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Unter dem Titel „ Zum aktuellen Stand der Pflegenoten: Meckern ist einfacher, als gutes Neues zu schaffen! “ diskutieren das Thema auf dem Hauptstadtkongress: Annette Scholz, Leiterin der Geschäftsstelle Qualitätsausschuss Pflege, Dr. Klaus Wingenfeld, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Bielefeld, Oliver Blatt, Leiter der Abteilung Gesundheit des Verbandes der Ersatzkassen, und - als Moderator - Bernd Tews, Geschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die Zusage dürfte dem neuen Bundesgesundheitsminister nicht schwer gefallen sein: Jens Spahn eröffnet am 6. Juni in Berlin den Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, der in diesem Jahr unter dem Motto steht: „Digitalisierung und vernetzte Gesundheit“. Erst vor zwei Jahren hat Spahn ein Buch publiziert mit dem Titel „Bessere Gesundheit durch digitale Medizin“. Der Kongress befasst sich also mit einem Lieblingsthema von Jens Spahn.

In der Eröffnungsveranstaltung, in der es um Visionäres für die Gesundheitsversorgung durch die Digitalisierung der Medizin gehen wird, referiert auch der prominente Spitzenforscher: Prof. Dr. Erwin Böttinger, Direktor des im vergangenen Jahr gegründeten Digital Health Center des Hasso-Plattner-Instituts der Universität Potsdam. Böttinger ist einer der weltweit führenden Forscher für personalisierte Medizin, einem zukunftsweisenden Feld, das vor allem auf Big Data, künstlicher Intelligenz und Pharmakogenomik basiert.

In der anschließenden Session diskutieren die neuen gesundheitspolitischen Sprecher aller Bundestagsfraktionen über „Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl“. Mit dabei: Christine Aschenberg-Dugnus (FDP), Sabine Dittmar (SPD), Prof. Dr. Axel Gehrke (AfD), Maria Klein-Schmeink (B90/Grüne), Karin Maag (CDU), Harald Weinberg (Linke).

An den drei Tagen des 21. Hauptstadtkongresses werden viele weitere Spitzenpolitiker auf den Podien vertreten sein: In einer Veranstaltung diskutieren vier Gesundheitsminister aus den Bundesländern über die Zukunft der Gesundheit, nämlich Dr. Heiner Garg (FDP) aus Schleswig-Holstein, Stefan Grüttner (CDU) aus Hessen, Karl-Josef Laumann (CDU) aus Nordrhein-Westfalen und die Hamburger Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). Das Thema „Gesundheitswirtschaftspolitik“ erörtern vier Wirtschaftsminister aus den Ländern: die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne), Anke Rehlinger (SPD) aus dem Saarland, Dr. Volker Wissing (FDP) aus Rheinland-Pfalz und Harry Glawe (CDU) aus Mecklenburg-Vorpommern.

Die Ärzteschaft wird durch Führungspersönlichkeiten zahlreicher Organisationen repräsentiert, zum Beispiel durch: Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Rudolf Henke, Erster Vorsitzender des Marburger Bundes, und Dr. Klaus Reinhardt, Vorsitzender des Hartmannbundes.

Aus dem Bereich der Krankenkassen treten auf dem Hauptstadtkongress auf: Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen, Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordwest, Dr. Mani Rafii, Mitglied des Vorstands der Barmer, und Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.

Von den Vorständen großer Krankenhäuser und Krankenhausträger sind beim Hauptstadtkongress als Referenten dabei: Dr. Andrea Grebe, Vorsitzende der Geschäftsführung der Vivantes-Kliniken Berlin, Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Heidelberg, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Holzgreve, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Bonn, Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG, PD Dr. Thomas Klöss, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Halle, Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Andreas Schlüter, Hauptgeschäftsführer der Knappschaft Kliniken, Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Dr. Andreas Tecklenburg, Vorstandsmitglied des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands, Dr. Ulrich Wandschneider, Aufsichtsratsvorsitzender der Asklepios Kliniken, Prof. Dr. Jochen Werner, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Essen, und Prof. Wang Wei, Ärztlicher Direktor des Tongji Medical College in Wuhan/China.

Aus der Pflege treten auf dem Kongress auf: Peter Bechtel, Vorsitzender des Bundesverbandes Pflegemanagement und Pflegedirektor am Universitäts-Herzzentrum Freiburg, Vera Lux, Pflegedirektorin und Vorstandsmitglied des Universitätsklinikums Köln, Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, Irene Maier, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands, und Thomas Meißner, Vorstand des AnbieterVerbandes qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen und Delegierter im Deutschen Pflegerat.

Und weitere wichtige Institutionen des deutschen Gesundheitswesens werden vertreten durch: Prof. Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, Dr. Christof Veit, Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Frank Plate, Präsident des Bundesversicherungsamts, Dr. Heidrun M. Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Bettina am Orde, Erste Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, und Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Es sind Zahlen, die aufhorchen lassen: 170.000 Behandlungsfehler gebe es pro Jahr in deutschen Krankenhäusern, hat der Sachverständigenrat Gesundheit im Jahr 2007 – nach eigener Beurteilung konservativ – geschätzt. Darunter seien auch 17.000 vermeidbare Todesfälle. In einem anderen Kontext hat die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene von 15.000 Todesfällen durch Krankenhausinfektionen gesprochen. Und die Anzahl vermeidbarer Todesfälle durch falsche Medikation haben Experten für ganz Deutschland auf knapp 30.000 pro Jahr hochgerechnet.

Während die Publikation solcher Zahlen in den Medien regelmäßig zu öffentlichen Schuldzuweisungen führt, haben Experten für Patientensicherheit in den letzten Jahren Strategien entwickelt, die genau das zu vermeiden beabsichtigen: Die Verringerung von Fehlern lässt sich viel erfolgreicher durch eine verbesserte Fehlerkultur erreichen, bei der nicht die Suche nach Schuldigen dominiert, sondern eine möglichst offene Kommunikation über Fehler, die einer Wiederholung vorbeugt.

Nach Expertenschätzungen beruhen bis zu 80 Prozent aller Fehler und unerwünschten Ereignisse bei der Behandlung von Patienten auf mangelhafter Kommunikation zwischen den Beteiligten. Erst vor zehn Jahren hat die WHO deshalb eine Checkliste für Operationen entwickelt, nach welcher der Narkosearzt einen Patienten noch einmal bezüglich der geplanten OP fragt und der operierende Chirurg sich dem OP-Team namentlich vorstellt – um Operationen falscher Körperteile, eventuell auch durch die Verwechslung des Operationssaals, auszuschließen.

Insgesamt dürfte ein offener Umgang mit Fehlern die beste Strategie sein, um die Patientensicherheit in Konfliktsituationen zu verbessern, sei es bei freiheitsentziehenden Maßnahmen durch Fixierung bzw. Ruhigstellung oder gar Gewalt gegenüber Patienten.

Das Thema „ Patient safety first - mit intelligenten Strategien zum Behandlungserfolg “ diskutieren auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: Hedwig François-Kettner, Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit und wissenschaftliche Leiterin des Deutschen Pflegekongresses, Prof. Dr. Iris F. Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene/Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Leipzig, Prof. Dr. Alexander Redlich, Prof. i. R. für Pädagogische Psychologie im Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg, Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt des Schwerpunkts Pädiatrische Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover und Leiter des pädiatrischen Intensivnetzwerks Norddeutschland, und Keith Jones, Clinical Director for Surgery und Vorsitzender der Gruppe für Leistung und Produktivität des Derby Teaching Hospital NHS Foundation Trust/UK.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Immer wieder belegen Studien, dass hohe Gesundheitsausgaben eines Landes nicht automatisch zu einer entsprechend gesunden Bevölkerung führen. Erst im März veröffentlichten Wissenschaftler der Harvard-Universität eine Untersuchung der Gesundheitssysteme der elf OECD-Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen! Obwohl Deutschland bei den Kosten auf dem vierten Platz liegt, erreicht es bei der Lebenserwartung nur den vorletzten Rang.

Bereits im Jahr 2006 haben sich US-amerikanische Wissenschaftler um Michael Porter mit diesem Phänomen auseinander gesetzt und ein Konzept entwickelt, das sie value-based healthcare nannten. Ihre Kritik lautete, dass in den meisten Gesundheitssystemen vor allem versucht wird, Kosten zu minimieren, anstatt den Nutzen für Patienten zu maximieren. Sie schlugen daher vor, dass Gesundheitssysteme sich am Nutzen der erzielten Behandlungsergebnisse je Patient im Verhältnis zu den dabei entstehenden Kosten orientieren müssten. Dies ließe sich durch value-based competition, einen Wettbewerb um die besten Resultate, erreichen.

Eine britische Studie untersuchte 2016, wie gut die Voraussetzungen in 25 ausgewählten Ländern sind, dem Idealbild von value-based healthcare nahe zu kommen. Augenmerk legten die Autoren dabei auf die Ausrichtung der Gesundheitspolitik im Hinblick auf Patientennutzen, auf die Umsetzung von nutzenorientierten Bewertungsverfahren, auf die Existenz von Integrierter Versorgung und auf ein an Integrierter Versorgung ausgerichtetes Vergütungssystem mit möglichst geringen Fehlanreizen. Schweden und Großbritannien schnitten in der Untersuchung am besten ab.

Die Studie würdigt zwar die Bemühungen, in Deutschland zu qualitätsorientierter Vergütung und Qualitätsverträgen zu kommen, zugleich werden aber grundsätzliche Probleme benannt: Medizinische Register zu Erkrankungen und Therapien seien oft nicht verlinkt. Krankenversicherungen hätten darauf – wegen des strengen deutschen Datenschutzrechts – keinen Zugriff. Die sektorale Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung machten es zudem schwer, übergreifende Behandlungspfade zu etablieren. Die Umsetzung von Integrierter und patientenorientierter Versorgung im deutschen Gesundheitssystem gilt deshalb als „niedrig“.

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Von der Digitalisierung in der Medizin werden vor allem Patienten mit chronischen Erkrankungen profitieren - etwa, wenn ihnen digitale Begleiter rund um die Uhr mit qualitätsgesicherten Empfehlungen zur Seite stehen. Für Diabetiker gibt es bereits heute digitale Diabetes-Managementsysteme. Ähnliche digitale Entwicklungen für Patienten mit Depressionen, für die Begleitung von Schwangeren oder von Krebspatienten stehen zur Verfügung.

Dem Facharzt mit vielleicht 3.000 Patienten pro Quartal steht plötzlich ein Expertensystem gegenüber - gespeist mit den Informationen von einer Million Patienten, ausgewertet durch neuronale Netzwerke und künstliche Intelligenz. So wie ein erfahrener Mediziner, kann das System jeden neuen Patienten-Nutzer individuell beraten, wenn es um die optimale Einstellung des Blutzuckers geht. Und das nicht nur zu den üblichen Praxis-Öffnungszeiten, sondern zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit.

Dies stellt vor allem althergebrachte Finanzierungsschemata in Frage: Denn plötzlich gibt es eine neue Kategorie von Leistungserbringern. Diese sind digital, permanent verfügbar und deutlich preiswerter als ihre menschlichen Kollegen. „Die Ärzteschaft wird in den nächsten Jahren die Erfahrung machen, dass es einen neuen Wettbewerb gibt“, so konstatiert Markus Müschenich vom Bundesverband Internetmedizin. Dieser werde sich in den Kategorien Qualität, Preis und Verfügbarkeit abspielen. Als Folge sei zu erwarten, dass Budgets bereinigt und neue Digitalbudgets geschaffen werden müssen, so Müschenich.

Die Krankenkassen haben derzeit einige Pilotprojekte initiert, bei denen Apps bezahlt werden. Bevor eine flächendeckende Kostenerstattung möglich wird, muss aber eine wichtige Frage geklärt werden: Wer ist eigentlich der Leistungserbringer der digitalen Leistung? Nimmt man das Geld dem stationären Sektor weg oder dem ambulanten? Oder wie sonst sollte der digitale Sektor finanziert werden?

Unter dem Titel "Digital vor ambulant vor stationär: Vom Kampf um Digital-Budgets und wer gewinnen wird" diskutieren das spannende Thema: Dr. Markus Müschenich, Co-Founder und Managing Partner des Flying Health Incubators, Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller, und Hans Raffauf, Co-Founder vom App-Entwickler Clue.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Fachkraftquoten und Personaluntergrenzen im Fokus des Deutschen Pflegekongresses 2018

Anhaltende Klagen wegen ständiger Überlastungen prägen das Bild der Pflege von heute. Sowohl im Klinikbereich als auch in der Altenpflege gibt es schon länger die Sorge, dass die Aufrechterhaltung einer guten pflegerischen Versorgungsqualität nicht mehr gewährleistet werden kann, solange der Fachkräftemangel anhält.

Für die stationäre Altenpflege gilt die Fachkraftquote, nach der jeder zweite Mitarbeiter über eine dreijährige Pflegeausbildung verfügen muss. Da die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, qualifizierten Kräfte jedoch rar sind, plädieren Heimbetreiber mit Nachdruck für eine Lockerung dieser Vorgaben, mit dem Ziel, dass Heime die vorgeschriebene Quote - zumindest kurzzeitig - unterschreiten dürfen.

Für den Bereich der Krankenhäuser gelten ab dem 1.1.2019 Personaluntergrenzen für besonders pflegeintensive Bereiche, Intensivstationen und den Nachtdienst. Die Selbstverwaltung von Krankenhäusern und Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet worden, bis zum 30. Juni 2018 Personaluntergrenzen für die entsprechenden Bereichen zu schließen. Einigen sich die Selbstverwaltungspartner nicht, wird das Bundesgesundheitsministerium die Personaluntergrenze festlegen.

Fachkraftquote und Personaluntergrenzen sind in der Fachwelt umstritten und werden auch beim Deutschen Pflegekongress 2018 kontrovers diskutiert: Welche Folgen etwa eine Absenkung der Fachkraftquote für die Pflegebedürftigen haben würde, wird am 6. Juni 2018, dem ersten Kongresstag, in der Veranstaltung Experten streiten, Politiker entscheiden: Fachkraftquoten – Pro und Kontra mit Wissenschaftlern, Heimbetreibern und der Politik intensiv debattiert. Wie sich die Personaluntergrenzen in Kliniken auswirken, und ob das Minimum der Personalbesetzung am Ende gar das Maximum bedeuten kann, wird in der Session Eine politische Entscheidung mit Folgen: Personaluntergrenzen in Krankenhäusern – das Pflegemanagement ist gefragt! mit Vertretern der Krankenhäuser, der GKV und des Pflegemanagements am Freitag, den 8. Juni 2018, ausführlich diskutiert.

Seien Sie dabei und beteiligen Sie sich! Anmeldung unter: http://www.hauptstadtkongress.de/teilnahme/

Zwei interessante Fragestellungen, über die sich trefflich streiten lässt, stehen beim Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation im Fokus: Work-Life-Balance und Therapiefreiheit

Die erste Fragestellung lautet: Leben wir, um zu arbeiten? Oder arbeiten wir, um zu leben? Work-Life-Balance ist jüngeren Mitarbeitern auch im Gesundheitswesen immer wichtiger. Was wollen die Mitarbeiter aus den Generationen Y und Z?

Die zweite lautet: Wie weit soll Therapiefreiheit gehen? Sollen Patienten ein gänzlich unbeschränktes Recht auf freie Entscheidung haben, selbst wenn sie sich irren? Oder soll der Staat möglichst viele Regularien vorgeben, damit der Patient sich nicht selber schadet?

Zwei Themen, die der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit deshalb zum Anlass nimmt, um ein neues Veranstaltungsformat einzuführen: die „Battle of Arguments“.

Zwei einander gegenüber sitzende Dreiergruppen tragen vor dem Publikum einen Debattierwettkampf mit knapp definierten Redezeiten aus und am Ende bewertet das Publikum die Teams und kürt den Sieger. Diese sogenannte „Englische Debatte“ ist eine von diversen Disziplinen rhetorischer Wettbewerbe, die aus dem englisch-amerikanischen Raum stammen, und die auch in Deutschland immer populärer werden: Mittlerweile haben sich hierzulande bereits mehr als 100 Debattierclubs gegründet.

Auf dem Hauptstadtkongress treten in dem neuartigen Format renommierte Persönlichkeiten des Gesundheitswesens auf, unter anderem: der Vorstandsvorsitzende des Klinikums Nürnberg, Prof. Dr. Achim Jockwig, der Digital Health Experte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst& Young, Konrad Fenderich, der Präventologe und ehemalige Berliner Ärztekammerpräsident Dr. Ellis Huber, sowie der kaufmännische Direktor des Städtischen Klinikum Dresden, Jürgen Richter. Moderiert wird die Battle of Arguments vom Gesundheitsökonom Prof. Dr. David Matusiewicz.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

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Die Digitalisierung der Medizin wird die Heilberufe tiefgreifend verändern: Dank Big-Data-Analytik werden Diagnostik, Therapie und die Entwicklung personalisierter Medikamente ungeahnte Behandlungsoptionen ermöglichen. Es geht aber nicht nur um mächtige Algorithmen, künstliche Intelligenz, Big Data und Präzisionsmedizin, sondern – neben solchen Ausblicken in die medizinische Zukunft – auch um die Digitalisierung im Praxisalltag, etwa um die Frage, wie Ärzte und Patienten durch digitale Anwendungen schon heute unterstützt werden können. Die zahlreichen Chancen, aber auch mögliche Risiken werden Schwerpunktthemen des Deutsche Ärzteforums sein, das im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit im Juni 2018 in Berlin stattfindet.

Das Deutsche Ärzteforum richtet sich gleichermaßen an Niedergelassene und Klinikärzte. Als Teil des Hauptstadtkongresses bringt es die Ärzteschaft mit der Gesundheitspolitik und allen anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen zu einem fach- und disziplinübergreifenden Dialog zusammen.

Das inhaltliche Angebot des Deutschen Ärzteforums reicht von der praktischen Medizin bis zu politisch kontroversen Fragen, wie etwa: Werden neue Erkenntnisse der Immunologie chronisch vernachlässigt? Kann Prävention durch Screening verbessert werden? Wie führt Versorgungsforschung schließlich zu besserer Versorgungswirksamkeit? Was können Triagierung, Portalpraxen, integrierte Leitstellen und „Bereitschaftsdienst 4.0“ zur Verbesserung der Notfallversorgung beitragen? Auch der Bereich Personal steht im Fokus: Vorgestellt werden z. B. exklusive Ergebnisse einer Befragung unter jungen Beschäftigten im Krankenhaus. Weitere Veranstaltungen sind: „Eine Frage der Führung: Leadership und Qualität in der Arbeit – wie nehme ich meine Leute mit?“ und „Digitales Personalrecruiting und Employer Branding: Unsere Zukunft mit Social Media und Smartphones“.

Gemeinsam mit dem gleichzeitig stattfindenden Deutschen Pflegekongress diskutiert das Deutsche Ärzteforum drei berufsübergreifende Themen: „Gefragt: Gute Teamleistung im Krankenhaus – Qualifikations- und Skill-Mix“, „Die Zukunftsaufgabe: Qualitativ gute Versorgung alter Menschen“ und „Das Zusammenwirken der Gesundheitsberufe beim Entlassmanagement“.

Zwei Sonderformate gehören zum Deutschen Ärzteforum: Der Fachärztetag widmet sich den Schwerpunktthemen Innovationen, Entwicklungsperspektiven des Arztbildes und sektorübergreifende Versorgung an der Schnittstelle zwischen ambulant und stationär. Das Apothekerforum beschäftigt sich mit Lieferengpässen bei Arzneimitteln, den strukturpolitischen Aspekten einer flächendeckenden Arzneimittelversorgung und besserem Patientenschutz durch mehr Stationsapotheker.

Weitere Information zum Programm finden Sie unter:

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Autor: Manuela Kaplan,‎ Brita Sönnichsen (Fotograf)
Preis: EUR 29.95

Sehr geehrte Damen und Herren, ich danke Ihnen allen, dass Sie der Einladung von Wolfgang Palaver und mir zu unserer Antrittsvorlesung gefolgt sind.

Worüber soll ich bei meiner Antrittsvorlesung sprechen? Meine Skripten für die Vorlesungen in Moraltheologie sind schon geschrieben und veröffentlicht. Ich darf also die Gelegenheit hier nutzen und meine Forschung vorstellen, d.h. mein Projekt „Entwicklung quantitativer und qualitativer individueller Gesundheitsindikatoren".

Worum geht es in meiner kleinen Forschung?

Es geht zunächst um die Entwicklung und Validierung eines standardisierten Fragebogens, d.h. eines Messinstrumentes für individuelle quantitative und qualitative Gesundheitsindikatoren.

Ich möchte jetzt erzählen, wie ich zu diesem Forschungsthema kam. Ich möchte Ihnen 2. das Design des Fragebogens vorstellen. Und ich möchte 3. auch noch etwas zum angekündigten Thema des Vortrages: "Gesundheit als Menschenrecht in der Dritten Welt" sagen.

1. Wie komme ich zu diesem Projekt und was sind die individuellen Indikatoren:

Am 7. European Congress für Intensivmedizin im Juni 1994 hatte ich über die ärztliche Verantwortung ethischer Entscheidungen beim Multiorganversagen vorzutragen. Um die Behandlungsindikationen und die Zuteilungsprobleme auf Intensivstationen für die ÄrztInnen zu erleichtern, wurden sog. Scoring-Systeme entwickelt, auf Deutsch Punkt-Systeme. Es gibt eine ganze Reihe solcher Scores, wie z.B. den APACHE- SCORE (Acute Physiology And Chronic Health Evaluation), den SAPS Simplified Acute Physiology Score oder die MPMs Mortality Probability Models. Auf diesen Listen stehen bestimmte Eigenschaften des Organismus, wie z.B. Körpertemperatur, arterieller Mitteldruck, Herzfrequenz, Sauerstoffpartialdruck des Blutes, Wasserstoffionenkonzentration, Kalium-, Kalziumkonzentration im Blut, motorische und verbale Reaktionen auf Reize, etc. Je nachdem inwieweit diese Eigenschaften bei dem jeweiligen Intensivpatienten / bei der jeweiligen Intensivpatientin noch vorhanden sind, bzw. inwieweit sie fehlen, werden diesen Eigenschaften auf der Liste Punkte zugewiesen. Am Ende wird zusammengezählt. Die Punkteanzahl gibt dann z.B. Rückschlüsse auf die Überlebenschancen. Die Überlebenschancen von wem oder was? Wenn Sie beim MPM die Mortalitätsprobabilität zur Zeit der Aufnahme, nach 24 Stunden, nach 48 Stunden, oder im Verlauf messen, um wessen Mortalität handelt es sich da? Um die Mortalität eines Kollektivs oder eines Individuums?

Die Diskussion auf dem Kongress zeigte sehr bald: Allen diesen Scores ist gemeinsam, dass sie den Schweregrad einer Erkrankung in der Intensivstation zwar hoch spezifisch für Patientenkollektive zu messen vermögen, über den konkreten Patienten zu urteilen erlauben sie sich wegen der fehlenden Sensibilität für das Individuum jedoch nicht. Auf Deutsch: Eine hohe Signifikanz von Scores löst das Problem der Sensibilität nicht. Die ethische Entscheidung über Behandlungsindikation und Allokation bleibt eine subjektiv zu verantwortende Entscheidung über ein Individuum. Den Arzt, die Ärztin in die Lage zu versetzen, diese individuellen ethischen Entscheidungen zu verantworten, ist in der Ausbildung der Medizinstudentinnen und -studenten mein erstes Lehrziel geworden.

Als Jesuit hatte ich die Chance, über den Brunnenrand des reichen Europas ein wenig in den Schmutz und das Elend dieser Welt zu tauchen.

Als ich 1995 das erste Mal in Kolumbien war, und als ich 1997 drei Monate in den Slums von Bogotá mit den Gesundheitsproblemen der Slumbewohnerinnen und -bewohner konfrontiert war, wurde mir auch klar: Die ganzen Armutsindikatoren der Weltgesundheitsorganisation und der Public Health Studien laufen über dieselbe Logik der hohen Signifikanz und der geringen Sensibilität. Denken Sie an Indikatoren wie die Mortalität, die Morbidität, die Invalidität, oder auch die Entwicklungs- und Menschenrechtsindikatoren. Sie sind wichtig und notwendig. Aber Gesundheits-versorgung kann heute nur gelingen, wenn das Gesundheitsversorgungssystem von den Bedürfnissen der Individuen ausgeht und nicht von anonymen Kollektiven.

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Meine top 10 der besten sportarten - Duration: 2:58. messi neymar 2,700 views. Cristiano Ronaldo erklärt warum er der beste Fußballer der Welt ist!

Nun herrscht bei uns aktuell kein Sommerloch, trotzdem bin ich über eine interessante „ Sportart “ aus den Staaten gestoßen, die So wie es aussieht scheint es mehrere Black Metal Yoga-Bars zu geben, diese ist jedoch die erste, die mit Schwarzlicht dem Ganzen auch einen ziemlichen Alien-Vibe verleiht.

Sie ist einfach und schont die Gelenke – diese Sportart sollten Sie unbedingt einmal ausprobieren

© istockphoto Dieser Sport ist besonders einfach und effektiv

Ob Joggen, Boxen oder Aerobic – es gibt Hunderte von Sportarten, bei denen für jeden etwas dabei ist. Eine Sportart, die laut mehreren Studien am besten für uns ist, ist Schwimmen.

Wenn Sie regelmäßig mehrere Bahnen schwimmen, ist dies ein tolles Workout für den ganzen Körper. SChwimmen kombiniert Cardio-Training und Muskelaufbau, ohne dabei die Gelenke zu stark zu belasten.

Schwimmen wird auch häufig für übergewichtige Personen empfohlen, da die Sportart gelenkschonend und dennoch sehr effektiv ist. Das liegt daran, dass sich das Körpergewicht im Wasser durch den Auftrieb nicht so sehr bemerkbar macht. Auch für den Muskelaufbau eignet sich Wassersport, sei es Schwimmen oder Wassergymnastik. Durch den Widerstand im Wasser wird die Muskulatur gekräftigt. Davon profitiert der ganze Körper. Neben den Beinen, dem Oberkörper und der Bauchmuskulatur wird auch der Rücken gestärkt.

Doch auch beim Schwimmen kann die falsche Technik mehr schaden als Gutes tun. Achten Sie daher besonders auf Ihre Schwimmtechnik. Ein Schwimmbrett kann dabei helfen, die Haltung zu bewahren. Viele Schwimmbäder bieten auch Sportkurse an, an denen Sie teilnehmen können. Außerdem: Warum Schwimmen Sie mental stark macht.

Tokio: Die weltgrößte Versuchsanstalt.
Tokio: Die weltgrößte VersuchsanstaltWas Sie hier zu lesen bekommen, ist kein Stadtporträt, sondern fast schon eine Liebeserklärung. Falls Sie also pathetischen Schmonzes satt haben, blättern Sie schnell weiter. Wenn Sie jedoch offen sind für Neues und viele Großstädte dieser Welt schon probiert, erkundet, erwandert, erschnüffelt haben, sind Sie hier möglicherweise richtig. Stay tuned. Tokio ist: New York für Fortgeschrittene. Oder zumindest so ähnlich.

Mitten im Pazifischen Ozean, als kleiner Teil von Mikronesien liegt das Eiland Pingelap. Bekannt wurde es durch das Buch des im August 2015 verstorbenen Neurologen und Autors Oliver Sacks. Er beschreibt darin das Leben der Inselbewohner, das durch ein besonderes Schicksal bestimmt wird: Zehn Prozent der Menschen leiden dort unter einer ansonsten seltenen Sehbehinderung. Der Anchromatopsie, die sich in pingelapischer Sprache "Maskun" nennt. Betroffene sehen die Welt in schwarz-weiß.

Maskun nennt darum der Fotograf Hannes von der Fecht auch seine Fotoreportage, die im Jahr 2008 im Rahmen einer Diplomarbeit an der Hochschule für Künste in Bremen entstand. Drei Wochen lang war er dafür auf der Insel der Farbblinden und fing mit dem Objektiv seine Eindrücke ein. Es entstand eine Serie von 27 Bildern in schwarz-weiß, die zeigt, wie die Menschen auf Pingelap leben.

Die von Achromatopsie betropffenen Menschen nehmen ihre Welt nicht bunt wahr. Alles taucht sich durch die genetisch bedingte Netzhauterkrankung in einen grau-schwarzen Schleier. Zudem haben sie nur eine geringe Sehschärfe und sehen vollkommen verschwommen. Dinge, die Normalsichtige auf 40 bis 50 Meter gestochen scharf sehen, können sie erst auf einen Abstand von vier bis fünf Meter erkennen.

Neben der farblichen Einschränkung leiden die Betroffenen unter einer extremen Blendempfindlichkeit und sind dadurch bei hellem Sonnenlicht fast blind.

Augenzittern, das auch als Nystagmus bezeichnet wird, ist ein weiteres Symptom der Erkrankung. Wer im Zug einem aus dem Fenster Schauenenden einmal in die Augen geguckt hat, hat eine Vorstellung davon, wie es aussieht.

In Deutschland geht man von rund 3.000 total Farbblinden aus. Auf der kleinen Insel kam es vermutlich durch einen Tsunami im Jahr 1780 dazu, dass der Großteil der Bevölkerung ums Leben kam. Unter den 20 Überlebenden war der König, der unter dem seltenen Gendefekt litt.

In seiner Fotoarbeit lässt Hannes von der Fecht den Betrachter mit seiner eigenen Wahrnehmung allein und erklärt nicht. Die monochromen Aufnahmen zeigen eine Abstraktion der sonst so farbenfrohen Südseewelt.

Mit diesem Bild gibt Hannes von der Fecht einen Eindruck von der Art und Weise, in der sich die Welt für Menschen mit Achromatopsie zeigt.

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Dienstag, 08.Mai 2018, 22:21 Uhr

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Multiple Sklerose bezeichnet eine Autoimmunerkrankung, bei der die Nerven des Gehirns und Rückenmarks geschädigt werden. Die ‚Isolierschicht‘ der Nerven wird angegriffen, sodass neurologische Störungen entstehen können. mehr.

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Ein Schlaganfall wird auch Hirninfarkt genannt und bezeichnet einen Gefäßverschluss oder eine Blutung im Gehirn. Dadurch kann eine Mangelversorgung entstehen, sodass in der Folge Teile des Gehirns geschädigt werden können. mehr.

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Krebs bezeichnet die Entartung von Zellen. Diese verändern sich und vermehren sich unkontrolliert. Neben Tumorerkrankungen beispielsweise des Gewebes, der Muskeln oder Knochen kann unter anderem auch Blutkrebs entstehen. mehr.

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Neurodermitis ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben verläuft. Typische Symptome sind trockene Haut, Juckreiz und Ekzeme. Neurodermitis ist eine Auto- immunerkrankung. mehr.

Bei Darmkrebs entsteht zumeist im Dick- oder Mastdarm eine bösartige Neubildung von Zellen, die sich krankhaft vermehren und dadurch umliegendes Gewebe oder andere Organe schädigen können. Häufig entwickelt sich der Krebs aus Darmpolypen. mehr.

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Bei Hyperhidrose kommt es zu einer übermäßigen Schweißproduktion. Oft kann Hyperhidrose als Begleiterkrankung anderer Krankheiten auftreten, aber Hyperhidrose kann auch eine eigene – primäre – Erkrankung sein. mehr.

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Der Deutsche Pflegekongress, ebenfalls Teil des Hauptstadtkongresses, stand unter dem Eindruck der intensiven Gesetzgebung, mit der die Bundesregierung dem Pflegenotstand entgegentreten will. Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement und zugleich Pflegedirektor am Universitäts-Herzzentrum Freiburg, warnte vor einer mangelhaften Umsetzung der von der Großen Koalition beschlossenen Personaluntergrenzen, die im kommenden Monat in ein Gesetz gegossen werden sollen: “Aus Personaluntergrenzen können schnell Personalobergrenzen werden, die dann keine Luft mehr für zusätzliches Personal lassen”, so Bechtel.

Der Präsident der rheinland-pfälzischen Pflegekammer, Markus Mai, sprach sich für eine stärkere politische Interessenvertretung für die Pflegeberufe aus. Nachdem es nun bereits in drei Bundesländern Pflegekammern gebe, müsse die Pflege auch auf Bundesebene eine starke Vertretung erhalten. „Das kann nur die Bundespflegekammer sein“, so Mai.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2018 findet vom 6. bis 8. Juni 2018 statt.

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mehr als 8.000 Entscheidungsträger aus Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft kommen zusammen, wenn am nächsten Dienstag, dem 20. Juni 2017, der Hauptstadtkongress im Berliner CityCube eröffnet wird. Bei rund 150 Einzelveranstaltungen werden über 600 Referentinnen und Referenten auftreten – darunter viele Spitzenpolitiker aus Bund und Ländern, prominente Wissenschaftler und Führungspersönlichkeiten aus allen Institutionen des Gesundheitswesens.

Das Programm beim 20. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit verspricht viel Spannung und fachlichen Austausch auf höchstem Niveau! Dafür sorgen über 150 Veranstaltungen, mehr als 600 Referenten und nicht zuletzt das Fachpublikum mit rd. 8.000 Teilnehmern. Das Programm der drei Fachkongresse und des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik wird ergänzt durch besondere Veranstaltungsreihen mit ausgewählten Themenkomplexen:

Während Krankenkassen und Gesundheitspolitiker oft betonen, Deutschland habe das beste Gesundheitswesen der Welt, gibt es in internationalen Vergleichen immer wieder unangenehme Befunde. So belegt Deutschland beispielsweise bei der Sterblichkeit von stationär aufgenommenen Herzinfarktpatienten unter 31 OECD-Ländern nur Platz 25 - hinter Ländern wie Polen, Slowenien oder Großbritannien. Und trotz des großen ambulanten Sektors werden in Deutschland so viele Diabetes-Patienten wie kaum in einem anderen OECD-Land stationär aufgenommen – auch hier Platz 25, weit hinter Großbritannien, Portugal, Ungarn oder Slowenien und direkt hinter den USA.

Doch wie bewertet man ein Gesundheitssystem insgesamt? Danach, dass es die Gesundheit aller jederzeit maximal gewährleistet? Was ist dann mit der Finanzierung? Ist vielleicht ein weniger großzügiges Gesundheitssystem besser - gerade, weil es nicht für alles aufkommt? Auf die Frage, ob sie im letzten Jahr eine Zahnarztbehandlung wegen der Kosten ausgelassen hätten, antworteten in Deutschland 8 Prozent der befragten Patienten mit "ja". In Norwegen waren es 25 und in den USA 33 Prozent. In Deutschland gaben 15 Prozent der Befragten an, eine erforderliche Behandlung aus Kostengründen nicht erhalten zu haben, in den USA waren es 37 Prozent. In Großbritannien allerdings nur 4 und in Schweden nur 6 Prozent.

Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der Technischen Universität Berlin, schlägt vor, bei der Bewertung drei Ziele zu berücksichtigen: einen guten Zugang zur Versorgung, eine hohe Qualität und nicht zuletzt einen möglichst effizienten Umgang mit den eingesetzten Ressourcen. Busse hat untersucht, wie sich die allgemeine Sterblichkeit der Bevölkerung bis ins Alter von 74 Jahren in acht wohlhabenden Industrienationen seit dem Jahr 2000 im Verhältnis zu den Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit entwickelt hat. Trotz einer annähernden Verdopplung der Ausgaben hierzulande liegt die Sterblichkeit nur in Großbritannien knapp und den USA deutlich höher als in Deutschland. Am effizientesten mit den Mitteln des Gesundheitswesens gingen demnach die Briten um: Pro 1.000 US-Dollar mehr Ausgaben senkten sie die Sterblichkeit je 100.000 Einwohner um 30, während dies in Deutschland nur 19 waren und in den USA sogar nur 8.

Ob Deutschland wirklich das beste Gesundheitssystem der Welt hat, diskutieren unter dem Titel „Das deutsche Gesundheitswesen: Leistungsbewertung im internationalen Vergleich“: Prof. Dr. Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin, Dr. Bernhard Gibis, Leiter des Dezernats Ärztliche Leistungen und Versorgungsstruktur der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, und Thomas Renner, Leiter des Referats Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik des Bundesministeriums für Gesundheit.

Arbeitsbelastung, die so weit geht, dass pflegerische Bedürfnisse der Patienten nicht mehr bedient werden können, Bezahlung, die von einer Mehrheit als deutlich zu gering empfunden wird, und geringe Anerkennung des Pflegeberufes innerhalb und außerhalb des Gesundheitswesens – die Pflegerinnen und Pfleger in Deutschland haben davon die Nase voll. Sie sagen: Bislang haben weder die einzelne Pflegekraft noch die Pflegeverbände ein echtes Mitgestaltungsrecht für die Gesundheits- und Pflegeversorgung. Fach-, Rechts- und Finanzfragen werden von Dritten, insbesondere von der Ärzteschaft, entscheidend geprägt. Es bestehe Handlungsbedarf, um die Pflege als gleichberechtigten Leistungserbringer strukturell zu stärken und „auf Augenhöhe“ zu bringen.

Die Frage gilt als äußerst umstrittenen: Bevorzugen Patienten die medizinische Versorgung in direkter Nachbarschaft oder nehmen sie gegebenenfalls lieber die Anreise zu einem auf bestimmte Erkrankungen spezialisierten zentralen Klinikum in Kauf? Der Krankenhaus Rating Report 2017 hat herausgefunden: Krankenhäuser mit einem hohen Spezialisierungsgrad weisen eine signifikant höhere Patientenzufriedenheit auf. Damit zeigt sich, dass ein hoher Grad an Spezialisierung nicht nur bessere medizinische Ergebnisse bringt, sondern auch von den Patienten geschätzt wird.

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The Institute of Tropical Medicine and International Health of Charité – Universitätsmedizin Berlin contributes nationally and internationally to health promotion as well as prevention and treatment of tropical diseases.

In our Travel Clinic you will be individually consulted before your travel by specialized doctors on all relevant medical questions including current recommendations on malarial prophylaxis. All necessary vaccinations are offered. The Institute is also an official yellow fever vaccination center.

In our Outpatient Clinic we offer specialized services for the diagnosis and treatment of tropical diseases. In addition, our diagnostic laboratory offers a variety of investigation with a focus on parasitic infections, including rare parasitic infections.

The main Research areas of the Institute are malaria, helminthiases, diabetes, HIV/AIDS and other infectious diseases in developing countries. On behalf of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) the Institute of Tropical Medicine conducts partnership projects with clinics in Rwanda, Sierra Leone and Uganda. Globally, the Tropical Institute advises and supports institutions dealing with neglected tropical diseases.

Teaching at the Institute of Tropical Medicine and International includes the internationally recognised post-graduate Master of Science in International Health Program, Diploma- and Certificate degrees. The training and further education program of the Institute addresses clinicians and other health-related professions.

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Can reasoning be rational and psychological? Dreams and divorces. Keynote lecture. 3rd International Conference on Thinking, University College London, August 1996.

Reasoning the fast and frugal way: Models of bounded rationality. XXVI International Congress of Psychology, Montreal, Canada, August 1996.

Reasoning and Rationality. Symposium. XXVI International Congress of Psychology, Montreal, Canada, August 1996.

Kognitive Täuschungen und rationales Verhalten. Universität Zürich, Juni 1996.

Rationality and ecological intelligence. Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, Juni 1996.

Rituale im statistischen Schliessen. Ernst Schröder Kolloquium, Technische Hochschule Darmstadt, Mai 1996.

Can reasoning be rational and psychological? Models of bounded rationality. Ohio State University, April 1996.

The social context of rationality. Conference on "Rethinking -- but not unthinking -- the Enlightenment." Berlin, 1995.

Can reasoning be rational and psychological? Cornell University, 1995.

Can reasoning be rational and psychological? Models of bounded rationality. Conference on Epistemology and Evolutionary Psychology, Rutgers University, 1995.

New developments in judgment and decision making. Invited lecture, 17th Annual Meeting of the Society for Medical Decision Making. Tempe, Arizona, 1995.

Die Rationalität des Schlussfolgerns. Mittagsvorlesung, 37. Tagung experimentell arbeitender Psychologen, Bochum 1995.

Can reasoning be rational and psychological? Bowling Green State University, 1995.

The illusory grip of "cognitive illusions": How to improve statistical reasoning without really trying. University of Arizona, Tucson, 1995.

Can reasoning be rational and psychological? University of Arizona, Tucson, 1995.

The Superego, the Ego, and the Id in statistical reasoning. Midwest Faculty Seminar, University of Chicago, 1995.

The fast and frugal way to near-optimal inference: Bounded rationality the Brunswikian way. Tenth Annual International invitational Meeting of the Brunswik Society, St. Louis, 1994.

Psychologie des Denkens (Five lectures). 3. Herbstschule für Kognitionswissenschaft, Universität Freiburg, 1994.

Artificial creativity. Center for Interdisciplinary Study, Bielefeld, 1994.

How to make cognitive illusions disappear. Becker & Coleman's Rational Choice Seminar, University of Chicago, 1994.

Von kognitiven Täuschungen zu kognitiven Algorithmen. Universität Trier, 1994.

Can reasoning be rational and psychological? University of Illinois at Champaign, 1994.

How to make the mind reason the Bayesian way. Mathematics Education Group, University of Chicago, 1994.

Can reasoning be rational and psychological? University of Illinois at Chicago, 1994.

Can reasoning be rational and psychological? Ecole Polytechnique, CREA, Paris, 1993.

Can reasoning be rational and psychological? University of North Carolina at Chapel Hill, 1993.
Mental models from a Brunswikian viewpoint. Ninth Annual International invitational Meeting of the Brunswik Society, Washington, 1993.

Teaching statistical thinking: The role of information representation. Pew workshop "Laboratories and research demonstrations in teaching introductory and mid-level psychology courses", Carleton College, Minnesota, 1993.

Social rationality: Evolutionary psychological perspectives. Max Planck Institute for Human Development, Berlin, 1993.

Four questions about the cognitive revolution. Workshop "The Cognitive Revolution?". Helsingør, Denmark, 1993.

Can reasoning be rational and psychological? Boston University, 1993.