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Zwei einander gegenüber sitzende Dreiergruppen tragen vor dem Publikum einen Debattierwettkampf mit knapp definierten Redezeiten aus und am Ende bewertet das Publikum die Teams und kürt den Sieger. Diese sogenannte „Englische Debatte“ ist eine von diversen Disziplinen rhetorischer Wettbewerbe, die aus dem englisch-amerikanischen Raum stammen, und die auch in Deutschland immer populärer werden: Mittlerweile haben sich hierzulande bereits mehr als 100 Debattierclubs gegründet.

Auf dem Hauptstadtkongress treten in dem neuartigen Format renommierte Persönlichkeiten des Gesundheitswesens auf, unter anderem: der Vorstandsvorsitzende des Klinikums Nürnberg, Prof. Dr. Achim Jockwig, der Digital Health Experte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst& Young, Konrad Fenderich, der Präventologe und ehemalige Berliner Ärztekammerpräsident Dr. Ellis Huber, sowie der kaufmännische Direktor des Städtischen Klinikum Dresden, Jürgen Richter. Moderiert wird die Battle of Arguments vom Gesundheitsökonom Prof. Dr. David Matusiewicz.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

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Die Digitalisierung der Medizin wird die Heilberufe tiefgreifend verändern: Dank Big-Data-Analytik werden Diagnostik, Therapie und die Entwicklung personalisierter Medikamente ungeahnte Behandlungsoptionen ermöglichen. Es geht aber nicht nur um mächtige Algorithmen, künstliche Intelligenz, Big Data und Präzisionsmedizin, sondern – neben solchen Ausblicken in die medizinische Zukunft – auch um die Digitalisierung im Praxisalltag, etwa um die Frage, wie Ärzte und Patienten durch digitale Anwendungen schon heute unterstützt werden können. Die zahlreichen Chancen, aber auch mögliche Risiken werden Schwerpunktthemen des Deutsche Ärzteforums sein, das im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit im Juni 2018 in Berlin stattfindet.

Das Deutsche Ärzteforum richtet sich gleichermaßen an Niedergelassene und Klinikärzte. Als Teil des Hauptstadtkongresses bringt es die Ärzteschaft mit der Gesundheitspolitik und allen anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen zu einem fach- und disziplinübergreifenden Dialog zusammen.

Das inhaltliche Angebot des Deutschen Ärzteforums reicht von der praktischen Medizin bis zu politisch kontroversen Fragen, wie etwa: Werden neue Erkenntnisse der Immunologie chronisch vernachlässigt? Kann Prävention durch Screening verbessert werden? Wie führt Versorgungsforschung schließlich zu besserer Versorgungswirksamkeit? Was können Triagierung, Portalpraxen, integrierte Leitstellen und „Bereitschaftsdienst 4.0“ zur Verbesserung der Notfallversorgung beitragen? Auch der Bereich Personal steht im Fokus: Vorgestellt werden z. B. exklusive Ergebnisse einer Befragung unter jungen Beschäftigten im Krankenhaus. Weitere Veranstaltungen sind: „Eine Frage der Führung: Leadership und Qualität in der Arbeit – wie nehme ich meine Leute mit?“ und „Digitales Personalrecruiting und Employer Branding: Unsere Zukunft mit Social Media und Smartphones“.

Gemeinsam mit dem gleichzeitig stattfindenden Deutschen Pflegekongress diskutiert das Deutsche Ärzteforum drei berufsübergreifende Themen: „Gefragt: Gute Teamleistung im Krankenhaus – Qualifikations- und Skill-Mix“, „Die Zukunftsaufgabe: Qualitativ gute Versorgung alter Menschen“ und „Das Zusammenwirken der Gesundheitsberufe beim Entlassmanagement“.

Zwei Sonderformate gehören zum Deutschen Ärzteforum: Der Fachärztetag widmet sich den Schwerpunktthemen Innovationen, Entwicklungsperspektiven des Arztbildes und sektorübergreifende Versorgung an der Schnittstelle zwischen ambulant und stationär. Das Apothekerforum beschäftigt sich mit Lieferengpässen bei Arzneimitteln, den strukturpolitischen Aspekten einer flächendeckenden Arzneimittelversorgung und besserem Patientenschutz durch mehr Stationsapotheker.

Weitere Information zum Programm finden Sie unter:

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Ganz gleich wie die künftige Bundesregierung zusammengesetzt sein wird: Es ist bereits jetzt absehbar, dass Pflege ein wichtiges Thema der Regierungspolitik bleibt, ja – bleiben muss! Zu den in der neuen Legislaturperiode anstehenden Fragen gehören etwa die umstrittenen Fachkraftquoten, die auch innerhalb der Pflegemitarbeiter kontrovers diskutierte Einrichtung von Pflegekammern und die Praxistauglichkeit der Anfang 2017 eingeführten Pflegegrade. Dies wird auch der Deutsche Pflegekongress im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit aufgreifen.

Der Deutsche Pflegekongress richtet sich an die gesamte Pflege. Hier treffen sich die Kranken und die Altenpflege, Pflege- und Berufsverbände, Arbeitgeber und Pflegeunternehmer aus dem ambulanten und stationären Sektor sowie Berufsfachschulen und Universitäten. Beim Deutschen Pflegekongress haben Sie die einmalige Möglichkeit, mit allen Partnern und Akteuren im Gesundheitswesen den fach- und disziplinübergreifenden Dialog aufzunehmen.

Das Schwerpunktthema beim Hauptstadtkongress 2018 lautet „Digitalisierung und vernetzte Gesundheit“. Im Mittelpunkt stehen deshalb auch beim Deutschen Pflegekongress Fragen, wie: Was bringt die Digitalisierung in der Pflege und welche Chancen eröffnet sie? Ermöglichen digitale Schnittstellen eine Entbürokratisierung? Und: Roboter im Einsatz - bleibt da die Menschlichkeit auf der Strecke?

Herausragende Themen des Pflegekongresses 2018 werden neue Ausbildungskonzepte in schulischen und akademischen Pflegeberufen und bessere Rahmenbedingungen für akademisch ausgebildete Fachkräfte sein. Dabei wird es auch um möglichst gute Mannschaftsleistungen im Krankenhaus gehen, die durch differenziertere Qualifikations- und Skill-Mixes erzielt werden könnten. Ein Beispiel dafür ist auch das Zusammenwirken der Gesundheitsberufe beim neuen Entlassmanagement.

Auch weiterhin bleibt der andauernde Fachkräftemangel ein zentrales Thema. Der Pflegekongress geht diesmal u. a. folgenden Fragen nach: Lockt leistungsorientierte Bezahlung die Leistungsträger? Welche Methoden sind Best Practice in der Personalakquise? Wie wird sich das Pflegestärkungsgesetz III auf die Gehaltsstruktur bei Pflegefachkräften auswirken? Darüber hinaus widmet sich der Deutsche Pflegekongress 2018 vielen weiteren Themen, wie den neu zu erarbeitenden Pflegenoten, Gewalt in der Pflege, sektorenübergreifenden Versorgungsformen, Demenz und Homecare.

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Wachsende Patientensouveränität führt zunehmend zu einem Wandel des Gesundheitsmarktes vom Anbieter- zum Nachfragemarkt – immer mehr auch im Kliniksektor. Der Patient lässt sich eine Patientensteuerung mittels Einweisen, Zuweisen, Überweisen immer weniger gefallen. Stattdessen geht er online und recherchiert Therapieoptionen, Qualitätsberichte und Prozesse der Integrierten Versorgung.

Einer der Schwerpunkte auf dem im Rahmen des Hauptstadtkongresses stattfindenden Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation ist deshalb die Frage, worauf sich Leistungserbringer einstellen sollten, um den steigenden Anforderungen der Patienten gerecht werden zu können. Die Veranstaltungen gehen Fragen nach, wie: Der Patient ist digital: Wo bleibt das Krankenhaus? Jeder will auf Augenhöhe sein: Was nützt das dem Patienten? Wie lange können Experten noch in Institutionen denken, wenn Patienten nach Prozessen fragen?

Im Fokus des Kongresses stehen auch Themen der Finanzierung, wie etwa: „Kliniken im Visier der Anleger: Kapital entdeckt die Gesundheitswirtschaft“. Und: „Investitionen in die Zukunft: Nicht auf den Staat warten!“ Außerdem geht es um Prozesspartnerschaften: „Vernetzt siegen: Vom Systempartner zum Prozesspartner“ und „Zulieferung neu entdecken: Digitalisierung krempelt Zusammenarbeit um“.

Der Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation packt darüber hinaus die Themen Digitalisierung und Human Ressources an

  • Digitalisierung statt IT-isierung: Sterben EDV-Dinos aus?
  • Pflege 4.0 statt Quoten: Mit Technik gegen Mangel
  • Gesundheit in Zeiten der Digitalisierung: New Public Health zu kurz gegriffen?

  • Von selbst geht nichts: Wandel verlangt Change Management
  • Was tun, wenn Schwester Berta geht? Rezepte gegen den Expertenmangel
  • Kampf gegen Leiharbeit war gestern: Arbeitnehmer genießen neue Freiheit
  • Mitarbeiter lieb und teuer: Was Beschäftigte erwarten

Zu einer Vielzahl weiterer Veranstaltungen des Kongresses gehört auch die exklusive Vorstellung des Krankenhaus Rating Reports 2018. Der Report untersucht alljährlich die wirtschaftliche Situation deutscher Krankenhäuser.

Weitere Information zum Programm:

Der Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation findet, wie der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, von Mittwoch, den 6. Juni 2018, bis Freitag, den 8. Juni 2018, statt. Profitieren Sie jetzt noch vom ermäßigten Frühbuchertarif, melden Sie sich an unter: http://www.hauptstadtkongress.de/teilnahme

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Zum Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2018 werden wieder 8.000 Spitzenvertreter und Entscheider aus Politik, Verbänden, Gesundheitswirtschaft und -management, Versicherungen, Wissenschaft, Medizin und Pflege zusammentreffen. Drei Tage lang geht es im Berliner CityCube in rund 200 Einzelveranstaltungen um alle Facetten des Gesundheitswesens.

Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 statt. Dann wird eine neue Bundesregierung bereits einige Monate im Amt sein. Zu erwarten sind neue Schwerpunkte in der Gesundheitspolitik und zum Teil auch neue Gesichter, die diese Politik repräsentieren. Wichtige Vertreter aus der Gesundheitspolitik werden Rede und Antwort stehen und die für die nächste Legislaturperiode geplanten Vorhaben zur Diskussion stellen.

Auf der Agenda wird die Zukunft der Kassen stehen und mögliche Veränderungen der Kassenlandschaft wie auch die Reformen, die beim Morbi-RSA zu erwarten sind. Diskutiert wird zudem, wie es mit der qualitätsorientierten Vergütung im Krankenhaus weitergeht und ob es Richtungsentscheidungen bei der Überwindung der sektoralen Spaltung des Gesundheitswesen sowie bei den großen Zukunftsthemen Fachkräftesicherung, Innovation und Translation geben wird. „Digitalisierung und vernetzte Gesundheit“ lautet das Motto beim nächsten Hauptstadtkongress. Hier ist sich die Politik einig und will den Rückstand Deutschlands gegenüber anderen Ländern bei der Digitalisierung aufholen.

Digitalisierung wird in der Politik zur Chefsache. Die zu erwartende Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung wird auf dem Hauptstadtkongress zur Diskussion gestellt. Es geht auch um eine realistische Umsetzungsplanung für die elektronische Gesundheitskarte. Gefragt wird zudem: Was bringt die Digitalisierung dem Patienten und den Mitarbeitern? Welches Potenzial hat sie für Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung? Welche Chancen bergen Robotik und künstliche Intelligenz? Welche Fortschritte bringt die Präzisionsmedizin bei der zielgerichteten Behandlung? Wie steht es mit Datenschutz und Cybersicherheit?

Unter dem Dach des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik finden wie in jedem Jahr drei wichtige Fachkongresse statt, und zwar der Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation, der Deutsche Pflegekongress und das Deutsche Ärzteforum. Sonderformate des Kongresses sind wieder der Tag der Versicherungen, der Fachärztetag und der Apothekertag.

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Der zwanzigste Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist am 22. Juni 2017 zu Ende gegangen. Mit 8.250 Besuchern aus allen Bereichen des deutschen Gesundheitswesens hat der Jubiläumskongress einen Besucherrekord aufgestellt.

Drei Monate vor der Bundestagswahl wurde der Kongress, der unter dem Motto “Qualität und nachhaltige Finanzierung” stand, von intensiven Debatten über die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung geprägt, in denen gegensätzliche Ziele innerhalb der Großen Koalition deutlich wurden:

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis, kündigte an: „Wir wollen die Weichen stellen, für eine Bürgerversicherung.“ Maria Michalk von der CDU sprach sich für einen Fortbestand der privaten Krankenversicherung (PKV) aus: „Die CDU/CSU-Fraktion ist die einzige, die an der Dualität festhält. Wir brauchen diesen Wettbewerb.“

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hatte der Bürgerversicherung bereits zuvor, beim Auftakt des Kongresses, eine Absage erteilt: “Das einzig Gute an der Bürgerversicherung ist der Name”, so Gröhe. Der Minister hob hervor, dass die PKV oft sehr schnell medizinische Innovationen aufgenommen habe und damit auch die Gesetzliche Krankenversicherung “unter Druck gesetzt” habe.

Als dringend notwendig bezeichneten es die gesundheitspolitischen Sprecherinnen aller vier Bundestagsfraktionen, dass sich die Politik in der kommenden Legislaturperiode der Verbesserung sektorübergreifender Versorgung annehme. Wenn man dies erreichen wolle, seien die Akteure des Gesundheitswesens allerdings wie „ein Bollwerk, gegen das man angehen muss”, kritisierte Hilde Mattheis (SPD).

Einigkeit herrschte auf dem Hauptstadtkongress auch darüber, dass nach der Bundestagswahl eine Neujustierung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs geben müsse. Um den Morbi-RSA weniger anfällig für Manipulationen zu gestalten, schlug die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Maag vor, dass ambulante Diagnosen künftig nicht mehr berücksichtigt werden sollten. Die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen, Ulrike Elsner, erhob die Forderung, dass nicht nur die Morbidität der Versicherten Kriterium für die Zuweisung von Geldern aus dem Gesundheitsfonds sein dürfen, sondern vielmehr auch die Ausgeben jeder Krankenkasse für Prävention.

Ein Schwerpunkt des Kongresses war auch die Krankenhauspolitik. Staatssekretär Jens Spahn aus dem Bundesfinanzministerium bezeichnete die ungelösten Probleme des Krankenhaussektors als größtes Problem des deutschen Gesundheitswesens. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Bundesländer nach wie vor ihren Verpflichtungen zur Finanzierung von Investitionen nicht ausreichend nachkämen.

Der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner erklärte, nach der Krankenhausreform gelte es nun, „die Qualität und Patientengerechtigkeit noch weiter zu verbessern.” Grüttner kündigt an, Hessen werde daher “eigene und erweiterte Kriterien in den Krankenhausplan zur Notfallversorgung aufnehmen.“

Der auf dem Hauptstadtkongress vorgestellte Krankenhaus Rating Report 2017 kommt zu dem Ergebnis, dass sich die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser wieder leicht verschlechtert habe. Lag die Anzahl der Krankenhäuser mit erhöhtem Insolvenzrisiko im Jahr 2014 noch bei 8,6 Prozent, stieg sie in 2015, dem Untersuchungszeitraum des aktuellen Reports, auf 9,1 Prozent. Die Krankenhausstrukturen seien, so Prof. Dr. Boris Augurzky vom RWI Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung, nach wie vor in einigen Regionen ungünstig, es gebe zu viele kleine Einrichtungen, eine zu hohe Krankenhausdichte und zu wenig Spezialisierung. Allerdings habe der von 2016 bis 2018 eingesetzte Strukturfonds bereits eine gewisse Dynamik zur Optimierung entfacht und werde gut angenommen. „Es sollte grundsätzlich darüber nachgedacht werden, den Strukturfonds über das Jahr 2018 hinaus fortzuführen“, empfiehlt Augurzky.

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Vier Monate später wollten Gesundheitsforscher der örtlichen University of Texas in einer Umfrage wissen, wie es den Bürgern ging: Ob sie nervös oder unruhig waren, ob sie sich wert- oder hoffnungslos fühlten, ob sie Freude empfinden konnten oder ihnen alles mühselig erschien. Diese Fragen gehören zu einem validierten psychologischen Test, der vor einer seelischen Erkrankung wie Depression warnen kann. Anhand der Antworten, stellten die Wissenschaftler fest, zeigten 18 Prozent der Teilnehmer „Serious Psychological Distress“, also ernstzunehmende mentale Probleme – mehr als doppelt so viele wie in einer früheren Erhebung. Von jenen Texanern, die schwere Schäden an ihrem Haus erlebt hatten, bekam sogar fast die Hälfte diese Ferndiagnose. Denn mit dem Haus waren oft auch die sozialen Beziehungen in die Brüche gegangen – von den materiellen Schwierigkeiten ganz zu schweigen.

Nach dem Sturm habe alle Welt über die physischen Schäden gesprochen, sagt Stephen Linder vom Institute of Health Policy an der University of Texas. „Aber es gibt auch weniger sichtbare, psychische Schäden, die lange andauern und bei denjenigen mit beschädigten Häusern auch alles übertreffen, was wir je nach anderen Naturkatastrophen erlebt haben.“ Und wenn sich die Erfahrungen aus der kleinen niederbayrischen Stadt Simbach am Inn bestätigen, könnten diese Belastungen mit der Zeit sogar zunehmen.

Ganz andere Weltgegend, ähnliche Vorkommnisse: Fast zwei Jahre lang hatte der Mann die Bilder schon mit sich herumgetragen, bis er im April 2018 professionelle Hilfe suchte. Immer wieder durchlebte er die Szenen: Am 1. Juni 2016, als eine Wand von Regenwasser und Schlamm durch den bayerischen Ort Simbach raste, konnte er sich gerade eben noch auf den Dachboden seines Hauses retten. Von dort sah er hilflos zu, wie das Haus nebenan zusammenbrach und die 80-jährige Bewohnerin vom Wasser mitgerissen wurde. Die alte Dame war hinterher eines der sieben Todesopfer der Flutkatastrophe. Und ihr Nachbar findet sich heute unter jenen Simbachern wieder, denen „die Seele überläuft“, wie die Mittelbayerische Zeitung sechs Monate nach dem Ereignis geschrieben hatte.

„Der Mann hat bis jetzt gedacht, er könne das aus eigener Kraft bewältigen, aber die innere Unruhe ließ ihn nicht mehr los“, erzählt Margarete Liebmann, Psychiaterin und Chefärztin an der AMEOS-Klinikum Inntal in Simbach am Inn. Jetzt gehört er, wie schon seit einiger Zeit seine Ehefrau, zu den Dutzenden Patienten im Ort, die von Liebmann und ihrem Team behandelt werden. Es ist ein langwieriger Prozess, und dass der Wiederaufbau des Ortes Fortschritte macht, hilft nicht immer. „Vielen fehlt in ihren sanierten Häusern das Gefühl, tatsächlich Zuhause zu sein“, sagt die Ärztin. Allzu schnell werde die Erinnerung geweckt: „Bei einem heftigen Landregen einen Mittagsschlaf zu machen, das geht nicht mehr, da fahren bei den Leuten die Sensoren hoch.“

Auf solche Probleme müssen sich Psychologen in Zukunft vermehrt einstellen. Im Gegensatz zu Erdbeben, die ähnliche Leiden auslösen können, verändern sich die wetterbedingten Katastrophen nämlich durch den Klimawandel. Zahl und Stärke von Extremwetter-Ereignissen dürften zunehmen, stellte der Weltklimarat IPCC in seinem Bericht 2014 fest – und die Gesundheit vieler Menschen, auch die mentale, werde darunter leiden. Es sei sowohl mit akuten Symptomen wie post-traumatischer Belastung zu rechnen wie mit chronischen Folgen: Ängsten, Aggression, Depression und verstärkter Suizid-Neigung. „In einer Stichprobe von Menschen, die vom Hurrikan Katrina [2005 in der Region New Orleans] betroffen war, hatten sich Selbstmord-Gedanken und vollzogene Selbstmorde mehr als verdoppelt“, berichtete 2017 eine Studie der American Psychological Association (APA).

Obwohl für einen Wirbelsturm wie Harvey oder die Gewitterzelle, die sich über Simbach festsetzte, niemals allein der Klimawandel verantwortlich ist, so kann er doch die Folgen der Ereignisse verstärken – allein deshalb, weil die immer wärmere Luft der Atmosphäre mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, die dann abregnet. Die relativ neue Fachrichtung der Klimaforschung namens „Attribution“ kann darum mit zunehmender Genauigkeit ausrechnen, wie sehr das Risiko für eine solche Katastrophe durch die globale Erwärmung gestiegen ist. Bei Hurrikan Harvey zum Beispiel lautete das Ergebnis „dreimal so hoch“, zudem hatte der Klimawandel die Regenmenge um 15 Prozent erhöht.

Für Simbach fand die Analyse keine klare Aussage, auch der Deutsche Wetterdienst hielt sich mit einer Zuweisung zurück. Doch in der öffentlichen Diskussion über die Flutwelle war der Klimawandel durchaus ein Thema. Aber auch die Mais-Monokultur der Bauern in der Umgebung und das Verschwinden vieler Auen, die große Wassermengen aufnehmen können, hätten die Anwohner für die Katastrophe verantwortlich gemacht, sagt Margarete Liebmann, die selbst in dem betroffenen Ort lebt – alles Faktoren, die auf das Handeln von Menschen zurückgehen.

„Wenn ein Ereignis, gar eine Katastrophe, als von Menschen verursacht erlebt wird, dann wirkt sie viel traumatisierender, als wenn es reine Naturgewalt wäre“, erklärt die Ärztin. Das ist ein weiterer Grund, dass sich Psychologen und Psychiater auf eine Zunahme mentaler Probleme durch den Klimawandel einstellen müssen. Auf die Dauer werden es wohl nicht einmal die Amerikaner durchhalten, nach Naturkatastrophen in betroffenen Gebieten noch weniger über den Klimawandel zu reden als sonst schon.

Schließlich ist in den USA die Diskussion über die mentalen Folgen weit fortgeschritten. Fachleute haben sogar schon einige neue Fachbegriffe geprägt. Einer davon heißt „Solastalgia“, eine Neuschöpfung aus „solace“ (Trost) und „Nostalgia“, also der Sehnsucht nach Vergangenem, oder in diesem Fall: Vergehendem. „Es ist der Schmerz, dass der Ort, an dem man wohnt und den man liebt, unmittelbar bedroht ist“, so hatte Glenn Albrecht von der University of Newcastle in Australien, der sich als Umwelt-Philosoph bezeichnete, den Begriff 2005 definiert. Mit dem Ort können schließlich, so die Argumentation, Gefühle von Identität und Zugehörigkeit sowie die Kontrolle über das eigene Leben in Gefahr geraten. Wer bisher in schweren Zeiten die Seele im Bergtal oder am Strand ins Lot brachte, kann aus dem Gleichgewicht geraten, wenn diese Orte durch den Klimawandel beschädigt oder zerstört werden. Ganz zu schweigen von Ureinwohnern, deren Kultur viel stärker mit dem Land verwoben ist, als bei allen Zuwanderern.

Ein weiterer Begriff ist das „Prä-traumatische Belastungs-Syndrom“, geprägt von der Psychiaterin Lise van Susteren aus Washington. Sie meint damit die Verzweiflung von Forschern und Umweltaktivisten, die sehr genau wissen, was der Welt bevorsteht, damit aber kaum Gehör finden. „Ich sehe eine wachsende Zahl von Klima-Kassandras, deren Gedanken um das zukünftige Leid kreisen. Sie leiden unter einer prä-traumatischen Stressreaktion, weil sie wissen, dass die Welt die Warnungen nicht deutlich genug hört“, beschrieb die Ärztin das Problem in der APA-Studie.

Eine der Betroffenen heißt Camille Parmesan, eine prominente Klimaforscherin aus Texas. Sie schlidderte 2012 in eine Krise, die sie „professionelle Depression“ nannte. Vorher hatte sie dreimal als Autorin an den IPCC-Berichten mitgearbeitet, stets begleitet von einem nagenden Gefühl der Unsicherheit und dem Willen, ihre Fähigkeiten gegen die Veränderungen einzusetzen. „Ich bin eigentlich schon vor 15 Jahren in Panik geraten, als die ersten Studien zeigten, dass sich die arktische Tundra von einer Senke für CO2 zu einer Quelle verwandelt“, verriet sie vor zwei Jahren dem Esquire-Magazine. Diese Umkehr von einem Speicher für Kohlendioxid in einen Emittenten würde einen Teufelskreis starten, weil die Erwärmung immer mehr Treibhausgas aus dem Permafrost der Polarregion freisetzen und sich so selbst verstärken könnte.

Aber besonders nach dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen 2009 interessierte sich in Parmesans Heimatland kaum noch jemand für den Klimawandel. Die Medien, von denen viele die dänische Hauptstadt zuvor als „Hopenhagen“ gehypt hatten, wandten sich ab. Der Begriff „climate change“ wurde in Texas nach politischer Intervention aus wissenschafts-basierten Regierungsdokumenten gestrichen, rechte Hetzer griffen die Forscher wie Parmesan persönlich an. Große Teile des Landes taten so, als seien wissenschaftliche Fakten Glaubenssache, die man akzeptieren kann oder auch nicht.

Wenn Wissenschaftler unter dieser Situation leiden, dann weil auch sie Menschen mit Emotionen, Hoffnungen und Ängsten sind. Ihre Arbeit verlangt meist, dass sie ihre Gefühle zügeln. Ihre Ergebnisse sollen sie frei von Affekten erarbeiten und nüchtern präsentieren, schon um in der Öffentlichkeit souverän und kompetent zu wirken. Aber das fällt gerade Klimaforschern zunehmend schwer, besonders wenn sie angegriffen und verhöhnt werden. „Ich kenne keinen einzigen Wissenschaftler, der keine emotionale Reaktion hat, weil so vieles verloren geht“, sagte Parmesan 2012 in einem Report der National Wildlife Federation. Schließlich verließ die Forscherin ihre Heimat und zog an die Universität im britischen Plymouth. Und damit ist sie nicht die einzige Amerikanerin, die nach Europa floh. Andere empfahlen, öfter mal den Kraftausdruck F**K zu benutzen, gern auch in Tweets und voll ausgeschrieben, um die Tiefe ihres Ärgers und ihrer Sorge auszudrücken – und vermutlich Dampf abzulassen.

Auch die amerikanische Umweltaktivistin Gillian Caldwell beschrieb den Druck. Sie hatte eine ganze Weile mit zivilen Kriegsopfern gearbeitet, bevor sie sich mit der Organisation 1Sky.org dem Klima-Thema zuwandte. Bald bekannte sie in einem Blogbeitrag: „Unsere Nation dazu zu bringen, den Klimawandel zu stoppen, ist emotional aufwühlender als jeder andere Job, den ich jemals hatte.“ Dann zitierte sie einige Tipps von Lise van Susteren, um dem Burnout der Engagierten vorzubeugen: auf sich selbst achten zum Beispiel, sich gesund ernähren und viel bewegen, in die Natur gehen, eine strikte Trennung zwischen Beruf und Privatleben wahren und lachen.

Von solchen Stressfaktoren sind auch Wissenschaftler auf dieser Seite des Atlantiks nicht immer frei. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, den sich die deutschen Klimawandel-Leugner als einen Lieblingsfeind herausgegriffen haben, vertraute darum der Webseite isthishowyoufeel.com einen wiederkehrenden Albtraum an: „Ich gehe wandern und komme zu einem einsamen Bauernhof, der brennt. Kinder rufen aus den Fenstern im oberen Stockwerk um Hilfe. Ich alarmiere die Feuerwehr. Aber sie kommt nicht, weil ein Verrückter immer wieder sagt, es handele sich um einen falschen Alarm.“

Von all diesen Effekten indes – den Ängsten der Traumatisierten, der Sehnsucht nach verloren-gehenden Orten, der Frustration der Forscher und Aktivisten – ist keiner spezifisch für den Klimawandel, könnte man nun einwenden. Und dem ist kaum zu widersprechen: vermutlich fühlen Kämpfer gegen zuckrige Limonaden ähnlich; auch Erdbeben nehmen den Überlebenden den Lebensmut, und Solastalgia wurde ursprünglich für Menschen definiert, deren Heimat ein Kohletagebau bedrohte.

Tatsächlich, sagt etwa Andreas Meißner, Psychiater und Psychotherapeut aus München, gebe es noch keine gesicherten Daten zur klinischen Relevanz der Solastalgia. Und mit der „prä-traumatischen Belastung“, also einer krankhaften Angst vor zukünftigen Katastrophen, solle man vielleicht nicht zu einem Kongress über die manifesten posttraumatischen Beschwerden von Gewaltopfern gehen. „Es mag auch sein, dass manche Betroffene andere persönliche Probleme auf die Situation der Umwelt projizieren“, fügt er hinzu. Doch ignorieren sollte man die zunehmenden Berichte über seelische Folgen der globalen Erwärmung trotzdem nicht: Die zunehmende Zerstörung der Natur biete in jedem Fall genügend Auslöser für mentale Probleme.

Insgesamt ist Meißner überzeugt, dass viele Menschen bereits heute ein Unbehagen empfinden. Der Klimawandel verunsichert sie und sie können damit genauso wenig souverän umgehen wie mit der eigenen Sterblichkeit – und verdrängen deswegen eine angemessene Reaktion. „Es wird Zeit, die psychischen Aspekte, die letztlich immer den Intellekt übersteuern und unser Handeln bestimmen, in den Fokus zu rücken“, schreibt er darum in seinem Buch „Mensch – was nun? Warum wir in Zeiten der Ökokrise Orientierung brauchen“ (Oekom-Verlag). Für diejenigen, die sensibler, engagierter oder stärker betroffen sind als der Durchschnitt, können die Folgen der Klimakrise nämlich schnell zur persönlichen Krise eskalieren.

Hinweis: Dieser Artikel erscheint in der Koralle KlimaSocial von Riffreporter.de. KlimaSocial steht für einen Perspektivwechsel. Die Klimaforschung, über die wir hier schreiben, richtet ihren Blick weder auf Physik noch Technik, sondern auf soziale Prozesse. Mehr über uns und unser Thema finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben oder einen wöchentlichen Newsletter abonnieren möchten, schreiben Sie uns bitte unter info@klimasocial.de.

Autor
Christopher Schrader

Christopher Schrader, einer der Gewinner des AAAS Kavli Prize for Science Journalism, war 15 Jahre Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, bevor er sich 2015 mit den Themen Klimaforschung, Energietechnik, Umwelt, Physik und Geowissenschaften selbständig machte. @cschrader_eu

"Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Beschwerden und Krankheit." Mit dieser Definition hat die WHO schon seit über 50 Jahren (1946) ein positiv und ganzheitlich orientiertes Gesundheitsverständnis in der Politik, der Fachwelt und der Bevölkerung zu verbreiten versucht.

1978 hat die WHO das Konzept "Gesundheit für alle" beschlossen. 1984 hat die WHO in Europa in Zusammenarbeit und Konsensfindung mit den europäischen Nationen die Ziele "Gesundheit für alle im Jahre 2000" definiert sowie 1991 und 1998 unter dem Titel " Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert" erneuert. In ihrer konkreten Arbeit versucht die WHO in Europa, die Zielstrategie "Gesundheit für alle" in der Politik und Fachwelt und darüber in der Bevölkerung zu verbreiten.

Im Sinne dieser WHO-Strategie lassen sich folgende weitreichenden Ziele einer umfassenden Gesundheitspolitik umschreiben: Alle Menschen dieser Erde sollen - unabhängig von ihrer sozialen Schicht, Nation, Religion - in ihrem Alltag mit all seinen Lebensbereichen ihr Leben gesund und konstruktiv gestalten können und in Frieden, Gerechtigkeit und gegenseitiger Achtung zusammenleben können; sie sollen dabei durch entsprechende Lebensbedingungen unterstützt werden.

Die WHO hat 1986 die Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung verabschiedet. Seitdem ist ‘Gesundheitsförderung’ als ein gesundheitspolitischer Begriff eingeführt und folgendermaßen gekennzeichnet: "Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozeß, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.. Gesundheit steht für ein positives Konzept, das in gleicher Weise die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen für die Gesundheit betont wie die körperlichen Fähigkeiten."

Gleichzeitig gibt es aber auch diverse andere Definitionen für Gesundheit. Hier einige Beispiele:

• Hurrelmann (1990) definiert Gesundheit als: „ Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung im Einklang mit den eigenen Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweils gegebenen äußeren Lebensbedingungen befindet.“

• „Gesundheit ist eine Fähigkeit zur Problemlösung und Gefühlsregulierung, durch die ein positives seelisches und körperliches Befinden – insbesondere ein positives Selbstwertgefühl – und ein unterstützendes Netzwerk sozialer Beziehungen erhalten oder wieder hergestellt wird.“

Es ist sehr wichtig, dass die Definition von Gesundheit nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen charakterisiert, dies würde der Komplexität des zu beschreibenden Phänomens nicht genügen. Denn in diesem Fall würde das Definitionsproblem ausschließlich auf die Bestimmung von Krankheit reduziert werden und der Begriff der Gesundheit wäre nur der Abgrenzungsbegriff gegenüber dem Phänomen der Krankheit.

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Meditation kann ohne großen Aufwand von jedem angewendet werden. Schon nach kurzer Zeit wird eine Lockerung der Muskulatur, der Abbau von psychischen Spannungen und eine Verbesserung der Gesamtstimmung erreicht.

Die Bezeichnung Reiki bezieht sich auf eine spezielle und sehr altertümliche Kunst der Heilung und Linderung von Beschwerden.

Tai Chi hat sich im Wesentlichen aus den fünf Familienstilen entwickelt. Wo die Anfänge der chinesischen Kampfkunst zu suchen sind, ist unklar.

Anhänger des Qi Gongs führen regelmäßig chinesische Konzentrations- und Meditationsübungen durch, wie auch bestimmte (kampfsportartige) Bewegungsabläufe dazugehören.

Über uns Med-Kolleg ist ein Gesundheitsportal mit allgemeinen Themen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von Standortinformationen medizinischer Leistungserbringer (Arztsuche, Kliniksuche, Apothekensuche). Darüber hinaus werden auch Informationen, Nachrichten und Artikel aus Medizin, Gesundheit, Wissenschaft und Forschung angeboten.

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Eine „bittere Miene machen“, „sauer aufstoßen“ oder „das süße Nichtstun“ – mit Geschmacksbeschreibungen sind meist starke Gefühle verbunden. Sie sind ein sprachlicher Ausdruck eines Zustands ausgeprägter Lust – oder eben Unlust. Diese starke Verknüpfung von Geschmack mit Gefühl und Antrieb hat mit unserer Entwicklungsgeschichte zu tun.

Der Geschmack war früher ein Nah-Sinn, der dazu diente, die aufgenommene Nahrung zu kontrollieren und war damit überlebenswichtig. Ein bitterer oder saurer Geschmack deutete auf giftige ungenießbare Pflanzen oder verdorbene eiweißhaltige Nahrung hin. Dagegen sind die Geschmacksqualitäten süß und salzig oft ein Hinweis auf nährstoffreiche Lebensmittel.

Auch herzhafte Speisen, die ähnlich einer Fleischbrühe schmecken, verbinden die meisten von uns mit angenehmen Gefühlen. Sie verweisen auf eine eiweißreiche Kost. Diese Geschmacksrichtung ist mittlerweile als fünfte Grundqualität neben den vier bekannten Qualitäten süß, sauer, bitter und salzig anerkannt. Dass es eigene Sinneszellen für diesen fünften Geschmackssinn gibt, wurde von einem japanischen Forscher um 1910 entdeckt. Daher auch die geläufige japanische Bezeichnung „umami“ für herzhaft-würzig.

Der Eindruck, den man allgemein unter „Geschmack“ versteht, ist im Grunde ein Paket aus Sinneseindrücken: Nicht nur die Geschmacksqualitäten, die von der Zunge wahrgenommen werden, sondern auch der Geruch, die Beschaffenheit und die Temperatur einer Speise spielen eine Rolle. Die „Färbung“ des Geschmacks erfolgt über die Nase, erst zusammen mit dem Geruch entsteht das Aroma eines Lebensmittels. Ist der Geruchssinn gestört wie etwa bei einem Schnupfen, ist meist auch die Geschmackswahrnehmung beeinträchtigt.

Wie der Geschmack ist auch der Geruchssinn eng mit Gefühlen verbunden. Der Grund: Beide Sinne sind an das unwillkürliche Nervensystem gekoppelt. So kann ein schlechter Geschmack oder Geruch Erbrechen und Übelkeit hervorrufen. Als appetitlich empfundene Aromen regen hingegen die Bildung von Speichel und Magensäften an. Es läuft einem sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammen.

Ausgehend von den Informationen, die von der Zunge an das Gehirn weitergegeben werden, geht man also von mindestens fünf Grundqualitäten für Geschmack aus. Viele Gerichte setzen sich allerdings aus einer Mischung verschiedener Geschmacksrichtung zusammen. So schmecken einige Speisen süß-sauer, andere salzig und herzhaft. Die Grundqualitäten für Geschmack sind:

Dass wir etwas als süß wahrnehmen, wird vor allem von Zucker und Abkömmlingen wie Fruchtzucker oder Milchzucker ausgelöst. Es können aber auch andere Stoffklassen die Sinneszellen für süß anregen. Dazu gehören etwa einige Eiweißbausteine wie Aminosäuren, aber auch Alkohole in Fruchtsäften oder alkoholhaltigen Getränken.

Sauer schmecken vor allem saure Lösungen wie Zitronensaft oder organische Säuren. Verantwortlich für den Reiz sind sogenannte Wasserstoff-Ionen, chemisch als „H+“ bezeichnet, die eine Säure in wässriger Lösung abspaltet.

Salzig schmecken vor allem Nahrungsmittel, die mit Speisesalz versetzt sind. Chemisch ist dafür das Kristallsalz bestehend aus Natrium und Chlorid verantwortlich. Auch Mineralsalze etwa aus Kalium oder Magnesium können die Salzempfindung auslösen.

Bitterer Geschmack wird durch zahlreiche, sehr unterschiedlich gebaute Stoffe ausgelöst. Insgesamt gibt es etwa 35 unterschiedliche Eiweiße in den Sinneszellen, die auf bittere Geschmacksstoffe ansprechen. Entwicklungsgeschichtlich lässt sich dies durch die vielen bitteren Pflanzenarten erklären, die teilweise giftig waren. Sie zu erkennen, war lebenswichtig.

Der an Fleischbrühe erinnernde Geschmackseindruck „umami“ wird vor allem durch Glutamin- oder Asparaginsäure ausgelöst. Diese zwei Aminosäuren sind Bestandteil vieler Eiweiße in der Nahrung, aber auch einiger Pflanzen. Reichlich Glutaminsäure findet sich etwa in reifen Tomaten, Fleisch und Käse, Asparaginsäure beispielsweise in Spargel. In der chinesischen Küche wird dies genutzt und Glutamat, das Salz der Glutaminsäure, als Geschmacksverstärker eingesetzt. Damit soll der herzhaft-würzige Geschmack von Gerichten unterstrichen werden.

Neben den mittlerweile fünf nachgewiesenen Grundqualitäten wird zurzeit nach weiteren speziellen Sinneszellen geforscht. Man vermutet noch weitere:

Früher ging man davon aus, dass die Vorliebe für fetthaltige Speisen allein von deren Geruch und Konsistenz herrührt. Nach neuerer Erkenntnis gibt es vermutlich eigene Rezeptoren, die auf Fett reagieren. Fettig wäre dann die sechste Grundqualität für den Geschmack. Auslöser sind bestimmte Fettsäuren, die im Mund mithilfe von Enzymen im Speichel aus den Nahrungsfetten aufgespalten werden. Vor allem für die Linolsäure hat man einen bestimmten Rezeptor entdeckt. Sie ist Bestandteil vieler Triglyceride, die in natürlichen Fetten und Ölen vorkommen wie beispielsweise in Sonnenblumen-, Soja- oder Maiskeim-Öl.

Diese Geschmacksqualitäten werden derzeit erforscht:

  • Alkalisch: Im Sinne einer Lauge und das Gegenteil von sauer
  • Metallisch
  • Wasserartig

Übrigens: Sehr häufig wird die Empfindung „scharf“ als Geschmacksrichtung beschrieben. Genau genommen ist dies nur ein Schmerzsignal der Nerven, die Tast- und Temperaturempfindung weiterleiten. Mit Chili gewürzte Speisen rufen durch den Stoff „Capsaicin“ eine Schmerz- und Heißwahrnehmung hervor.

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Heuristics and the nature of preferences. Conference on “The nature of preferences and their relation to choice”. Potsdam, April 2016.

Rethinking behavioral economics: towards a rational theory of heuristics. Keynote, NIBS: Network for Integrated Behavioral Science. University of East Anglia, Norwich, April 2016.

Colloquium on risk literacy. Wharton School of Business, University of Pennsylvania, Philadelphia, März 2016.

Towards a rational theory of heuristics. Department of Psychology, University of Pennsylvania, Philadelphia, März 2016.

Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten. Creutz & Partner. Aachen, März 2016.

Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten. Innovators’ Meeting, Endress+Hauser. Mulhouse, France, März 2016.

Risiko: Wie man die richtigen Entscheidungen trifft. Universität Salzburg, März 2016.

Risiko: Wie man die richtigen Entscheidungen trifft. Sparkasse Cham, März, 2016.

Kommunikation von Wahrscheinlichkeiten als Grundlage von Therapieentscheidungen. Keynote, 32. Deutscher Krebskongress. Berlin, Februar, 2016.

Ja, Nein, Vielleicht? Entscheidungen erfolgreich treffen. Sparkasse Unna, Februar 2016.

Die richtige Entscheidung treffen – Intuition vs. Rationalität. Plenarvortrag, 3. DFB-Wissenschaftskongress. Frankfurt, Januar 2016.

Das Denken auf Abwegen. Deutsche Bank Asset & Wealth Management. Frankfurt, Januar 2016.

Wie kann Ärzten geholfen warden, Risiken besser zu verstehen und zu vermitteln? “Der besondere Vortrag”, Uro-onkologischer Jahresauftakt Sachsen-Anhalt, Magdeburg, Januar 2016.

Ärztliche Risikokompetenz. Charité, Berlin, Januar 2016.

Towards a rational theory of heuristics. American Economic Association Annual Meeting. San Francisco, Januar 2016.

Intuition und Führung. 7. Internationales Wissenschaftsforum “The Best of Neuroscience 2015.” Düsseldorf, Dezember 2015.

Simple heuristics for complex problems. Keynote. International Workshop on Adaptive and Ecological Rationality, Herbert Simon Society Meeting. Universität Turin, Dezember 2015.

Rationality for mortals: Simple heuristics that make us smart. Center for Logic, Language and Cognition, Universität Turin, Dezember 2015.

Helping doctors and patients make sense of health statistics. Keynote, Hellish Decisions in Healthcare. Mathematics Institute, University of Oxford, Dezember 2015.

Risk savvy: How to make good decisions. McKinsey & Company, Hamburg, November 2015.

Risiko: Wie man die richtigen Entscheidungen trifft. Opening Keynote, European Association of Certified Valuators and Analysts (EACVA). Düsseldorf, November 2015.

Risiko: Warum fürchten wir was uns wahrscheinlich nicht umbringt? Max-Planck-Institut für Eisenforschung. Düsseldorf, November 2015.

Stups oder Schubs? –Potential und Risiko des Nudge-Ansatzes in der Politikberatung. RWI-Wirtschaftsgespräch. Essen, November 2015.

Verstehen Ärzte Gesundheitsstatistiken? Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, November 2015.

Die Kunst des Entscheidens. Ausstellung “Entscheiden. Museum Wiesbaden, November 2015.

Risiko, Entscheidungen und Intuition. Innovationsforum Energie. Berlin, November 2015.

Das Jahrhundert des Patienten. Hufland Lecture, Thüringer Tag der Allgemeinmedizin. Jena, November 2015.

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Die Hangzhou-Küche zeichnet sich aus durch ein sanftes Aroma und ein optisch ansprechendes Aussehen. Neben Meeresfrüchten und Süßwasserfischen finden Bambussprossen verstärkt Einsatz in den Gerichten der Hangzhou-Küche. Man kann sie in fast jedem zweiten Gericht der Region antreffen.

Die Provinz Zhejiang gilt als das Land, in dem Milch und Honig fließen, folglich gibt es eine große Bandbreite an schmackhaften Zutaten. Auch hier wird großer Wert gelegt auf die Verwendung einer großen Menge verschiedener Zutaten, welche gemäß der aktuellen Jahreszeit ausgewählt werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund gilt die Zhejiang-Küche als gesund.

Zu den traditionellen Küchen der chinesischen Minderheiten zählt die Xinjiang-Küche, welche in der flächenmäßig größten Region im äußersten Westen Chinas Anwendung findet. Besonders die Gerichte der Uiguren seien an dieser Stelle erwähnt, beispielsweise gebratener Hammel, Kebap und gebratener Fisch mit Reis. Während die Xinjiang-Küche ursprünglich aus dem Westen des Landes stammt, gibt es heutzutage in fast jeder Stadt ein Restaurant, welches Mahlzeiten der Xinjiang-Küche serviert.

Darüber hinaus spielen mongolische, tibetische und kasachische Kochkünste eine bedeutende Rolle innerhalb der breit gefächerten kulinarischen Landschaft des modernen China.

Wer sich in China aufhält wird zweifelsohne in Kontakt treten mit einer anderen Kultur und einer besonderen Mentalität, welche sich durch Verhaltensweisen auszeichnen, die sich sehr von den gewohnten Regeln und Normen innerhalb Mitteleuropas unterscheiden können. Bei den ersten Begegnungen mit Chinesen mögen Besuchern aus dem Westen einige Verhaltenszüge der Menschen aus dem Reich der Mitte etwas sonderbar vorkommen. Ähnlich mögen einige Züge des Benehmens von Westlern, die in Mitteleuropa gang und gäbe sind, auf Chinesen etwas befremdlich, teilweise einschüchternd oder unpassend wirken.

Wer ein paar Grundregeln befolgt kann jedoch sehr positive Erfahrungen mit den generell sehr gastfreundlichen Bewohnern der verschiedenen Regionen in China machen. Im Zuge einer positiven Grundeinstellung bei der Kontaktaufnahme erleben Besucher in der Regel eine angenehme Zeit mit Chinesen. Wer sich darüber hinaus noch etwas näher mit der chinesischen Kultur beschäftigt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Umgangsformen der Bewohner von China zunächst verstehen und letztendlich auch schätzen und lieben lernen. Im Land mit der größten Bevölkerung der Welt gibt es natürlich auch regionale Unterschiede innerhalb der Verhaltensnormen. Ein paar grundsätzliche Regeln, die im überwiegenden Teil Chinas gelten, seien hier im folgenden jedoch etwas näher erläutert.

Traditionell findet keine Berührung beim ersten Kennenlernen statt, sondern lediglich eine kurze Verbeugung. Durch den Einfluss westlicher Länder gilt ein kurzer Handschlag inzwischen jedoch als immer mehr etabliert, sofern ein Europäer auf einen Chinesen trifft. Dabei sollte jedoch nicht zu viel Kraft ausgeübt werden. Ein kurzes leichtes Händeschütteln reicht vollkommen aus.

Dabei gilt es, eine bestimmte Rangordnung einzuhalten. Der Chef/Geschäftsführer/Leiter oder ranghöchste Vertreter zuerst, danach die anderen. Ältere werden vor Jüngeren begrüßt und Männer vor Frauen (kein „Ladies first“).

Chinesen achten tendenziell etwas weniger auf die aktuelle Mode oder die feinen Unterschiede zwischen verschiedenen Kleidungsstücken. Die Bandbreite an getragenen Kleidungsstücken in der Bevölkerung erstreckt sich über ein gewaltiges Spektrum. In einigen Städten sieht man sogar Bewohner, die mit Schlafanzügen durch die Fußgängerzone laufen.

Ein paar Grundregeln sollten Besucher des Landes jedoch beachtet werden. Wer formelle Treffen besucht sollte sich vorsichtshalber etwas feiner kleiden. Dabei gilt, dass nicht zu viel Haut gezeigt werden sollte, besonders bei Damen, auch wenn die Temperaturen im Sommer sehr heiß ausfallen können. Auch beim Schuhwerk sollte darauf geachtet werden, dass innerhalb eines offiziellen Rahmens stets geschlossene Schuhe getragen werden. Die Farbe Weiß, welche als Farbe der Trauer gilt, wird vorsichtshalber nicht zu großflächig getragen.

Grundsätzlich werden weniger Regeln während der Mahlzeiten praktiziert als in westlichen Ländern. Chinesen sprechen mit vollem Mund, schmatzen, schlürfen und rauchen während des Essens.

Ein paar Regeln sollten jedoch beachtet werden. Dazu zählt, dass die Essstäbchen nicht in den Reis gesteckt werden sollen, so dass sie aufrecht stehenbleiben. Dies gleicht den Räucherstäbchen innerhalb einer Totenkammer, symbolisiert also das Ableben und sollte tunlichst vermieden werden, da es ein böses Omen darstellt. Stattdessen werden die Stäbchen mit der Griffseite neben dem Teller und mit der Spitze auf dem Teller oder einem Bänkchen abgelegt.

Wer als Westler einigermaßen mit Stäbchen umgehen kann wird viel Lob bekommen. Besucher sollten sich am Tisch jedoch nicht zu offensichtlich die Nase schnäuzen, sondern dafür bei Bedarf auf die Toilette gehen. Wer rauchen möchte, kann dies in den meisten Restaurants und vielen privaten Häusern tun, sollte jedoch anderen am Tisch auch eine Zigarette anbieten. Wer eingeladen wurde sollte nicht versuchen, alle Speisen komplett zu verzehren. Als Zeichen des Wohlstands hinterlassen Chinesen üblicherweise ein gewisses Maß an Überbleibseln.

Obwohl die Mehrheit der Menschen in China Alkohol schlecht abbauen können, da ihnen das dafür notwendige Enzym fehlt, wird in der Volksrepublik gerne häufig und viel Alkohol konsumiert, besonders im Norden des Landes.

Dabei schenkt meistens der Gastgeber selbst die ersten Getränke ein. Beim Konsum von Bier fällt auf, dass häufig größere Flaschen (mehr als 600ml) serviert werden, während aus eher kleineren Gläsern (etwa 100ml) getrunken wird. Die Gläser werden dabei meist nicht zum Eichstrich gefüllt, sondern als Zeichen der Höflichkeit bis zum Rand. Dabei wird gerne nachgeschenkt, wenn noch Platz im Glas ist. Dieses muss also nicht erst komplett geleert worden sein, damit der Gastgeber als freundliches Zeichen den Füllhöhenstand wieder erhöhen wird. Wer sich selbst etwas nachschenkt sollte zunächst anderen einschenken.

Gerne stoßen Chinesen untereinander und auch mit westlichen Besuchern an. Beim Zuprosten mit einer Respektperson wird das Glas in beide Hände genommen und etwas weiter unten gehalten als das des Gegenüber. Beim häufig angewendeten Trinkspruch „Ganbei“ sollte das Glas nach dem Zuprosten komplett geleert werden. Wer gerne etwas trinken möchte wird häufig eingeladen werden. Wer jedoch den Konsum vermeiden will, sollte eine höfliche Begründung parat haben, um nicht als unhöflich zu gelten, beispielsweise die Einnahme von Medikamenten.

Bei einem gemeinsamen Essen gibt es stets eine einzige Rechnung, auf der alle verzehrten Speisen und Getränke auftauchen. Diese wird in der Regel komplett vom chinesischen Gastgeber übernommen. Im Gegenzug kann man natürlich den Gegenüber beim nächsten Mal einladen. Alternativ kann auch vor Ort das Geld zusammengelegt werden, wobei allerdings nur ein einzelner Bezahlvorgang pro Tisch bei der Bedienung stattfinden wird (keine getrennte Rechnung).

In China wird üblicherweise kein Trinkgeld gegeben. Im falschen Kontext kann der Versuch Trinkgeld zu geben als Beleidigung interpretiert werden, sollte also im Zweifelsfall nicht praktiziert werden.

Chinesen freuen sich über kleine Geschenke, besonders über Dinge aus fremden Ländern, die es in China kaum zu sehen gibt. Es sollte jedoch im Vorfeld ein wenig darauf geachtet werden, was verschenkt wird. Die Farben Rot, Gelb oder Rosa sind als Geschenkpapier zu empfehlen, da sie Freude und Frohsinn ausdrücken. Es darf im allgemeinen so kitschig aussehen wie möglich. Weiß und Silber hingegen stehen eher für den Tod und das Trauern, sollten also vermieden werden.

Eine Uhr gilt in Europa als nettes Mitbringsel, in China jedoch können dadurch unter Umständen negative Assoziationen geweckt werden, beispielsweise, dass die Zeit des Beschenkten bald abgelaufen ist. Ebenfalls Blumen sollten ebenfalls vermieden werden. Sie werden lediglich bei Todesfällen verschenkt, sind also als freundliche Gabe ungeeignet.

Auf der anderen Seite werden Süßigkeiten gern gesehen. Es kann dabei kaum zu süß sein. Alkoholische Spezialitäten sind ebenfalls gern gesehen, wobei Wein als Luxusgut gilt und daher generell gesehen gut ankommt. Wer selbst ein Geschenk bekommt sollte dies mit Geduld entgegennehmen und zunächst beiseite legen, um es dann mit Bedacht zu einem späteren Zeitpunkt zu öffnen. Ähnlich werden es auch Chinesen selbst tun.

Während im Westen viele Menschen häufig klar ihre Meinung sagen, auch wenn dies zu Streit und Konfrontation führen kann, halten sich Chinesen eher bedeckt und bevorzugen es, ein harmonisches Umfeld beizubehalten. Sie sprechen mitunter sehr gerne über eine Vielzahl von Themen (üblicherweise keine Konfliktthemen), es gilt jedoch als höflich, am Ende der gleichen Meinung zu sein. Prinzipiell sind Chinesen darüber hinaus sehr auf die gängige Meinung innerhalb Chinas fokussiert und lassen sich nur schwer von bestimmten Konzepten aus dem Westen überzeugen. Funktionsweisen und Technologien aus dem Ausland werden gerne unverändert übernommen, ideologische Konzepte bleiben jedoch üblicherweise sehr chinesisch geprägt.

Als gute Gesprächsthemen gelten Dinge aus Bereichen, die wenig Potential für weiterführende Auseinandersetzungen in sich tragen. Die in Deutschland übliche Stammtischdiskussion über korrupte Politiker käme in China ganz schlecht an, egal ob es um westliche oder chinesische Machthaber geht. Prinzipiell wird es von Chinesen positiv aufgenommen, wenn lobende Dinge über China erwähnt werden, allerdings gleichzeitig sein eigenes Land in einem negativen Licht darzustellen kann beim chinesischen Gegenüber zu Verwirrung führen. Während mehr Themen vermieden werden sollten, die in westlichen Ländern diskutiert werden können, gibt es auch den Fall, dass Tabuthemen westlicher Länder in China offen und direkt angesprochen werden. Es stellt keine Seltenheit dar, dass Chinesen bereits beim Kennenlernen direkt nach dem Gehalt ihres Gesprächspartners fragen.

Wie in anderen Ländern in Asien sieht der Verkehr in China an vielen Orten für europäische Betrachter aus wie das pure Chaos. Ampeln, Zebrastreifen und Fahrbahnmarkierungen werden missachtet, zahlreiche Fahrzeuge verschiedener Art von Fahrrädern über Mofas und Motorrädern bis hin zu schweren LKWs drängen sich dicht an dicht und es entsteht der Eindruck, chinesische Fahrer benutzen immer dann ihre Hupe, wenn sie sich anderen Fahrzeugen oder Fußgängern nähern (also fast immer).

In modernen Innenstädten herrscht inzwischen allerdings Hupverbot und der Verkehr läuft gesitteter ab. Besucher des Landes sollten vor dem Überqueren einer Straße jedoch genau hinsehen, wer gerade von wo aus und wie schnell Kurs auf den Bereich der Straße nehmen könnte, den sie überqueren möchten, ganz gleich ob sie sich an einem unmarkierten Bereich der Fahrbahn befinden, einem Fußgängerüberweg oder einem Zebrastreifen.

Oft erleben wir es innerhalb Europas, dass bestimmte Übergänge wie beispielsweise das Begrüßen oder Verabschieden geradezu zelebriert werden oder in Form einer kleinen Unterhaltung eine beträchtliche Zeit andauern können. Wenn wir uns nach einem Treffen mit Freunden verabschieden, wünschen wir alles gute auch für den jeweiligen Partner und finden mitunter noch das ein oder andere Thema für einen kurzen Smalltalk oder schließen tatsächlich die Diskussion über ein größeres wichtigeres Thema noch nach der ersten Verabschiedung ab. Selbst am Telefon sind Verabschiedungen, die aus mehreren Standardsätzen, die sich noch über Minuten hinziehen können keine Seltenheit.

In China gibt es diese Kultur nicht. Selbst innerhalb eines tiefgründigen Gesprächs, bei dem beide Parteien gefühltermaßen mit Herz und Seele bei der Sache sind, kann es passieren, dass sich der chinesische Gesprächspartner mit einem kurzen „OK, good-bye“ an der nächsten Straßenecke verabschiedet und verschwindet, wenn er in eine andere Richtung gehen muss.

Ähnlich verhält es sich bei der Beendigung einer Mahlzeit. An einem für Gäste kaum vorhersehbaren Punkt stehen alle Chinesen auf und gehen, auch wenn kurz vorher gerade neue Speisen serviert wurden, Gäste noch Tee im Glas haben und noch viel zu essen auf dem Tisch steht. Chinesen sind an schnelle und abrupte Änderungen gewöhnt, die sowohl im wirtschaftlichen oder politischen Bereich schnell geschehen können, als auch im zwischenmenschlichen Miteinander.

Im Reich der Mitte gilt bei Terminen und Verabredungen aller Art, dass Pünktlichkeit als sehr wichtig angesehen wird. Das „akademische Viertel“ (15 Minuten Verspätung zu erlauben) wird nicht praktiziert.

Sehr wichtig innerhalb Chinas, ähnlich wie in weiten Teilen Asiens, ist das Konzept des Gesicht Wahrens (Saving Face). Es gilt als wichtiger, die allgemeine Harmonie im aktuellen Umfeld beizubehalten, als Lösungen für vorhandene Probleme zu finden, ganz gleich wie wichtig diese sein mögen. Bei Gesprächen mit Chinesen sollte daher verstärkt darauf geachtet werden, niemanden bloßzustellen. Unangenehme Themen aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und dem persönlichen Umfeld eines Gesprächspartners sollten daher so weit wie möglich vermieden werden. Dazu zählen insbesondere Themen wie Tibet, Taiwan, Konflikte mit Japan, Indien oder anderen Ländern, Religion, Menschenrechte und die chinesische Staatsform. Bei Themen dieser Art und vielen anderen heiklen Punkten verhalten sich Chinesen üblicherweise sehr vorsichtig und sprechen nicht unbedingt direkt aus, was sie vielleicht denken. Innerhalb bestimmter Andeutungen können geübte Europäer jedoch erkennen, was ihre chinesischen Gegenüber tatsächlich meinen.

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Simple heuristics that make us smart. Keynote: 2nd Winter Institute for Bounded Rationality. TA Pai Management Institute, Manipal, India, January 2018.

Intuition: the intelligence of the unconscious. Einstein Forum Potsdam, Dezember 2017.

Wie trifft man gute Entscheidungen. Kaldeweil GmbH&Co.KG, Gütersloh, Dezember 2017.

Risiko-Kompetenz: Warum Bauchentscheidungen für unsere Gesellschaft wichtig sind. Berliner Mittwochsgesellschaft des Handels. Berlin, Dezember 2017.

How to engineer our future: risk literacy or nudging? Onorato Castellino Lecture. Collegio Carlo Alberto, Turin, Dezember 2017.

How to engineer our future: risk literacy or nudging? Keynote, 1st Workshop on the Behavioral Finance Revolution and the Financial Regulations and Policies. Bank of Italy, Rom, Dezember 2017.

Taking heuristics seriously. International Workshop of the Herbert Simon Society, Madrid, Dezember 2017.

Entscheiden. Boehringer Ingelheim, November 2017.

Kopf und Bauch – wie man die richtigen Entscheidungen trifft. DG HYP, Hamburg, November 2017.

Rationales Entscheiden unter Unsicherheit ≠ Rationales Entscheiden unter Risiko. Symposium “Rationale Entscheidungen unter Unsicherheit.” Akademie der Wissenschaften in Hamburg, November 2017.

Was wir für die Zukunft lernen können. ZEIT Forum, Paneldiskussion. Allianz Forum, Berlin, November 2017.

Umgang mit Risiken: Wie man bessere Entscheidungen trifft. Volksbank Staufen, Bad Kröningen, November 2017.

Bildung, Intuition und Querdenken. Verband der Privaten Hochschulen, Berlin, November 2017.

Risk savvy: how to make good decisions. ESCP Europe, Berlin, November 2017.

Was wir nicht wissen wollen: Kassandra’s Reue. Alte Aula der Universität Heidelberg, November 2017.

Umgang mit Risiken: Wie trifft man die richtigen Entscheidungen. Metzler Private Banking, München, November 2017.

Kopf und Bauch: Wie trifft man gute Entscheidungen. Regionale Kliniken Holding RKH, Ludwigsburg, November 2017.

Risikokompetenz: Überlegte Entscheidungen treffen. Gespräch mit Gert Scobel. Stadtbibliothek Köln, November 2017.

Risiko: Wie man die richtigen Entscheidungen trifft. Kanzlei Wangler, Karlsruhe, October 2017.

Risikokommunikation Arzt-Patient. Continuing Medical Education, Medizinische Fakultät, Universität Leipzig (zertifiziert mit 7 Punkten durch die Ärztekammer Sachsen). October 2017.

Korrekter Umgang mit wissenschaftlichen Informationen. Journalistenkolleg Tauchgänge der Wissenschaft “Big Data – Rohstoff der Zukunft”. Halle, October 2017.

Risk savvy. G50 Annual Meeting. Berlin, October 2017.

Risk and uncertainty. ARPRO Conference. Budapest, October 2017.

Entscheidungen im Gesundheitswesen: Risikokompetenz versus Algorithmen. 11. Berliner Gesundheitsrunde. Der Tagesspiegel, Berlin, October 2017.

Introduction to the Center for Adaptive Behavior and Cognition. Report to the Advisory Committee of the Max Planck Institute for Human Development. Berlin, October 2017.

Digital risk literacy. Understanding Transformation. 10th SKM Symposion. Free University Berlin, September 2017.

Bauchentscheidungen und Big Data. TournaroundForum. Frankfurt, September 2017.

Risk literacy and regulation. Banco de Portugal and European Central Bank Conference on Risk Management for Central Banks. Lissabon, September 2017.

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Mit der Absolvierung der dritten Ausbildungsstufe ist der Erwerb der Fachkunde abgeschlossen.

DGSP-Geschäftsstelle:
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Kongress-News 02 -18 Liebe Mitglieder und Freunde der DGSP und GOTS, liebe Gäste In 8 Wochen startet unser erster gemeinsam veranstalteter Kongress – der Deutsche. [mehr]

Interview mit den Kongress-Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportärztekongresses 2018 Prof. Dr. Klaus-Michael Braumann (Hamburg) und PD Dr. med. Thore Zantop (Straubing) [mehr]

Erster Deutscher Olympischer Sportärztekongress: Die Mediziner hinter dem Sport Zum ersten Mal findet in Deutschland ein Olympischer Sportärztekongress statt. Und zum ersten Mal. [mehr]

Erfahren Sie jetzt mehr zu geplanten Sitzungen, Vorträgen und Vortragenden. Im Web-Programm werden alle relevanten Informationen rund um das wissenschaftliche Programm zusammengetragen [mehr]

Ab sofort ist die Registrierung zum Deutschen Olympischen Sportärztekongress geöffnet. Seien Sie in Hamburg dabei, wenn wir an 3 Tagen "gemeinsam für einen gesunden Sport" tagen. [mehr]

03.05.2018 – Für den 2. Mai hatten wir als MB- Landesverband und der Verband der Ärztinnen und Ärzte im ÖGD für 5 nach 12 zu einer großen Protestaktion vor dem Gesundheitsamt Berlin Wilmersdorf aufgerufen. mehr

30.04.2018 – Das war ein hoch politischer, geselliger und sonniger MB-Frühjahrsempfang in Frankfurt an der Oder, im wunderschönen Kleistmuseum. mehr

Es reicht jetzt! Berliner Senat lässt Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst wieder im Stich!

20.04.2018 – Der Marburger Bund Landesverband Berlin Brandenburg und der BVÖGD, LV BB rufen die Ärztinnen und Ärzte des ÖGD auf, jetzt dem MB beizutreten, um zeitnah wirksame Arbeitskampfmaßnahmen organisieren zu können. Die erste Protestaktion wird bereits am 2. Mai 12:05 vor einem Berliner Gesundheitsamt stattfinden. (wird noch bekannt gegeben) mehr

12.04.2018 – Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir möchten mit dieser Befragung und einer möglichst repräsentativen Rückmeldung Ihre Einschätzung zur Arbeit der Ärztekammer und unserer MB-Vertreter in der Ärztekammer Berlin einholen, um unsere Arbeit zu hinterfragen und zu verbessern und um Ihre Erwartungshaltung an unsere Arbeit zu erfahren. mehr

11.04.2018 – Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe MB-lerinnen und MB-ler, 2018 ist wieder das Jahr der Kammerwahl in Berlin! – Die Wahl findet vom 22. Oktober bis 30. November statt. Wir laden Sie herzlich ein, uns aktiv bei der Wahlkampagne zu unterstützen und mit uns Ihre berufliche Zukunft zu gestalten. mehr

27.03.2018 – In distanzierter Atmosphäre haben am 20. und 27. März 2018 in Berlin die Tarifverhandlungen mit der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH begonnen. Nachdem bereits im Dezember 2017 die Forderungen an den Arbeitgeber übersandt worden sind, hat die Arbeitgeberseite am 27. März 2018 ein erstes Angebot vorlegen können. mehr

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Es gibt wohl kaum eine medizinische Maßnahme im Kleintierbereich, die bei TierärztInnen und Laien so widersprüchliche und emotionale Reaktionen auslöst wie die Kastration von Rüden.

Im Gegensatz dazu ist die Katerkastration bei uns vollkommen selbstverständlich. Es gibt nur wenige KollegInnen, die Kater nicht routinemäßig kastrieren. Auch die Tierhalter sind in der Regel leicht von der Notwendigkeit dieses Eingriffs zu überzeugen. Wenn das bevölkerungspolitische Argument nicht zieht, weil es sich um einen nur in der Wohnung gehaltenen Kater handelt, dann überzeugt doch der Uringeruch des geschlechtsreif gewordenen Tieres im allgemeinen auch die überzeugtesten Kastrationsgegner von den Vorteilen der Operation.

Die Halter von älteren, meist zugelaufenen, intakten Freigängerkatern, denen das natürliche "Vergnügen" ihres Katers wichtiger ist als der erzeugte Katzenkindersegen, kommen meist über den dritten Argumentationsblock zur Einsicht. Wenn sie innerhalb von vier Wochen zum dritten Mal wegen eines größeren Abszesses zur Behandlung kommen und man ihnen das durch die ständigen Katerkämpfe stark erhöhte Risiko von FIV- und FeLV-Infektionen deutlich vor Augen geführt hat, entschließen sie sich dann im Interesse ihres Tieres doch meist zur Kastration.

Warum ist dieselbe Maßnahme, die bei den meisten männlichen Katzen als selbstverständlich und notwendig angesehen wird, beim Hund so umstritten? Reagieren Rüden negativer auf eine Kastration als Kater, Hengste, Böcke oder Eber? Wohl kaum. Aber wo liegt dann die Ursache für die heftigen Diskussionen pro und contra Rüdenkastration?

Als verhaltenstherapeutisch tätige/r Tierarzt/ärztin wird man von KollegInnen und Tierhalterlnnen immer wieder hinzugezogen, wenn das Thema Kastration zur Diskussion steht. Dabei lassen sich mit der Zeit bei Gegnern und Befürwortern gewisse Tendenzen feststellen.

Auffällig ist, dass beide Seiten in der Regel Pauschalisierungen und Gemeinplätze als Argumente anführen, die einer näheren Betrachtung selten standhalten. Noch auffälliger ist, dass die Gegner der Kastration - sowohl unter den Veterinären als auch unter den Tierhaltern - überwiegend Männer sind. Frauen plädieren häufiger für eine Kastration oder sind leicht von deren Vorteilen zu überzeugen.