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    Der Megatrend Individualisierung wirkt weltweit - und führt zu einer enormen Ausdifferenzierung von Lebenskonzepten, Karrieren, Marktnischen und Welterklärungsmodellen

    Individualität bedeutet die Freiheit zur Wahl. Selbstbestimmt zu entscheiden, wie und wo man lebt, welchen Beruf man ergreift oder welche Form der Sexualität praktiziert wird. Individualisierung ist der Prozess, den Freiheitsraum und die Möglichkeiten für den Einzelnen auszuweiten. Normgebende Institutionen wie die Politik oder die Kirche verlieren an Autorität und legen die Antwort auf die Frage, welche Lebensweise die richtige ist, in die Verantwortung des Einzelnen. Oder wie es der Medienphilosoph Norbert Bolz ausdrückt: „Sinn wird zunehmend zur Privatsache.“

    Die Bedeutung, die Menschen dem Wert der Individualität beimessen, ist im Zeitenverlauf immer größer geworden. Der Grund hierfür lässt sich nur bedingt rationalistisch begründen. Es scheint im existenziellen Wesen des Menschen zu liegen, auch nach Autonomie und Freiheit zu streben. Die Geschichte des Menschen ist daher auch eine Geschichte, von außen auferlegte Grenzen und Fesseln zu sprengen. Sie findet sich im Aufbegehren der Menschen während der französischen Revolution, um sich der Knute des Adels zu entledigen, genauso wie in den Arbeitskämpfen und Gewerkschaftsbewegungen Die Geschichte des Menschen ist auch eine Geschichte vom Sprengen auferlegter Grenzen und Fesseln zu Zeiten der Industriellen Revolution. Das Glück des Menschen ist offensichtlich daran gebunden, in Freiheit und Selbstverantwortung leben zu können. Dazu gehören politische Mitbestimmungsrechte ebenso wie die Chance auf ein finanzielles Auskommen, um in Unabhängigkeit zu leben. Weltweit sind immer mehr Menschen – darunter zunehmend auch Frauen – als Migranten unterwegs, um jenseits ihres bekannten Horizonts das persönliche Glück und ihre Verwirklichung zu finden. Politische Systeme, die diesem Streben zuwiderhandeln, sind über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt – wie die Geschichte eindrucksvoll belegt. In den westeuropäischen Gesellschaften erlebte der Zuwachs an individueller Freiheit mit den Reformen der Nachkriegszeit und dem allgemeinen Wohlstandszuwachs seit den 1960er Jahren einen massiven Schub. Mit den materiellen Möglichkeiten eröffneten sich zahlreiche neue Optionen im Bereich der privaten Lebensführung, des Konsums, der Mediennutzung und vieler anderer Betätigungsfelder.

    Auf ökonomischer Ebene geht der Trend zur Individualisierung mit einer zunehmenden Ausdifferenzierung der Märkte einher, an deren Ende das personalisierte Produkt für die Zielgruppengröße Eins steht. Auf sozialer Ebene bedeutet Individualisierung: Jeder kann heute sein Leben viel stärker nach seinen persönlichen Wünschen und Vorstellungen gestalten – ist aber umgekehrt auch sehr viel stärker als früher in der Pflicht, sich über die Art der Ausgestaltung Gedanken zu machen. Die Freiheit der Wahl bedingt den Zwang zur Entscheidung.

    Individualisierung ist nicht nur eine Frage des Einzelnen. Als Megatrend prägt sie Gesellschaften bis in ihre tiefsten Wurzeln. Denn aufgrund der persönlich jeweils unterschiedlichen Definitionen und Ansprüche, was das eigene Leben darstellen und bringen soll, verändert die Individualisierung massiv das Bild, das wir generell von einem gelungenen Leben haben. Die „für alle geltenden Regeln“ schwinden. Die im Industriezeitalter gängige „Normbiografie“ mit ihrem streng linearen Ablauf von Jugend, Erwerbs-/Familienphase und Ruhestand verliert zunehmend an Gültigkeit. Es entfalten sich neue Lebensphasen wie beispielsweise die Post-Adoleszenz, bei der jugendliche Verhaltensmuster bis ins Erwachsenenalter gepflegt werden. Lebensverändernde Entscheidungen, wie etwa das Kinderkriegen, werden im Vergleich zu früher länger aufgeschoben, um die Phase der Optionenvielfalt zu verlängern. Individualisierung zeigt sich – zum Verdruss der Demographen – eben oft zunächst als Weigerung, sich endgültig festzulegen. Heute wird das erste Kind im Durchschnitt geboren, wenn die Mutter 30 Jahre alt ist – 1960 bekamen Frauen bereits mit 25 Jahren ihr erstes Kind. Mit ein Grund hierfür sind auch die längeren Ausbildungszeiten, die gleichermaßen in Zusammenhang mit dem Megatrend Individualisierung stehen.

    Die meisten Möglichkeiten, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten, ergeben sich durch einen hohen Ausbildungsgrad mit einem anschließend gut bezahlten Job. Diese Erkenntnis verwirklichen mittlerweile beide Geschlechter. Denn klar ist auch: Leitplanken, die einen ohne großes Zutun durch das Leben geleiten, gibt es kaum noch. Auch die Pflicht, etwas aus sich zu machen, ist eine Folge der Individualisierung.

    Die moderne Biografie kennt aber auch mehr Brüche. Das berührt das Berufs- wie das Privatleben. Mehrere Jobwechsel charakterisieren die moderne Erwerbsbiografie und tragen, positiv als zugewachsene Optionenvielfalt interpretiert, Arbeitnehmer und Selbstständige müssen heute sehr viel mehr Facetten abbilden, um in der sich schnell wandelnden Arbeitswelt nicht den Anschluss zu verlieren zur Employability, der Beschäftigungsfähigkeit, bei. Arbeitnehmer und Selbstständige müssen heute sehr viel mehr Facetten abbilden, um in der sich schnell wandelnden Arbeitswelt nicht den Anschluss zu verlieren. Im Privaten manifestiert sich der Abschied von linearen Lebensläufen durch eine steigende Scheidungsquote. Jede dritte Ehe wird heute geschieden, in Großstädten sogar jede zweite. Das wird sich auch nicht so schnell ändern, denn bei Scheidungen findet ein psychologischer Effekt statt, den Soziologen als „soziale Vererbung“ beschreiben. Kinder lernen durch die Trennung der Eltern, sich mit wechselnden Familienformen zu arrangieren. Nach der positiven Interpretation lernen sie, dass ein glückliches Leben auch außerhalb von Zweierbeziehungen möglich ist. Sie erhöhen sozusagen ihre soziale Adaptivität. Nach der negativen Interpretation fehlt es Kindern aus geschiedenen Ehen an Bindungssicherheit und Konfliktfähigkeit, was es ihnen erschwert, dauerhafte Partnerschaften einzugehen. Welcher Deutung man auch folgen mag, das Ergebnis ist das gleiche: „Durch Scheidung wird ein individualistischer Lerneffekt angelegt, was in der Generationenabfolge dann zu weiteren Scheidungen führt.“ (Familienforscherin Elisabeth Beck-Gernsheim)

    Als negative Begleiterscheinung des Megatrends Individualisierung wird gemeinhin die Tendenz zu antisozialen Werten wie Egoismus beklagt, weil das „Ich“ zu stark im Vordergrund stehe. Dies wird auch als Erklärung für die hohen Scheidungszahlen genannt. Die Gründe liegen jedoch weniger in der Moral als in der Ökonomie. Die finanziellen Abhängigkeiten von Paaren sind heute geringer, so dass sich mehr Menschen eine Scheidung überhaupt erst „leisten“ können. In gleichem Maße wachsen die Ansprüche an Beziehungen: Aus reinen Zweckgründen möchten die wenigsten heute zusammenbleiben. Eine nicht mehr vorhandene Sanktionierung von Trennungen verringert die Hürden ebenfalls. In jüngster Zeit geänderte gesetzliche Regelungen zu den ökonomischen Folgen von Scheidungen tun ein Übriges. Der Individualismus macht das Modell Ehe also einerseits frei von Zwecküberlegungen (was aus romantischen Gesichtspunkten zu begrüßen ist), dafür aber auch wesentlich disponibler, was die Romantik schnell erledigt, wenn die Kompromissanforderungen zu hoch werden.

    Als weiterer aussagekräftiger Indikator für die negativen Begleiterscheinungen eines zunehmenden Individualismus wird die Entwicklung zur Single-Gesellschaft angeführt. Die Statistiken zur Zunahme der Einpersonenhaushalte scheinen eine deutliche Sprache zu sprechen. Insgesamt leben 15,9 Millionen Menschen in Deutschland in Einpersonenhaushalten. Das ist jeder Fünfte. Gemessen an der Gesamtbevölkerung ist der Anteil von 14 Prozent im Jahr 1991 auf fast 20 Prozent im Jahr 2011 gestiegen.1 In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern lebt sogar jeder Dritte nach der Statistik in einem Einpersonenhaushalt. Was die Statistiken jedoch nicht aussagen können: Leben die Menschen tatsächlich als Singles oder handelt es sich um Paare, die lediglich in zwei Wohnungen wohnen? Geht der Bewohner des Einpersonenhaushalts tatsächlich allein durchs Leben oder ist er ein moderner Berufspendler, der sich ein kleines Appartement für unterhalb der Woche am Arbeitsort gemietet hat und am Wochenende zur Familie ins Häuschen auf dem Lande fährt? Die Statistik kommt mit der Pluralisierung der Lebensstile nicht mehr mit. Zudem bedeutet die Tatsache, dass jeder Fünfte, also 20 Prozent, in Einpersonenhaushalten leben, auch, dass trotz allem 80 Prozent in Mehrpersonenhaushalten leben. So gesehen relativiert sich der viel gebrauchte Begriff von der „Single-Gesellschaft“.

    Wie sieht es nun aber aus mit der Frage, ob Gemeinschaftswerte zu Lasten von Individualwerten an Bedeutung verlieren? In einer Umfrage der Versicherung Heidelberger Leben wurden junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren zu ihren Lebenszielen befragt. Gleich an zweiter Stelle nach dem obersten Ziel, „gesund zu sein“ (93%) folgt mit 90 Prozent die Nennung: „Unabhängigkeit, sein Leben selbst gestalten zu können“. An dritter Stelle steht mit 89 Prozent „Gute Freunde zu haben“. Und für 84 Prozent ist es besonders wichtig und erstrebenswert, „für die Familie da zu sein“. Nach wie vor ist es für junge Menschen zudem erklärtes Lebensziel, eine Familie zu gründen. So geht die überwiegende Mehrheit der jungen Frauen und Männer (70 Prozent) davon aus, dass sie mehr als ein Kind haben werden. Auch andere Umfragen zeigen, dass die zunehmende Wichtigkeit von individualistischen Werten nicht im Widerspruch zu Gemeinwerten steht. Eher scheint das Gegenteil der Fall zu sein.

    Der Wunsch nach Individualität stärkt auch den Gemeinsinn. Das klingt auf den ersten Blick paradox – ist es aber nicht. Das Konzept des „Integrierten Individualismus“ beschreibt diesen Zusammenhang als eine Peergroup-orientierte Strategie der Einzelnen. Je individualistischer der Lebensentwurf, desto mehr ist man auf die Unterstützung von Menschen angewiesen, die nicht unmittelbar zum familiären Umfeld gehören, das man „sowieso zur Geburt“ bekommt. Wer aus Selbstverwirklichungsgründen migriert, ob im Land oder international, muss sich offen und kooperativ zeigen, will er in der Ferne Erfolg haben und nicht bindungslos vereinsamen. Paradoxie der Individualisierung: Je individualistischer der Lebensentwurf, desto wichtiger wird die Unterstützung durch andere Menschen Und an die Hilfe, die man von anderen bekommen hat, erinnert man sich später und gibt diese wieder an andere weiter. Vieles, was wir uns als persönliche Ziele erträumen, lässt sich nicht ohne die Unterstützung anderer realisieren. Und vieles, um das sich früher der Staat gekümmert hat, geht stärker in die Verantwortung des Einzelnen über. Von daher gewinnen Familie und Freunde als Sicherheitsnetz an Bedeutung. Auf staatliche Systeme als verlässliche Sicherungsinstanz vertraut nicht einmal mehr jeder Zehnte im Alter zwischen 16 und 35 Jahren. Die überragende Mehrheit (81 Prozent) ist überzeugt, dass sie sich im Falle einer Notlage nach wie vor am ehesten auf ihre Familie verlassen können. Insofern lassen sich auch in einer individualisierten Welt gewisse Bindungsmuster fortschreiben, denn der Mensch ist eben auch evolutionär ein Gruppentier.

    Der wundersam anmutende Anstieg der Genossenschaften ist ein stichhaltiger Beleg dafür, wie eine hochindividualisierte Gesellschaft neue Unterstützungs- und Gemeinschaftsformen herausbildet. So kam es in 2011 zur Neugründung von knapp 400 Genossenschaften in Deutschland, vier Mal so viel wie vor zehn Jahren. Dazu gehören Solargenossenschaften, bei denen sich Privatleute zusammentun und in die lokale Stromerzeugung investieren. Es sind aber auch Wohngenossenschaften, wie die Berliner Genossenschaft Möckernkiez. Ihre 1.070 Mitglieder wollen ein Viertel aus ökologischen und barrierefreien Passivhäusern errichten – mit Gastronomie, Kita und Biomarkt. Die Miete soll bei zehn Euro warm pro Quadratmeter liegen, was ein unschlagbarer Preis für einen Neubau fußläufig zum Potsdamer Platz ist. Investoren hätten ein anderes Konzept – und vor allem einen anderen Preis – realisiert. Mit dem Zusammenschluss der privaten Genossenschaftler können sich nun junge Familien ihren individuellen Lebensentwurf realisieren: urbanes Leben mit ökologischem Anspruch zu bezahlbaren Preisen. Genossenschaften galten lange als verstaubt und hatten die Attitüde von Sozialromantik und Weltverbesserung. In einer individualisierten Gesellschaft sind sie ein zeitgemäßes Instrument, dezentrale Kräfte zu bündeln. Genossenschaften sind Netzwerke, die Größe für viele Einzelne organisieren. Sie sind ein machtvolles Vehikel, Veränderung herbeizuführen, wo der Staat oder Institutionen zu schwerfällig sind – sei es die Energiewende oder neue Projekte im Bildungswesen.

    Der Prozess der Individualisierung erlebt vor allem durch den technologischen Wandel aktuell einen Schub. Das gilt speziell für die sich entwickelnden Staaten. In den arabischen Ländern eröffnen soziale Medien die Möglichkeit, sich zu vernetzen und gemeinsam gegen die Zwänge der Despoten und Diktatoren aufzubegehren, um in Freiheit zu leben und individuelle Chancen wahrzunehmen. Auch in der westlichen Welt wird die individuelle Freiheit durch den Möglichkeitsraum des Internets erweitert. Sei es auf der politischen Ebene, wo die Piratenpartei angetreten ist, mittels technologischer Vernetzung mehr direkte Demokratie und Mitbestimmung zu realisieren. Oder auf kultureller Ebene, wo das Internet zahlreiche neue Möglichkeiten des Selbstausdrucks bietet, zum Beispiel als Autor eines Blogs oder E-Books, als Anbieter eigener Handwerksprodukte, Unikate oder Designobjekte. Insbesondere der Markt der Publizistik wird durch diese Entwicklung massiv verändert. Zum einen auf Seiten der Handelsstrukturen, wo der Online- Vertrieb und der Verkauf von digitalen Produkten massiv zunehmen. Amazon verkauft inzwischen mehr digitale als Hardcover-Bücher. Seit dem August 2012 kamen auf 100 verkaufte Hardcover-Ausgaben 108 verkaufte Kindle-EBooks. Mit der Zunahme der digitalen Bücher erweitert sich zugleich der Kreis der Autoren, die nun im Selbstverlag ihr Publikum ansprechen – mit zunehmendem Erfolg. Der Berliner Jonas Winner beispielsweise hat als erster deutscher Autor mit selbstverlegten E-Books die Marke von 100.000 verkauften Exemplaren für den E-Reader Kindle von Amazon geknackt. „Kindle Direct Publishing“ heißt das Tool, mit dem Autoren auch ohne Verlag ihre Werke veröffentlichen können.

    Etwas Ähnliches, wie es derzeit im Bereich der Medien passiert – nämlich die zunehmende Verlagerung der Produktionsmittel in die Hände von Individuen –, lässt sich auch in der industriellen Fertigung beobachten. Fabbing – oder auch Rapid Prototyping –, das Ausdrucken von Gegenständen mittels 3DDrucker, ist das Herz dieser beginnenden Revolution. „Atoms are the new bits“ lautet die griffige Formel, mit der Visionäre wie Neue Fabbing-Technologien verlagern die Produktionsmittel zunehmend in die Hände von Individuen Neil Gershenfeld vom MIT die bevorstehende Disruption durch Fabbing-Technologien ankündigen. 2005 schrieb Gershenfeld in seinem Buch „FAB: The Coming Revolution on Your Desktop“: „Wie beim früheren Übergang von Mainframe-Computern zu PCs werden die Potenziale von maschinellem Werkzeug nun für den Normalmenschen erschwinglich in Form von Personal Fabricators (PFs).“ Um diese Entwicklung voranzutreiben, entwickelten Gershenfeld und sein Centre for Bits and Atoms die FabLabs, kleine Produktionsstätten, in denen von Alltagsgütern des täglichen Bedarfs bis zu Hightech-Produkten fast alles dezentral produziert (und repariert) werden kann. Über 50 dieser FabLabs sind mittlerweile weltweit im Einsatz, vom ländlichen Indien bis Boston, von Südafrika bis Nord-Norwegen. Als eines der ersten FabLabs in Deutschland gründete sich in Köln die Dingfabrik. Es ist eine offene „Werkstatt“, in der mithilfe von computergesteuerten Maschinen mehr oder minder komplexe Objekte produziert werden können, die sonst nur industriell oder aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht hergestellt würden. Äußerst interessant ist dieses Produktionsprinzip beispielsweise für das Herstellen von Ersatzteilen, die nur in kleinen Stückzahlen benötigt werden und schnell direkt vor Ort gefertigt werden können. In den USA hat sich bereits ein Markt für 3D-Ausdrucke und begleitende Dienstleistungen in Höhe von 558 Millionen Dollar in 2011 herausgebildet.

    Die Digitalisierung als Treiber von Individualisierung erfasst nicht nur die Medien und die Produktion, sondern zugleich unser Innerstes – unser Selbst. Die anwachsenden Datenbestände, die wir über Smartphones und andere digitale Devices über unser Leben, unseren Körper, über unsere Gesundheit erheben, erlauben eine neue Form der Selbst-Erfassung: die Quantifizierung des Menschen durch ihn selbst. Im Jahr 2007 gründete sich um die amerikanischen Wired-Journalisten Gary Wolf und Kevin Kelly die Quantified-Self-Bewegung, die auf Basis persönlicher Daten Verhaltensoptimierung anstrebt („Knowledge through numbers“). Informationen über Vitaldaten wie beispielsweise den Schlafrhythmus wirken als Feedback auf den Menschen zurück, um mit diesem Wissen den Schlaf zu verbessern. In seinem Blog schreibt Gary Wolf: „Wir haben keinen Schrittzähler im Fuß, keinen Atmungsmesser in der Lunge, keinen Glukosemonitor in der Blutbahn. Uns fehlt der physische wie der mentale Apparat, um uns zu erfassen. Wir brauchen Hilfe von Maschinen.“ Die Quantify-Self-Bewegung hat sich mittlerweile global ausgebreitet. In weltweit mehr als 50 Städten finden regelmäßige „Meetups“ statt. Kern dieser Treffen sind Erfahrungsberichte von Anwendern über Self-Tracking-Lösungen für Sport, Gesundheit und andere persönliche Bereiche. Insbesondere Gesundheit gilt als eines der wichtigsten Themen der kommenden Jahre in einer alternden Welt. Anerkannte Wissenschaftler wie der berühmte kanadische Psychologe Albert Bandura von der Stanford University fordern seit Jahren Vorrang für die Selbstregulierung eines Gesundheitsmanagements durch das Verhalten der Einzelnen statt Krankheitsmanagement durch ein immer weniger bezahlbares Gesundheitssystem.

    In Zukunft werden wir von einer Datenwolke umgeben sein, die uns fortwährend Zugriff auf unsere persönlichen Daten erlaubt – die Me-Cloud. Einem Bericht der „World Bank“ zufolge gibt es derzeit sechs Milliarden mobile Geräte (Smartphones, Tablets etc.), und die Zahl nimmt stetig zu. Bereits 2015 soll die Anzahl der Geräte die der Menschen auf diesem Planeten übersteigen. Damit können die Benutzer jederzeit an jedem Ort ihre individuellen Daten erfassen, einsehen, bewerten und versenden. Unsere Bewegungsprofile und Nutzerverhaltensdaten zählen ebenso dazu wie unsere bewusst selbst erfassten Daten wie Fotos, Notizen, Kommunikation. Sensoren für alle Arten von Datenerfassung werden immer kleiner und billiger, so dass man schon heute davon ausgeht, dass in Kürze jede Kaffeemaschine, jede Straßenlaterne und jede sonstige Maschine ihre IP-Adresse haben wird, mit der man sie über das Netz ansteuern kann. Die Konzepte reichen von Sensorerfassung menschlicher Biodaten bis zur sensorgesteuerten Smart City.

    Das sogenannte „Internet der Dinge“ (Internet of Things) steht kurz vor der Tür. Jedes Ding dieser Welt kann dann erfasst werden und Feedback geben. Viele Herausforderungen Persönliche Daten sind der Rohstoff des neuen Jahrtausends, um dieses „Gold der Gegenwart“ ist bereits ein heftiger Kampf entbrannt der Zukunft könnten durch den Einsatz von Feedbackschleifen positiv verändert werden – etwa in der Ökologie. Das weitaus größte Einsparpotenzial im Energieverbrauch liegt im ressourcenschonenden Verhalten. Das Problem ist: Die meisten Menschen wissen gar nicht, wann sie wie viel Energie verbrauchen. Auf dieses Wissen werden wir in Zukunft zugreifen können und daraus neue Formen der Wertschöpfung entwickeln. Persönliche Daten sind der Rohstoff des neuen Jahrtausends. Um dieses „Gold der Gegenwart“ ist bereits ein heftiger Kampf entbrannt. Unter dem Stichwort „Big Data“ geht es vor allem darum, aus den individuellen Verhaltensweisen der Einzelnen neue Cluster und Muster zu schöpfen, die dann in der Folge in neue, sehr viel spezifischere Angebote für jeden Menschen münden sollen. Heutige Methoden der Markforschung, mit denen man über verwinkelte Fragebögen versucht, herauszufinden, was Menschen wirklich wollen (in der Politik, im Marketing, im Entertainment), werden in naher Zukunft wirken wie der Faustkeil neben dem Porzellanmesser.

    Mit den zunehmenden Möglichkeiten, wie sich Menschen in ihrer Persönlichkeit ausdrücken und erleben können, wächst auch die Bedeutung, die der Individualität beigemessen wird. Als ökonomisches Prinzip findet Individualisierung daher auch massiven Eingang in die Märkte. Anschaulich wird es an Erfolgskonzepten wie dem Nespresso-System, das Kaffeezubereitung in Einzelportionen in der gewünschten Geschmacksrichtung ermöglicht. Seit Jahren gehört Nespresso zu den wachstums- und vor allem margenstärksten Marken des Nestlé-Konzerns. Während im Bereich des Standard-Filterkaffees ein ruinöser Preiskampf herrscht, sind die Kunden bereit, für ein Kilo Nespresso-Kaffee je nach Sorte zwischen 70 und 90 Euro zu zahlen, mehr als zehnmal so viel wie für herkömmlichen Kaffee. Egal, in welche Branche man blickt: Individualität wird mit einem hohen Wert eingepreist.

    Ein gutes Beispiel liefert hierfür der Automarkt. Während die Standardausstattung zu einem günstigen Preis angeboten wird, wählen die meisten Kunden kostspielige Extras, um ein Massenprodukt zum persönlichen Objekt der Begierde zu machen. Je mehr „Ich“ in einer Ware steckt, desto größer ist die Identifikation des Nutzers – und desto weniger spielen Preisargumente eine Rolle. Von daher wird es gerade für Premiumanabieter immer wichtiger, Kunden in Herstellungsprozesse oder spätere Veredelungsverfahren des Produktes einzubinden. Neue Formen der technologischen Vernetzung und die Verarbeitung von persönlichen Daten liefern hierzu zahlreiche Möglichkeiten.

    Das eigene Genom als Kunstwerk zum Aufhängen an die Wand, wie es eine Hamburger Firma ab 2.500 Euro anbietet, ist nur ein Beispiel hierfür. Die persönliche Büste, hergestellt auf Basis von Fotografien und ausgedruckt über einen 3D-Drucker, eine weitere für die etwas konservativere Klientel. Die Märkte der Zukunft sind Märkte der Identität.

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Wir können diese blockierenden Einstellungen ändern und uns so anders fühlen und verhalten. Wir müssen nicht in die Vergangenheit zurückgehen und die schmerzlichen Erfahrungen nochmals durchleben, um uns emotional besser zu fühlen.

In der Therapie erarbeiten wir mit dem Therapeuten neue Ansichten und Lösungswege für unsere Probleme.

Der Therapeut ist eine Art Coach, der uns hilfreiche Wege zur Problemlösung, zur Entspannung, zum Aufbau eines positiven Selbstbildes und Lebenskonzeptes vermittelt.

Alle Verfahren, die eingesetzt werden, sind wissenschaftlich überprüft und in ihrer Wirksamkeit bestätigt! Die Therapie umfasst drei Bereiche:

  • Veränderung der Situation, so weit es möglich und sinnvoll ist
  • Bewusstmachung und Veränderung blockierender und irrationaler Bewertungen und Ansichten
  • Veränderungen im Verhalten.

Wie Detektive suchen wir mit dem Therapeuten nach den Ursachen für unsere Probleme.

Fragestellungen sind beispielsweise:

  • In welchen Situationen tritt unser Problem auf?
  • Wann tritt es nicht auf? Was machen wir dann anders?
  • Welche konkreten Gedanken führen zu unserem Problem?
  • Sind unsere Gedanken der Situation angemessen oder übertrieben negativ?
  • Wie bewerten wir unser Problem?
  • Welche anderen Möglichkeiten gibt es, zu reagieren?
  • Was benötigen wir, um anders als bisher, zu reagieren?

Schwerpunkt der kognitiven Verhaltenstherapie ist die Überprüfung blockierender Gedanken und Einstellungen.

Wir alle haben subjektive Einstellungen zu uns, zu unserer Situation, dem Leben generell und zu unseren Mitmenschen. Beispiele für solche Einstellungen sind:

  • Ich bin nicht liebenswert.
  • Ich muss perfekt sein.
  • Ich brauche die Anerkennung anderer Menschen.
  • Andere Menschen sollten sich mir gegenüber fair verhalten.

Hinter diesen Einstellungen verbergen sich charakteristische Denkfehler: wir übertreiben eine Gefahr, sehen nur das Negative, fordern Übermenschliches von uns oder anderen, usw..

Da unsere Gedanken unsere Gefühle verursachen, fühlen wir uns, wenn wir so denken, schlecht. Wir bringen unseren Körper in Anspannung und Angst, obwohl keine Gefahr besteht.

Deshalb erarbeiten wir mit dem Therapeuten eine angemessene Sichtweise von uns und unserer Situation.

Wenn wir unsere blockierenden Einstellungen erkannt und korrigiert haben, dann geht es darum, unsere neue und hilfreiche Sichtweise zu üben.

Hierzu gibt uns der Therapeut Hausaufgaben und Übungen, die wir zwischen den Therapiesitzungen durchführen.

Immer wieder werden die Fortschritte überprüft und gegebenenfalls das Vorgehen verändert.

  • Entspannungsverfahren, z.B. die Progressive Muskelentspannung
  • Atemtechniken, z.B. die Spontan-Entspannungs-Technik, die Bauchatmung
  • Selbstsicherheitstraining
  • Überprüfung blockierender Gedanken und Erarbeitung hilfreicher angemessener Gedanken
  • Verhaltensübungen, Vorstellungsübungen
  • Systematische Desensibilisierung
  • Konfrontationstraining

Die Wirksamkeit kognitiver Verfahren wurde in tausenden von Untersuchungen bestätigt. Insbesondere in der Behandlung von Depressionen und Panikstörungen sind kognitive Therapieverfahren sehr effektiv.

Die häufigsten Probleme, die in einer Verhaltenstherapie behandelt werden, sind:

Die Kognitive Therapie ist in der Regel eine Kurzzeittherapie. Zwischen 10 und 30 Sitzungen sind die Norm.

Manchmal reichen weniger Sitzungen, manchmal, wenn das Problem schon lange besteht oder dem Problem traumatische Erfahrungen zugrundeliegen, benötigt man eine Langzeittherapie.

Eine Sitzung dauert gewöhnlich 50 Minuten.

  • die Bereitschaft, aktiv an sich zu arbeiten
  • die Bereitschaft, Hausaufgaben zu machen
  • die Bereitschaft, neues Verhalten auszuprobieren
  • Das ABC der Gefühle ist für alle Gefühle gültig. Wir können es auf jede Situation und jedes seelische Problem anwenden.
  • Wir können für unser weiteres Leben von den Strategien zur Problemlösung, Stressbewältigung, Entspannung, usw. profitieren.
  • Wir können andere und deren Verhalten besser verstehen.
  • Wir lernen, weniger ängstlich, ärgerlich, gekränkt, deprimiert zu sein.
  • Wir können unser Leben mehr genießen.
  • Wir können unsere Gesundheit fördern, mehr Ruhe und Ausgeglichenheit finden.

Die Verhaltenstherapie, wie auch die Kognitive Verhaltenstherapie und die Rational Emotive Verhaltenstherapie, ist heute keine Methode mehr zur Behandlung von Symptomen. Das war früher mal so.

Ein Verhaltenstherapeut wird immer auch die Lebensgeschichte seiner Klienten miteinbeziehen und in der Regel wird er auch andere Therapieverfahren nutzen, wie das NLP oder Hypnose.

Ja! Das ist das Ziel der Kognitiven Verhaltenstherapie. Ziel der Therapie ist, dass wir in der Lage sind, irrationale und blockierende Gedanken zu erkennen und diese durch hilfreiche Gedanken ersetzen können.

Wir lernen also quasi unser eigener Psychologe und Coach zu sein.

Während der Therapie und zur Nachsorge empfehlen viele kognitiv arbeitende Psychologen den Ratgeber Gefühle verstehen, Probleme bewältigen, mit dem Klienten im Selbststudium lernen können, schädliche Einstellungen zu verändern.

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Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Seit 35 Jahren helfe ich Menschen bei der Bewältigung persönlicher Probleme. Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, der Meditation, dem Jin Shin Jyutsu und dem Backen von Kuchen & Gebäck.

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Ich studierte Ergotherapie am University Collage Sjælland in Dänemark, habe einen Bachelorabschluss im Studiengang Ostasiatische Studien an der Humboldt Universität zu Berlin mit Fokus auf Traditionelle Chinesische Medizin und Asiatische Philosophie.

Ich praktiziere Naturheilkunde in Deutschland, mit dem Fokus auf Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), einschließlich Akupunktur, Manuelle Therapie und Chinesische Kräutermedizin. Ich wurde von den führenden Lehrern der TCM-Gemeinschaft ausgiebig geschult und ausgebildet und habe dabei mehr als 750 Studien- und Ausbildungsstunden absolviert.

Für mehr Informationen zu meine Werdegang, klicken Sie auf die „Erfahren Sie mehr“ – Leiste.

Rheumatiker werden oft von Gelenk- und Gliederschmerzen geplagt. Muskelverspannungen stehen ebenfalls meist mit der Witterung in Zusammenhang. Die kalte Luft belastet die Atemwege stärker als sonst. Besonders Asthmatiker bekommen dies zu spüren. Erkältungen breiten sich nach wie vor aus. Um Husten und Schnupfen abzuwehren, sollte man das Immunsystem fit machen.

Die aktuelle Wetterlage verursacht leichte Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Das allgemeine Wohlbefinden wird durch vermehrte Kopfweh- und Migräneattacken beeinträchtigt. Menschen mit Herz- und Kreislaufbeschwerden sollten anstrengende Arbeiten vermeiden. Aufgrund der verlängerten Reaktionszeiten besteht eine erhöhte Unfallgefahr. Deshalb sollte man auf Straßen und Wegen etwas mehr Vorsicht walten lassen.

Ozon ist eine dreiatomige Sauerstoffverbindung, die in der Luft unter Sonneneinstrahlung entsteht. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung reagieren auf erhöhte Ozonkonzentrationen empfindlich, wobei die Häufigkeit bei Personen mit und ohne Atemwegserkrankungen etwa gleich ist.

Ab einer Konzentration von ca. 200µg/m³ können Symptome wie Tränenreiz, Reizung der Atemwege, Husten, Kopfschmerzen und Atembeschwerden auftreten. Ab 240-300µg/m³ Ozon ist eine Zunahme von Asthma-Anfällen zu beobachten.

Übersteigt die Ozonkonzentration 180µg/m³ für mindestens eine Stunde, erfolgt ein Hinweis an die Bevölkerung: An solchen Tagen mit erhöhter Ozonbelastung sollten vor allem empfindliche Personen längere Aufenthalte und körperlich anstrengende Tätigkeiten im Freien meiden.

Bei Werten von über 360µg/m³ tritt ein Warnsystem mit Empfehlungen an die ganze Bevölkerung in Kraft.

Die Belastung durch Kiefern-, Eichen-, Buchen- und Gräserpollen ist mäßig bis stark. Darüber hinaus sind Pollen von Ulmen, Hainbuchen, Sauerampfer und Spitzwegerich unterwegs. Die Konzentration von Weiden-, Birken- und Eschenpollen ist überwiegend gering.

Der Flug von Kiefern-, Eichen-, Buchen- und Gräserpollen ist mäßig bis stark. Außerdem ist die Konzentration von Ulmen-, Hainbuchen-, Sauerampfer- und Spitzwegerichpollen schwach bis mäßig. Des Weiteren sind örtlich Weiden-, Birken- und Eschenpollen in der Luft.

Lieblingsfotogr af Bert Herden ist beim MeetUp #33: Hypnose mit Rosa Maria Gassmann dabei! Juhu! Noch sind Plätze frei. Jetzt anmelden.

Rosa-Maria Gaßmann, Hypnoseexpertin, leitet unser nächstes MeetUp am 30. Mai im Körperraum Mitte. https:// www.facebook.com /events/ 573954972970852/

Event-Tipp: Bildung & Gesundheit gehören eng zusammen. Symposium - Bilde Zukunft! 10.-13. Mai 2018 im Ecovillage Schloss Tempelhof – wir sind dabei! Mit CHANGE MAKER Otto Scharmer, Prof. Wilfried Schley, Silke Weiss, Prof. Marcelo da Veiga, Martin Bruders, Amir Freimann (Israel), Bernhard Hanel -…

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit und möchten Sie einladen, sich auf unserem Portal über die Arbeit von Gesundheit Berlin-Brandenburg zu informieren.

Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. ist die Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg. In ihr sind die mit Gesundheitsförderung befassten Personen und Institutionen zusammengeschlossen. Gesundheit Berlin-Brandenburg ist ein Interessensvertreter für Gesundheitsförderung, der Aktivitäten koordiniert und vernetzt, Sachkompetenz bündelt und viele gesellschaftliche und politische Kräfte ressort- und parteiübergreifend integriert. Gemeinsames Ziel ist es, das Anliegen der Gesundheitsförderung in der Region Berlin und Brandenburg und bundesweit voranzubringen. Dabei ist der Schwerpunkt unserer Arbeit, die gesundheitlichen Belange der Menschen ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und dabei insbesondere Menschen in sozial belasteten Lebenslagen Gesundheitschancen zu ermöglichen.

Etwa 2.500 Teilnehmende fanden sich am Dienstag und Mittwoch, 20. und 21. März 2018, an der TU Berlin ein, um unter dem Motto "Gemeinsam. Gerecht. Gesund." miteinander ins Gespräch zu kommen. Erste Pressestimmen zum diesjährigen Kongress Armut und Gesundheit können Sie hier einsehen.

Die Dokumentation des 3. Plenums des Bündnisses Gesund älter werden ist online veröffentlicht.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Würdigung aller Teilnehmenden der vor kurzem beendeten Sammlung GESA – „Gemeinsam essen im Alter“.

250 Teilnehmende richteten auf der 14. Landesgesundheits-konferenz den Fokus auf die Umsetzung des Präventionsgesetzes in Berlin. Fazit der Diskussionen: Berlin ist auf einem guten Weg, der mit dem Abschluss der Landesrahmenvereinbarung weiter beschritten werden sollte! Die Dokumentation der Veranstaltung erscheint in Kürze.

Patientinnen und Patienten mit psychischen Beein-trächtigungen haben es oft schwer, ihre eigenen Anliegen und Interessen wirksam zu vertreten. In der neu erschienenen Broschüre wird ein Projekt vorgestellt, welches den berufs- und zuständigkeitsübergreifenden Austausch fördern und so einen Beitrag zur Stärkung der Patientenrechte leisten will.

Die BIP hat ein Handbuch für Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher in den psychiatrischen Kliniken und psychiatrischen Stationen der Allgemeinkrankenhäuser in Berlin erarbeitet. Es ist als Arbeitshilfe und Nachschlagewerk gedacht.

In unserer aktuellen Ausgabe des Info_Dienstes für Gesundheitsförderung 2-2017 geht es um das Thema Solidarität, das auf dem Kongress Armut und Gesundheit 2017 behandelt wurde. Neben Beiträgen des Eröffnungsredners Prof. Richard Wilkinson finden sich hier auch Gespräche von Referierenden, die das Thema aus ganz verschiedenen Perspektiven beleuchten. Wenn Sie die Ausgabe in gedruckter Form erhalten möchten, schreiben Sie uns bitte.

Im Juni 2016 trat in Berlin trat das neue „Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten“ in Kraft. Das PsychKG ist ein sehr umfangreiches Gesetz. Die neue Broschüre hält Informationen rund um das umfangreiche Gesetz für Psychiatrie-Erfahrene und Angehörige bereit, geht auf häufige Fragen ein und fasst die gesetzlichen Regelungen zusammen. Zum Download

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Bewerben Sie sich jetzt für ein Studium an der MSB. Informieren Sie sich über unser Studienangebot der Fakultät Naturwissenschaften (Universität) und der Fakultät Gesundheitswissenschaften (Fachhochschule).

Am 29. März 2018 verabschiedeten wir feierlich im Konzertsaal der Siemens Villa unsere Absolventinnen und Absolventen Sommersemester 2018.

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Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 6 Monate (Vollzeit)

Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 10 Monate (Teilzeit)

Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 4 Monate (Vollzeit)

Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 16 Monate (Teilzeit)

Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 8 Monate (Vollzeit)

Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 4 Monate

Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 12 Monate (Teilzeit)

Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 5 Monate (Vollzeit)

Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 4 Monate (Teilzeit)

Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 2 Monate (Vollzeit)

Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 6 Monate in Vollzeit, Beginn jeden Monat; 8 Lehrbriefe, Online-Studienzentrum, Fach-Seminar

Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 12 Monate in Teilzeit, Beginn jeden Monat; 8 Lehrbriefe, Online-Studienzentrum, Fach-Seminar

Fernlehrgang | Beginn: monatlich | Dauer: 5 Monate

Die Gesundheitsbranche boomt: Fast jeder vierte Arbeitsplatz, der neu entsteht, gehört zu dieser Branche. Gleichzeitig sucht der Bereich händeringend nach geeigneten und gut ausgebildeten Fachkräften, vor allem Pflegepersonal wird dringend gesucht. Schließlich werden Prognosen zur Folge im Jahr 2050 ca. 4,5 Millionen Deutsche auf Pflege angewiesen sein. Zum Vergleich: 2010 gab es noch ca. 2,4 Millionen Pflegebedürftige.

Schaffen Sie sich mit einer Ausbildung oder Weiterbildung in Berlin bei FORUM Berufsbildung die besten Voraussetzungen, einen Job in der Gesundheitsbranche zu finden!

Finden Sie Ihren Beruf mit Berufung
Die Jobmöglichkeiten im Bereich Gesundheit & Pflege sind vielfältig. Und immer steht der Mensch im Mittelpunkt.

Als staatlich anerkannte/r Altenpfleger/Altenpflegerin zum Beispiel müssen Sie sich und andere organisieren, ältere Menschen motivieren und bei allem Stress auch noch Geduld bewahren. Als Kaufmann/Kauffrau im Gesundheitswesen IHK sind Sie in der Planung und Organisation der Abläufe des Unternehmens und der einzelnen Tätigkeiten unersetzlich. Und als Gesundheitsberater/ Gesundheitsberaterin geben Sie Ihren Kunden wertvolle Ratschläge für ein gesünderes Leben.

Unsere Garantie: Aus- und Weiterbildungen mit Praxisnähe!
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Um Sie perfekt auf Ihren zukünftigen Beruf vorzubereiten, legen wir besonderen Wert auf einen hohen Praxisanteil. So lernen z.B. unsere Teilnehmer der Umschulung in Berlin Altenpflege, Sport & Fitness sowie Medizin in eigenen Fachräumen! Und auch die Praxisseminare, eine Ergänzung zu unseren Fernlehrgängen, bieten Ihnen eine hervorragende Möglichkeit, sich mit Experten aus der Berufspraxis und anderen Teilnehmern auszutauschen.

Kostenlose Beratung und Serviceleistungen
Haben Sie weitere Fragen zu Berufswahl, dem Ablauf und den Inhalten Ihrer Aus- bzw. Weiterbildung oder den Fördermöglichkeiten? Dann vereinbaren Sie mit uns einen kostenlosen Beratungstermin: Telefon 030 – 259 008 0 oder E-Mail info@forum-berufsbildung.de.

Oder kommen Sie einfach vorbei – auch gern ohne Termin! Unsere Bildungsexperten beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch zur Ihrer Aus- oder Weiterbildung.

Als Teilnehmer von FORUM Berufsbildung bekommen Sie mehr als Bildung!

Gern beraten wir Sie kostenlos zu verschiedenen Themen. Außerdem können Sie mit uns an Ihren Soft Skills arbeiten, Ihre Sprachkenntnisse verbessern oder am PC richtig fit werden. Sie erhalten ein kostenloses Jobcoaching und Jobvermittlung. So sind Sie mit Ihrer Aus- und Weiterbildung in Berlin optimal auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Erfahren Sie mehr über unsere kostenlosen Serviceleistungen.

Hauptstadtkongress | Programmstand: 08.05.2018
Ergänzungen und Änderungen vorbehalten.

Der in letzter Zeit immer wieder als „Davos der Medizin“ bezeichnete Hauptstadtkongress für Medizin und Gesundheit hat er sich einen festen Platz im Terminkalender aller Kompetenz- und Entscheidungsträger im Gesundheitswesen Deutschlands erobert und ist zum ihrem Treffpunkt Nr. 1 avanciert.

Über die Hälfte der ca. 2.000 Krankenhäuser und Kliniken Deutschlands sind durch den jeweiligen Vorstand, die ärztliche Leitung und/oder die Pflegeleitung vertreten – eine einmalige Ansammlung von Verantwortlichkeit und Fachkompetenz.

Der Dialog mit den Spitzenvertretern aus Gesundheitspolitik und Verbänden garantiert aktuelles Wissen aus erster Hand, insbesondere bezüglich Finanzierung, Krankenhausplanung und zu den entsprechenden Rahmenbedingungen für das Gesundheitswesen.

Die intensive Diskussion auf Augenhöhe mit den Spitzenvertretern der Kostenträger und Krankenkassen macht den Hauptstadtkongress zusätzlich wertvoll. Hier werden die brennenden Themen diskutiert und Weichen für die Zukunft gestellt.

Der Hauptstadtkongress ist das führende Forum für innovative Lösungsansätze, um weiterhin eine qualitativ hochwertige Medizin sicherzustellen und gleichzeitig Kostensenkungspotentiale durch Systempartnerschaften zu realisieren.

Der Hauptstadtkongress bietet mit zahlreichen Veranstaltungen jedes Jahr intensive Einblicke in relevante Zukunftstrends der Gesundheitswirtschaft sowie Innovationen in Medizin und Gesundheitswesen; darüber hinaus präsentieren führende Unternehmen ihre Neuheiten im Ausstellungsforum. Der Kongress gibt Entscheidern aus Politik und Wirtschaft damit wichtige Impulse für strategische Entscheidungen.

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Öffnungszeiten:

Sonnabend, 04. November 2017
10.00 bis 17.00 Uhr

Sonntag, 05. November 2017
10.00 bis 17.00 Uhr

6,-€ für das gesamte Messe-Wochenende
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren frei

Kontakt Messeteam

Frank Simon
Messeorganisation
Tel. 030 2327 5184

Anja Scholz
Projektmanagement
Tel. 030 2327 7005

Veranstalter:

Berliner Verlag GmbH
Alte Jakobstraße 105
10969 Berlin

Die erfolgreiche Reisemesse von Berliner Zeitung und Berliner Kurier startet in 2017 bereits ins 7. Jahr.

Unter der neuen Marke „BERLIN MESSEN“ wird das Thema Reise in diesem Jahr um eine weitere Messe mit den Schwerpunkten Fitness, Beauty und Ernährung ergänzt.

Am 04. & 05. November 2017 begrüßen über 50 Unternehmen aus der Reise- und Touristikbranche und Gesundheitswelt von 10 – 17 Uhr die Besucher am neuen Messestandort dem „Cafe Moskau“ in der Karl-Marx-Allee 34, 10178 Berlin.

Die Aussteller Reisemesse präsentieren ihre Angebote aus den Bereichen Urlaubsziele 2018, Familien- und Städtereisen, Kreuzfahrttrends, Nah- und Fernreisen u.v.m.

Die Angebote der Gesundheitsmesse drehen sich rund um Fitness, Beauty und Ernährung.

Weiterhin erwarten die Besucher exklusive Messeangebote, interessante Vorträge und tolle Gewinne.

Viele weitere Informationen rund um Messe & Aussteller erscheinen am 01. November 2017 im Messemagazin, dass der Berliner Zeitung und dem Berliner Kurier beigelegt wird.

In ein oder zwei Jahren zur Fachhochschulreife im Bereich Sozialpädagogik und dann europaweit an einer Fachhochschule studieren. Klingt gut? Bei uns erfahren Sie, wie nah dieser Karriereschritt ist. Die Fachoberschule Gesundheit und Soziales - Schwerpunkt Sozialpädagogik der Euro Akademie bietet Ihnen eine bietet Ihnen eine ein- oder zweijährige Aufbauausbildung, die mit der Fachhochschulreife abschließt. In der zweijährigen Variante sind 800 Stunden Praktikum enthalten.

Unser Angebot richtet sich an Bewerber mit mittlerem Schulabschluss (MSA) für die zweijährige Fachoberschule sowie für Bewerber mit mittlerem Schulabschluss (MSA) und einer einschlägigen Ausbildung oder 5 Jahren Berufserfahrung für die einjährige Fachoberschule.

27.08.2018 (2-jährige Variante noch in Beantragung)
19.08.2019

Veranstaltungsort:

Cafe Moskau
Karl-Marx-Alle 34
10178 Berlin

Öffnungszeiten:

Sonnabend, 04. November 2017
10.00 bis 17.00 Uhr

Sonntag, 05. November 2017
10.00 bis 17.00 Uhr

6,-€ für das gesamte Messe-Wochenende
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren frei

Kontakt Messeteam

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In dieser Fall-Kontrollstudie (Angestellte, n=53; Referenzgruppe n= 21) wurde ein statistischer Zusammenhang zwischen Exposition und Störungen der unteren Atemwege (Bronchitis, Asthma, chronischer Reizhusten), Hautreizung, Augenbeschwerden, konstitutionellen Beschwerden (Grippegefühl, Muskelschmerzen, allgemeines Unwohlsein), chronischer Erschöpfungszustand (Chronic Fatigue Syndrome (CFS) und labor-chemischen Veränderungen, insbesondere des weißen Blutbildes und des Immunsystems festgestellt. T-Lymphozyten Zahl und Funktion (in-vitro Proliferation) waren bei den exponierten Büroangestellten statistisch signifikant vermindert oder eingeschränkt. Spezifische S. atra Antikörper- Tests zeigten minimale Unterschiede bei unterschiedlicher Exposition.

AGÖF (Hrsg.) (1999); Ökologisches Bauen: Energiesparend, emissionsarm und zukunftsfähig?! Ergebnisse des 5. Fachkongresses der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Forschungsinstitute (AGÖF) 1999 in Bremen – Springe-Eldagsen: AGÖF 1999

Allmers, H., Huber, H., Baur, X. (1997): Bronchopulmonale Schimmelpilz – Allergie eines Müllwerkers. Arbeitsmed. Sozialmed. Umweltmed. 32: 64-67

Auger, PL (1995) Mycotoxins and neurotoxicity In: Johanning E, Yang CS (Editors): Fungi and Bacteria in Indoor Air Environments. Proceeding of the International Conference Saratoga Springs, New York. October 6-7, 1994: 161-168, Pub. Eastern New York Occupational Health Program, Albany, N.Y.

Auger, PL, Gourdeau P, Miller D (1994) Clinical experience with patients suffering from chronic fatigue-like syndrome and repeated upper respiratory infections in relation to air-borne molds. Am J Ind Med. 25:41-2

Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen (StMLU) (Hrsg.) (1998):Schimmelpilze in der Umwelt, Vorkommen, Erkrankungen, Schutzmaßnahmen

Björnson et al., Asthmatic symptoms and indoor levels of micro-organisms and house dust mites, Clinical and Experimental Allergy, 1995, Vol. 25: 423-31

Diel/ Feist/ Krieg/ Linden (Hrsg.)(1998): Ökologisches Bauen und Sanieren, Heidelberg C.F. Müller 1998

Garret, M.H., Rayment, P.R., Hooper, M.A., Abramson, M. J., Hooper, B.; Indoor airborne fungal spores, house dampness and associations with environmental factors and respiratory health in children, Clinical and Experimental Allergy, 1998, Volume 28: 459-467

Hendry KM, Cole EC (1993) A review of mycotoxins in indoor air. J Toxicol Environ Health 38:183-98

Hintikka EL (1987) Human Stachybotryotoxicosis. In: Wyllie TD, Morehouse LG. Mycotoxic fungi, Mycotoxins, mycotoxicosis. Vol 3. Marcel Dekker. New York/Basel p 87-89

Husmann, T. (1996) Health effects of indoor-air microorganism. Scand J Work Environ Health 22;1:5-13.

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Johanning E, Yang CS (Editors) (1995): Fungi and Bacteria in Indoor Air Environments. Proceeding of the International Conference Saratoga Springs, New York. October 6-7, 1994. Publ. Eastern New York Occupational Health Program, Albany, N.Y.

Johanning, E, Morey, P, Goldberg, M.(1993). Remedial techniques and medical surveillance program for the handling of toxigenic Stachybotrys atra. Indoor Air '93 Proceedings 1:225-230, Helsinki, Finland

Johanning, E. (1995) Health Problems related to Fungal exposure, In: Johanning E, Yang CS (Editors): Fungi and Bacteria in Indoor Air Environments. Proceeding of the International Conference Saratoga Springs, New York. October 6-7, 1994: 169-182, Pub. Eastern New York Occupational Health Program, Albany, N.Y.

Johanning, E. (1998), Allergene und giftige Schimmelpilze in Innenräumen in Diel/ Feist/ Krieg/ Linden (Hrsg.): Ökologisches Bauen und Sanieren, Heidelberg1998, 154-163

Jorde, W. Allergene in Innenräumen, In: Diel/ Feist/ Krieg/ Linden (Hrsg.): Ökologisches Bauen und Sanieren, Heidelberg1998, 13-27

Kruse, H. 1998, Toxikologie der MVOC´s, In: Reinhard Kellern (Hrsg.): Schriftenreihe des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Medizinischen Universität zu Lübeck, Heft 2: Gesundheitliche Gefahren durch biogene Luftschadstoffe, Vorträge der 2. Lübecker Fachtagung für Umwelthygiene

Nikulin M, Pasanen AL, Berg S, Hintikka EL (1994) Stachybotrys atra growth and toxin production in some building materials and fodder under different relative humidities. App & Enviro Microbiology 60;9:3421-3424

Nikulin M, Reijula K, Jarvis B, Hintikka EL. (1996) Experimental lung mycotoxicosis in mice induced by Stachybotrys atra. Int. J. Exp. Path. 77, 213-218

Reijula K. (1996) Buildings with moisture problems - a new challenge to occupational health care. Editorial. Scand J Work Environ Health 22;1:1-3

Rylander, R. (1995): Respiratory Disease Caused by Bioaerosols- Exposure and Diagnosis In: Johanning E, Yang CS (Editors): Fungi and Bacteria in Indoor Air Environments. Proceeding of the International Conference Saratoga Springs, New York. October 6-7, 1994. Pub. Eastern New York Occupational Health Program, Albany, N.Y.

Senkpiel, K et al. 1999, Die Bewertung von feuchte- und schimmelpilzbelasteten Innenräumen anhand von Orientierungswerten, Leitlinien und Empfehlungen, In: AGÖF (Hrsg.) 1999; Ökologisches Bauen: Energiesparend, emissionsarm und zukunftsfähig?!, Springe-Eldagsen: AGÖF 1999, 198-211

Sennekamp, J.: Differentialdiagnose Organic Dust Toxic syndrome (ODTS) – exogen-allergische Alveolitis. Allergologie 19:111-113 (1996)

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Fatale Fehleinschätzung: Eine Diät ist mit diesem Produkt zum Scheitern verurteilt. weiterlesen.

Einfach nur eine Tablette am Tag schlucken und dadurch direkt 278 Kalorien einsparen. Ein sehr verlockendes Versprechen, welches der Hersteller der Diätpille Capsiplex seit 2010 auf der Website gibt. Das Geheimnis liegt seinen Angaben nach im Extrakt einer Chilischote, die eine anregende Wirkung auf den menschlichen Stoffwechsel besitzen soll.

Leider bleibt es nach einem Kauf bei den haltlosen Aussagen, denn ohne sportliche Betätigung helfen die Tabletten nur bei der Abnahme der Geldbörse. Nebenwirkungen sind außerdem nicht auszuschließen, da auch die rein pflanzlichen Inhalte auf den Körper deutliche Wirkungen haben. 5-HTP lässt sogar den deutschen Zoll aufhorchen und Sendungen beschlagnahmen.

Vollkommen irreführende Werbung bleibt leider nicht die einzige Unverschämtheit des Herstellers. weiterlesen.

In Verbindung mit bewusster Ernährung verspricht ein Zeitschriften-Test bis zu 12 Kilogramm Gewichtsverlust durch Einnahme von Vital Extra. Der Mix aus diversen Naturprodukten steht in Kapselform zur Verfügung und hat angeblich bereits eine Vielzahl an Erfolgsgeschichten als Bestätigung auf seiner Seite.

Die Analyse der Berichterstattung bietet leider ein typisches Bild vieler Diäten im Test. Hinter den vermeintlich hervorragenden Resultaten eines Magazins steckt der Anbieter selbst. In diesem Fall sogar mit Unterstützung durch Katalogbilder, die Erfahrungsberichte ausschmücken. Ein kritisches Vorgehen, welches in Deutschland langsam ein schwerwiegendes Problem darstellt.

Die Kampagne des Anbieters liefert keine authentischen Ergebnisse. weiterlesen.

Von einem sensationellen Gewichtsverlust mit über zehn Kilogramm in nur dreißig Tagen berichtet ein Diät-Test im Internet. Die Abnehmpille Gedumoxin soll für dieses Ergebnis verantwortlich sein. Gemeinsam mit dem Darmreiniger Rexitamol also ein sinnvolles Nahrungsergänzungsmittel für Menschen mit Übergewicht?

Zumindest der Erfahrungsbericht einer Website mit angeblichem Apothekenhintergrund (siehe Reductone oder Lipotol) erweist sich als schlichte Werbung zur Steigerung der Verkaufszahlen. Ein Fotomodell dient als wissenschaftlicher Beirat, die Reporterin gibt es ebenfalls nicht in dem beworbenen Auftreten und sogar Vorher-Nachher-Bilder stammen von fremden Personen mit völlig anderen Diät-Ansätzen.

Testbericht entpuppt sich nur als Werbung mit kopierten Fotos. weiterlesen.

Vollmundige Diät-Tests versprechen einen Gewichtsverlust mit einer zweistelligen Kilogrammanzahl durch die Verwendung von Sedumoxal. Gemeinsam mit Colonox, einem Darmreiniger des gleichen Anbieters, scheinen hervorragende Erfolge in Bezug auf Abnehmen und Wohlbefinden möglich zu sein.

Diverse Erfahrungsberichte wurden jedoch mit kopierten Vorher-Nachher-Fotos ausgeschmückt und entsprachen so nicht der Realität. Des Weiteren sorgen Testberichte unter seriöser Aufmachung mit Apotheken-Hintergrund für Ärgernisse. Die Portale entpuppen sich bei genauer Recherche als reine Werbemaßnahme zur Steigerung der Kaufabsicht potenzieller Kunden.

Fragwürdige Werbung sorgt für wenig Vertrauen. weiterlesen.

Unzählige Testberichte mit fantastischen Erfahrungen bewerben die Redunovin Diät seit einigen Monaten im Internet. Im Zusammenspiel mit dem Darmreiniger Oxitamin scheint ein Gewichtsverlust kein Problem mehr zu sein. Einfach einige Kapseln pro Tag konsumieren und schon startet die Fettverbrennung.

Leider enthüllen tiefergehende Recherchen schnell, dass hinter den Präparaten nur Werbekalkül und zahlreiche Verkaufstricks stecken: der Großteil der Erfahrungen ist nicht echt. Statt einer effektiven Diätpille erhalten Käufer nichts weiter als ein schwach dosiertes Nahrungsergänzungsmittel, welches einer genauen Analyse nicht standhält.

Ein weiteres dunkles Kapitel voller Schwindel in unserer Diät-Rubrik. weiterlesen.

Ein Motor für eine gesteigerte Fettverbrennung und dazu noch eine appetithemmende Wirkung? Das klingt vielversprechend, um einige Kilogramm möglichst rasch zu verlieren. Der Hersteller des Diätproduktes MitoSlim geizt wahrlich nicht mit Superlativen und präsentiert eindruckvsolle Vorher-Nachher-Bilder zur Untermauerung.

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt jedoch schnell, dass diese Diät nur große Auswirkungen auf die Geldbörse hat. Ärztliche Empfehlungen und wissenschaftliche Nachweise fehlen vollständig. Die schicken Fotos stammen von anderen Websites und der Anbieter ist sogar ein alter Bekannter aus dem Kreis der Betrugsgeschichten aus England.

Die Träume vom schnellen Abnehmen mit diesem Produkt zerplatzen wie eine große Seifenblase weiterlesen.

Die Beschreibung der Wirkungsweise von Slim Vida liest sich verlockend: Keine Essensgelüste mehr und bequemes Reduzieren von Bauchfett durch einfaches Abnehmen per Diätpille. Hochwertige Inhaltsstoffe aus Acai, Mango und grünem Tee garantieren dem Hersteller nach wundersame Ergebnisse von bis zu acht Kilogramm Gewichtsverlust in einer Woche.

Die Realität spricht dagegen nicht gerade für das Produkt aus England. Kundenberichte über lange Versandzeiten, Probleme mit der Bezahlung und dem deutschen Zoll wechseln sich mit Erfahrungswerten über eine nicht vorhandene Wirkung der Kapseln. Der Hersteller hält mit gefälschten Arztempfehlungen leider bis heute fleißig dagegen.

Zu schön waren die Versprechungen: Slim Vida scheitert in großer Form ohne echte Wirkung. weiterlesen.

Nuvoryn leitet seit einigen Monaten eine der aggressivsten Marketing-Kampagnen im Gesundheitssektor. Die aus zehn natürlichen Inhaltsstoffen bestehenden Pillen sorgen angeblich für eine kinderleichte Gewichtsreduktion. In zahlreichen Videos wirbt der Hersteller mit einer ärztlichen Empfehlung sowie beeindruckenden Vorher-Nachher-Bildern, die neue Kunden überzeugen sollen.

Leider verbirgt sich hinter der Fassade eine große Betrugsmasche. Zufriedene Tester entpuppen sich als engagierte Schauspieler und der hinter dem Produkt stehende Mediziner gibt gegen Bezahlung jedem Unternehmen seinen Namen. Nuvoryn selbst ist alles andere als eine gute Diät und zeigt überhaupt keine Wirkung in Bezug auf eine Gewichtsreduktion.

Ein mahnendes Beispiel für Betrug und letztlich einfach nur ein Grab für Geld und Nerven. Finger weg! weiterlesen.

In Kombination mit Detox Max sollen Diätpillen mit dem Namen Acai Berry Max für ein müheloses Abnehmen ohne lästiges Kalorienzählen sorgen. Die Acai Beere dient dabei als Zugpferd für ein Produkt, welches der Hersteller lobpreisend und lauthals als neues Wunderpräparat auf dem Diätmarkt verkauft.

Hinter der Verkaufstour steckt jedoch ein perfides System aus falschen Gesundheitsmagazinen, gekauften Empfehlungen und jeder Menge ausgedachter Testergebnisse. Bereits eine einfache Recherche mit Google zeigt schnell, dass kein einziges Bild der offiziellen Seite der Wahrheit entspricht und Studien oder Resultate durch die Bank weg aus dem Reich der Fantasie stammen.

Erschreckend dreister Betrugsversuch aus England ohne jegliche Ethik und Verantwortung. weiterlesen.

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Risikokommunikation. Universität Basel, November 2007.

Qualität der Gesundheitsinformation für Bürger und Patienten. Herbst-Symposium, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Köln, November 2007.

Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten. Einstein Forum, Potsdam, November 2007.

Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten. Fachhochschule Ludwigsburg, November 2007.

How to understand risks. International Max Planck Research School LIFE, Berlin, November 2007.

Ursachen gefühlter Risiken. Festveranstaltung 5 Jahre Bundesanstalt für Risikobewertung, Berlin, November 2007.

Warum es gute Gründe gibt, sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen. Evangelische Akademie, Zentrum für Ethik, Markus-Krankenhaus Frankfurt, November 2007.

Choices without trade-offs. Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology, Leipzig, November 2007.

Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten. Innovationspreis Berlin-Brandenburg, Berlin, November 2007.

Bauchentscheidungen. Kunsthalle Stuttgart, Oktober 2007.

Risikokommunikation. Ärztliche Weiterbildung für Gynäkologen, Region Süd, Bayer-Schering, Berlin, September 2007.

Gut feelings. Max Planck Institute for Psycholinguistics, Nijmegen. September 2007.

Fast and frugal heuristics: Models of bounded rationality. Summerinstitute, International Max Planck Research School, Jena, August 2007.

Fast and frugal heuristics. Summerinstitute on Informed Patient Choice. Dartmouth, NH, Juli 2007.

Fast and frugal heuristics: Models of bounded rationality. Berlin-Brandenburg Academy of Sciences, Juni 2007.

Risikokommunikation. Ärztliche Weiterbildung für Gynäkologen, Region Nord-Ost, Bayer-Schering, Berlin, Juni 2007.

Bauchentscheidungen. Ernst & Young Symposium, Berlin, Juni 2007.

Risikokommunikation. Ärztliche Weiterbildung für Gynäkologen, Region Nord-West, Bayer-Schering, Berlin, Juni 2007.

Qualität, Transparenz und Wirkung der Patienteninformation. Verwaltungsrat Barmer Ersatzkasse, Bad Kissingen, Juni 2007.

Illusion der Gewißheit. Festvortrag, 50. Kasseler Symposium: Sepsis als interdisziplinäre Herausforderung. Kassel, Mai 2007.

Cognition and information processing in shared decision making. Keynote lecture, 4th International Shared Decision Making Conference, Freiburg, Mai 2007.

Gut feelings: The intelligence of the unconscious. Keynote, European Cognitive Science Conference, Delphi, Mai 2007.

Zwischen Illusion und Information: Der Umgang mit Krebsrisiken. Radio Bremen und Hanse Wissenschaftskolleg, Mai 2007.

Wie funktioniert Intuition? Zentrum "Geschichte des Wissens", ETH Zurich, Mai 2007.

Risikokommunikation. Ärztliche Weiterbildung für Gynäkologen, Region Mitte, Bayer-Schering, Berlin, Mai 2007.

Risikokommunikation. Ärztliche Weiterbildung für Gynäkologen, Region West, Bayer-Schering, Berlin, April 2007.