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Link zu der am 7. Juli 2015 im Nationalrat beschlossenen Erklärung über die Zurückziehung der Vorbehalte zu Art. 13, 15 und 17 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes: www.parlament.gv.at

Mit diesem Info-Portal will das Bundesministerium für Familien und Jugend die UN-Kinderrechtekonvention und das Bundesverfassungsgesetz über die Rechte von Kindern in den Fokus der Diskussion um Kinderrechte rücken und ein noch stärkeres allgemeines Bewusstsein für die Rechte von Kindern in der Gesellschaft schaffen.

Die UN-Kinderrechtekonvention ist mit ihren Standards der passende Rahmen für eine anspruchsvolle Kinder- und Jugendpolitik: Sie rückt junge Menschen in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Ein Grundprinzip aller Menschen, die für und mit Kindern arbeiten und leben, soll es sein, Kinder und Jugendliche als kompetente und eigenständige Persönlichkeiten wahrzunehmen. Ihre optimale Versorgung mit Wohn- und Lebensraum, Bildung und Betreuung, gesunder Nahrung sowie der Schutz vor Gewalt und Ausbeutung sind weitere wesentliche Ziele der Konvention. Denn Schutz, Vorsorge und Partizipation sind Voraussetzungen für die bestmögliche Entwicklung, auf die alle Kinder einen Anspruch haben.

Weisheiten zu Freundschaft, Liebe, Kränkungen, Hoffnung, Verzeihen und Glück. Zitate und Weisheiten für ein erfülltes Leben. Mit psychologischen Kommentaren.

Unsere Weisheiten in Form von Geschichten mögen nicht immer auf wahren Begebenheiten beruhen.

Die Lektionen, die sie beinhalten, können jedoch unser Leben bereichern, wenn wir ihre Botschaft beherzigen und in unser Leben einfließen lassen.

In jeder Geschichte steckt ein Körnchen Wahrheit und sehr viel Weisheit, die wir für einen neuen Blick auf das Leben nutzen können.

Theodore Roosevelt soll einmal gesagt haben:
Neun Zehntel der Weisheit bestehen darin, rechtzeitig weise zu sein.

Lassen Sie sich von unseren Weisheiten inspirieren. Diese geben Denkanstöße und helfen, einen anderen Blick auf Probleme und Widrigkeiten zu werfen.

In diesem Sinne sind unsere Weisheitsgeschichten eine Lebenshilfe.

Aller Weisheit Anfang ist Achtung vor der Weisheit. Alexander Iwanowitsch Herzen

Warum eine Schwäche auch eine Stärke sein kann.

Ein Vater gibt seinem Sohn eine Lektion in Sachen Wut.

Das Glück lauert an jeder Ecke.

Wo Liebe ist, ist auch Reichtum und Erfolg.

Wir verlieren nie unseren Wert, was wir auch tun.

Der Mensch ist das größte Wunder der Welt.

Glück oder Unglück? Das weiß man oft erst hinterher.

Der Korb des alten Mannes.

Man sieht und erlebt, was man erwartet.

Wer glauben und vertrauen kann, dem ist vieles möglich.

Was ist wichtig im Leben? Worauf kommt es wirklich an?

Erfahrungen prägen unser Denken und Handeln.

Weisheit in einer amerikanischen Kirche.

Warum verzeihen wichtig ist - auch für uns selbst.

Worte sind mehr als nur Buchstaben.

Die Geschichte von den zwei Wölfen.

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Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Es sind Zahlen, die aufhorchen lassen: 170.000 Behandlungsfehler gebe es pro Jahr in deutschen Krankenhäusern, hat der Sachverständigenrat Gesundheit im Jahr 2007 – nach eigener Beurteilung konservativ – geschätzt. Darunter seien auch 17.000 vermeidbare Todesfälle. In einem anderen Kontext hat die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene von 15.000 Todesfällen durch Krankenhausinfektionen gesprochen. Und die Anzahl vermeidbarer Todesfälle durch falsche Medikation haben Experten für ganz Deutschland auf knapp 30.000 pro Jahr hochgerechnet.

Während die Publikation solcher Zahlen in den Medien regelmäßig zu öffentlichen Schuldzuweisungen führt, haben Experten für Patientensicherheit in den letzten Jahren Strategien entwickelt, die genau das zu vermeiden beabsichtigen: Die Verringerung von Fehlern lässt sich viel erfolgreicher durch eine verbesserte Fehlerkultur erreichen, bei der nicht die Suche nach Schuldigen dominiert, sondern eine möglichst offene Kommunikation über Fehler, die einer Wiederholung vorbeugt.

Nach Expertenschätzungen beruhen bis zu 80 Prozent aller Fehler und unerwünschten Ereignisse bei der Behandlung von Patienten auf mangelhafter Kommunikation zwischen den Beteiligten. Erst vor zehn Jahren hat die WHO deshalb eine Checkliste für Operationen entwickelt, nach welcher der Narkosearzt einen Patienten noch einmal bezüglich der geplanten OP fragt und der operierende Chirurg sich dem OP-Team namentlich vorstellt – um Operationen falscher Körperteile, eventuell auch durch die Verwechslung des Operationssaals, auszuschließen.

Insgesamt dürfte ein offener Umgang mit Fehlern die beste Strategie sein, um die Patientensicherheit in Konfliktsituationen zu verbessern, sei es bei freiheitsentziehenden Maßnahmen durch Fixierung bzw. Ruhigstellung oder gar Gewalt gegenüber Patienten.

Das Thema „ Patient safety first - mit intelligenten Strategien zum Behandlungserfolg “ diskutieren auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: Hedwig François-Kettner, Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit und wissenschaftliche Leiterin des Deutschen Pflegekongresses, Prof. Dr. Iris F. Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene/Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Leipzig, Prof. Dr. Alexander Redlich, Prof. i. R. für Pädagogische Psychologie im Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg, Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt des Schwerpunkts Pädiatrische Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover und Leiter des pädiatrischen Intensivnetzwerks Norddeutschland, und Keith Jones, Clinical Director for Surgery und Vorsitzender der Gruppe für Leistung und Produktivität des Derby Teaching Hospital NHS Foundation Trust/UK.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Immer wieder belegen Studien, dass hohe Gesundheitsausgaben eines Landes nicht automatisch zu einer entsprechend gesunden Bevölkerung führen. Erst im März veröffentlichten Wissenschaftler der Harvard-Universität eine Untersuchung der Gesundheitssysteme der elf OECD-Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen! Obwohl Deutschland bei den Kosten auf dem vierten Platz liegt, erreicht es bei der Lebenserwartung nur den vorletzten Rang.

Bereits im Jahr 2006 haben sich US-amerikanische Wissenschaftler um Michael Porter mit diesem Phänomen auseinander gesetzt und ein Konzept entwickelt, das sie value-based healthcare nannten. Ihre Kritik lautete, dass in den meisten Gesundheitssystemen vor allem versucht wird, Kosten zu minimieren, anstatt den Nutzen für Patienten zu maximieren. Sie schlugen daher vor, dass Gesundheitssysteme sich am Nutzen der erzielten Behandlungsergebnisse je Patient im Verhältnis zu den dabei entstehenden Kosten orientieren müssten. Dies ließe sich durch value-based competition, einen Wettbewerb um die besten Resultate, erreichen.

Eine britische Studie untersuchte 2016, wie gut die Voraussetzungen in 25 ausgewählten Ländern sind, dem Idealbild von value-based healthcare nahe zu kommen. Augenmerk legten die Autoren dabei auf die Ausrichtung der Gesundheitspolitik im Hinblick auf Patientennutzen, auf die Umsetzung von nutzenorientierten Bewertungsverfahren, auf die Existenz von Integrierter Versorgung und auf ein an Integrierter Versorgung ausgerichtetes Vergütungssystem mit möglichst geringen Fehlanreizen. Schweden und Großbritannien schnitten in der Untersuchung am besten ab.

Die Studie würdigt zwar die Bemühungen, in Deutschland zu qualitätsorientierter Vergütung und Qualitätsverträgen zu kommen, zugleich werden aber grundsätzliche Probleme benannt: Medizinische Register zu Erkrankungen und Therapien seien oft nicht verlinkt. Krankenversicherungen hätten darauf – wegen des strengen deutschen Datenschutzrechts – keinen Zugriff. Die sektorale Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung machten es zudem schwer, übergreifende Behandlungspfade zu etablieren. Die Umsetzung von Integrierter und patientenorientierter Versorgung im deutschen Gesundheitssystem gilt deshalb als „niedrig“.

Was muss Deutschland anders machen? Das diskutieren unter dem Titel „ Value Based Healthcare – der nächste Schritt in der Gesundheitsversorgung “ auf dem Hauptstadtkongress: Prof. Dr. Babette Simon, Geschäftsführerin der Medtronic GmbH, Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin und Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, und Prof. Dr. Hartwig Huland, Ärztlicher Leiter und Chefarzt der Martini-Klinik am UKE Hamburg.

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Der Patient beschreibt Dr. Ed die Symptome, indem er ein Online-Formular ausfüllt. Dr. Ed meldet sich kurz darauf - ebenfalls digital - mit einer E-Mail, die den Patienten auf die Website zurückholt. Bei manchen Patienten rät der virtuelle Doktor dann zu einem persönlichen Besuch beim Arzt, bei manchen stellt er eine Diagnose und verschreibt gegebenenfalls auch ein Medikament.

In Deutschland ist eine derartige telemedizinische Fernbehandlung als Erstbehandlung derzeit noch verboten. Trotzdem haben sich mehr als 400.000 Deutsche schon online in die Sprechstunde von Dr. Ed begeben. Denn der von einem deutschen Juristen gegründete Onlinedienst mit deutschen Ärzten sitzt in London und profitiert vom liberaleren Recht in England. Die deutsche Kundschaft rekrutiert sich zu einem großen Teil aus Patienten, die einen persönlichen Arztkontakt scheuen: So leiden z.B. 40 Prozent der Ratsuchenden an erektiler Dysfunktion, viele Frauen möchten ein Folgerezept für die Pille. So etwas fällt leichter, wenn es per Webformular geht.

Ärzteverbände kritisieren das Unternehmen, denn es verstoße in jedem einzelnen Fall gegen das in Deutschland in der ärztlichen Berufeordnung festgeschriebene Fernbehandlungsverbot. Doch genau dieses Verbot soll nun möglicherweise fallen: Der Deutsche Ärztetag hat im Mai letzten Jahres eine Überprüfung beschlossen – weil sich anders als unter Einbeziehung von Telemedizin eine flächendeckende Versorgung vor allem in ländlichen Regionen kaum noch sicherstellen lässt.

Wenn das Fernbehandlungsverbot fällt, wie viele Unternehmen wie Dr. Ed werden dann entstehen? Und wo werden sie ihren Sitz haben? Und was bedeutet das für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland?

Unter dem Titel „iDoc: Löst der Computer den Arzt ab?“ diskutieren das auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: MUDr./CS Peter Noack, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Dr. Jens Härtel, Geschäftsführer der Arvato CRM Healthcare GmbH, Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, David Meinertz, Gründer und Geschäftsführer von DrEd.com, und Dr. Johannes Schenkel, MPH, Ärztlicher Leiter der UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH.

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Moin Heike,
oh, die Tasse steht auch schon lange auf meiner Liste. Sie sieht klasse aus und dann auch noch so liebevoll befüllt.
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.
Liebe Grüße schickt dir Heidi

Oh was für ein tolles Mitbringesl für einen Krankenbesuch. Da kann man ja nur ganz schnell wieder gesund werden
GLG
Tascha

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Die Berliner Ortsgruppe für alle Fans der Yorkshire Terrier, ob groß oder klein, jung oder alt, kurz- oder langhaarig.

Jeden 2. Dienstag im Monat treffen sich alle Freunde der Yorkshire Terrier in Berlin mit Ihren Hunden zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch rund um den Yorkie im Clublokal:
Stammhaus
Rohrdamm 24b
13629 Berlin

Nächstes Treffen:
08.05.2018, 19:30 Uhr

Hier gelangen Studierende wie auch Beschäftigte der hsg zu wichtigen Plattformen:

Das Portal der hsg. Hierüber erreichen Sie

  • den Online-Campus (z.B. den Stundenplan, die Studienbescheinigungen),
  • den Webmailer sowie
  • den SelfService,

die eLearning Plattform der hsg - moodle,

Das Portal der hsg. Hierüber erreichen Sie u.a.

  • den Online-Campus (z.B. für den Stundenplan),
  • Zugriff auf Ihre E-Mail / Ihr Outlook Web Access,
  • Zugang zum hsg-Intranet,

die eLearning Plattform der hsg - moodle,

Das Portal der hsg. Hierüber erreichen Sie

  • das Alumni-Netzwerk
  • den Webmailer sowie
  • den Alumni-Kurs und den Bibliothekskurs für Alumni auf der eLearning Plattform der hsg - moodle

Die Verwirklichung Ihrer Wünsche, Träume und Vorstellungen hat für uns höchste Priorität. Bei uns steht am Anfang immer die Klärung
Ihres individuellen Bedarfs und die Besprechung Ihrer Lebenssituation. Erst dann analysieren wir den Versicherungs-
und Finanzmarkt und finden die bestmöglichen Leistungen und Konditionen für Sie – testen Sie unsere kostenlose Beratung!

Die BHB Dr. Hamann, Berger Beratungsgesellschaft Berlin mbH wurde 2003 gegründet. Unser Büro befindet sich auf Höhe des Volksparks Schöneberg/Wilmersdorf in der Uhlandstraße 100A in 10715 Berlin.

Wir sind ein klassischer Finanzmakler und nehmen damit eine besondere Stellung im Handelsgesetzbuch (HGB) ein, die unseren Mandanten besonders zugutekommt. Im Gegensatz zu klassischen Versicherungsvertretern und Bankangestellten muss unsere Beratung ausschließlich dem Wohle des Kunden dienen – und nicht dem Wohle der Bank oder Versicherungsgesellschaft. Um das zu gewährleisten und Spitzenleistungen zu erbringen, arbeiten wir mit Hilfe modernster Softwarelösungen, Erfahrung und Finanz-Know-how, das seinesgleichen sucht in Deutschland.

Als Berater fungieren nur die beiden geschäftsführenden Gesellschafter: Ulrich Berger und Dr. Frank Hamann

Herr Berger sammelte nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten „Finanz- und Bankwesen“ und „Financial Engineering“ erste Auslandserfahrungen in New York, Chicago und Prag bevor er im Jahr 2000 seinen ersten Job in Berlin begann. Bei der gatrixx AG lernte er als Börsenredakteur die Finanzmärkte von der journalistischen Seite kennen. Anschließend wechselte er in die Finanzberatung von Unternehmen und Privatleuten. Bei der Campus Financial Consulting AG, eine ehemalige Tochter der Axa Versicherungsgruppe, machte er seine ersten Erfahrungen und traf hier auf seinen Gesellschafter und Geschäftsführerkollegen: Herrn Dr. Frank Hamann.

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  • Besonders betroffen sind Wildpilze und Wildfleisch, insbesondere aus Südbayern und dem Bayerischen Wald.

Einen Überblick bietet das BfS unter www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/lebensmittel/pilze-wildbret/pilze-wildbret.html sowie in dem Infoblatt (PDF) www.bfs.de/SharedDocs/Downloads/BfS/DE/broschueren/ion/info-wildpilze.pdf. Eine messbare Gefahr besteht wahrscheinlich aber nur für Menschen, die sehr viel Wildfleisch oder Pilze aus den betroffenen Regionen essen.

Nahrungsanbau: Ackerpflanzen sind weniger belastet

Auch für die besonderes betroffenen Regionen gilt: Es macht einen großen Unterschied, ob man wild wachsende oder auf Feldern angepflanzte Nahrungspflanzen betrachtet. Letzere sind meist weniger belastet als Wildpflanzen: Durch Pflügen und andere Bodenbearbeitung bleiben die radioaktiven Substanzen nicht so hoch konzentriert an der Oberfläche erhalten, wie es in Wald- und Wiesengebieten der Fall ist.

Nahrungsmittel aus Japan: Importe werden überwacht

Nach dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima 2011 gab es ähnliche Befürchtungen zu importierten Lebensmitteln aus Japan, zum Beispiel Fisch. Für die japanische Bevölkerung wurden von den nationalen Behörden Höchstwerte eingeführt, die die Belastung vor Ort möglichst gering halten sollen. Kontaminierte Lebensmittel werden zudem aus dem Handel genommen, wenn sie diese Werte übersteigen.

Importe nach Deutschland werden überwacht. Dabei nutzen die Behörden die Vorgaben, die 1986 nach dem Unfall in Tschernobyl entwickelt wurden. Eine ausführliche Darstellung der Auswirkungen der nuklearen Unfälle für Deutschland bietet das Bundesamt für Strahlenschutz unter www.bfs.de/DE/themen/ion/notfallschutz/unfaelle/fukushima/fukushima_node.html.

Fukushima: Leicht erhöhte Krebsrate nur für Japan zu erwarten

Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass sich - weltweit betrachtet - keine messbaren Folgen für die Krebsrate aus dem Unglück in Fukushima ergeben werden. Anders schätzt sie die Folgen für Japan ein: Unter den Menschen in den unmittelbar betroffenen Landesteilen wird die Krebsrate leicht ansteigen. Pressemitteilungen, Hintergrundinformationen sowie einen Expertenbericht in englischer Sprache bietet die WHO unter www.who.int/ionizing_radiation/pub_meet/fukushima_risk_assessment_2013/en/index.html.

Dieser Frage sind Wissenschaftler während der letzten Jahre in mehreren großen Studien nachgegangen. Wichtig ist sie nicht nur für Passagiere: Insbesondere Piloten und Kabinenpersonal sind betroffen, da sie zum Teil jahrzehntelang fast täglich fliegen.

Strahlenbelastung von Gelegenheitsfliegern

Was zeigen die Studienergebnisse?

  • Gelegenheitsflieger, wie die meisten Urlauber, haben kein nennenswert erhöhtes Strahlenrisiko.
  • Auch Schwangere oder Kleinkinder gehen auf Flügen keine messbare Gefahr ein.

Tabellen zur Strahlenbelastung, an der sich Flugpassagiere orientieren können, stellt das Bundesamt für Strahlenschutz zur Verfügung (www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/luft-boden/flug/flug.html).

Berufliche Strahlenbelastung von Piloten und Kabinenpersonal

Zum Schutz von Beschäftigten in der Luftfahrt wurde 2003 die Strahlenschutzverordnung geändert: Die Belastung betroffener Berufsgruppen wird heute regelmäßig vom Luftfahrtbundesamt überprüft. Sie darf bestimmte Höchstgrenzen nicht überschreiten. Die aktuelle Richtlinie 2013/59/Euratom sowie weitere Informationen zum Thema bietet das BFS unter www.bfs.de/DE/themen/ion/strahlenschutz/beruf/methodik/fliegendes-personal.html.

Was zeigen die Studienergebnisse?

  • Eine im August 2011 vorgelegte Auswertung ergab: Die Belastung von Cockpit- und Kabinenpersonal ist in den letzten Jahren gestiegen.
  • Verantwortlich sind vermutlich Veränderungen in der kosmischen Höhenstrahlung, so das Bundesamt für Strahlenschutz. Sie kommen durch die wechselnde Aktivität der Sonne zustande, die in einem etwa elfjährigen Zyklus ansteigt und wieder abfällt.

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Unter dem Titel „ Zum aktuellen Stand der Pflegenoten: Meckern ist einfacher, als gutes Neues zu schaffen! “ diskutieren das Thema auf dem Hauptstadtkongress: Annette Scholz, Leiterin der Geschäftsstelle Qualitätsausschuss Pflege, Dr. Klaus Wingenfeld, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Bielefeld, Oliver Blatt, Leiter der Abteilung Gesundheit des Verbandes der Ersatzkassen, und - als Moderator - Bernd Tews, Geschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

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Die Zusage dürfte dem neuen Bundesgesundheitsminister nicht schwer gefallen sein: Jens Spahn eröffnet am 6. Juni in Berlin den Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, der in diesem Jahr unter dem Motto steht: „Digitalisierung und vernetzte Gesundheit“. Erst vor zwei Jahren hat Spahn ein Buch publiziert mit dem Titel „Bessere Gesundheit durch digitale Medizin“. Der Kongress befasst sich also mit einem Lieblingsthema von Jens Spahn.

In der Eröffnungsveranstaltung, in der es um Visionäres für die Gesundheitsversorgung durch die Digitalisierung der Medizin gehen wird, referiert auch der prominente Spitzenforscher: Prof. Dr. Erwin Böttinger, Direktor des im vergangenen Jahr gegründeten Digital Health Center des Hasso-Plattner-Instituts der Universität Potsdam. Böttinger ist einer der weltweit führenden Forscher für personalisierte Medizin, einem zukunftsweisenden Feld, das vor allem auf Big Data, künstlicher Intelligenz und Pharmakogenomik basiert.

In der anschließenden Session diskutieren die neuen gesundheitspolitischen Sprecher aller Bundestagsfraktionen über „Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl“. Mit dabei: Christine Aschenberg-Dugnus (FDP), Sabine Dittmar (SPD), Prof. Dr. Axel Gehrke (AfD), Maria Klein-Schmeink (B90/Grüne), Karin Maag (CDU), Harald Weinberg (Linke).

An den drei Tagen des 21. Hauptstadtkongresses werden viele weitere Spitzenpolitiker auf den Podien vertreten sein: In einer Veranstaltung diskutieren vier Gesundheitsminister aus den Bundesländern über die Zukunft der Gesundheit, nämlich Dr. Heiner Garg (FDP) aus Schleswig-Holstein, Stefan Grüttner (CDU) aus Hessen, Karl-Josef Laumann (CDU) aus Nordrhein-Westfalen und die Hamburger Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). Das Thema „Gesundheitswirtschaftspolitik“ erörtern vier Wirtschaftsminister aus den Ländern: die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne), Anke Rehlinger (SPD) aus dem Saarland, Dr. Volker Wissing (FDP) aus Rheinland-Pfalz und Harry Glawe (CDU) aus Mecklenburg-Vorpommern.

Die Ärzteschaft wird durch Führungspersönlichkeiten zahlreicher Organisationen repräsentiert, zum Beispiel durch: Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Rudolf Henke, Erster Vorsitzender des Marburger Bundes, und Dr. Klaus Reinhardt, Vorsitzender des Hartmannbundes.

Aus dem Bereich der Krankenkassen treten auf dem Hauptstadtkongress auf: Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen, Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordwest, Dr. Mani Rafii, Mitglied des Vorstands der Barmer, und Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.

Von den Vorständen großer Krankenhäuser und Krankenhausträger sind beim Hauptstadtkongress als Referenten dabei: Dr. Andrea Grebe, Vorsitzende der Geschäftsführung der Vivantes-Kliniken Berlin, Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Heidelberg, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Holzgreve, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Bonn, Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG, PD Dr. Thomas Klöss, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Halle, Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Andreas Schlüter, Hauptgeschäftsführer der Knappschaft Kliniken, Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Dr. Andreas Tecklenburg, Vorstandsmitglied des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands, Dr. Ulrich Wandschneider, Aufsichtsratsvorsitzender der Asklepios Kliniken, Prof. Dr. Jochen Werner, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Essen, und Prof. Wang Wei, Ärztlicher Direktor des Tongji Medical College in Wuhan/China.

Aus der Pflege treten auf dem Kongress auf: Peter Bechtel, Vorsitzender des Bundesverbandes Pflegemanagement und Pflegedirektor am Universitäts-Herzzentrum Freiburg, Vera Lux, Pflegedirektorin und Vorstandsmitglied des Universitätsklinikums Köln, Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, Irene Maier, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands, und Thomas Meißner, Vorstand des AnbieterVerbandes qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen und Delegierter im Deutschen Pflegerat.

Und weitere wichtige Institutionen des deutschen Gesundheitswesens werden vertreten durch: Prof. Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, Dr. Christof Veit, Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Frank Plate, Präsident des Bundesversicherungsamts, Dr. Heidrun M. Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Bettina am Orde, Erste Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, und Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen.

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Es sind Zahlen, die aufhorchen lassen: 170.000 Behandlungsfehler gebe es pro Jahr in deutschen Krankenhäusern, hat der Sachverständigenrat Gesundheit im Jahr 2007 – nach eigener Beurteilung konservativ – geschätzt. Darunter seien auch 17.000 vermeidbare Todesfälle. In einem anderen Kontext hat die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene von 15.000 Todesfällen durch Krankenhausinfektionen gesprochen. Und die Anzahl vermeidbarer Todesfälle durch falsche Medikation haben Experten für ganz Deutschland auf knapp 30.000 pro Jahr hochgerechnet.

Während die Publikation solcher Zahlen in den Medien regelmäßig zu öffentlichen Schuldzuweisungen führt, haben Experten für Patientensicherheit in den letzten Jahren Strategien entwickelt, die genau das zu vermeiden beabsichtigen: Die Verringerung von Fehlern lässt sich viel erfolgreicher durch eine verbesserte Fehlerkultur erreichen, bei der nicht die Suche nach Schuldigen dominiert, sondern eine möglichst offene Kommunikation über Fehler, die einer Wiederholung vorbeugt.

Nach Expertenschätzungen beruhen bis zu 80 Prozent aller Fehler und unerwünschten Ereignisse bei der Behandlung von Patienten auf mangelhafter Kommunikation zwischen den Beteiligten. Erst vor zehn Jahren hat die WHO deshalb eine Checkliste für Operationen entwickelt, nach welcher der Narkosearzt einen Patienten noch einmal bezüglich der geplanten OP fragt und der operierende Chirurg sich dem OP-Team namentlich vorstellt – um Operationen falscher Körperteile, eventuell auch durch die Verwechslung des Operationssaals, auszuschließen.

Insgesamt dürfte ein offener Umgang mit Fehlern die beste Strategie sein, um die Patientensicherheit in Konfliktsituationen zu verbessern, sei es bei freiheitsentziehenden Maßnahmen durch Fixierung bzw. Ruhigstellung oder gar Gewalt gegenüber Patienten.

Das Thema „ Patient safety first - mit intelligenten Strategien zum Behandlungserfolg “ diskutieren auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: Hedwig François-Kettner, Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit und wissenschaftliche Leiterin des Deutschen Pflegekongresses, Prof. Dr. Iris F. Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene/Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Leipzig, Prof. Dr. Alexander Redlich, Prof. i. R. für Pädagogische Psychologie im Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg, Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt des Schwerpunkts Pädiatrische Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover und Leiter des pädiatrischen Intensivnetzwerks Norddeutschland, und Keith Jones, Clinical Director for Surgery und Vorsitzender der Gruppe für Leistung und Produktivität des Derby Teaching Hospital NHS Foundation Trust/UK.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Immer wieder belegen Studien, dass hohe Gesundheitsausgaben eines Landes nicht automatisch zu einer entsprechend gesunden Bevölkerung führen. Erst im März veröffentlichten Wissenschaftler der Harvard-Universität eine Untersuchung der Gesundheitssysteme der elf OECD-Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen! Obwohl Deutschland bei den Kosten auf dem vierten Platz liegt, erreicht es bei der Lebenserwartung nur den vorletzten Rang.

Bereits im Jahr 2006 haben sich US-amerikanische Wissenschaftler um Michael Porter mit diesem Phänomen auseinander gesetzt und ein Konzept entwickelt, das sie value-based healthcare nannten. Ihre Kritik lautete, dass in den meisten Gesundheitssystemen vor allem versucht wird, Kosten zu minimieren, anstatt den Nutzen für Patienten zu maximieren. Sie schlugen daher vor, dass Gesundheitssysteme sich am Nutzen der erzielten Behandlungsergebnisse je Patient im Verhältnis zu den dabei entstehenden Kosten orientieren müssten. Dies ließe sich durch value-based competition, einen Wettbewerb um die besten Resultate, erreichen.

Eine britische Studie untersuchte 2016, wie gut die Voraussetzungen in 25 ausgewählten Ländern sind, dem Idealbild von value-based healthcare nahe zu kommen. Augenmerk legten die Autoren dabei auf die Ausrichtung der Gesundheitspolitik im Hinblick auf Patientennutzen, auf die Umsetzung von nutzenorientierten Bewertungsverfahren, auf die Existenz von Integrierter Versorgung und auf ein an Integrierter Versorgung ausgerichtetes Vergütungssystem mit möglichst geringen Fehlanreizen. Schweden und Großbritannien schnitten in der Untersuchung am besten ab.

Die Studie würdigt zwar die Bemühungen, in Deutschland zu qualitätsorientierter Vergütung und Qualitätsverträgen zu kommen, zugleich werden aber grundsätzliche Probleme benannt: Medizinische Register zu Erkrankungen und Therapien seien oft nicht verlinkt. Krankenversicherungen hätten darauf – wegen des strengen deutschen Datenschutzrechts – keinen Zugriff. Die sektorale Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung machten es zudem schwer, übergreifende Behandlungspfade zu etablieren. Die Umsetzung von Integrierter und patientenorientierter Versorgung im deutschen Gesundheitssystem gilt deshalb als „niedrig“.

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In einer Zeit, als eine Asthmabehandlung langwierig und wenig Erfolg versprechend war, richtete die AOK Berlin das Institut für Atmungstherapie ein. Da es noch keine wirksamen Medikamente gab, hatte der nach 1945 in der AOK Berlin arbeitende Arzt Julius Parow (1901-1986) die funktionelle Atmungstherapie entwickelt. Asthma-Patienten wurden durch gezielte Übungen erleichternde Techniken zur Selbsthilfe vermittelt. Das Institut befand sich später im Ambulatorium in der Pallasstraße und verfügte über einen Inhalationsraum, Allergiediagnostik und –therapie. Erst Anfang der 1990er Jahre wurde das Institut geschlossen, da ein eigenständiger Versorgungsansatz nicht mehr notwendig war. Die Atemtherapie ist jedoch auch heute noch Teil der physikalischen Therapie im Centrum für Gesundheit.

Vorreiter bei Fürsorge und Frühdiagnostik

Krebs- und Geschwulstberatung, AOK-Gesundheitsblatt 1970

Die Vorläufer der AOK Nordost waren immer Vorreiter bei der Fürsorge und Frühdiagnostik. Bereits seit 1950 wurden diagnostisch beratende Krebs- und Geschwulstberatungsstellen, zum Beispiel im „Cecilienhaus“ in der Zillestraße angeboten. Erst Jahrzehnte später wurde dieses Angebot zur Behandlung dieser zunehmenden Volkskrankheit Allgemeinstandard. Krebs-Früherkennungsuntersuchungen wurden erst 1971 in den Katalog der GKV-Kassenleistungen gesetzlich aufgenommen. Allerdings waren diese Leistungen nur auf einen bestimmten Personenkreis begrenzt. Lediglich die ehemalige AOK Berlin gewährte sie ohne Beschränkung. Erst als 1987 in Berlin allgemein ein ausreichendes Behandlungsangebot vorlag, konnte die AOK Berlin ihre Kapazität reduzieren. Weitere Einrichtungen der AOK Berlin waren die Diabeteszentrale (1927-1987), die Lupusfürsorge (Hauttuberkulose, bis 1979) sowie Frauenberatungsstellen.

Diabetesberatung im Jahr 1967

Das Ambulatorium, das nach dem Mauerfall 1989 in vielfältigen Fach- und Arztpraxen circa 20.000 Patienten aus Ost und West behandelte, wurde in Centrum für Gesundheit umbenannt. Die bisher unter eigenem Namen geführten Eigeneinrichtungen, zum Beispiel Institut für Atmungstherapie und Geschwulstberatung, wurden unter dem Dach des CfG zusammengefasst. Es beschränkte sich fortan nicht nur auf Krankheitsbehandlung „aus einer Hand“. Zunehmend wurde die Gesundheitsförderung in den Mittelpunkt gestellt. Dazu zählten medizinische Vorsorgemaßnahmen, Früherkennungsuntersuchungen und Gesundheits-Check-ups. Die Präventionskonzepte zur Umstellung von Lebens- und Verhaltensweisen zielten auf drei große Bereiche – Ernährung, Stress, Bewegungsmangel.

Da sich die Versorgungssituation insgesamt verbessert hat, nutzt die AOK Nordost (Zusammenschluss der AOKn Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in den Jahren 2010 und 2011) im Centrum für Gesundheit ihre Gestaltungsaufgaben heute auf anderem Wege, beispielsweise um chronisch Kranken die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) zu ermöglichen. Bundesweit und flächendeckend bietet die AOK-Gemeinschaft strukturierte Behandlungsprogramme für Typ-2-Diabetiker, Brustkrebs-Patientinnen und Patienten mit Koronarer Herzkrankheiten (KHK) an. In den meisten AOKn können sich außerdem Patienten mit Diabetes Typ 1, Asthma oder chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) in ein entsprechendes DMP einschreiben.

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What got out of taking part in last years Global Health Summer

Aneesh Maini, India, Medical Student (Dr. Vasantrao Pawar Medical College,Hospital & Research Center):

Well. I got out so many skills and knowledge to take care of our motherly earth. The projects and activities were so productive and substantial, that now, I think even I could be a speaker for this cause at some platform. (Climate Change) Above all, I am taking back so much beautiful memories with me of friends, of sessions and of activities.

Roman Dhital, Nepal, Bachelor of Medicine and Bachelor of Surgery (Tribhuvan University of Nepal):

It’s the common hub to connect people all over the world for such a nice cause. It broadened my way of thinking globally, enlightened my brain to explore new ideas. I really enjoyed a lot.

Anna-Lena Kortenbusch, Germany, Medical Student (University of Lübeck):

The threat of Climate Change for our planet and the huge impact on environment and human health is obvious and alarming every day. With the skills of this Summer School I feel enabled to convince many other people as an IPPNW medical student and person.

Claude Kiania, Kenya, Medicine and surgery (Kenjatta University):

I can’t believe the week is over. We had so much fun! The Summer School had very interesting people and speakers. Everyone was so wonderful, we felt like one big happy family. The programme gave us great insights into Climate Change and health. It was a paradigm shift of sorts. I now want to do so much more to safeguard the future of our world. The Summer School was a beautiful experience to have in this lifetime and we do not leave it here. We carry it with us into the future and to our various homes all over the world. And we proved that anywhere in the world we can have a good time! It was also amazing to discover that we share so much in common with everyone who attended! The same dreams, fears and aspiration for the future! The synergy!

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Detaillierte und ausführlichere Veröffentlichungen finden Sie im Sonderheft zu Legionellen des Bundesgesundheitsblatts vom Juni 2011

Antworten zu weiteren häufig gestellten Fragen finden Sie finden Sie auch beim DVGW

Die Berliner Liste der Trinkwasserlabore und Listen der Trinkwasseruntersuchungsstellen der einzelnen Bundesländer finden Sie auf den Seiten des LAGeSo unter Trinkwasseruntersuchungsstellen.

Ansprechpartner für technische Fragen zur Hausinstallation finden Sie im
Installateurverzeichnis der Berliner Wasserbetriebe und bei der SHK -Innung

Weitere Fragen zur Legionellenproblematik richten Sie bitte an das für den Standort der Trink-wassererwärmungsanlage örtlich zuständige Gesundheitsamt. Die Liste der Gesundheitsämter finden Sie auf dem Service-Portal Berlin.

Von dpa | 02. November 2017, 15:00 Uhr

Ingwer und Kurkuma sind Helden der modernen Küche und beleben zahlreiche Speisen. Doch die vielseitig einsetzbaren Pflanzen sind nicht nur groß im Geschmack. Auch in der Medizin wird ihnen wahre Wunderwirkung nachgesagt.

Bremen/Freiburg (dpa/tmn) - Möhrensuppe, Smoothies oder die obligatorische Wasserkaraffe: aus all dem ist Ingwer kaum mehr wegzudenken. Gemeinsam mit Kurkuma hat es sich einen festen Platz in deutschen Gewürzregalen erobert. Auch im Medizinschränkchen halten die Sprossknollen langsam Einzug.

Während Kurkuma etwas milder ist, lieben Kulinariker am Ingwer seine fruchtige Schärfe. Wer den charakteristischen Geschmack schätzt, aber nicht gerne auf Ingwer herumkaut, kann auch ein Stück ins Gericht geben und vor dem Essen wieder herausnehmen. „So erhält man das Aroma und reduziert zugleich etwas die Schärfe„, sagt Gabriele Kaufmann, Ökotrophologin am Bundeszentrum für Ernährung. Wegen seiner süßlich-säuerlichen Note wird Ingwer zudem gerne mit süßen Gerichten kombiniert.

Kurkuma ist nicht so stark im Geschmack, dafür ist sie ein echter Hingucker: „Kurkuma enthält einen intensiv gelben Farbstoff, das Kurkumin“, sagt Kaufmann. Currys zum Beispiel verleiht sie ihre gold-gelbe Farbe. Die Verarbeitung erfordert allerdings Fingerspitzengefühl: „Wenn Kurkuma zu scharf angebraten, zu lange gekocht oder überdosiert wird, kann sie bitter werden.“ Zum Herantasten kann Kurkuma ins fertige Gericht gemischt werden, ohne sie mitzukochen.

Sowohl Ingwer als auch Kurkuma eignen sich aber nicht nur als Gewürz. Wegen seiner ätherischen Öle und der Scharfstoffe, der Gingerole, ist Ingwer eine beliebte Heilpflanze. Damit die Öle erhalten bleiben, sollte die Knolle immer à la minute verarbeitet werden: „Ingwer schneidet man möglichst frisch, da sich die ätherischen Öle mit dem Zerkleinern verflüchtigen“, erklärt Kaufmann.

Dass die Gingerole gegen Reisekrankheit, Übelkeit in der Schwangerschaft, nach Operationen und bei Chemotherapien helfen, ist gut belegt. „Eine Studie mit mehr als 500 Krebspatienten hat im Placebo-Vergleich deutliche Effekte von Ingwer-Kapseln gegen akute Übelkeit gezeigt“, sagt Prof. Roman Huber, Leiter des Uni-Zentrums für Naturheilkunde am Universitätsklinikum Freiburgs.

Medizinjournalist Jörg Zittlau aus Bremen setzt selbst bei Reiseübelkeit auf Ingwer: „Wenn ich fliege oder Auto fahren muss, esse ich immer eine Tafel Ingwerschokolade.“ Reiseübelkeit ist eine Stresserkrankung. Wie Zittlau erläutert, werden bei Gleichgewichtsschwankungen Warnsignale an Darm und Magen gesandt. Ingwer beruhigt die Magen- und Darmwände, indem er in den Haushalt des Serotonins eingreift – ein Hormon, das für Ausgeglichenheit und Entspannung sorgt.

Als antioxidative Pflanzen neutralisieren Ingwer und Kurkuma zudem freie Radikale. „Diese Pflanzen haben generell eine krebshemmende Wirkung“, sagt Zittlau. Als Krebsmedizin würde er sie dennoch nicht bezeichnen und auch Huber äußert sich mit Vorsicht: „Studien am Menschen gibt es bisher nur in begrenzter Form.“ Viele Effekte wurden in Mäuse-Experimenten nachgewiesen. Auf den Menschen lassen sich solche Experimente nicht ohne weiteres übertragen.

Fest steht, dass beide Wurzeln dem Bauch gut tun: „Traditionell sind Kurkuma und Ingwer verdauungsförderliche Mittel“, sagt der Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie. Zudem eignet sich Ingwer als Erkältungstee. Dabei ist die Zubereitung wichtig, erklärt Zittlau: „Um die Wirkstoffe herauszukitzeln, müssen die Wurzeln zwanzig Minuten auf kleiner Hitze in Wasser köcheln.“

herzlich Willkommen in meiner internistischen, hausärztlichen Praxis. Sie werden hier von einem qualifizierten, medizinischen Team erwartet, das Ihnen auch bei der Vergabe der Termine mit hoher Flexibilität entgegen kommt. In dringenden Fällen ist die Konsultation auch während unserer Sprechzeiten ohne Terminvereinbarung möglich.

Die Praxis verfügt über eine moderne technische Ausstattung. Ich biete Ihnen als privat oder gesetzlichem Versicherten eine individuelle ganzheitliche Medizin bestehend aus:

Somit kann ich auf jeden Patienten individuell eingehen und eine abgestimmte Therapiekombination bieten.

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Unter Arthrose, einer der häufigsten rheumatischen Erkrankungen, versteht man in der Medizin degenerative Veränderungen an den Gelenken. Am häufigsten sind Hüften, Schultern, Knie und Finger betroffen. Vereinfacht bedeutet das Abnutzungserscheinungen, meist an den Knorpeln oder der Gelenkschleimhaut.
Diese Diagnose verunsichert viele, die dann glauben, ihren Körper überlastet zu haben und sich jetzt schonen wollen.
Der amerikanische Physiotherapeut Pete Egoscue verweist in seinem Buch „Schmerzfrei mit der Egoscue-Methode“ darauf, dass Steifheit und Gelenkschmerzen fast immer auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind.

Wir belasten unsere Gelenke nicht regelmäßig genug, um die Knorpel zu ernähren, die nur unter Druck versorgt werden können

Und wir berücksichtigen ungenügend, dass wir immer zwei Gelenke haben, die aufeinander abgestimmt sein müssen. Wir haben einen Muskel, der beugt, und einen Muskel, der streckt. Wird einseitig belastet, entsteht eine höhere Anforderung für den Gegenspieler, der dann schmerzt und behandelt wird, obwohl er nicht die eigentliche Ursache ist.

Wie wirksam unser eigenes Zutun sein kann, erlebte ich selbst. Vor zehn Jahren teilte mir meine Ärztin die Diagnose Hüftarthrose im Anfangsstadium mit. Sie mahnte, das könne in absehbarer Zeit zu einem künstlichen Hüftgelenk führen. Klugerweise verordnete sie mir eine manuelle Therapie, also gezielte Bewegung, und empfahl mir abzunehmen und zu entschlacken.
Mit Trennkost nahm ich 10 kg ab und brachte so mein Lymphsystem ganz nebenbei in Ordnung.
Da ich zudem begeistert bei der regelmäßigen Gymnastik geblieben bin, konnte mir die Ärztin vor kurzem bestätigen, dass der Schaden nicht fortgeschritten ist, sondern das Hüftgelenk leistungsstärker ist, als es vor zehn Jahren war.

Ernährung
Ernährungsformen, wie die vollwertige Trennkost, die der Übersäuerung des Körpers entgegen wirken und ihn von Säureschlacken befreien, sind hervorragend geeignet, Knochen und Gelenke zu pflegen. Die feine Gelenkinnenhaut benötigt sehr viel Vitamin C aus Obst und Gemüse, Vitamin E aus Pflanzenölen sowie Omega-3-Säuren aus fettem Seefisch oder Lebertran oder entsprechenden Pflanzenölen. Zucker und Schweinefleisch sollten deutlich reduziert werden.

Bewegung
Das schmerzende Gelenk sollte weder geschont noch einseitig trainiert werden. Ich empfehle die Egoscue-Übungen als wirksame Selbsthilfe. Sie setzen an der Stelle an, wo das Problem sitzt, nicht unbedingt dort wo der Schmerz ist, und wirken auf das Zusammenspiel von Wirbelsäule, Gelenk und Muskel ein. Sie bringen Gelenke und Muskeln auf beiden Körperseiten wieder ins Gleichgewicht und nehmen dabei auch Belastungen, die wir bislang noch nicht bemerkt hatten, denn die Schädigung ist oft schleichend.
Die Übungen sind so einfach und bequem, dass sie jeder ausführen kann.

Artikel: Bioline-Magazin (Elfi Sinn)

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