber, was das individuelle Abwehrsystem eines Menschen schwächt oder stärkt. Welche Rolle spielen zum Beispiel Muttermilch und Impfungen in der Kindheit? Warum sterben Männer immer noch früher als Frauen? Wie funktioniert der »Neustart« des Immunsystems nach einer Chemotherapie? Wie viel Dreck im Alltag muss sein? Und warum ist unsere Abwehrfähigkeit morgens besser als abends?

Gehen oder bleiben, auf den Putz hauen oder runterschlucken, hart bleiben oder nachgeben, du oder ich?
Immer wieder haben Sie in Ihrem Leben wichtige Entscheidungen zu treffen. Was aber, wenn die Antwort auf die Frage: "Wie soll ich mich entscheiden?" lautet: "Ich kann mich nicht entscheiden"? Wenn Sie sich mit Selbstzweifeln und Versagensgefühlen plagen, weil Sie glauben, entscheidungsunfähig zu sein? Dann ist es wichtig, sich auf eine innere Instanz zu besinnen, die Orientierung gibt: Ihr Würde-Ich. Denn Ihre Würde entscheidet! Sie ist ein Selbstwertkompass, den Sie in sich tragen.
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Leben oder gelebt werden? Immer klügere Algorithmen beeinflussen, wen wir lieben, welche Nachrichten wir lesen und ob wir einen Kredit bekommen. Bilder malen wie Rembrandt, preisgekrönte Romane schreiben oder Musik komponieren – Algorithmen scheinen einfach alles zu können.

»Fünf Fragen reichen aus, um gut durchs Leben zu kommen.« Mit dieser Botschaft verabschiedete James E. Ryan seine Studenten aus Harvard – und inspirierte Millionen von Menschen, die seine Rede im Internet angeschaut haben. Anhand privater Erlebnisse und beruflicher Erfolge entfaltet Ryan die Wirkungsmacht einfacher Fragen wie »Wie jetzt?!«, »Mich wundert, warum …«, »Könnten wir zumindest …?«, »Wie kann ich helfen?« und »Was zählt wirklich?«. Diese fünf einfachen Frageformen helfen, das Wesentliche immer im Auge zu behalten, Diskussionen zu öffnen und Veränderungen auf den Weg zu bringen. Verblüffend, authentisch und berührend ermutigt Ryan in diesem Buch dazu, Fragen wie Schlüssel zu gebrauchen, um persönliche Ziele zu erreichen und die eigenen Ideale zu verwirklichen.

Impulse e.V. | Rubensstraße 20a | 42329 Wuppertal | Telefon: 0202 73954- 0 | Telefax: 0202 73954- 12 | info@impulse- schule.de

Herzlich willkommen bei Impulse e.V.

„Zertifiziert“ sind Managementsysteme nur dann, wenn sie sich einer Begutach- tung durch eine externe Stelle unterzogen und diese Prüfung erfolgreich bestan- den haben. Das Zertifikat dient als offizieller Qualitätsnachweis.

Das QM- System von Impulse e.V. wurde im September 2012 von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) begutachtet und zertifiziert. Dadurch wird sichergestellt, dass Impulse e.V. ein professionelles Ma- nagementsystem anwendet, das alle Anforderungen der internationalen Bildungs- norm DIN ISO 29990 erfüllt.
Die Aufrechterhaltung und Wirksamkeit des QM- Systems wird in jährlichen Abstän- den von der DQS geprüft.

Impulse e.V. bietet Ihnen ein Höchstmaß an Qualität und Verlässlichkeit. Wir ste- hen für die Effektivität unserer Lerndienstleistungen und die Nachhaltigkeit unserer Bildungsangebote ebenso wie für Transparenz und die kontinuierliche Verbesserung aller Managementprozesse. Dabei bilden Sie als Lernende/r bei uns den Mittel- punkt.
Die Zertifizierung unseres Managementsystems nach der international gültigen Bildungsnorm DIN ISO 29990 und die Zulassung aller Impulse- Lehrgänge durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht bedeuten für Sie, dass Sie in Impulse e.V. einen kompetenten Partner für Ihre Aus- und Weiterbildungen gefunden haben.

Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen der QM- Beauftragte von Impulse e.V., Herr Dr. Löwenstein, gerne zur Verfügung.

Die DIN ISO 29990 ist ein internationaler Service- standard für Lerndienstleistungen und gleichzeitig ein Qualitätsmanagementsystem für Anbieter von Aus- und Weiterbildungen.
Im Gegensatz zu anderen Managementsystemen stellt sie als einzige ISO- Norm die Lernenden, ihre Interessen und Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Zugleich richtet sie den Fokus auf einen gelingen- den Lernprozess und die Kompetenz des Anbieters.

Die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) mit Sitz in Köln ist die für Aus- und Weiterbildungsinstitute zuständige Behörde im Sinne des Fernunterrichts- schutzgesetzes. Sie entscheidet über die Zulassung von Fernlehrgängen und überprüft regelmäßig das Fortbe- stehen der Zulassungsvoraussetzungen.
In einem umfassenden Zulassungsverfahren stellt die ZFU sicher, dass die Impulse- Lehrgänge inhaltlich richtig und die pädagogischen Instrumente geeignet sind, um das angestrebte Bildungsziel sicher zu erreichen. Unabhängige Fachgutachter/innen prüfen bei jeder Aus- und Weiterbildung, ob unser Studienmaterial und die Planung der Seminare es Ihnen möglich machen, im Rahmen der gewünschten Aufgabengebiete tätig zu werden.
Alle Impulse- Lehrgänge sind von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht geprüft und staatlich zugelassen.

Projekte für die Zukunftsstadt

Am Freitag, dem 11. Mai, gilt mit wenigen Ausnahmen für die Dresdner Stadtverwaltung Betriebsruhe, der Dienstbetrieb ist entsprechend stark eingeschränkt.

Dresdner Oberschüler und Azubis sollen raus in die Partnerstädte. Ein spezielles Förderprogramm der Landeshauptstadt Dresden hilft dabei.

Erste Bürgersprechstunde bei Facebook: Der Oberbürgermeister lädt monatlich zur Bürgersprechstunde ins Rathaus ein – doch leider gibt es meist nicht genügend freie Termine. Deshalb nun diese zusätzliche Möglichkeit.

Guten Tag,
wir sind das Pharmakovigilanz*- und Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Als öffentlich gefördertes Institut bieten wir seit 1988 der Ärzteschaft sowie anderen im Gesundheitswesen Engagierten unabhängige Informationen zur Verträglichkeit der wichtigsten Arzneimittel und zur Behandlung häufig vorkommender Krankheiten in Schwangerschaft und Stillzeit an. Die Angaben, die Sie hier finden, beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Daten und stimmen nicht immer mit den Informationen überein, die Sie in den Fachinformationen, auf dem Beipackzettel und in der Roten Liste finden.

Unser Internetportal wurde im Oktober 2008 eröffnet. Inzwischen zählen wir täglich bis zu 12.500 Besucher, am 29.3.18 wurde die 13 Millionen-Grenze überschritten! In Kürze erhält Embryotox neue Funktionalitäten und ein neues Design. Seit Juni 2017 arbeitet die Firma Brandung an einem "Relaunch" dieser Internetseite und der Erneuerung der Apps, die derzeit bei neueren Androidversionen leider nicht funktionieren.

Beim ersten Lesen von Embryotox beachten Sie bitte unbedingt unsere Hinweise, Haftungseinschränkung und Erläuterungen zur Nutzung unseres Internetportals; dies gilt auch für Laien.
Unser Internetportal umfasst bisher über 430 Arzneimittel; es wird ständig weiter ausgebaut. Sie können sich hier auch über häufige Erkrankungen in der Schwangerschaft und deren Behandlung informieren. Die relevanten wissenschaftlichen Daten sind so aufbereitet, dass die beiden folgenden Fragestellungen beantwortet werden:
1) Darf das betreffende Arzneimittel einer Schwangeren oder Stillenden verordnet werden?
2) Was ist zu tun, wenn die Schwangere oder Stillende das Arzneimittel bereits eingenommen hat?

„Off-label“ und andere Probleme
Nicht selten ist man erheblich verunsichert, wenn medikamentös behandelt werden muss. Kurzgefasste Mitteilungen auf Beipackzetteln oder in der Roten Liste vermitteln häufig den Eindruck, dass die meisten Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit nicht verwendet werden dürfen. Viele ÄrztInnen und ApothekerInnen betrachten diese Hinweise als rechtlich bindend und eine Behandlung mit solchen Medikamenten (Off-label-Use) als haftungsrechtlich problematisch.

Auch wenn die überwiegende Zahl der Arzneimittel unzureichend in der Schwangerschaft untersucht ist, muss man nicht befürchten, dass heute unerkannt Arzneimittel im Umlauf sind, die so stark schädigen wie vor knapp 60 Jahren Contergan (Thalidomid).

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Sanfter Laser zur Behandlung des Glaukoms:

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Mit dem selektiven Laser wird der Augeninnendruck

Gesundheit ist ein hohes Gut, das wir gerne den Menschen wünschen, die uns nahestehen. Wir wissen um dieses hohe Gut und sind stolz, mit unseren Produkten einen Beitrag zu Ihrem Wohlbefinden leisten zu können - und das aus Tradition.

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Unsere Drinks und Kuren liefern Ihnen das tägliche Gesundheitsplus. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte.

Unsere ergänzenden Produkte helfen Ihnen, sich gesundheitsbewusst zu ernähren.

Aktuell: Mikroorganismen und menschliche Werte
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Die Akademie der Gesundheit Pfinztal ist entstanden aus der Idee, unter der medizinisch-fachlichen Betreuung eine Plattform zu schaffen, um das Wissen über gesunde Lebensführung zu erhalten, gemeinschaftlich zu nutzen und im Rahmen eines breitgefächerten Angebots weitergeben zu können.

Seit Eröffnung der Praxis im Jahre 1990 in Pfinztal gehören neben der traditionellen chinesischen Medizin, energetisch ausgleichender Massagen sowie der Pflanzenheilkunde auch spezielle Analysen und Verfahren der Schulmedizin zum Angebot.

Meine Tagesseminare und mehrtägige Fortbildungskurse richten sich an:

  • Podologen und Fußpfleger
  • Heilpraktiker
  • und andere medizinische Berufe

Sie laufen entweder direkt über die Akademie der Gesundheit in Pfinztal (wie z.B. die Wanderungen und Kräuterwanderungen), über die Deutsche Paracelsus Schule (DPS), über die Handelsvertretung Arnold Friedmann oder andere Veranstalter.

Mit unseren Wohlfühlangeboten laden wir alle ein, die Wert auf eine gesunde und heilsame Lebensführung legen. Diese Angebote haben in den vergangenen Jahren sehr viel Anklang gefunden und wir möchten auch besonders all jene ansprechen, die sich aktiv als Wissensvermittler in die Gemeinschaft einbringen möchten.

Mikroorganismen und menschliche Werte

Die Nachrichten haben uns stets nur für kurze Zeit wachgerüttelt: ob EHEC - Erkrankungsfälle oder die Keimnachweise der Verbraucherschützer aus Tiefkühlhähnchen. Ob hospitalistische Keime oder unerfreuliche bakterielle Urlaubsmitbringsel - mit der Zeit sind sie alle in den Hintergund getreten, in Vergessenheit geraten.

Die Evolution der Mikroorganismen ist aber faszinierend schnell!

Nach den MRSA-Stämmen melden sich neue Erreger mit Mehrfachantibiotikum- resistenz, nur dass diese nicht besondere Lebensräume, wie Kliniken und Warmwasserzubereitungssysteme nutzen. Nein, sie gedeihen in unseren Lebensmitteln, die wir schändlich erzeugen. Der alltägliche Einsatz von Antibiotika und anderen Medikamenten in der Massentierhaltung fordert die Selektion von unempfindlichen, d.h. resistenten Bakterien regelrecht heraus. Je höher der Selektionsdruck und obskurer die Lebensbedingungen, desto furchterregender gestalten sich die Erreger! Was uns Wissenschaftlern längst klar ist, was Verantwortlichen ausführlich klargestellt wurde ist: Je kürzer die Generationsdauer eines Lebewesens, desto größer ist seine Anpassungsfähigkeit.
Was sich aber nicht auf einzelne Individuen des Keimes bezieht, diese sterben sang- und klanglos eines gewöhnlichen mikrobiellen Todes. Nein, die Robustheit durch Anpassungsfähigkeit betrifft die Art, die Spezies des Erregers. Je schnellebiger diese Keime sind (und die meisten Fäkalkeime vermehren sich bei gutem Nährstoffangebot innerhalb zwei bis vier Stunden, was eine eher kurze Generationszeit bedeutet), umso höher ist ihre Mutationsrate. Umso mehr zufällig entstandene aber bleibende Veränderungen der Erbinformation sind möglich, was die Erreger durchaus in die Lage versetzen kann in medikamentenhaltigen Brühen, Gedärmen und auf Gegenständen zu gedeihen oder extreme Umweltbedingungen zu überdauern.

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Alkohol, Nikotin und diverse verbotene Substanzen – der Mensch ist anfällig für so manche Sucht. Rainer Spanagel untersucht sie an Ratten.

Thomas Brandt beschreibt Schwindelerkrankungen mit viel Humor und Begeisterung. Und einigen Selbstversuchen.

Ein Streifzug durch die Versuche, den menschlichen Altruismus zu erklären.

Der Gyrus parahippocampalis lässt sich mit Fug und Recht als Tor zum Hippocampus bezeichnen.

Blau wie das Meer, Rot wie Blut – trotz solcher Vergleiche sieht nicht jeder Farben gleich.

Schmerzreize wandern direkt ins Rückenmark, wo sie verarbeitet und ins Gehirn geleitet werden.

Steht der Fuss sicher? Im richtigen Winkel? Liegt vielleicht ein kleiner Gegenstand unter der Sohle? Bei jedem Schritt gleicht Ihr Kleinhirn die eintreffenden Daten mit den vorherigen Berechnungen ab und korrigiert entsprechend.

Keine Frage: Gehirne brauchen Feedback, auch dasGehirn.info. Regelmäßig starten wir daher eine Nutzerbefragung. Und regelmäßig können Sie etwas gewinnen – es sind wieder einige Bücher zum Thema „Gehirn“ im Lostopf. Bitte machen Sie mit – Sie helfen uns so, Sie noch besser zu informieren.

Das Cerebellum (Kleinhirn) ist ein wichtiger Teil des Gehirns, an der Hinterseite des Hirnstamms und unterhalb des Okzipitallappens gelegen. Es besteht aus zwei Kleinhirnhemisphären, die vom Kleinhirncortex (Kleinhirnrinde) bedeckt werden und spielt unter anderem eine wichtige Rolle bei automatisierten motorischen Prozessen.

Ein neues, cooles Projekt von Alex Lehmann und der Hertie-Stiftung:

Das Gehirn spielerisch entdecken – Game-based Learning für die Sekundarstufe 1

Lässt sich das Gehirn im Biologieunterricht anschaulich und spannend vermitteln? Mit digitalen Medien? Ja! Im Blue Brain Club, einem kostenlosen Serious Game für Tablet und PC. Schülerinnen und Schüler einer Klasse entdecken das Gehirn gemeinsam im Multiplayer-Modus über den Internetzugang der Schule.

Bekenntnis der internationalen Optimisten

gesprochen von Helmut Ament (ca. 1 Minute), Gratis-Download, mp3-Datei

Das Leben meint es immer gut mit Dir

Erfolg im Leben zu haben bedeutet:

Manche Menschen wissen nicht

Achte deshalb gut auf den heutigen Tag,
denn er ist das Leben,
das eigentliche Leben des Lebens."

Wodurch wirst Du zum Menschen?

Doch was ist mit jenen, die der Liebe keine Chance lassen in ihrem Leben?

Spezialeinheiten simulieren Rettung zu Land, zu Wasser und aus der Luft

Am 14. Mai ab 15 Uhr steigt die Aufstiegsparty vor dem Düsseldorfer Rathaus

Aufmerksame Beobachter entdecken zurzeit an Straßenrändern.

Die Düsseldorfer Spielplatzpaten feierten gemeinsam am.

Wir haben mit Frau Dr. Uta Deppe-Schmitz und Frau Dr. Miriam Deubner-Böhme gesprochen.

Wie sinnvoll und kostspielig ist die Testung auf neue Infektionserreger?

Anlässlich des 50. Jubiläums der Zeitschrift haben wir mit den Herausgebern gesprochen

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"Seminar mit Nei Qigong Großmeister Zhou Gan Sheng"

Hier finden Sie Materialien zum Thema "Sucht-Selbsthilfe", die von der DHS für die Mitglieder und Mitwirkenden in der Selbsthilfe entwickelt wurden.
Empfehlungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zur Ausstellung von Bescheinigungen über den Besuch von Sucht-Selbsthilfegruppen, Dezember 2005
PDF

Sucht-Selbsthilfe: Beratung und Begleitung von suchtkranken Menschen und ihren Angehörigen im Internet, DHS Manual, 2006
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Checkliste für Nutzerinnen und Nutzer von Suchthilfeangeboten im Internet, DHS, 2006
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Leitfaden der DHS für Internetangebote der Sucht-Selbsthilfe, 2005
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Selbsthilfe Sucht, Handreichung der DHS, Informationen zur Suchtkrankenhilfe 2/2001
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"Kinder suchtkranker Eltern - mögliche Angebote im Rahmen der Suchtselbsthilfe". Ein Leitfaden für freiwillige Helferinnen und Helfer in den Selbsthilfeorganisationen Sucht, DHS, August 2006
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Informationen zum Projekt "Selbsthilfe optimieren durch Gesundheitsförderung, S.o.G." finden Sie hier

Praktische Handlungsempfehlungen für die Zusammenarbeit von Sucht-Selbsthilfe und beruflicher Suchthilfe - Ergebnis des gemeinsamen Projekts „Chancen nahtlos nutzen – Konkret!“.
Handreichung

Die Landwirtschaft umfasst sowohl die Produktion pflanzlicher Erzeugnisse und tierischer Produkte. Qualitative Geräte und das richtige Zubehör sind dabei unerlässlich.

Egal, ob Schwein, Rind oder Geflügel – Die Viehzucht ist in der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Dazu werden viele verschiedene Geräte und Zubehör benötigt, um die Zucht möglichst effizient und naturnah zu gestalten. Rolf Küderle von Küderle Werkzeuge und Tierzuchtgeräte weiß: Ein umfassendes Know-how über die Entwicklung und Versorgung der Tiere ist essentiell, wenn es um die Viehzucht geht. Es beginnt mit der Geburt und einer optimalen Entwicklung des Tieres. Im Shop von Küderle e.K. in Tengen – Blumenfeld finden Sie passende Geräte und Zubehör für die Zucht, die Milchwirtschaft sowie andere Bereiche der Landwirtschaft.

Hochwertige Produkte von namhaften Marken

Die finden Hobbybauer, Landwirte und Handwerker finden im Shop von Rolf Küderle in Blumenfeld hochwertige Produkte namhafter Hersteller. Eine kompetente Beratung vom Fachmann ist dabei selbstverständlich. Für jeden Kunden nimmt sich der Experte Zeit, um sie persönlich zu betreuen. Mit eigener Erfahrung im Landwirtschaftsbereich, hat er sich mit seinem Shop einen Namen gemacht. Seit bereits 50 Jahren versorgt er die Kunden mit den notwendigen, hochwertigen Geräten – für eine professionelle Viehzucht. Zu den angesehenen Herstellern gehören unter anderem AKO, Horizont, Hauptner und Kerbl. Für Landwirte, aber auch Hobbybauern ist eine effiziente Zucht wichtig. Mit den passenden Produkten laufen die Abläufe reibungsloser ab und der Umsatz lässt sich steigern.

Der britische Seefahrer James Cook wurde im Laufe seines Lebens zu einem der berühmtesten Entdecker überhaupt. Besonders durch seine drei Reisen in den Pazifik, auf denen er eine Vielzahl an Inseln entdeckte, erlangte er Weltruhm. Cook schützte seine Crew auf den langen Fahrten durch vitaminreiche Ernährung vor Krankheiten. Andere Kapitäne nahmen sich ein Beispiel daran, was vielen Seefahrern das Leben rettete. James Cook studierte auch das Leben der Ureinwohner. Anders als viele weitere Entdecker begegnete er den Einheimischen größtenteils friedlich. Dennoch starb James Cook letztendlich durch die Hand von Eingeborenen.

Ein Porträt von James Cook aus dem Jahr 1776. (Quelle: wikipedia)

James Cook wurde als Sohn eines schottischen Tagelöhners am 27. Oktober 1728 geboren. Nachdem er zuerst seinem Vater zuliebe in einem Gemischwarenladen arbeitete, zog es ihn im Alter von 18 Jahren zur See. Zuerst heuerte er auf Kohletransportschiffen an, aber bald ging er zur Royal Navy - der englischen Kriegsmarine. Nur eine Laufbahn beim Militär machte es nämlich möglich, in der Gesellschaft wirklich aufzusteigen. So wurde Cook kurz darauf einfacher Matrose bei der Königlichen Marine.

Der junge Cook war außergewöhnlich fleißig. Jeden Abend studierte er Sternbilder und brachte sich selbst mathematische wie nautische Kenntnisse bei. Das blieb nicht ohne Folgen: James Cook wurde schon bald befördert und galt als besonders guter Seemann, dessen Spezialität die Kartographie, also das Anfertigen von Landkarten, war. Wie gut James Cook im Kartographieren war, kann man daran sehen, dass es erst im 20. Jahrhundert - also etwa 200 Jahre später - bessere Karten als seine gab. Im Jahr 1756 bekam Cook bereits sein eigenes kleines Kommando, ein Jahr später bestand er seine Prüfung zum Master, die ihn zu einem eigenverantwortlichen Schiffsführer machte.

Die erste Reise in die Südsee: Der ehemalige Kohlentransporter wurde umgebaut und "Endeavour" getauft, was auf Deutsch so viel wie Bemühung oder Unternehmen bedeutet. (Quelle: Wikipedia) Im Jahr 1768 kam es zur ersten der drei Expeditionen, durch die James Cook Weltruhm erlangen sollte. Ziel der Reise sollte Tahiti sein - und zwar sollte dort beobachtet werden, wie der Planet Venus sich für einen Moment vor die Sonne schob. Ein solcher Venustransit ist so etwas ähnliches wie eine Sonnenfinsternis. Weil die Entfernung zur Erde aber eine andere ist, wird es während eines Venustransits nicht dunkler auf der Erde.

Ziel der astronomischen Vermessungen auf Tahiti war die Bestimmung der Entfernung zwischen Erde und Sonne. James Cook sollte die Wissenschaftler mitsamt ihrer Ausrüstung vor allem sicher transportieren. Weil man dafür ein geräumiges Schiff benötigte, fiel die Wahl auf einen ehemaligen Kohlentransporter. Das Schiff wurde umgebaut und "Endeavour" getauft, was auf Deutsch so viel wie Bemühung oder Unternehmen bedeutet. Übrigens wurde die gleichnamige Raumfähre nach dem Schiff von James Cook benannt.

Dieses Porträt von Cook wurde von William Hodges in den 1770er Jahren gemalt. (Quelle: Wikipedia) James Cook sollte aber in Wirklichkeit nicht nur die Wissenschaftler nach Tahiti und zurück bringen. Er hatte den Geheimauftrag, nach dem unbekannten Südkontinent "terra australis" zu suchen. Auf Tahiti studierte James Cook jedoch zunächst einmal die Tier- und Pflanzenwelt und die aus der Sicht der Europäer "primitive Kultur" der dort lebenden Menschen. Die Reise ging weiter, und eines Tages wurde Neuseeland gesichtet, welches von Cook ausgiebig kartographiert wurde.

Dabei bemerkte er, dass Neuseeland eigentlich aus zwei großen Inseln besteht. Der Spalt zwischen diesen beiden Inseln wurde später nach ihrem Entdecker "Cookstraße" genannt. 1770, zwei Jahre nach ihrem Aufbruch, betraten James Cook und seine Crew als erste Europäer die Ostküste Australiens. In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni lief die Endeavour auf das Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Erde, auf und wäre beinahe gesunken. Doch die Seeleute kamen mit dem Schrecken davon. Nachdem die Reparaturarbeiten nach gut einem Monat beendet waren, machten sich Cook und seine Männer auf die Rückfahrt. Im Jahr 1771 kehrten sie schließlich wieder nach Großbritannien zurück. James Cook war inzwischen ein angesehener Mann geworden, und dank seiner vielen Errungenschaften wurde er vom König höchst persönlich zum Commander ernannt.

Statue von James Cook (Quelle: Wikipedia) James Cook hätte sein Leben in Ruhm erst einmal genießen können - doch schon ein Jahr später, im Juli 1772, stach er erneut in See. Diesmal allerdings nicht mehr mit der Endeavour, denn das Schiff war nach der ersten Reise nicht mehr zu gebrauchen. Zwei neue Schiffe wurden umgebaut und "Resolution" (Vorsatz oder Entschlossenheit) sowie "Adventure" (Abenteuer) getauft. Wieder ging es in Richtung Süden. Die Reise führte Cook und seine Crew zu den Osterinseln, nach Kap Hoorn, Neukaledonien und Südgeorgien.

In der Zeit zwischen 1772 und 1775 schaffte es Cooks Crew gleich zweimal, den südlichen Polarkreis zu überqueren - das war zuvor noch niemandem gelungen! Schon auf der ersten Seereise hatte sich James Cook sehr um die Gesundheit seiner Mannschaft gesorgt. Seinerzeit war es die Regel, dass viele Seefahrer durch die Mangelernährung auf See an schweren Krankheiten wie Skorbut starben. Auf seiner zweiten Expedition konnte James Cook die Ernährung seiner Crew noch weiter perfektionieren, sodass während der gesamten Reise weniger als eine Handvoll Männer an Skorbut erkrankten.

James Cooks Schiffe "Resolution" und "Adventure" in der Matavai-Bucht von Tahiti. (Quelle: Wikipedia) Als James Cook 1775 wieder nach England zurückkehrte, konnte er sich sicher sein, dass es so etwas wie den Südkontinent nicht gab. Die vielen völkerkundlichen Gegenstände, die Cook und seine Mannschaft von ihren Reisen mitbrachten, landeten in verschiedenen Museen Europas.

Cook wurde ein großer Empfang bereitet - er wurde von allen Seiten bewundert und außerdem mit einer großzügigen jährlichen Pension bedacht. Er hätte sich also mit seiner Frau und seinen vier kleinen Kindern endlich ein ruhiges Leben machen können - aber das war nichts für James Cook. Es dauerte nicht lange, und der Entdecker begann sich zu langweilen. Aufregende Jahre als Seefahrer und Entdecker - und nun Arbeit am Schreibtisch? Cook ertrug es nicht und entschied sich zu seiner dritten Expedition.

Am 14. Februar 1779 wurde James Cook von Einheimischen erstochen. (Quelle: Wikipedia) Die dritte und letzte große Reise des Entdeckers sollte durch die Nordwestpassage führen. Cook wollte diese legendäre Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik erforschen. Kein leichtes Unterfangen, denn die Umstände waren überaus widrig. Nicht ohne Grund waren vor Cook schon viele andere Seefahrer an der Aufgabe gescheitert.

Aber auch James Cook und seiner Crew sollte es kaum besser ergehen. Andauernd herrschte Flaute, Eis und Schnee erlaubten kein Durchkommen. Eine sehr frustrierende Erfahrung für Cook und seine Männer, denn sie mussten einem engen Zeitplan folgen. Schließlich verlor James Cook die Geduld und beschloss, sein Vorhaben zu verschieben. Es sollte erst noch einmal in Richtung Süden gehen, so schrieb Cook es in einem Brief nach Hause.

Nachbildung des Schiffes "Endeavour" Im Januar 1779 landete schließlich eine schlecht gelaunte und erschöpfte Mannschaft auf Hawaii. Dort wurde sie von den Einheimischen zunächst freudig begrüßt. Angeblich hielten sie James Cook, der ein großer und gut aussehender Mann gewesen sein soll, für einen verschollenen Gott. Allmählich verschlechterte sich die Beziehung zwischen den Einheimischen und der Crew allerdings. Es heißt, die Tatsache, dass ein verstorbener Matrose von Cooks Crew an einem Ort beerdigt wurde, der nur für Häuptlinge bestimmt war, habe die Einheimischen endgültig gegen Cook und seine Männer aufgebracht. Nach einer Weile verließen die Seemänner die Insel zwar wieder, waren dann aber durch einen Mastbruch zum Umkehren gezwungen.

Die Einheimischen wurden immer misstrauischer. Der Empfang war diesmal alles andere als herzlich. Die Situation spitzte sich zu und erreichte am 14. Februar ihren Höhepunkt: Nachdem die Einheimischen die Briten immer öfter bestohlen hatten, startete Cook kurzerhand den Versuch, mehrere Eingeborenen als Geiseln zu nehmen. Doch er wurde von den Einheimischen umzingelt und angegriffen. James gab einen Warnschuss ab - und nachdem dieser keine Wirkung zeigte, feuerte er noch einen zweiten ab, der einen der Angreifer tötete. Als Cook sich daraufhin umdrehte, wurde er von mehreren Eingeborenen von hinten niedergestochen. Sowohl auf Seiten der Matrosen als auch der Eingeborenen starben bei dem Gefecht mehrere Männer. Ohne ihren Anführer lief die Crew des berühmten Entdeckers im Oktober 1780 in den Londoner Hafen ein.