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Vier Monate später wollten Gesundheitsforscher der örtlichen University of Texas in einer Umfrage wissen, wie es den Bürgern ging: Ob sie nervös oder unruhig waren, ob sie sich wert- oder hoffnungslos fühlten, ob sie Freude empfinden konnten oder ihnen alles mühselig erschien. Diese Fragen gehören zu einem validierten psychologischen Test, der vor einer seelischen Erkrankung wie Depression warnen kann. Anhand der Antworten, stellten die Wissenschaftler fest, zeigten 18 Prozent der Teilnehmer „Serious Psychological Distress“, also ernstzunehmende mentale Probleme – mehr als doppelt so viele wie in einer früheren Erhebung. Von jenen Texanern, die schwere Schäden an ihrem Haus erlebt hatten, bekam sogar fast die Hälfte diese Ferndiagnose. Denn mit dem Haus waren oft auch die sozialen Beziehungen in die Brüche gegangen – von den materiellen Schwierigkeiten ganz zu schweigen.

Nach dem Sturm habe alle Welt über die physischen Schäden gesprochen, sagt Stephen Linder vom Institute of Health Policy an der University of Texas. „Aber es gibt auch weniger sichtbare, psychische Schäden, die lange andauern und bei denjenigen mit beschädigten Häusern auch alles übertreffen, was wir je nach anderen Naturkatastrophen erlebt haben.“ Und wenn sich die Erfahrungen aus der kleinen niederbayrischen Stadt Simbach am Inn bestätigen, könnten diese Belastungen mit der Zeit sogar zunehmen.

Ganz andere Weltgegend, ähnliche Vorkommnisse: Fast zwei Jahre lang hatte der Mann die Bilder schon mit sich herumgetragen, bis er im April 2018 professionelle Hilfe suchte. Immer wieder durchlebte er die Szenen: Am 1. Juni 2016, als eine Wand von Regenwasser und Schlamm durch den bayerischen Ort Simbach raste, konnte er sich gerade eben noch auf den Dachboden seines Hauses retten. Von dort sah er hilflos zu, wie das Haus nebenan zusammenbrach und die 80-jährige Bewohnerin vom Wasser mitgerissen wurde. Die alte Dame war hinterher eines der sieben Todesopfer der Flutkatastrophe. Und ihr Nachbar findet sich heute unter jenen Simbachern wieder, denen „die Seele überläuft“, wie die Mittelbayerische Zeitung sechs Monate nach dem Ereignis geschrieben hatte.

„Der Mann hat bis jetzt gedacht, er könne das aus eigener Kraft bewältigen, aber die innere Unruhe ließ ihn nicht mehr los“, erzählt Margarete Liebmann, Psychiaterin und Chefärztin an der AMEOS-Klinikum Inntal in Simbach am Inn. Jetzt gehört er, wie schon seit einiger Zeit seine Ehefrau, zu den Dutzenden Patienten im Ort, die von Liebmann und ihrem Team behandelt werden. Es ist ein langwieriger Prozess, und dass der Wiederaufbau des Ortes Fortschritte macht, hilft nicht immer. „Vielen fehlt in ihren sanierten Häusern das Gefühl, tatsächlich Zuhause zu sein“, sagt die Ärztin. Allzu schnell werde die Erinnerung geweckt: „Bei einem heftigen Landregen einen Mittagsschlaf zu machen, das geht nicht mehr, da fahren bei den Leuten die Sensoren hoch.“

Auf solche Probleme müssen sich Psychologen in Zukunft vermehrt einstellen. Im Gegensatz zu Erdbeben, die ähnliche Leiden auslösen können, verändern sich die wetterbedingten Katastrophen nämlich durch den Klimawandel. Zahl und Stärke von Extremwetter-Ereignissen dürften zunehmen, stellte der Weltklimarat IPCC in seinem Bericht 2014 fest – und die Gesundheit vieler Menschen, auch die mentale, werde darunter leiden. Es sei sowohl mit akuten Symptomen wie post-traumatischer Belastung zu rechnen wie mit chronischen Folgen: Ängsten, Aggression, Depression und verstärkter Suizid-Neigung. „In einer Stichprobe von Menschen, die vom Hurrikan Katrina [2005 in der Region New Orleans] betroffen war, hatten sich Selbstmord-Gedanken und vollzogene Selbstmorde mehr als verdoppelt“, berichtete 2017 eine Studie der American Psychological Association (APA).

Obwohl für einen Wirbelsturm wie Harvey oder die Gewitterzelle, die sich über Simbach festsetzte, niemals allein der Klimawandel verantwortlich ist, so kann er doch die Folgen der Ereignisse verstärken – allein deshalb, weil die immer wärmere Luft der Atmosphäre mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, die dann abregnet. Die relativ neue Fachrichtung der Klimaforschung namens „Attribution“ kann darum mit zunehmender Genauigkeit ausrechnen, wie sehr das Risiko für eine solche Katastrophe durch die globale Erwärmung gestiegen ist. Bei Hurrikan Harvey zum Beispiel lautete das Ergebnis „dreimal so hoch“, zudem hatte der Klimawandel die Regenmenge um 15 Prozent erhöht.

Für Simbach fand die Analyse keine klare Aussage, auch der Deutsche Wetterdienst hielt sich mit einer Zuweisung zurück. Doch in der öffentlichen Diskussion über die Flutwelle war der Klimawandel durchaus ein Thema. Aber auch die Mais-Monokultur der Bauern in der Umgebung und das Verschwinden vieler Auen, die große Wassermengen aufnehmen können, hätten die Anwohner für die Katastrophe verantwortlich gemacht, sagt Margarete Liebmann, die selbst in dem betroffenen Ort lebt – alles Faktoren, die auf das Handeln von Menschen zurückgehen.

„Wenn ein Ereignis, gar eine Katastrophe, als von Menschen verursacht erlebt wird, dann wirkt sie viel traumatisierender, als wenn es reine Naturgewalt wäre“, erklärt die Ärztin. Das ist ein weiterer Grund, dass sich Psychologen und Psychiater auf eine Zunahme mentaler Probleme durch den Klimawandel einstellen müssen. Auf die Dauer werden es wohl nicht einmal die Amerikaner durchhalten, nach Naturkatastrophen in betroffenen Gebieten noch weniger über den Klimawandel zu reden als sonst schon.

Schließlich ist in den USA die Diskussion über die mentalen Folgen weit fortgeschritten. Fachleute haben sogar schon einige neue Fachbegriffe geprägt. Einer davon heißt „Solastalgia“, eine Neuschöpfung aus „solace“ (Trost) und „Nostalgia“, also der Sehnsucht nach Vergangenem, oder in diesem Fall: Vergehendem. „Es ist der Schmerz, dass der Ort, an dem man wohnt und den man liebt, unmittelbar bedroht ist“, so hatte Glenn Albrecht von der University of Newcastle in Australien, der sich als Umwelt-Philosoph bezeichnete, den Begriff 2005 definiert. Mit dem Ort können schließlich, so die Argumentation, Gefühle von Identität und Zugehörigkeit sowie die Kontrolle über das eigene Leben in Gefahr geraten. Wer bisher in schweren Zeiten die Seele im Bergtal oder am Strand ins Lot brachte, kann aus dem Gleichgewicht geraten, wenn diese Orte durch den Klimawandel beschädigt oder zerstört werden. Ganz zu schweigen von Ureinwohnern, deren Kultur viel stärker mit dem Land verwoben ist, als bei allen Zuwanderern.

Ein weiterer Begriff ist das „Prä-traumatische Belastungs-Syndrom“, geprägt von der Psychiaterin Lise van Susteren aus Washington. Sie meint damit die Verzweiflung von Forschern und Umweltaktivisten, die sehr genau wissen, was der Welt bevorsteht, damit aber kaum Gehör finden. „Ich sehe eine wachsende Zahl von Klima-Kassandras, deren Gedanken um das zukünftige Leid kreisen. Sie leiden unter einer prä-traumatischen Stressreaktion, weil sie wissen, dass die Welt die Warnungen nicht deutlich genug hört“, beschrieb die Ärztin das Problem in der APA-Studie.

Eine der Betroffenen heißt Camille Parmesan, eine prominente Klimaforscherin aus Texas. Sie schlidderte 2012 in eine Krise, die sie „professionelle Depression“ nannte. Vorher hatte sie dreimal als Autorin an den IPCC-Berichten mitgearbeitet, stets begleitet von einem nagenden Gefühl der Unsicherheit und dem Willen, ihre Fähigkeiten gegen die Veränderungen einzusetzen. „Ich bin eigentlich schon vor 15 Jahren in Panik geraten, als die ersten Studien zeigten, dass sich die arktische Tundra von einer Senke für CO2 zu einer Quelle verwandelt“, verriet sie vor zwei Jahren dem Esquire-Magazine. Diese Umkehr von einem Speicher für Kohlendioxid in einen Emittenten würde einen Teufelskreis starten, weil die Erwärmung immer mehr Treibhausgas aus dem Permafrost der Polarregion freisetzen und sich so selbst verstärken könnte.

Aber besonders nach dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen 2009 interessierte sich in Parmesans Heimatland kaum noch jemand für den Klimawandel. Die Medien, von denen viele die dänische Hauptstadt zuvor als „Hopenhagen“ gehypt hatten, wandten sich ab. Der Begriff „climate change“ wurde in Texas nach politischer Intervention aus wissenschafts-basierten Regierungsdokumenten gestrichen, rechte Hetzer griffen die Forscher wie Parmesan persönlich an. Große Teile des Landes taten so, als seien wissenschaftliche Fakten Glaubenssache, die man akzeptieren kann oder auch nicht.

Wenn Wissenschaftler unter dieser Situation leiden, dann weil auch sie Menschen mit Emotionen, Hoffnungen und Ängsten sind. Ihre Arbeit verlangt meist, dass sie ihre Gefühle zügeln. Ihre Ergebnisse sollen sie frei von Affekten erarbeiten und nüchtern präsentieren, schon um in der Öffentlichkeit souverän und kompetent zu wirken. Aber das fällt gerade Klimaforschern zunehmend schwer, besonders wenn sie angegriffen und verhöhnt werden. „Ich kenne keinen einzigen Wissenschaftler, der keine emotionale Reaktion hat, weil so vieles verloren geht“, sagte Parmesan 2012 in einem Report der National Wildlife Federation. Schließlich verließ die Forscherin ihre Heimat und zog an die Universität im britischen Plymouth. Und damit ist sie nicht die einzige Amerikanerin, die nach Europa floh. Andere empfahlen, öfter mal den Kraftausdruck F**K zu benutzen, gern auch in Tweets und voll ausgeschrieben, um die Tiefe ihres Ärgers und ihrer Sorge auszudrücken – und vermutlich Dampf abzulassen.

Auch die amerikanische Umweltaktivistin Gillian Caldwell beschrieb den Druck. Sie hatte eine ganze Weile mit zivilen Kriegsopfern gearbeitet, bevor sie sich mit der Organisation 1Sky.org dem Klima-Thema zuwandte. Bald bekannte sie in einem Blogbeitrag: „Unsere Nation dazu zu bringen, den Klimawandel zu stoppen, ist emotional aufwühlender als jeder andere Job, den ich jemals hatte.“ Dann zitierte sie einige Tipps von Lise van Susteren, um dem Burnout der Engagierten vorzubeugen: auf sich selbst achten zum Beispiel, sich gesund ernähren und viel bewegen, in die Natur gehen, eine strikte Trennung zwischen Beruf und Privatleben wahren und lachen.

Von solchen Stressfaktoren sind auch Wissenschaftler auf dieser Seite des Atlantiks nicht immer frei. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, den sich die deutschen Klimawandel-Leugner als einen Lieblingsfeind herausgegriffen haben, vertraute darum der Webseite isthishowyoufeel.com einen wiederkehrenden Albtraum an: „Ich gehe wandern und komme zu einem einsamen Bauernhof, der brennt. Kinder rufen aus den Fenstern im oberen Stockwerk um Hilfe. Ich alarmiere die Feuerwehr. Aber sie kommt nicht, weil ein Verrückter immer wieder sagt, es handele sich um einen falschen Alarm.“

Von all diesen Effekten indes – den Ängsten der Traumatisierten, der Sehnsucht nach verloren-gehenden Orten, der Frustration der Forscher und Aktivisten – ist keiner spezifisch für den Klimawandel, könnte man nun einwenden. Und dem ist kaum zu widersprechen: vermutlich fühlen Kämpfer gegen zuckrige Limonaden ähnlich; auch Erdbeben nehmen den Überlebenden den Lebensmut, und Solastalgia wurde ursprünglich für Menschen definiert, deren Heimat ein Kohletagebau bedrohte.

Tatsächlich, sagt etwa Andreas Meißner, Psychiater und Psychotherapeut aus München, gebe es noch keine gesicherten Daten zur klinischen Relevanz der Solastalgia. Und mit der „prä-traumatischen Belastung“, also einer krankhaften Angst vor zukünftigen Katastrophen, solle man vielleicht nicht zu einem Kongress über die manifesten posttraumatischen Beschwerden von Gewaltopfern gehen. „Es mag auch sein, dass manche Betroffene andere persönliche Probleme auf die Situation der Umwelt projizieren“, fügt er hinzu. Doch ignorieren sollte man die zunehmenden Berichte über seelische Folgen der globalen Erwärmung trotzdem nicht: Die zunehmende Zerstörung der Natur biete in jedem Fall genügend Auslöser für mentale Probleme.

Insgesamt ist Meißner überzeugt, dass viele Menschen bereits heute ein Unbehagen empfinden. Der Klimawandel verunsichert sie und sie können damit genauso wenig souverän umgehen wie mit der eigenen Sterblichkeit – und verdrängen deswegen eine angemessene Reaktion. „Es wird Zeit, die psychischen Aspekte, die letztlich immer den Intellekt übersteuern und unser Handeln bestimmen, in den Fokus zu rücken“, schreibt er darum in seinem Buch „Mensch – was nun? Warum wir in Zeiten der Ökokrise Orientierung brauchen“ (Oekom-Verlag). Für diejenigen, die sensibler, engagierter oder stärker betroffen sind als der Durchschnitt, können die Folgen der Klimakrise nämlich schnell zur persönlichen Krise eskalieren.

Hinweis: Dieser Artikel erscheint in der Koralle KlimaSocial von Riffreporter.de. KlimaSocial steht für einen Perspektivwechsel. Die Klimaforschung, über die wir hier schreiben, richtet ihren Blick weder auf Physik noch Technik, sondern auf soziale Prozesse. Mehr über uns und unser Thema finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben oder einen wöchentlichen Newsletter abonnieren möchten, schreiben Sie uns bitte unter info@klimasocial.de.

Autor
Christopher Schrader

Christopher Schrader, einer der Gewinner des AAAS Kavli Prize for Science Journalism, war 15 Jahre Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, bevor er sich 2015 mit den Themen Klimaforschung, Energietechnik, Umwelt, Physik und Geowissenschaften selbständig machte. @cschrader_eu

"Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Beschwerden und Krankheit." Mit dieser Definition hat die WHO schon seit über 50 Jahren (1946) ein positiv und ganzheitlich orientiertes Gesundheitsverständnis in der Politik, der Fachwelt und der Bevölkerung zu verbreiten versucht.

1978 hat die WHO das Konzept "Gesundheit für alle" beschlossen. 1984 hat die WHO in Europa in Zusammenarbeit und Konsensfindung mit den europäischen Nationen die Ziele "Gesundheit für alle im Jahre 2000" definiert sowie 1991 und 1998 unter dem Titel " Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert" erneuert. In ihrer konkreten Arbeit versucht die WHO in Europa, die Zielstrategie "Gesundheit für alle" in der Politik und Fachwelt und darüber in der Bevölkerung zu verbreiten.

Im Sinne dieser WHO-Strategie lassen sich folgende weitreichenden Ziele einer umfassenden Gesundheitspolitik umschreiben: Alle Menschen dieser Erde sollen - unabhängig von ihrer sozialen Schicht, Nation, Religion - in ihrem Alltag mit all seinen Lebensbereichen ihr Leben gesund und konstruktiv gestalten können und in Frieden, Gerechtigkeit und gegenseitiger Achtung zusammenleben können; sie sollen dabei durch entsprechende Lebensbedingungen unterstützt werden.

Die WHO hat 1986 die Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung verabschiedet. Seitdem ist ‘Gesundheitsförderung’ als ein gesundheitspolitischer Begriff eingeführt und folgendermaßen gekennzeichnet: "Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozeß, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.. Gesundheit steht für ein positives Konzept, das in gleicher Weise die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen für die Gesundheit betont wie die körperlichen Fähigkeiten."

Gleichzeitig gibt es aber auch diverse andere Definitionen für Gesundheit. Hier einige Beispiele:

• Hurrelmann (1990) definiert Gesundheit als: „ Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung im Einklang mit den eigenen Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweils gegebenen äußeren Lebensbedingungen befindet.“

• „Gesundheit ist eine Fähigkeit zur Problemlösung und Gefühlsregulierung, durch die ein positives seelisches und körperliches Befinden – insbesondere ein positives Selbstwertgefühl – und ein unterstützendes Netzwerk sozialer Beziehungen erhalten oder wieder hergestellt wird.“

Es ist sehr wichtig, dass die Definition von Gesundheit nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen charakterisiert, dies würde der Komplexität des zu beschreibenden Phänomens nicht genügen. Denn in diesem Fall würde das Definitionsproblem ausschließlich auf die Bestimmung von Krankheit reduziert werden und der Begriff der Gesundheit wäre nur der Abgrenzungsbegriff gegenüber dem Phänomen der Krankheit.

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Unternehmen und Organisationen, die die Stufe des Exzellenz-Zertifikats erreichen, sind automatisch für den „Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit" nominiert und werden der Jury im Rahmen der Jurysitzung als Preisträger-Kandidat präsentiert. Die Jury wählt innerhalb folgender sechs Unternehmenskategorien jeweils einen Preisträger aus:

  • Industrie
  • Handel/Transport/Verkehr
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Klein- und Mittelunternehmen (unter 250 Beschäftigte)
  • Öffentlicher Dienst
  • Sonstige Dienstleistungen

Der BKK Dachverband möchte innovatives Denken und Handeln in der betrieblichen Gesundheitsförderung fördern und vergibt deshalb seit 2015 den Sonderpreis „BGF-Innovativ". Es kann sich dabei um ein neues, erfolgreiches Projekt oder um eine besonders kreative Maßnahme handeln. Auszeichnungswürdig sind allerdings nur solche Projekte und Maßnahmen, deren erfolgreiche Umsetzung nachweisbar ist. Voraussetzung für die Teilnahme an der Auslobung des Sonderpreises ist die Beantwortung der Fragenkomplexe A „Gesundheitspolitik & -Struktur" & F„Innovatives BGF-Projekt / Innovative BGF-Maßnahme".

„Gesunde Unternehmen - Erfolgsfaktor der Zukunft“ war das Motto des Deutschen
Unternehmenspreises Gesundheit 2017, der an diese elf Unternehmen verliehen wurde, die mit ihrem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) viel erreicht haben.

Zu den 7 Preisträgern in den Unternehmenskategorien gehören:

Fraport verfolgt den Ansatz, die Arbeit im Unternehmen für die Beschäftigten so wenig belastend wie möglich auszugestalten und ergänzende Angebote zur Gesunderhaltung zu machen. Im flughafeneigenen Fitnessstudio „Fitpoint“ können Beschäftigte beispielsweise für einen geringen Monatsbeitrag an modernen Sportgeräten trainieren. Ein kostenloses Angebot „Rückentraining und -therapie“ bietet die Möglichkeit, unter physiotherapeutischer Betreuung die wirbelsäulenstabilisierende Muskulatur gezielt zu stärken. Darüber hinaus finden regelmäßig oder fortlaufend Aktionen statt, die zur Kombination von Beruf und Sport animieren, so etwa „Mit dem Rad zur Arbeit“ oder „Fit am Arbeitsplatz“. Gesundheitsbezogene Weiterbildungsangebote wie Ernährungsvorträge oder Gesundheitsworkshops dienen zudem als präventive Maßnahmen. „Indem wir die Gesunderhaltung unserer Beschäftigten fördern, leisten wir einen klaren Beitrag zur Erreichung strategischer Unternehmensziele“, erklärt Michael Müller.

Handel / Transport / Verkehr


„Uns hat die sehr konkrete Zielsetzung im Rahmen des BGM überzeugt, die für ein mittelständisches Unternehmen nicht selbstverständlich ist. Auch der hohe Umsetzungsgrad der Verbesserungsvorschläge von Beschäftigten ist außergewöhnlich und für diese Branche nicht typisch.“ Dr. Kai Seiler Präsident des Landesinstitutes für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Kleine und Mittlere Unternehmen


Mit unserem in 2009 initiierten UWT Vital-Programm unterstützen wir das Wohlbefinden und Gesundheitsverhalten der Belegschaft und sorgen durch verschiedene Angebote für einen gesünderen, bewegungsreicheren und ausgeglicheneren Alltag. Darüber hinaus setzen wir auf eine ausgewogene Work-Life-Integration und fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Dass sich unser Engagement lohnt zeigt sich unter anderem in unserer unterdurchschnittlichen Krankheitsquote und der hohen Mitarbeiterzufriedenheit. Für mich als Geschäftsführer hat sich über die Jahre hinweg absolut bestätigt, dass glückliche und gesunde Mitarbeiter Leistungen erbringen, die wir so von ihnen nicht erwarten konnten“
, sagt Uwe Niekrawietz, Geschäftsführer der UWT GmbH.

Kleine und Mittlere Unternehmen

„Unser Ziel ist es, ein nachhaltiges BGM zu etablieren, das von möglichst vielen Mitarbeitern gelebt und gemeinsam weiterentwickelt wird. „Gesundheit intelligent koordinieren“, dafür stehen wir für das Gesundheitswesen aber auch für unsere Mitarbeiter ein – an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr“, sagt Annegret Schnick, Prokuristin. Die Führungsgrundsätze und die Unternehmensstrategie sind zusammen mit den Mitarbeitern erarbeitet worden. „Die Gesundheitspotenziale unserer Mitarbeiter zu stärken ist als Ziel fest in unserer Strategie verankert und sogar als individuelles Ziel unserer Bereichsleiter formuliert“, so Geschäftsführer Christian Hess. Gedikom arbeitet mit der „Initiative Gesunder Betrieb“ (i-gb) zusammen. Alle Beschäftigten bekommen eine i-gb Card als persönlichen Mitgliedsausweis des Gesundheitsnetzes, an dem über 250 Präventionspartner beteiligt sind. Damit stehen ihnen vielfältige Gesundheits-, Präventions- und Wellnessangebote kostenlos oder vergünstigt zur Verfügung. Durch diese Intervention wurde auch das Gesundheitsbewusstsein in der Gedikom erhöht, die Motivation der Mitarbeiter gesteigert und das Betriebsklima verbessert. Seit Jahren verzeichnet das Unternehmen eine deutliche Reduzierung der Krankheitstage. 90 Prozent der Mitarbeiter nutzen die Teilzeitoptionen ihrer Arbeitszeit.

Gedikom Gesundheitsdienstleistung Kommunikation GmbH

Hervorzuheben ist außerdem, das Pilotprojekt „Interkulturelles BGM“, das bereits vor Jahren in den regulären Betrieb überführt wurde. Dafür wurden Mitarbeiter freigestellt und als Gesundheitslotsen ausgebildet, die es ermöglichen, kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements gezielt zu berücksichtigen. Ein notwendiges Projekt: Die Münchner Stadtentwässerung beschäftigt Mitarbeiter aus über acht verschiedenen Nationen. In Teilbereichen des Betriebes haben über ein Drittel der Beschäftigten einen Migrationshintergrund. Gesundheitslotsen sind wichtig, da Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen auch unterschiedliche Vorstellungen darüber haben, was Gesundheit bedeutet. Es existieren andere berufliche Belastungen und Beanspruchungen, aber auch Sprachbarrieren oder Wissenslücken. Diese „Verschiedenheit“ kann sich in der Arbeitsunfähigkeit ausdrücken, die je nach kulturellem Hintergrund variiert.

„Uns hat nicht nur das enge Miteinander der verschiedenen betrieblichen Akteure und der hohe Wirkungsgrad des BGM überzeugt, sondern auch der kultursensible Ansatz über ausgebildete Gesundheitslotsen, Beschäftigte mit Migrationshintergrund für eine gesundheitsbewusstere Arbeits- und Lebensweise zu gewinnen. Bei der Münchner Stadtentwässerung ist nichts von der Stange, sondern tun, was gebraucht wird, ist hier der Leitsatz. Respekt und weiter so!“ Norbert Breutmann, Leiter Arbeitswissenschaft Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

  • Mitunternehmertum: Täglich finden Informationsgespräche statt, um den gleichen Informationsstand aller Mitarbeiter zu sichern.
  • WollSoKö (Wollen-Sollen-Können): Die Aufgabe der Führungskräfte ist darauf zu achten, dass sich die Motivation des Mitarbeiters in dem wiederfindet, was er leisten kann und was er leisten soll. Mögliche Änderungen des Arbeitsbereiches oder der Dienstzeiten sollen eine Über- aber auch eine Unterforderung verhindern.
  • K-R-K Modell (Kompetenz-Ressourcen-Kompensations-Modell): Gefördert werden soll die Eigenverantwortung jedes Mitarbeiters, indem die Kompetenzen, auch die nebenfachlichen, in einen immer fortlaufenden Verbesserungsprozess in die „lernende Organisation“ St. Gereon Seniorendienst gGmbH eingebracht werden.

Mit seinem umfassenden Gesundheitskonzept unterstreicht das Unternehmen seine in dieser Branche nicht selbstverständliche mitarbeiterorientierte Gesundheitsstrategie. Dabei werden folgende Themenfelder berücksichtigt: Betriebliche Gesundheitsförderung, Bewusstseins- und Einstellungswandel, Qualifikations- und Kompetenzentwicklung, Laufbahngestaltung, Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsorganisation sowie Work-Life-Balance. Für die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten schüttet der Betrieb einen jährlichen Zuschuss pro Mitarbeiter von 120 Euro aus. Die Aktion „Gereon Lauf“ wird mit drei zusätzlichen Urlaubstagen belohnt, wenn der Nachweis von 10.000 Schritten in 100 Tagen erfüllt wird. Dienstvereinbarungen regeln die Zusammenarbeit. Zudem widmet sich das Unternehmen mit dem Verbundprojekt „Pflege-Prävention 4.0“ dem zukunftsträchtigen Bereich der Pflege. Zentraler Projektgegenstand ist die Erforschung von präventiven Maßnahmen für eine sichere und gesunde Arbeit in der Altenpflege von heute und von morgen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Flächendeckend und regelmäßig werden die Gesundheitsrisiken und -ressourcen in der Altenpflege analysiert und durch externe Mitarbeiterberatungen in allen Lebenslagen, auch bei psychischen Belastungen erweitert. Persönliche Ansprechpartner, die bei Finanzierungsfragen helfen und Dienstleistungsangebote vermitteln, stehen nicht nur den Klienten, sondern auch den Beschäftigten helfend zur Seite. Das Unternehmen kooperiert hier mit der regionalen Caritas. Fehlzeiten und Fluktuation konnten deutlich reduziert werden. Alle Mitarbeiteranträge zur Arbeitsflexibilität konnten bislang erfüllt werden. Dies hat letztlich auch zu einer hohen Zufriedenheit der Belegschaft geführt.

„Ein Unternehmen, das sich der Pflege von Menschen verschrieben hat, fängt am besten beim eigenen Personal an. Wie dies erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden kann, zeigt das herausragende betriebliche Gesundheitsmanagement der St. Gereon Seniorendienste.“
Siegfried Gänsler, Vorstand, Die Schwenninger Krankenkasse

St. Gereon Seniorendienst gGmbH

Gesundheits- und Sozialwesen

Die Preisträger in der Sonderkategorie "BGF-INNOVATIV" sind:

Vor drei Jahren entwickelte die Bayer AG gemeinsam mit der pronova BKK das Projekt „Azu-Be Fit“, um junge Leute zu einer gesunden Lebensführung zu motivieren und ihre Eigenverantwortung zu stärken. Denn der Übergang von der Schule in ein betriebliches Umfeld ist für Berufsstarter oft eine große Umstellung. Gesundheitsschädliche Verhaltensmuster wie Bewegungsmangel oder Essen unter Zeitdruck sind oft die Folgen. Dem begegnet die Bayer AG mit ihrem speziell für diese Zielgruppe konzipierten Gesundheitsförderprogramm „Azu-Be Fit“. Gestartet wird im 1. Ausbildungsjahr mit dem Thema „Bewegung und Ernährung“, im 2. Ausbildungsjahr liegt der Schwerpunkt auf „Prüfungsvorbereitung und Stress“ und im letzten Jahr unter dem Titel „Fasziniert oder süchtig?“ insbesondere auf neuen Suchtformen wie Körperkult und digitalen Medien. Alle Thementage beinhalten, Fachvorträge, Gruppenarbeiten, Rollenspiele, Einzelarbeiten, Screenings und Praxisübungen. Am Ende diskutieren die Teilnehmer im Plenum darüber. Eine Evaluation erfolgt durch Befragung der Teilnehmer zu den Inhalten und deren Relevanz für die eigene Lebensplanung.
Fazit: Die meisten Azubis würden das betriebliche Präventionsprojekt weiterempfehlen und sehen darin einen deutlichen Gewinn für ihr Berufs- und Privatleben.

„Wir wollen die Kolleginnen und Kollegen möglichst früh von den Vorteilen einer gesunden Lebensweise überzeugen. Die Auszeichnung für das Konzept der Gesundheitstage für unsere Auszubildenden ist eine tolle Bestätigung, dass dieser Ansatz richtig und zukunftsweisend ist. Der Preis freut mich umso mehr, weil bei diesem Projekt alle Akteure unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagements, also Unternehmen, Betriebsrat, Werksärzte, die Bayer-Gastronomie und unsere Sportvereine sowie die örtlichen Krankenkassen, hervorragend zum Wohle unserer Beschäftigten zusammengearbeitet haben“, so Oliver Zühlke, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Bayer AG.

„Das BGM der Bayer AG verfügt national und international über einen sehr hohen Wirkungsgrad. Die Module für Auszubildende sind für eine demografische Gesundheitsentwicklung beispielhaft. Ebenso sind die Aktivitäten zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung und zum Stressmanagement weitere „Markenzeichen“ für den Sonderpreisträger Bayer AG.“ Klaus-Peter Hennig, Verwaltungsrat / Arbeitgebervertreter, VIACTIV Krankenkasse

Sonderpreis „BGF-INNOVATIV“ für Azu-Be Fit

Bayer Supply Center Grenzach

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Die Jury sagt: „In der Jury gab es auch den einen und anderen, der zunächst schmunzeln musste. Bewegungsmangel ist aber ein gravierendes Problem mit zahlreichen gesundheitlichen Folgen. Mit dem Sonderpreis ‚BGF-INNOVATIV‘ wollen wir die Deutsche Telekom AG in ihrem kreativen Engagement bestärken.“

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„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit dem Exzellenz-Zertifikat und den Gewinn des Sonderpreises „BGF-Innovativ“. Mit dem Projekt „Männergesundheit“ haben wir viele Mitarbeiter erreicht, die vorher noch nie von unserem breiten Maßnahmenangebot profitiert haben. Der Preis bestätigt uns auf unserem Weg, immer wieder neue, innovative Wege und Ansätze im betrieblichen Gesundheitsmanagement einzuschlagen und auszuprobieren und damit auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern.“, so Thomas Schlenz, Bereichsvorstand tk SE, Chief Human Resources Officer

„Es ist schon eine Herausforderung gesundheitsbezogene Maßnahmen in einen Produktionsbetrieb der 24 h an 365 Tagen im Jahr läuft, umzusetzen. Uns hat aber auch die geschlechtersensible Ausrichtung der Aktivitäten überzeugt und das, was die thyssenkrupp Steel Europe AG damit erreicht hat. Eine so dedizierte Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Männergesundheit‘ ist in der betrieblichen Landschaft bisher einmalig.“ Ludger Hamers, Verwaltungsrat / Versichertenvertreter VIACTIV Krankenkasse.

thyssenkrupp Steel Europa AG

Sonderpreis „BGF-INNOVATIV“ für „Männergesundheit“

Gesund führen – gesund arbeiten – gesund leben: Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) lohnt sich und war Motto des diesjährigen Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit 2015, der am 11. Juni 2015 im Axel-Springer-Haus in Berlin an sieben Firmen verliehen wurde.

Zu den 7 Preisträgerunternehmen gehören:

Kategorie Handel / Transport / Verkehr

Vor dem Hintergrund der aktuellen gesetzlichen Regelungen zum Renteneintritt mit 67 Jahren wird sich in den kommenden Jahren die Altersstruktur der Mitarbeiter in Unternehmen spürbar ändern. Infolgedessen entstehen auch neue Anforderungen an die Gesundheitsfürsorge der Mitarbeiter. Die Bayer Pharma AG Berlin hat die Bedeutung eines innovativen betrieblichen Gesundheitsmanagements bereits erkannt und ist gut für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet.

Am Unternehmenssitz von Deutschlands größtem Pharmaunternehmen in Berlin arbeiten rund 4500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschung, Entwicklung und pharmazeutischer Produktion. Mit der Methode Work-Ability-Development (WAD) wurden deren Arbeitsstrukturen und individuelle Verhaltensweisen am Arbeitsplatz untersucht und verbessert.

Die Methode WAD setzt auf ganzheitliche Betrachtung und trägt somit der deutlichen Zunahme von Erkrankungen mit multifaktoriellen Ursachen Rechnung. WAD verknüpft Methoden der Arbeitsmedizin wie Beratungsgespräche und Arbeitsplatzbegehungen mit Methoden der Organisationsentwicklung, zum Beispiel Stakeholder-Interviews, Mitarbeiterbefragungen und Workshops. So konnten die Arbeitsfähigkeit negativ beeinflussende Ursachen aufgespürt und mit aktiver Beteiligung der Mitarbeiter systematisch beseitigt werden. In der Folge wurden Grundprinzipien des Miteinander neu festgelegt, ein verbindlichen Umgang in Konfliktsituationen verabredet und es erfolgte, sofern erforderlich, eine ergonomische Neugestaltung der Arbeitsbereiche.

Die Evaluation des Pilotprojektes WAD 2010 und 2012 mit rund 250 Beschäftigten ergab ein deutliches Bild: so bestätigten über 70 Prozent der Mitarbeiter die Wahrnehmung spürbarer Veränderungen in der Arbeitsstruktur. Neben der erfolgreichen Beseitigung von Störfaktoren innerhalb der Arbeitsabläufe bescheinigen die Kollegen dem Unternehmen eine Zusammenarbeit über alle Hierarchieebenen. Auch der persönliche Umgang miteinander habe sich in der Folge verbessert.

„Die positive kreative Energie zu erleben, mit der alle Beteiligten im Laufe des Projekts gemeinsam beispielgebende Lösungen entwickeln konnten, war jede Mühe und jeden Einsatz wert“, sagte die Leitende Betriebsärztin der Bayer Pharma AG Berlin, Dr. Sabine Griebel.

Ebenfalls ausgezeichnet wird das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) der Bayer Pharma AG Berlin: hier überzeugten die umfassende Struktur und die breit angelegten Anwendungsfelder des Systems die Jury, die dieses mit einem Exzellenz-Award würdigt.

Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach zeigt, wie man den Entwicklungen in der Pflegebranche gesundheitsförderlich begegnen kann. Dafür erhält die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt Mönchengladbach den deutschen Unternehmenspreis Gesundheit in der Kategorie Gesundheits- und Sozialwesen. 848 Beschäftigte arbeiten in sechs Altenheimen. Angeboten werden voll- und teilstationäre Pflege, Tages- und Kurzzeitpflege sowie Beratungen für ältere Menschen. Wirtschaftlichkeit und soziales Handeln stehen hier nicht im Widerspruch. Über die Anbindung der Gesundheitsmanagement-Expertin als Stabstelle und die Benennung von Gesundheitsbeauftragten an den verschiedenen Standorten wurde der Weg zu einem nachhaltigen Gesundheitsmanagement im Unternehmen geebnet. Mit seinem umfassenden Gesundheitskonzept „Wertschätzen und Vorausschauen“ unterstreicht das Unternehmen seine in dieser Branche nicht selbstverständliche mitarbeiterorientierte Gesundheitsstrategie. Dabei werden folgende Themenfelder berücksichtigt: Betriebliche Gesundheitsförderung, Bewusstseins- und Einstellungswandel, Rekrutierung neuer Mitarbeiter, Qualifikations- und Kompetenzentwicklung, Laufbahngestaltung, Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsorganisation sowie Work-Life-Balance. Dienstvereinbarungen regeln die Zusammenarbeit. Zudem widmet sich das Unternehmen mit dem geförderten Projekt „Netzwerk Pflegend Beschäftigte“ dem zukunftsträchtigen Bereich der Pflege von Angehörigen. Persönliche Ansprechpartner, die bei Finanzierungsfragen helfen und Dienstleistungsangebote vermitteln, stehen nicht nur den Klienten sondern auch den Beschäftigten helfend zur Seite. Flächendeckend und regelmäßig werden die Gesundheitsrisiken und -ressourcen in der Altenpflege analysiert und durch externe Mitarbeiterberatungen in allen Lebenslagen, auch bei psychischen Belastungen erweitert. Fehlzeiten konnten dadurch deutlich reduziert werden.

Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach

Kategorie „Gesundheits- und Sozialwesen“

Dazu gehört auch die Prävention bei psychischen Belastungen, die in den letzten Jahren weiterentwickelt wurde.. Etwa werden im Rahmen einer weltweiten Mitarbeiterbefragung Ressourcen und Verbesserungspotenziale in den Organisationseinheiten transparent gemacht. Das bietet Führungskräften die Grundlage, zusammen mit den Mitarbeitern Gefährdungen am Arbeitsplatz und psychische Fehlbelastungen so möglichst früh zu erkennen und zu beheben. Dabei hilft u.a. eine neue Informationsplattform „Psychische Gesundheit“ im Intranet.

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Altvater bestreitet nicht, dass die Globalisierung ihre „Lichtseiten“ hat. Was er kritisiert, ist das Dogma, dass Wachstum und Deregulierung gleichsam automatisch Wohl und Wohlstand der Nationen mehren würden. Mit der globalen Ausbreitung der Produktion, der Märkte und Finanzströme wüchsen eben nicht nur Demokratie und Wohlstand in der Welt, sondern auch die Unsicherheit.

Der Titel seines gemeinsam mit Birgit Mahnkopf verfassten und inzwischen in der sechsten Auflage vorliegenden Standardwerks „Grenzen der Globalisierung. Ökonomie, Ökologie und Politik in der Weltgesellschaft“ zeugt von der enormen Bandbreite des streitbaren Wissenschaftlers. Von den ehemals drei Lehrstühlen für politische Ökonomie am OSI bleibt nach Altvaters Weggang in Zukunft nur noch einer übrig. Pluralismus, Streit der Ideen, wird es nicht mehr geben können. Lange war an der Wand eines Hauses in der Nachbarschaft des OSI zu lesen „Die Weltrevolution beginnt im OSI“. Daraus ist zwar nichts geworden, immerhin aber begann hier der Marsch durch die Institutionen, gingen von hier Anstöße aus, die die Wissenschaft und das Land veränderten. Elmar Altvater wird nach seiner Abschiedsvorlesung nicht verstummen. Projekte wollen vorangetrieben, Debatten, etwa zur „solidarischen Ökonomie“ initiiert werden. Dem Lehrbetrieb an der FU jedoch geht mit Elmar Altvater heute ein Stück Vielfalt verloren.

Elmar Altvaters Abschiedsvorlesung ist zu hören heute um 18 Uhr in den Hörsälen A und B, Ihnestraße 21, Berlin-Dahlem.

Im Internet - Studierende haben an den Unis gebührenfrei Zugang zum Internet. Benötigt wird dafür nur die Kopie des gültigen Studentenausweises. Nähere Informationen bei den Rechenzentren der Universitäten. FU: Fabeckstraße 32, t 838 4215. HU: Unter den Linden 6, Raum 1066a, t 2093 2163. TU: Einsteinufer 17, Raum 024, t 314 21192.J

Jobben - Kurzfristige Arbeitsmöglichkeiten vermitteln die beiden gemeinnützigen Arbeitsvermittlungen des Studentenwerks, "Heinzelmännchen" (für die FU) und "Tusma" (für die TU, HU und andere Hochschulen). Eine geringe Vermittlungsgebühr und die Lohnsteuer werden gleich einbehalten. Für die Anmeldung werden die Immatrikulationsbescheinigung, Personalausweis oder Pass, Lohnsteuerkarte und zwei Passbilder benötigt - dann kommt man in die Kartei, bekommt einen Ausweis und darf vermittelt werden. Tipp: Morgens früh da sein, denn wer die niedrigste Losnummer zieht, bekommt den besten Job.

Heinzelmännchen, Thielallee 38, t 831 60 71. Anmeldung: Mo-Fr 10-12, Mo zusätzlich 14-17 Uhr. Vermittlung: Mo, Di, Do 8-18 Uhr, Mi, Fr 8-17. Tusma, t 315 93 40. Anmeldung: Hardenbergstraße 9a. Mo-Fr 9-15 Uhr, Mi 12-18 Uhr 30-15 Uhr oder Monbijoustraße 3, Mo-Fr 10-16 Uhr. Vermittlung: Hardenbergstraße 35. Mo-Fr 8-18 Uhr, Sa 8-13(Losvergabe ab 7 Uhr15).

Kinder - Trotz bundesweit sinkender Geburtenraten gibt es sie: studierende Mütter und Väter. Nach einer Sozialerhebung der Bundesregierung sind es im Osten sogar 15 Prozent der Studenten, die schon Nachwuchs in die Welt gesetzt haben. An den drei Berliner Unis gibt es Kitas, die sich in den Hauptstoßzeiten des Unialltags um die Sprösslinge kümmern - wenn Plätze frei sind. Daneben gibt es an der FU und an der HU selbstorganisierte Kinderläden. Die einzelnen Hochschulen bzw. ASten bieten auch Beratungsangebote für Studierende mit Kind.

FU-Kita, Königin-Luise-Straße 86, t 838 3700/99. Betreuung Mo-Do 7 Uhr 30 - 17 Uhr, Fr 7 Uhr 30 - 15 Uhr 30. Elterninitiative FUnimäuse: Königin-Luise-Straße 47, t 832 9863, Betreuung Mo-Fr 9-16 Uhr.

TU: Kitas des Studentenwerks, Marchstraße 8, Siegmundshof 17 am S-Bahnhof Tiergarten t 314 24761, Betreuung Mo-Fr. 8-17 Uhr.

HU: Kita der Humboldt-Universität, Habersaathstraße 13, t 282 3535. Studentischer Kinderladen "Die Humbolde", Monbijoustraße 3 t 2093 1986, Betreuung während des Semesters Mo-Fr. 15 Uhr 30 - 20 Uhr 30.

Kirche - Es gibt in Berlin eine evangelische und zwei katholische Studentengemeinden. Für im Glauben ungefestigte besteht kein Grund zu Schwellenangst: Nach den gemeinsamen Gottesdiensten stehen in den Gemeinden Geselligkeit und Spaß im Vordergrund.

Evangelische Studentengemeinde, Borsigstraße 5, Gemeindeabend jeden Do im Semester ab 18.30 Uhr. Katholische Studentengemeinde "Maria Sedes Sapientiae", Hildegard-Jadamowitz-Str. 25, Gemeindeabend jeden Mi im Semester ab 18 Uhr. Katholische Studentinnen- und Studentengemeinde St. Thomas Morus, Klopstockstraße 31, Tel. 391 7071. Gottesdienst und Gemeindetreff samstags ab 18 Uhr.

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - Das KVV erscheint für jedes Studienfach gesondert zu Beginn des Semesters. Im Gegensatz zum Vorlesungsverzeichnis, das für die ganze Uni erscheint, sind hier die einzelnen Lehrveranstaltungen kommentiert dargestellt, das heißt, die Inhalte jeder Veranstaltung werden kurz beschrieben. Außerdem enthält das KVV organisatorische Hinweise und Literaturangaben. Leider erscheint es oft erst auf den letzten Drücker, denn es ist das wichtigste Utensil für die Semesterplanung.

Kommode - Das Universitätsgebäude der Humboldt-Uni am Bebelplatz 1 - die ehemalige "Königlich-Preußische Bibliothek" - wurde aufgrund seiner geschwungenen Fassade schon bei seiner Erbauung vom Volksmund "Kommode" getauft. Man spottete, der König habe seinem Baumeister wohl eine der Rokoko-Kommoden aus dem königlichen Schlafzimmer als Vorbild anempfohlen. Heute sind in der Kommode die Juristen und Teile der Erziehungswissenschaft untergebracht.

Konzil - Organ der universitären Selbstverwaltung, das für die Wahl des Präsidenten / der Prasidentin zuständig ist. Es kümmert sich um alle Fragen, die die Universitätbetreffen. Das Konzil ist das Gremium an der Universität, in dem die Studenten am stärksten vertreten sind. (wird fortgesetzt)

Ohne Masernimpfung in die Kita? Das gibt manchen Eltern kein gutes Gefühl. Doch was tun, wenn das Kleinkind noch zu jung für den wichtigen Pieks ist? Dafür gibt es einen Ausweg.

Vatertag ist für viele Männer ein Fest für Trinkgelage. Dabei ist Saufen gesamtgesellschaftlich eigentlich out. Der Alkoholkonsum sinkt in vielen Ländern rapide - Deutschland hinkt hinterher.

Mehr als jeder dritte Deutsche besitzt mittlerweile einen Organspendeausweis. Damit ist die Zahl der Bescheinigungen angestiegen. Trotzdem hat die Zahl der tatsächlichen Organspender einen Tiefpunkt erreicht.

Die Auswirkungen von Lärm können unterschiedlich sein. Nun zeigt eine Studie, dass sich regelmäßige Lautstärke auch die Funktion des Herzens beeinträchtigen kann.

Per Mausklick zum Arzt, statt im Wartezimmer zu sitzen: Das soll bald für mehr Patienten möglich werden. Die Ärzte entscheiden über mehr Spielraum im Berufsrecht. Erste digitale Sprechstunden gibt es schon.

Wie finde ich einen guten Hausarzt? Welche Geräte hat der neue Radiologe? Wie sauber ist es in der Praxis? Viele Patienten-Fragen. Aber laut Bertelsmann-Studie zu wenig Antworten.

Divertikel sind kleine Ausstülpungen am Darm. Sie bleiben häufig unbemerkt, verursachen aber manchmal Beschwerden. Kehren diese immer wieder, spricht man von einer chronischen Divertikelkrankheit. Abhilfe schafft manchmal eine andere Ernährung.

Zu intensiver Sport kann ungesund sein. Laut einer Studie weisen besonders männliche Athleten oft Herzschäden auf. Möglicher Grund ist eine Überlastung des Organs.

Ob der Wahnsinn einen Unternehmer oder Unternehmer dazu bringt, anfälliger für psychische Erkrankungen zu sein, ist fraglich. Aber eines ist leider klar und offensichtlich: Die beiden sind untrennbar miteinander verbunden.

Über 72 Prozent der Unternehmer sind direkt oder indirekt von psychischen Erkrankungen betroffen. Das steht im krassen Gegensatz zu den nur 32 Prozent aller Erwachsenen in den USA, die Bericht mit mindestens einer psychischen Erkrankung diagnostiziert werden.

Mai ist Monat der psychischen Gesundheit und wir sprechen fast nicht über die Themen psychische Gesundheit und Unternehmergeist. Ein führendes Unternehmen im Silicon Valley und darüber hinaus ist mit enormem Druck konfrontiert, und dieser Druck manifestiert sich auf ungesunde Weise.

Es liegt in unserer Branche, diese Themen in den Vordergrund zu stellen und Wege zu finden, wie die Tech-Industrie sich selbst helfen kann. Natürlich ist ein Weg, dies zu tun, durch die Technologie selbst. Das Sprichwort “Niemand ist einfacher zu verkaufen als ein Verkäufer” trifft hier zu – die Verwendung von Technologie zur Unterstützung der Tech-Industrie macht Sinn. Wir sind schließlich die frühesten Anwender.

Ein Startup, das versucht, Technik und Achtsamkeit auf aufregende Weise zusammenzubringen, ist FeelTank, die Idee von Kara Dake. FeelTank hat seinen Hauptsitz in Los Angeles und ist ein Teil des sozialen Netzwerks, ein Teil der Lehrplattform, gemischt mit einer gesunden Portion Spiritualität.

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Da sportliche Handlungen aber durch unterschiedliche Dauer und Intensität (100m-Sprint / 10Km-Lauf) gekennzeichnet sind, Dauer und Intensität aber erhebliche Auswirkungen auf die Art der dafür notwendigen Energiebereitstellung hat, unterscheidet man im wesentlichen:

anaerobe Ausdauer (d.h. Verbrauch muskeleigener Energiereserven und Gewinnung von Energie aus muskeleigenen Nährstoffen [weitgehend ohne Sauerstoffzufuhr]; Vorteil: reagiert sehr schnell, setzt daher bei sehr kurzen, intensiven Belastungen ein; Nachteil: durch den Anfall von Laktat/Milchsäure kommt es zu sehr schneller Ermüdung)

aerobe Ausdauer (d.h. Energiegewinnung durch Verbrennung von Kohlehydraten und Fetten, funktioniert aber nur unter Zufuhr von genügend Sauerstoff; Vorteil: sehr lange Belastungen sind möglich; Nachteil: keine hohen Intensitäten möglich, reagiert mit Verzögerung).

Für den Bereich des Fitness-/Gesundheitssports spielt die aerobe Ausdauer daher die weitaus größere Rolle, da durch die Notwendigkeit der O²-Zufuhr das gesamte Herzkreislaufsystem beansprucht und dadurch verbessert wird;. und das ist dringend notwendig, da Herzkreislauferkrankungen mit über 50% als weitaus höchste Todesursache diagnostiziert wird. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass Schnelligkeit um etwa 20%, Kraft um 360%, Ausdauer aber um 650% durch entsprechendes Training zu verbessern sind. Daneben ist die Ausdauer bzw. das Herzkreislaufsystem im Unterschied zu anderen Leistungsfaktoren bis ins hohe Alter trainierbar.

Bei extrem langen und niedrigintensiven Belastungen wird Energie zu großen Teilen aus den körpereigenen Fettreservoirs gewonnen, so dass Ausdauertraining (vor allem lange, langsame Läufe, Fahrradfahren, InlineSkating, Schwimmen) sich hervorragend zur Gewichtsreduzierung eignet!!

1.Phase: Vergrößerung von Energiespeichern, Verstärkung von Enzymtätigkeiten, Verbesserung des Umschaltens von Ruhe auf Belastung.

2.Phase: Verbesserung der Muskeldurchblutung durch Vermehrung und Vergrößerung kleinster Blutgefäße (Kapillarisierung); Blutzunahme, insbes. der sauerstofftragenden roten Blutkörperchen; dadurch verbesserte Sauerstoffaufnahmekapazität.

3.Phase: Herzvergrößerung durch Erweiterung der Herzinnenräume (Dilatation) und Vergrößerung des Herzmuskels (Hypertrophie); dadurch ökonomischere Herzarbeit sowohl in Ruhe (Ruhepuls) als auch unter submaximaler Belastung.

Wir haben zunächst Fitness-Werte untereinander verglichen. Dazu sollten alle Schüler/innen einen 1500m-Lauf absolvieren; fünf Schüler waren mit einem Herzfrequenzmesser ausgerüstet.
Aufgabe war, den Lauf mit deutlich submaximaler Belastung zu absolvieren, d.h. darauf zu achten, dass die Herzfrequenz 150 Schläge/min nicht überschritt (. was aber offenbar gar nicht so einfach war!!). Die Laufzeit unter Einhaltung der Hf-Grenze von 150/min sollte dann Auskunft über unterschiedliche Fitnessgrade geben.

Es ergaben sich bei den Testpersonen unter der Aufgabe, den Puls 150 nicht überschreiten zu lassen, erheblich Laufzeiten; im Gespräch ergab sich, dass die Testpersonen auch nur einen geringen Anstrengungsgrad während des Laufes gespürt hatten. Daraus ergibt sich Folgendes:

Die Sportwissenschaft hat festgestellt, dass für Untrainierte/Anfänger deutliche Verbesserungen im sportlichen (Laufleistung) wie physiologischen Bereich durch ein Training mit Herzfrequenzen von 170 - 180 minus Lebensalter zu erzielen sind; das bedeutet, dass im Fitnessbereich mit wenig Aufwand (im Sinne von Anstrengung. ) bereits große Wirkungen zu erzielen sind. Dabei sind Verbesserungen schon bei einmal wöchentlichem Lauftraining festzustellen, optimal sind aber 3 Trainingseinheiten von 20 min. pro Woche (oder 2 x 30 min., z.B. immer Mittwoch und Samstag).

Der amerikanische Sportarzt Kenneth Cooper hat in den siebziger Jahren aufwendige Untersuchungen mit Tausenden Probanden durchgeführt. Er testete bei allen Versuchspersonen auf spiroergometrischem Wege die maximale O²-Aufnahmekapazität: dabei wird der Proband auf einem Fahrradergometer bis zur Erschöpfung belastet, zugleich ermittelt ein in eine Atemmaske eingebautes Messgerät die Konzentration von Sauerstoff und Kohlendioxid in der ausgeatmeten Luft und ermittelt auf diese Weise den Sauerstoffverbrauch pro Minute (vgl. oben: je mehr O² verbraucht/aufgenommen wird, desto höher/länger der Energiegewinn auf aerobem Wege). Die verbrauchte O²-Menge gibt in Zusammenhang mit dem Körpergewicht Auskunft über den Fitnessgrad.
Cooper verglich bei allen Versuchspersonen die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit (VO²max) mit Laufleistungen auf unterschiedlichen Strecken; er stellte dabei fest, dass ein sehr enger Zusammenhang zwischen VO²max und der Laufleistung eines 12min-Laufes besteht.

Cooper „berechnete“ aus seinen Versuchen die folgenden Fitnessgrade:

Abgestimmt auf die unterschiedlichen Trainingszustände (Untrainierter/Leistungssportler) sowie auf die unterschiedlichen Umfänge und Belastungsintensitäten hat man verschiedene Trainingsmethoden entwickelt. Für das Ausdauertraining unterscheidet man im wesentlichen die Dauer- und Intervall-Methoden. Diese Methoden sollen daher hier erprobt werden.

Der Aufbau eines Trainingsprogramms basiert auf bestimmten Trainingsprinzipien. Ein wichtiges Prinzip dabei ist das der optimalen Relation von Belastung und Erholung (das betrifft die Trainingswoche, das Trainingsjahr und u.U. auch die einzelne Trainingseinheit). Wichtig sind weiterhin das Prinzip der progressiven Belastung, d.h. der Körper reagiert nur bei zunehmenden Belastungen, da er nach einer Anpassungsphase neue Reize zur weiteren Verbesserung benötigt. Anpassungsvorgänge wie oben beschrieben (z.B. Kapillarisierung) - auch Adaptionen genannt - werden nur durch immer stärkere Reize hervorgerufen. Merke: „Ohne Belastung keine Anpassung!“ (oder auch: „No pains, no gains!“) Eine Progression soll immer in folgender Reihenfolge geplant werden:

Erhöhung des Umfangs (längere Gesamtlaufzeit)

Erhöhung der Dichte (kürzere Pausen)

Erhöhung der Intensität (höhere Laufgeschwindigkeit, höhere Hf).

Grundlage für alle Leistungssteigerungen sind Anpassungsvorgänge, die dem Prinzip der Superkompensation unterliegen: Zwischen Belastung und Anpassungsreaktion des Körpers besteht ein Gleichgewicht (Homöostase); die durch erhöhte Belastung ausgelösten Wiederherstellungsprozesse verbessern das Leistungsniveau über den Ausgangswert hinaus (Superkompensation); die nach einer Belastung einsetzenden Wiederherstellungsprozesse zielen darauf ab, das belastete System vor einer erneuten Belastung zu schützen (z.B. Hautverdickung auf der Handfläche nach Schädigung durch Umgraben, Reckturnen oder sonstige Foltermethoden). Ist die Pause bis zum nächsten Belastungsreiz zu lang, bildet sich das Leistungsniveau wieder zurück: negative Anpassung. Wird der jeweils nächste Reiz am höchsten Punkt der Anpassungsphase gesetzt, kann dauerhaft eine sehr wirkungsvolle positive Anpassung erzielt werden.

Bei Anfängern kann man davon ausgehen, dass eine optimale Ermüdungs - Wiederherstellungs - Anpassungskurve erreicht wird, wenn alle 3 Tage ein neuer Belastungsreiz gesetzt wird.

Laut einer neuen Studie wird beim Chips-Essen das Belohnungszentrum aktiviert. Je höher der Body Mass Index, desto größer der Effekt. Foto: Daniel Karmann

Einmal angefangen, kann man kaum noch aufhören: Manche Lebensmittel sind einfach zu verführerisch. Anhand von Chips untersuchen Forscher, warum das so ist - und haben eine Art Naschformel aufgestellt.

Erlangen (dpa) - Das Abendessen war lecker und satt ist man eigentlich auch. Und trotzdem ist die Tüte Chips nach dem «Tatort» leer. Bei manchen Snacks können wir einfach nicht mehr aufhören, wenn wir einmal angefangen haben. Doch warum ist das so?

Wissenschaftler aus Erlangen beschäftigen sich schon seit einer ganzen Weile mit diesem Phänomen der «hedonischen Hyperphagie». Im Versuch mit Ratten wollen sie eine Art Naschformel herausgefunden haben - ein bestimmtes Verhältnis aus Fett und Kohlenhydraten, das Lebensmittel besonders attraktiv macht. Nun haben die Forscher eine Folgestudie mit Menschen gemacht. Ein Ergebnis: Je höher der sogenannte Body Mass Index (BMI) - also je dicker jemand ist -, desto stärker wird beim Chips-Essen sein Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert.

Für ihre Studie gaben die Forscher knapp 20 Männern und Frauen erst Kartoffelchips zu essen und drei Tage später Zucchini. Davor und danach wurde ihr Gehirn jeweils im Kernspin durchleuchtet. Das Gehirn reagierte demnach besonders stark auf den Genuss der Chips, und zwar ähnlich wie zuvor bei Ratten beobachtet: «Für uns war das interessanteste Ergebnis, dass abhängig vom BMI der Person sich genau die gleiche Struktur im Gehirn wie bei Ratten ändert - der Nucleus accumbens», sagt Studienleiter Andreas Hess. Das ist eine Region, die am sogenannten Belohnungszentrum des Gehirns beteiligt ist. Warum das so ist, wissen die Wissenschaftler noch nicht. «Wir erforschen das weiter, wir sind hier an einer sehr kritischen Stelle.»

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Segels chiffe

Sie haben das mächtige Meer unterm Bauch
Und über sich Wolken und Sterne.
Sie lassen sich fahren vom himmlischen Hauch
mit Herrenblick in die Ferne.

Sie schaukeln kokett in des Schicksals Hand
Wie trunkene Schmetterlinge.
Aber sie tragen von Land zu Land
Fürsorglich wertvolle Dinge.

Wie das im Wind liegt und sich wiegt,
Tauwebüberspannt durch die Wogen,
Da ist eine Kunst, die friedlich siegt,
Und ihr Fleiß ist nicht verlogen.

Es rauscht wie Freiheit. Es riecht wie Welt. –
Natur gewordene Planken
Sind Segelschiffe. – Ihr Anblick erhellt
Und weitet unsre Gedanken.

Ich habe dich so lie b

Ich habe dich so lieb!
Ich würde dir ohne Bedenken
Eine Kachel aus meinem Ofen
Schenken.

Ich habe dir nichts getan.
Nun ist mir traurig zu Mut.
An den Hängen der Eisenbahn
Leuchtet der Ginster so gut.

Vorbei – verjährt –
Doch nimmer vergessen.
Ich reise.
Alles, was lange währt,
Ist leise.

Die Zeit entstellt
Alle Lebewesen.
Ein Hund bellt.
Er kann nicht lesen.
Er kann nicht schreiben.
Wir können nicht bleiben.

Ich lache.
Die Löcher sind die Hauptsache
An einem Sieb.

Genau bese hn

Wenn man das zierlichste Näschen
Von seiner liebsten Braut
Durch ein Vergrößerungsgläschen
Näher beschaut,
Dann zeigen sich haarige Berge,
Daß einem graut.

War einmal ein Bumerang;
War ein Weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.
Publikum – noch stundenlang –
Wartete auf Bumerang.

Ans prache eines Fremden an eine Geschminkte vom dem Wilberforcemonument

Guten Abend, schöne Unbekannte!
Es ist nachts halb zehn.
Würden Sie liebenswürdigerweise mit mir schlafen gehn?
Wer ich bin? -Sie meinen, wie ich heiße?
Liebes Kind, ich werde Sie belügen,
Denn ich schenke dir drei Pfund.
Denn ich küsse niemals auf den Mund.
Von uns beiden bin ich der Gescheitre.
Doch du darfst mich um drei weitre
Pfund betrügen.
Glaube mir, liebes Kind:
Wenn man einmal in Sansibar
Und in Tirol und im Gefängnis und in Kalkutta war,
Dann merkt man erst, daß man nicht weiß,
wie sonderbar Die Menschen sind.
Deine Ehre, zum Beispiel, ist nicht dasselbe
Wie bei Peter dem Großen L’honneur.-
Übrigens war ich -(Schenk mir das gelbe
Band!)- in Altona an der Elbe Schaufensterdekorateur.-
Hast du das Tuten gehört?
Das ist Wilson Line.
Wie? Ich sei angetrunken?
O nein, nein! Nein! Ich bin völlig besoffen und hundsgefährlich geistesgestört.
Aber sechs Pfund sind immer ein Risiko wert.
Wie du mißtrauisch neben mir gehst!
Wart nur, ich erzähle dir schnurrige Sachen.
Ich weiß: Du wirst lachen.
Ich weiß: Daß sie dich auch traurig machen.
Obwohl du sie gar nicht verstehst.
Und auch ich – Du wirst mir vertrauen – später in Hose und Hemd.
Mädchen wie du haben mir immer vertraut.
Ich bin etwas schief ins Leben gebaut.
Wo mir alles rätselvoll ist und fremd,
Da wohnt meine Mutter. -Quatsch!
Ich bitte dich: Sei recht laut!
Ich bin eine alte Kommode.
Oft mit Tinte oder Rotwein begossen;
Manchmal mit Fußtritten geschlossen.
Der wird kichern, der nach meinem Tode
Mein Geheimfach entdeckt.-
Ach Kind, wenn du ahntest, wie Kunitzburger Eierkuchen schmeckt!

Ich bin auch nicht richtig froh.
Ich habe auch kein richtiges Herz.
Ich bin nur ein kleiner, unanständiger Schalk.
Mein richtiges Herz. Das ist anderwärts,
irgendwo Im Muschelkalk.

Die Am eisen

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
Die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee,
Da taten ihnen die Beine weh,
Und da verzichteten sie weise
Dann auf den letzten Teil der Reise.

Die Kartenlegerin

Das Schiff war schon im Hafen leck.
Man besserte an dem Schaden.
Das Schiff hatte Fässer geladen
Und Passagiere im Zwischendeck.

Mittags stieg eine Negerin
In das Matrosenlogis.
Sie wäre Kartenlegerin,
Bedeutet sie.

„Two shillings“ – oder ein Kleidungsstück,
Sie zeigt auf wollene Sachen.
So eine weiss manchmal, wie man sein Glück
Kann machen.

Sie reden voreinander dumm,
Gaben der Alten zu saufen,
Drückten ihr lachend am Busen herum
Und liessen sie dann laufen.

Nachts hockte die alte, schwarze Kuh
An Deck zwischen Fässern und Tauen.
Vor ihr lag Kuttel Daddeldu
Dienstmüde und dachte an Frauen.

Da legte die Kartenlegerin
Die Karten, die ihn betrafen,
An Deck und murmelte vor sich hin.
Kuttel war eingeschlafen.

Sie murmelte Worte in den Wind.
Das Schiff fing an zu rollen.
Das Schiff und die Menschen darauf sind
Verschollen.

Gedicht in Bi-Sprache

Ibich habibebi dibich,
Lobittebi, sobi liebib.
Habist aubich dubi mibich
Liebib? Neibin, vebirgibib.
Nabin obidebir febirn,
Gobitt seibi dibir gubit.
Meibin Hebirz habit gebirn
Abin dibir gebirubiht.

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"Seminar mit Nei Qigong Großmeister Zhou Gan Sheng"

Hier finden Sie Materialien zum Thema "Sucht-Selbsthilfe", die von der DHS für die Mitglieder und Mitwirkenden in der Selbsthilfe entwickelt wurden.
Empfehlungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zur Ausstellung von Bescheinigungen über den Besuch von Sucht-Selbsthilfegruppen, Dezember 2005
PDF

Sucht-Selbsthilfe: Beratung und Begleitung von suchtkranken Menschen und ihren Angehörigen im Internet, DHS Manual, 2006
PDF

Checkliste für Nutzerinnen und Nutzer von Suchthilfeangeboten im Internet, DHS, 2006
PDF

Leitfaden der DHS für Internetangebote der Sucht-Selbsthilfe, 2005
PDF

Selbsthilfe Sucht, Handreichung der DHS, Informationen zur Suchtkrankenhilfe 2/2001
PDF

"Kinder suchtkranker Eltern - mögliche Angebote im Rahmen der Suchtselbsthilfe". Ein Leitfaden für freiwillige Helferinnen und Helfer in den Selbsthilfeorganisationen Sucht, DHS, August 2006
PDF

Informationen zum Projekt "Selbsthilfe optimieren durch Gesundheitsförderung, S.o.G." finden Sie hier

Praktische Handlungsempfehlungen für die Zusammenarbeit von Sucht-Selbsthilfe und beruflicher Suchthilfe - Ergebnis des gemeinsamen Projekts „Chancen nahtlos nutzen – Konkret!“.
Handreichung

Die Landwirtschaft umfasst sowohl die Produktion pflanzlicher Erzeugnisse und tierischer Produkte. Qualitative Geräte und das richtige Zubehör sind dabei unerlässlich.

Egal, ob Schwein, Rind oder Geflügel – Die Viehzucht ist in der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Dazu werden viele verschiedene Geräte und Zubehör benötigt, um die Zucht möglichst effizient und naturnah zu gestalten. Rolf Küderle von Küderle Werkzeuge und Tierzuchtgeräte weiß: Ein umfassendes Know-how über die Entwicklung und Versorgung der Tiere ist essentiell, wenn es um die Viehzucht geht. Es beginnt mit der Geburt und einer optimalen Entwicklung des Tieres. Im Shop von Küderle e.K. in Tengen – Blumenfeld finden Sie passende Geräte und Zubehör für die Zucht, die Milchwirtschaft sowie andere Bereiche der Landwirtschaft.

Hochwertige Produkte von namhaften Marken

Die finden Hobbybauer, Landwirte und Handwerker finden im Shop von Rolf Küderle in Blumenfeld hochwertige Produkte namhafter Hersteller. Eine kompetente Beratung vom Fachmann ist dabei selbstverständlich. Für jeden Kunden nimmt sich der Experte Zeit, um sie persönlich zu betreuen. Mit eigener Erfahrung im Landwirtschaftsbereich, hat er sich mit seinem Shop einen Namen gemacht. Seit bereits 50 Jahren versorgt er die Kunden mit den notwendigen, hochwertigen Geräten – für eine professionelle Viehzucht. Zu den angesehenen Herstellern gehören unter anderem AKO, Horizont, Hauptner und Kerbl. Für Landwirte, aber auch Hobbybauern ist eine effiziente Zucht wichtig. Mit den passenden Produkten laufen die Abläufe reibungsloser ab und der Umsatz lässt sich steigern.

Der britische Seefahrer James Cook wurde im Laufe seines Lebens zu einem der berühmtesten Entdecker überhaupt. Besonders durch seine drei Reisen in den Pazifik, auf denen er eine Vielzahl an Inseln entdeckte, erlangte er Weltruhm. Cook schützte seine Crew auf den langen Fahrten durch vitaminreiche Ernährung vor Krankheiten. Andere Kapitäne nahmen sich ein Beispiel daran, was vielen Seefahrern das Leben rettete. James Cook studierte auch das Leben der Ureinwohner. Anders als viele weitere Entdecker begegnete er den Einheimischen größtenteils friedlich. Dennoch starb James Cook letztendlich durch die Hand von Eingeborenen.

Ein Porträt von James Cook aus dem Jahr 1776. (Quelle: wikipedia)

James Cook wurde als Sohn eines schottischen Tagelöhners am 27. Oktober 1728 geboren. Nachdem er zuerst seinem Vater zuliebe in einem Gemischwarenladen arbeitete, zog es ihn im Alter von 18 Jahren zur See. Zuerst heuerte er auf Kohletransportschiffen an, aber bald ging er zur Royal Navy - der englischen Kriegsmarine. Nur eine Laufbahn beim Militär machte es nämlich möglich, in der Gesellschaft wirklich aufzusteigen. So wurde Cook kurz darauf einfacher Matrose bei der Königlichen Marine.

Der junge Cook war außergewöhnlich fleißig. Jeden Abend studierte er Sternbilder und brachte sich selbst mathematische wie nautische Kenntnisse bei. Das blieb nicht ohne Folgen: James Cook wurde schon bald befördert und galt als besonders guter Seemann, dessen Spezialität die Kartographie, also das Anfertigen von Landkarten, war. Wie gut James Cook im Kartographieren war, kann man daran sehen, dass es erst im 20. Jahrhundert - also etwa 200 Jahre später - bessere Karten als seine gab. Im Jahr 1756 bekam Cook bereits sein eigenes kleines Kommando, ein Jahr später bestand er seine Prüfung zum Master, die ihn zu einem eigenverantwortlichen Schiffsführer machte.

Die erste Reise in die Südsee: Der ehemalige Kohlentransporter wurde umgebaut und "Endeavour" getauft, was auf Deutsch so viel wie Bemühung oder Unternehmen bedeutet. (Quelle: Wikipedia) Im Jahr 1768 kam es zur ersten der drei Expeditionen, durch die James Cook Weltruhm erlangen sollte. Ziel der Reise sollte Tahiti sein - und zwar sollte dort beobachtet werden, wie der Planet Venus sich für einen Moment vor die Sonne schob. Ein solcher Venustransit ist so etwas ähnliches wie eine Sonnenfinsternis. Weil die Entfernung zur Erde aber eine andere ist, wird es während eines Venustransits nicht dunkler auf der Erde.

Ziel der astronomischen Vermessungen auf Tahiti war die Bestimmung der Entfernung zwischen Erde und Sonne. James Cook sollte die Wissenschaftler mitsamt ihrer Ausrüstung vor allem sicher transportieren. Weil man dafür ein geräumiges Schiff benötigte, fiel die Wahl auf einen ehemaligen Kohlentransporter. Das Schiff wurde umgebaut und "Endeavour" getauft, was auf Deutsch so viel wie Bemühung oder Unternehmen bedeutet. Übrigens wurde die gleichnamige Raumfähre nach dem Schiff von James Cook benannt.

Dieses Porträt von Cook wurde von William Hodges in den 1770er Jahren gemalt. (Quelle: Wikipedia) James Cook sollte aber in Wirklichkeit nicht nur die Wissenschaftler nach Tahiti und zurück bringen. Er hatte den Geheimauftrag, nach dem unbekannten Südkontinent "terra australis" zu suchen. Auf Tahiti studierte James Cook jedoch zunächst einmal die Tier- und Pflanzenwelt und die aus der Sicht der Europäer "primitive Kultur" der dort lebenden Menschen. Die Reise ging weiter, und eines Tages wurde Neuseeland gesichtet, welches von Cook ausgiebig kartographiert wurde.

Dabei bemerkte er, dass Neuseeland eigentlich aus zwei großen Inseln besteht. Der Spalt zwischen diesen beiden Inseln wurde später nach ihrem Entdecker "Cookstraße" genannt. 1770, zwei Jahre nach ihrem Aufbruch, betraten James Cook und seine Crew als erste Europäer die Ostküste Australiens. In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni lief die Endeavour auf das Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Erde, auf und wäre beinahe gesunken. Doch die Seeleute kamen mit dem Schrecken davon. Nachdem die Reparaturarbeiten nach gut einem Monat beendet waren, machten sich Cook und seine Männer auf die Rückfahrt. Im Jahr 1771 kehrten sie schließlich wieder nach Großbritannien zurück. James Cook war inzwischen ein angesehener Mann geworden, und dank seiner vielen Errungenschaften wurde er vom König höchst persönlich zum Commander ernannt.

Statue von James Cook (Quelle: Wikipedia) James Cook hätte sein Leben in Ruhm erst einmal genießen können - doch schon ein Jahr später, im Juli 1772, stach er erneut in See. Diesmal allerdings nicht mehr mit der Endeavour, denn das Schiff war nach der ersten Reise nicht mehr zu gebrauchen. Zwei neue Schiffe wurden umgebaut und "Resolution" (Vorsatz oder Entschlossenheit) sowie "Adventure" (Abenteuer) getauft. Wieder ging es in Richtung Süden. Die Reise führte Cook und seine Crew zu den Osterinseln, nach Kap Hoorn, Neukaledonien und Südgeorgien.

In der Zeit zwischen 1772 und 1775 schaffte es Cooks Crew gleich zweimal, den südlichen Polarkreis zu überqueren - das war zuvor noch niemandem gelungen! Schon auf der ersten Seereise hatte sich James Cook sehr um die Gesundheit seiner Mannschaft gesorgt. Seinerzeit war es die Regel, dass viele Seefahrer durch die Mangelernährung auf See an schweren Krankheiten wie Skorbut starben. Auf seiner zweiten Expedition konnte James Cook die Ernährung seiner Crew noch weiter perfektionieren, sodass während der gesamten Reise weniger als eine Handvoll Männer an Skorbut erkrankten.

James Cooks Schiffe "Resolution" und "Adventure" in der Matavai-Bucht von Tahiti. (Quelle: Wikipedia) Als James Cook 1775 wieder nach England zurückkehrte, konnte er sich sicher sein, dass es so etwas wie den Südkontinent nicht gab. Die vielen völkerkundlichen Gegenstände, die Cook und seine Mannschaft von ihren Reisen mitbrachten, landeten in verschiedenen Museen Europas.

Cook wurde ein großer Empfang bereitet - er wurde von allen Seiten bewundert und außerdem mit einer großzügigen jährlichen Pension bedacht. Er hätte sich also mit seiner Frau und seinen vier kleinen Kindern endlich ein ruhiges Leben machen können - aber das war nichts für James Cook. Es dauerte nicht lange, und der Entdecker begann sich zu langweilen. Aufregende Jahre als Seefahrer und Entdecker - und nun Arbeit am Schreibtisch? Cook ertrug es nicht und entschied sich zu seiner dritten Expedition.

Am 14. Februar 1779 wurde James Cook von Einheimischen erstochen. (Quelle: Wikipedia) Die dritte und letzte große Reise des Entdeckers sollte durch die Nordwestpassage führen. Cook wollte diese legendäre Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik erforschen. Kein leichtes Unterfangen, denn die Umstände waren überaus widrig. Nicht ohne Grund waren vor Cook schon viele andere Seefahrer an der Aufgabe gescheitert.

Aber auch James Cook und seiner Crew sollte es kaum besser ergehen. Andauernd herrschte Flaute, Eis und Schnee erlaubten kein Durchkommen. Eine sehr frustrierende Erfahrung für Cook und seine Männer, denn sie mussten einem engen Zeitplan folgen. Schließlich verlor James Cook die Geduld und beschloss, sein Vorhaben zu verschieben. Es sollte erst noch einmal in Richtung Süden gehen, so schrieb Cook es in einem Brief nach Hause.

Nachbildung des Schiffes "Endeavour" Im Januar 1779 landete schließlich eine schlecht gelaunte und erschöpfte Mannschaft auf Hawaii. Dort wurde sie von den Einheimischen zunächst freudig begrüßt. Angeblich hielten sie James Cook, der ein großer und gut aussehender Mann gewesen sein soll, für einen verschollenen Gott. Allmählich verschlechterte sich die Beziehung zwischen den Einheimischen und der Crew allerdings. Es heißt, die Tatsache, dass ein verstorbener Matrose von Cooks Crew an einem Ort beerdigt wurde, der nur für Häuptlinge bestimmt war, habe die Einheimischen endgültig gegen Cook und seine Männer aufgebracht. Nach einer Weile verließen die Seemänner die Insel zwar wieder, waren dann aber durch einen Mastbruch zum Umkehren gezwungen.

Die Einheimischen wurden immer misstrauischer. Der Empfang war diesmal alles andere als herzlich. Die Situation spitzte sich zu und erreichte am 14. Februar ihren Höhepunkt: Nachdem die Einheimischen die Briten immer öfter bestohlen hatten, startete Cook kurzerhand den Versuch, mehrere Eingeborenen als Geiseln zu nehmen. Doch er wurde von den Einheimischen umzingelt und angegriffen. James gab einen Warnschuss ab - und nachdem dieser keine Wirkung zeigte, feuerte er noch einen zweiten ab, der einen der Angreifer tötete. Als Cook sich daraufhin umdrehte, wurde er von mehreren Eingeborenen von hinten niedergestochen. Sowohl auf Seiten der Matrosen als auch der Eingeborenen starben bei dem Gefecht mehrere Männer. Ohne ihren Anführer lief die Crew des berühmten Entdeckers im Oktober 1780 in den Londoner Hafen ein.

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Diesmal besuchte uns ein Heilpraktiker. Aufgrund der neuen Einflüsse in der psychologischen und körperlichen Symptomatik suchte er für seine Patienten neue Lösungsansätze… Weiterlesen →

Eine Zeitung (BILD) erschien Heiligabend, am 24.12.2012, mit NUR POSITIVEN Nachrichten! Ein Wunder? Oder gibt es doch ein Umdenken bei den Medien? Weiterlesen →

„Wir sind Geistige Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen.“ Wie fühlt sich das für dich an? Gibt es dir wieder Luft zum Atmen? Ja?! Dann hast du es verstanden. Weiterlesen →

…bei den Russischen Heilmethoden von Grabovoi® sind, als auch im Röntgenblick, unsere ureigene Methode, die wir seit 1998 unterrichten. Fazit: Wenn der Mensch um seine Fähigkeiten weiss, ist er niemals hilflos seinem Schicksal ausgeliefert. Weiterlesen →

Angehende Mediziner sind oft ohne Tradition und Vorwissen. Sie lernen in den Universitäten wie Krankheiten bekämpft werden. Und wissen viel von den kleinsten innen lebenden Bakterien und Viren im Menschen. Aber kennen sie dadurch den Menschen? Weiterlesen →

„Meine Freundin war kürzlich in Afrika und hat sich mit Malaria infiziert. Es konnte recht schnell ein Bluttest gemacht werden, da sie sich in einem deutschen Ärzteprojekt engagiert. Ich habe sofort…“ Weiterlesen →

Sommer 1998. Alles wurde auf einmal anders, als Gisa plötzlich in den Körper die Organe und das Skelett des Menschen sehen konnte. Sie lernte diese neue Sichtweise still und freundlich in ihr neues Leben einzubauen… Weiterlesen →

In einem Artikel des FOKUS kritisiert der Hausarzt und Medizinkritiker, Dr. Gunter Frank veraltete Lehrmeinungen, an die ein Arzt gebunden ist. Er sagt, zu viele Therapien schaden und zu viele Pillen würden verschrieben… Weiterlesen →

Österreich, wir kommen 2013 mit dem Röntgenblick wieder! Wir freuen uns sehr auf diese Reise, denn die Anfragen aus Österreich werden immer mehr. Weiterlesen →

Kinder sehen oft Dinge, die Erwachsene nicht mehr in der Lage sind zu sehen. Sie sind dem unbewussten Kollektiv noch nahe, und sie ……… Weiterlesen →

Wir möchten dir in einem Test zeigen, dass all deine Probleme oft nicht deine sind – sondern aus PAL-Feldern stammen. Weiterlesen →

Die Grundidee zu diesem bunten Bild, das Gisa kreiert hat, ist schlicht weg genial. Es wurden Zahlenreihen bunt eingesetzt und damit in die Schwingung gebracht.
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Neue wissenschaftliche Erkenntnisse weisen den Weg, dass alles was im Geist geformt wird, sich in der Materie/Körper niederschlägt. So wie hier: Die Studenten von Professor Raul Rojas können per Gedanken ein Auto steuern. Weiterlesen →

Die beiden Aachener Ingenieure Dr. Siegfried Rotthäuser und Dr. Rudolf Hannot sind auf eine folgenreiche Idee gekommen und verkaufen Glühbirnen als HEATBALLS = Hitzebälle. Weiterlesen →

Falls Sie noch nicht wissen, was für ein Skandal Energiespar-Lampen sind, dann schauen Sie sich diesen Beitrag an. Ein Kind verliert seine Haare, das Haus ist unbewohnbar, Arbeiter der Sondermüll-Anlge erkranken an den Dämpfen ….
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Dass Zahlenreihen die Gesundheit unterstützen, haben wir ja schon vielfältig erfahren. Nun erreichte uns ein Bericht einer Ärztin, die in der Einfachheit die Zahlen der Patientin selbst an die Hand gegeben hat und nun den Erfolg schildert: Weiterlesen →

In der Alternativ- bzw. Komplementärmedizin wird von der Energiemedizin oder der Informationsmedizin als Heilmethode gesprochen. Es ist möglich in der Anwendung mit der Röntgenblick-Methode die erkrankten Organe wahrzunehmen, direkt die Information der Heilung zu bekommen und mit dem Patienten zu erörtern, wie er und ob er selbst weiter mitarbeiten möchte.
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Mediziner, Heilpraktiker, Therapeuten oder Heiler/innen, die mit dem Russischen Heilwissen oder/und dem Röntgenblick arbeiten. Weiterlesen →

Wie wäre es, wenn Sie sich Ihre Welt so erschaffen könnten, dass es für Sie ideal ist?
Schauen Sie sich die Realität an und Sie werden sehen, dass es viele Realitäten gibt. Vielleicht wählen Sie die eine aus, die Ihnen am besten gefällt und Sie werden das Leben und die Ereignisse in eine angenehme Richtung steuern.

Seit 1,5 Jahren sammeln wir von Anwendern und begeisterten Teilnehmern Berichte, die von der Heilung mit Zahlen berichten. Es werden immer mehr! Ein letzter Bericht erreichte uns vor einigen Tagen. Schlicht und einfach geschrieben: „Liebe Gisa, Lieber Daniel, seit dem Seminar … Weiterlesen →

In der Alternativ- bzw. Komplementärmedizin (Complementärmedizin) wird von der Energiemedizin oder der Informationsmedizin als Heilmethode gesprochen. Krankheit entsteht zunächst durch eine Störung im Energiefeld. Es wird angenommen, dass sie nachgewiesen und geheilt werden kann, bevor sie körperlich erkennbare Symptome hervorruft. … Weiterlesen →

„Die Organe können sich nach einem Schaden unterschiedlich gut regenerieren. Die Leber hingegen wächst auch dann noch nach, wenn die Hälfte ihres Gewebes verloren ist – das kann kein anderes inneres Organ“.
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Hier in diesem Video wird darüber gesprochen, wie die Pharmaindustrie mit allen Mitteln Ärzte zur Mitarbeit bewegt. Weiterlesen →

Hatten doch viele Frauen intuitiv Recht, als sie sich vor den Brust-Untersuchungen grauten. Lesen Sie was Forscher herausgefunden haben ….. Hier lesen Sie den Anfang von einem Bericht von S. L. Baker »Bei Frauen mit Brustkrebs zeigte sich im Vergleich … Weiterlesen →

Produziert die Pharmaindustrie weltweit maßgeschneiderte Krankheiten für Gesunde beziehungsweise Kranke, die nur noch nichts von ihrer Krankheit wissen? Weiterlesen →

„Die Selbstheilung als universelles Prinzip des menschlichen Körpers im Interesse von Forschern, Medizinern und Patienten….“ Weiterlesen →

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Gleichzeitig gibt es aber auch diverse andere Definitionen für Gesundheit. Hier einige Beispiele:

• Hurrelmann (1990) definiert Gesundheit als: „ Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung im Einklang mit den eigenen Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweils gegebenen äußeren Lebensbedingungen befindet.“

• „Gesundheit ist eine Fähigkeit zur Problemlösung und Gefühlsregulierung, durch die ein positives seelisches und körperliches Befinden – insbesondere ein positives Selbstwertgefühl – und ein unterstützendes Netzwerk sozialer Beziehungen erhalten oder wieder hergestellt wird.“

Es ist sehr wichtig, dass die Definition von Gesundheit nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen charakterisiert, dies würde der Komplexität des zu beschreibenden Phänomens nicht genügen. Denn in diesem Fall würde das Definitionsproblem ausschließlich auf die Bestimmung von Krankheit reduziert werden und der Begriff der Gesundheit wäre nur der Abgrenzungsbegriff gegenüber dem Phänomen der Krankheit.

Im Versicherungsrecht der GKV wird Krankheit definiert als ein: „Objektiv fassbarer, regelwidriger, anomaler körperlicher oder geistiger Zustand, der die Notwendigkeit einer Heilbehandlung erfordert und zur Arbeitsunfähigkeit führen kann.“ Dabei wird die Aufmerksamkeit nur auf die Behandlungsbedürftigkeit gelenkt. In diesem Sinne liegt Krankheit nur dann vor, wenn Behandlungsbedürftigkeit besteht, um beispielsweise Schmerzen zu beheben, zu lindern, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen oder die zukünftige Erwerbsfähigkeit zu beeinflussen. Ungeachtet dessen, dass es sehr schwierig ist, objektiv zu bestimmen, wo Gesundheit aufhört und damit Krankheit anfängt, wird die Krankheit als Abweichung von der Norm verstanden.

„Krankheit beinhaltet mehr als nur körperliche Fehlfunktion oder Schädigung. Auch beschädigte Identität oder länger anhaltende Angst- oder Hilflosigkeitsgefühle müssen wegen ihrer negativen Auswirkungen auf Denken, Motivation und Verhalten aber auch auf das Immun- und Herz-Kreislaufsystem als Krankheitssymptome begriffen werden.“
Menschen können schon bei einer nur geringen Störung der Körperfunktionen und teilweise auch ohne derartige Störungen, beispielsweise bei einer pessimistischen Grundstimmung, eine Unfähigkeit zu beruflicher Tätigkeit empfinden und erleben.

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Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat mit Beschluss vom 27.02.2017, Ziffer 3 des Tenors, vorgegeben, dass die Öffentlichkeit über ein vollzugsfähiges Konzept zur künftigen Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt München informiert wird.

Dieses Konzept wird der 7. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt München zugrunde liegen.

Die Öffentlichkeit hatte Gelegenheit von 16.01.2018 bis 05.03.2018 hierzu Stellung zu nehmen (siehe Oberbayerisches Amtsblatt Nr. 1 vom 16.01.2018).

Es sind Stellungnahmen von Verbänden und Privatpersonen eingegangen. Die Beiträge werden in die weiteren Überlegungen zur zukünftigen 7. Fortschreibung einbezogen.

Eine weitere Öffentlichkeitsbeteiligung ist nach Vorliegen des Entwurfs der 7. Fortschreibung geplant.

Über die aktuellen Entwicklungen werden wir an dieser Stelle informieren.

Wussten Sie, dass ein guter Gesundheitszustand mit einer richtig funktionierenden Verdauung anfängt und dass eine gute Verdauung auf den richtigen Enzymen in der richtigen Menge beruht, die zur rechten Zeit am rechten Ort sind? Das hört sich komplex an? Ist es auch, und es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie intelligent unser Körper wirklich ist.

Wenn wir älter werden, steigt die Belastung für unseren Körper durch verschiedene Arten von Umweltverschmutzung, Chemikalien, Giften, Stress und emotionalen Problemen. All dies verringert die natürliche Fähigkeit unseres Körpers, genügend Enzyme herzustellen, um den Bedarf für das tägliche Leben zu decken.

Unser Körper benötigt Enzyme um richtig zu funktionieren. Wir brauchen sie nicht nur für eine gesunde Verdauung, sondern für sämtliche Stoffwechselvorgänge. Ohne Enzyme wären wir nicht in der Lage, zu leben.

Verdauung ⟩ Probiotika & Kuren

Verdauung ⟩ Probiotika & Kuren

Enzyme sind komplexe Proteinmoleküle, die von allen tierischen und menschlichen Zellen hergestellt werden. Enzyme sind sehr wichtig, da sie die grossen Nahrungsmoleküle in kleinere Einheiten aufspalten, die dann von den Zellen aufgenommen werden.

Enzyme helfen dem Körper, Nahrung zu verdauen und Nährstoffe aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten und Pflanzenfasern aufzunehmen. Des Weiteren sind Enzyme an allen chemischen Reaktionen, die in unserem Körper stattfinden, beteiligt. Dazu zählen zum Beispiel die Regeneration von Zellen oder Gewebe und die Beseitigung von Abfallstoffen und Giften, wie auch die Unterstützung des Immunsystems. Kurz gesagt bringen Enzyme den ganzen Organismus in Schwung!